Die Sonnenschwestern

von Tracy Rees 
4,5 Sterne bei33 Bewertungen
Die Sonnenschwestern
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Kannst du Leben, wenn du nicht weißt, wo du herkommst?

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Inhaltsangabe zu "Die Sonnenschwestern"

"Atmosphärisch und elegant geschrieben. Die Sonnenschwestern ist eine berührende Geschichte mit vielen liebevollen, historischen Details." Lucinda Riley

London, 2006: Noras ist fast 40 und hat doch keine Ahnung, wer sie ist. Warum weiß sie so gut wie nichts über ihre Familiengeschichte? Spontan kündigt sie Job und Wohnung, lässt alles hinter sich und reist nach Tenby, einem kleinen Ort im Süden von Wales, um sich auf die Spuren ihrer Familie zu begeben. Tenby, 1956: Jedes Jahr verbringt Chloe ihre Ferien im Süden von Wales. An ihrer Seite ist stets ihr Sandkastenfreund LLew, ein kluger Junge aus armen Verhältnissen, der heimlich in Chloe verliebt ist. Doch ein dramatischer Vorfall bringt die beiden auseinander. Sie sehen sich nie wieder, vergessen können sie sich nicht. 50 Jahre später findet Nora in dem idyllischen Ort nicht nur ihren eigenen Frieden, sondern auch eine altes Familiengeheimnis, das nun endlich gelöst werden kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783471351697
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:List Verlag
Erscheinungsdatum:07.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Babyvvor 5 Stunden
    Kurzmeinung: Kannst du Leben, wenn du nicht weißt, wo du herkommst?
    Rezension: Die Sonnenschwestern

    *** Rezensionsexemplar, Werbung unbezahlt ***


    Allgemeine Angaben zum Buch:

    Titel: Sonnenschwestern

    Reihe: nein

    Autor: Tracy Rees

    Verlag: List

    Seitenanzahl: 448

    Preis: 15,00€

    ISBN: 9783471351697

    Rezensionsexemplar: ja

    Klappentext:

    London, 2006: Noras ist fast 40 und hat doch keine Ahnung, wer sie ist. Warum weiß sie so gut wie nichts über ihre Familiengeschichte? Spontan kündigt sie Job und Wohnung, lässt alles hinter sich und reist nach Tenby, einem kleinen Ort im Süden von Wales, um sich auf die Spuren ihrer Familie zu begeben. Tenby, 1956: Jedes Jahr verbringt Chloe ihre Ferien im Süden von Wales. An ihrer Seite ist stets ihr Sandkastenfreund LLew, ein kluger Junge aus armen Verhältnissen, der heimlich in Chloe verliebt ist. Doch ein dramatischer Vorfall bringt die beiden auseinander. Sie sehen sich nie wieder, vergessen können sie sich nicht. 50 Jahre später findet Nora in dem idyllischen Ort nicht nur ihren eigenen Frieden, sondern auch eine altes Familiengeheimnis, das nun endlich gelöst werden kann.

    Cover

    Das Cover von Tracy Rees neuem Buch passt perfekt zu den anderen der List Reihe und gefällt mir für einen Roman aus ihrer Feder mal wieder sehr gut. Toll in Szene gesetzt, nachdenklich und ein Hingucker, den man (zumindest ich) definitiv in die Hand nimmt, um den Klappentext zu Lesen!

     

    Zum Buch:

    Nachdem ich von Tracy Rees bereits "Die Reise der Amy Snow" und "Die zwei Leben der Florence Grace" gelesen habe, habe ich fieberhaft auf "Die Sonnenschwestern" gewartet und wurde nicht enttäuscht ...

    Die Autorin bleibt ihren Schreibstil, den ich vergötterte, treu. Verschiedene Perspektiven, die zu unterschiedlichen Zeiten spielen und sich doch so nah sind, unerwartete Wendungen, unentdeckte Geheimnisse und dazu eine Prise von Rees unverwechselbaren Kunst. Alles ist so miteinander verknüpft, dass ein Roman der Extraklasse entsteht. Einfach perfekt zum Lesen und abtauchen. 

    Die Story in "Die Sonnenschwestern" führt  nach England/Schottland und rankt sich um Nora und Chloe. Zwei Frauen, die mehr gemeinsam haben, als auf den ersten Blick scheint. Rees verwebt wieder gekonnt Familiengeheimnisse mit tollen Schauplätzen und Hintergründen. Mitunter erzählt die Autorin so brillant, dass ich die einzelnen Stationen vor meinem inneren Auge sehen kann. Genauso erging es mir bei ihren beiden Hauptcharakteren. Sie sind nicht aus der Luft gegriffen sondern herrlich real, als könne man ihnen im wahren Leben begegnen, mit einer Geschichte die ebenso herzlich, wie bewegend ist. An manchen Stellen war ich wahrhaft zu Tränen gerührt, an anderen fassungslos. Definitiv eine Story, die nicht nur interessant, sondern auch aufreibend ist und zum Nachdenken anregt, denn haben wir nicht alle den Drang zu Wissen wo wir herkommen?

     

    Fazit:

    Bisher hat mich ehrlich gesagt noch keines von Tracys Rees Büchern enttäuscht. Im Gegenteil, mit jedem Buch spürt man, dass die Autorin reifer wird und über ihre Grenzen geht. Wer ihre beiden anderen Bücher mochte, wird dieses hier lieben, aber auch Neulinge, die Familiengeschichten, Historie und das alles an Realschauplätzen lieben, sind hier goldrichtig!Es wirkt immer realer und berührender. Dementsprechend behalte ich sie im Auge und hoffe, dass sie ihrem Genre treu bleibt und es noch viele weitere Bücher geben wird. 

    Für "Die Sonnenschwestern" gibt es jedenfalls 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung von mir!

     

    Eure Harriot

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    Naliks avatar
    Nalikvor 12 Stunden
    Eine Reise in die Vergangenheit

    Nora steht mit ihren 40 Jahren total neben sich. Sie besucht regelmäßig einen Therapeuten und beginnt in ihrem Leben aufzuräumen. Erst trennt sie sich von ihrem Lebensgefährten Simon, dann kündigt sie von jetzt auf gleich ihren Job und beginnt in der Vergangenheit zu wühlen. Extra hierfür fährt sie nach Tenby, den Ort an dem ihre Mutter früher immer ihre Ferien verbracht hat. 
    Dort begibt sie sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. 

    Die Geschichte spielt in zwei Zeitzonen. Einmal erleben wir die Geschichte von Nora, auf der anderen die Geschichte von Chloe, die in den 50er Jahren lebte. Beide Geschichten sprechen für sich und trotzdem sind sie unverkennbar miteinander verbunden. 

    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Rees beschreibt zwei bewundernswerte Frauen, die stark durch das Leben gehen. Ich mag auch einfach Geschichten, in denen es um Familiengeheimnisse geht, das ist immer so furchtbar interessant und spannend. Der Schreibstil des Buches ist flüssig und angenehm, die Seiten haben sich wie von selbst gelesen. 
    Besonders hat mir die Entwicklung von Nora in dem Buch gefallen. 

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für dieses Buch.

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    415416s avatar
    415416vor einem Tag
    Kurzmeinung: Aller Anfang ist schwer- hier besonders
    Familiengeschichte

    Das Cover ist wunderhübsch und hat mir sehr gefallen. 
    Aber nun kommt das große ABER: Ich habe mich sehr, sehr schwer getan in dieses Buch reinzukommen. Die ersten 50 Seiten hab ich mich regelrecht reinquälen müssen. Ich kam einfach nicht in dieses Buch rein ! 
    Nora arbeitet bereits seit 9 Jahren an der Fakultät in London. Mit 40 Jahren hat sie plötzlich Ausraster. Macht mit Ihrem Freund Schluß,aber bleiben weiterhin befreundet. Mit Ihrer Mutter versteht sie sich auch nicht besonders gut. Nora hat eine Vision vor Augen- sie sieht einen Strand vor sich. Diesen Strand, meint Nora, hätte sie aber schon mal in echt gesehen. Nämlich als Kind und dieser Strand befindet sich in Tenby. Nora kündigt einfach nach der Mittagspause ganz spontan ihren Job....

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    Roma84s avatar
    Roma84vor 2 Tagen
    Eine einzige Fehleintscheidung beeinflusst zwei Leben

    Nora ist 40 Jahre alt und eigentlich hat sie ein wundervolles, erfülltes Leben: einen sehr guten Job, einen tollen Freund, eine Eigentumswohnung in London...wer will da mehr? Nora! Aber was will sie? Das weiß sie eigentlich selbst nicht so genau. Nur das was sie hat, nicht! Von der Vision eines Strandes angetrieben verlässt sie ihren Freund, kündigt ihren Job und fährt nach Tenby in Südwales. In Tenby liegen Teile ihrer Familiengeschichte, die sie bisher nicht kennt und denen will sie auf den Grund gehen.
    Kaum in Tenby angekommen, spürt Nora wie es ihr mental zunehmend besser geht und sie sich entspannt und heimisch fühlt. Sie lernt neue Freunde kennen, probiert viele neue Dinge aus und kommt nach und nach der Vergangenheit ihrer Mutter auf die Spur. Denn mit dieser hatte sie bis vor kurzem das perfekte, innige Mutter-Tochter-Verhältnis, welches aber aus Nora unbekannten Gründen im Moment zu bröckeln scheint.

    Die Geschichte von Noras Mutter wird in einem zweiten Erzählstang geschildert. Diese verbrachte während ihrer Kinder- und Jugendjahre jedes Jahr drei Wochen der Sommerferien im Haus ihrer Tante Susan in Tenby. Sie fieberte jedes Jahr auf diese drei Wochen hin, sie liebte Tenby, sie genoss den alljährlichen Jugendball und sie freute sich auf Llew, ihren allerbesten Freund auf der Ganzen Welt.

    Aber Nora kannte ihre Mutter bisher nur als das glamouröse Model der 60er-Jahre. Warum hat ihre Mutter Tenby ihr gegenüber nie erwähnt, wenn diese damalige Zeit für sie doch so traumhaft schön gewesen sein muss. Irgendetwas muss damals passiert sein...aber was?

    Die Geschichte hatte mich von Anfang an gepackt. Ich hatte zwar die ersten paar Seiten Probleme, mich in das verwirrte Seelenleben von Nora einzufinden, aber nach und nach ergab dann alles Sinn und ich konnte sie sehr gut verstehen. Generell waren die Charaktere sehr gut ausgearbeitet und lebhaft und auch authentisch dargestellt. Auch die persönliche Weiterentwicklung der einzelnen Charaktere über die Jahre ist durchaus plausibel und realistisch.

    Durch das kapitelweise Wechseln der Erzählstränge wurde ganz simpel Spannung aufgebaut, was dazu einlud immer weiter zu lesen, weil man einfach wissen wollte, wie es weiter geht.

    Ich würde sooo gern die volle Punktzahl vergeben, aber es gab ein paar Punkte, die ich an dem Buch leider doch bemängeln muss, wenn auch nur Kleinigkeiten.
    Zum Einen ist mir bis zum Ende nicht klar geworden, wer eigentlich die Sonnenschwestern sind? Ich finde den englischen Originaltitel des Buches "The Hourglass" wesentlich treffender.
    Zum Anderen hat sich das Ende des Buches für mich etwas zu sehr gezogen und die Gespräche der Hauptpersonen waren mir teilweise zu geschwollen und poetisch formuliert. Im wahren Leben würde sich kein Mensch im Gespärch mit anderen derart hochtrabend und metaphorisch ausdrücken.
    Dies alles ist aber kein Grund, dieses Buch nicht dennoch Jedem wärmstens ans Herz zu legen!

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    MarySophies avatar
    MarySophievor 3 Tagen
    Die Sonnenschwestern

    Handlung:
    Tenby 1965

    Wie jedes Jahr verbringt Chloe einen Teil ihrer Sommerferien in dem walisischen Ort Tenby. Dort freut sie sich nicht nur auf ein Wiedersehen mit der Tante und ihrer Familie, sondern auch auf ihren besten Freund Llew. Mit diesem verbindet sie eine enge Freundschaft und sie freuen sich das ganze Jahr auf die drei Wochen, die sie in Tenby miteinander verbringen. Doch eines Tages ereignet sich ein dramatischer Vorfall, welcher die Freundschaft plötzlich beendet.


    Nora 2006

    Nora ist unzufrieden mit ihrem Leben. Sie ist fast 40 Jahre alt und fühlt sich nicht mehr wie sie selbst. Weder ihr Job, noch ihre Beziehung können sie erfüllen und auch mit ihrer Mutter hatte sie schon eine viel bessere und harmonischere Beziehung. Kurzerhand wirft Nora alles über Bord und reist einer Eingebung nach in den kleinen Ort Tenby. Dort will sie sich selbst finden und herausfinden, was sie in ihrem Leben alles noch erreichen will. Während ihrer Zeit in Tenby wird Nora nicht nur ein anderer Mensch, sondern beginnt auch damit, sich mit ihrer Familiengeschichte zu befassen. Dabei kommt ein Geheimnis rund um zwei Personen ans Tageslicht, welches endlich gelöst werden muss.

    Meinung:
    Das Cover finde ich recht ansprechend un harmonisch, je länger ich es betrachte, desto besser gefällt es mir. Während ich anfangs noch dachte, dass ein besonderes Detail fehlt, welches es einzigartig werden lässt, bin ich nun vollkommen zufrieden damit und habe nichts zu bemängeln. Der Hintergrund mit dem Strand wirkt idyllisch und ist wunderschön dargestellt, auch der Zusammenhang mit dem Inhalt der Geschichte gefällt mir gut. Auch die Dame, welche sich in Richtung Strand bewegt, finde ich toll dargestellt, sie wirkt sehr selbstbewusst, vielleicht soll ihre Haltung auf die starken Frauen im Roman hinweisen?


    In dem Roman gibt es zwei verschiedene Sichtweisen, zum einen begleitet man als Leser Nora durch ihr Leben und die Entscheidung, ihren Job zu kündigen und in Tenby eine Auszeit zu nehmen, sowie die Erlebnisse, die sie dort erlebt. Zum anderen werden die Sommer von Chloe in Tenby beschrieben, von ihrem ersten, bis zu dem tragischen Ereigniss, welches ihr Leben verändert. Ich muss sagen, dass ich schon erwartet hatte, dass der Roman verschiedene Sichtweisen besitzt, war aber darüber überrascht, dass Chloe nicht nur den einen Sommer beschreibt, in dem das Unglück geschehen ist, sondern mit ihrem ersten Sommer in Tenby beginnt. Diese Art der Erzählung hat mir sehr gut gefallen, weil man Einblicke in das Leben von Chloe erhält und miterlebt, wie sich Chloe und Llew treffen und beste Freunde werden. Durch alle Ereignisse, die die beiden Freunde erleben, sieht man schnell, wie stark die Freundschaft ist und das etwas wirklich Tragisches passiert sein muss, dass die Freundschaft ein so abruptes Ende findet.


    Die Charaktere fand ich sehr vielseitig, sie sind alle vom Charakter sehr unterschiedlich und liebenswert. Es gab ein – zwei Personen, auf die ich gut und gerne verzichten hätte können, diese waren zum Glück nur Nebencharaktere und sind nicht ständig aufgetreten.

    Besonders Nora und Chloe stehen im Mittelpunkt. Bei der Ausarbeitung ihrer Wesen wurden sich starke Gedanken gemacht, die dazu geführt haben, dass die beiden Damen perfektioniert waren und zwei starke Hauptcharaktere sind.

    Chloe fand ich sogar fast interessanter dargestellt, was vielleicht an ihrer gelungenen Wandlung von einem Kind zu einer selbstbewussten jungen Dame liegt. Dazu war sie einen Hauch lebensfroher und für mich lebendiger dargestellt.


    Als Setting wurde häufig Tenby gewählt, ein kleines, niedliches Örtchen im Süden von Wales. Dieses wirkte traumhaft und es hat großen Spaß gemacht, in diese Welt einzutauchen und zu träumen. Ich fand es toll, dass Tenby fast durchweg der Haupthandlungsort war, es zeigte viel Charakter und hat perfekt zu der Handlung und den Protagonisten gepasst.


    Mein einziger Kritikpunkt ist leider die Liebesgeschichte von Nora, welche ungefähr ab der Mitte des Romans beginnt. Diese ist mir zu konstruiert, künstlich und überstürzt. Sie wirkte einfach nicht real auf mich und öfter habe ich gezweifelt, dass dies wirklich so hätte stattfinden können. Insgesamt muss ich zugeben, dass ich in diesem Roman gar keine Liebesgeschichte benötigt hätte, es ist genug spannendes passiert, um dem Leser Abwechslung zu bieten.


    Fazit:
    Wie gerade schon erwähnt, ist lediglich die Liebesgeschichte von Nora mein Kritikpunkt, weshalb ich in meiner Bewertung 0,5 Sterne abziehe. Alle anderen Aspekte des Romans haben mir gut gefallen, besonders angetan hat es mir das Örtchen Tenby. Auch die Protagonisten fand ich sehr stark und interessant dargestellt. Nachdem ich den Roman beendet hatte, waren all meine offenen Fragen geklärt, ein rundes Buch, welches ich definitiv weiterempfehlen kann.

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    susiunivor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Eine wunderschöne Familiengeschichte. Erneut ein richtig tolles Buch von Tracy Rees.
    Eine wunderschöne Familiengeschichte.

    In dem Buch lernen wir Nora und Chloe kennen. Beide Geschichten wechseln sich ab.:

    Nora steht kurz vor ihrem 40. Geburtstag und ist mit ihrem Leben mehr als unzufrieden. Kurzhand kündigt sie ihren Job, vermietet ihre Wohnung und bricht auf nach Tenby, da eine Vision eines Strandes sie dahin gelockt hat...

    Auch Chloe begleiten wir nach Tenby. Alljährlich verbringt sie dort ihre Ferien und reift von einem Kind, zu einem Teenager und einer jungen Frau heran. Dabei trifft sie auf Personen, die ihr Leben auf immer bestimmen werden...

    Es hat eine kleine Weile gedauert, bis ich die Beziehung der beiden erahnt habe. Doch an dieser Stelle möchte ich nicht zuviel verraten, lest lieber selbst und lasst Euch von den Rees´Charme verzaubern. Auch wenn das Buch nicht  ganz an das Debüt "Amy Snow" herankommt, ist es dennoch wieder ein wunderschöner Roman. Tracy Rees schafft es mit einer unglaublichen Sprache eine zauberhafte Stimmung aufzubauen, die jeden der Romane zu etwas wirklich besonderem macht. Ich bin damals dank vorablesen auf die Autortin aufmerksam geworden und kann nun behaupten, ein wirklicher Fan geworden zu sein. Sehnsüchtig warte ich auf den 4. Erfolgsroman.

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    Ekcnewvor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch zum Abtauchen
    Ein Buch zum Abtauchen

    Nach "Die Reise der Amy Snow" und "Die zwei Leben der Florence Grace" hat mir auch dieses dritte Buch von Tracy Rees sehr gut gefallen. Ihr Schreibstil lädt wunderbar zum Abtauchen ein. 

    Dieses Buch wird in zwei Handlungssträngen erzählt. In der Gegenwart geht es um Nora. In Noras Leben verändert sich kurz vor ihrem 40. Geburtstag gerade alles. Ihren Mann hat sie verlassen un ihren Job gekündigt. Nora und ihre Mutter hatten sich immer sehr nah gestanden, doch auch hier scheint sich eine Distanz aufzutun, für die Nora keine Erklärung hat. 

    In einem weiteren Handlungsstrang geht es um Chloe in den 1950-iger Jahren. Chloe ist ein junges Mädchen, das auch eine sehr gute Beziehung zu ihrer Mutter hat. Jedes Jahr im Sommer darf Chloe drei Wochen bei ihrer Tante in einem kleinen Dorf am Meer verbringen. Sie genießt die Zeit dort sehr. Gleich im ersten Jahr freundet sie sich mit dem zwei Jahre jüngeren Llew an. Von da an verbringen sie jedes Jahr die meiste Zeit der drei Wochen im Sommer gemeinsam. 

    Ich persönlich fand des Handlungsstrang von Chloe interessanter. Im Verlauf des Buches erfährt der Leser, wie beide Handlungsstränge zusammenhängen und zum Ende hin verbinden sie sich auf wunderbare Weise miteinander.

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    Rea1887vor 5 Tagen
    Wunderschöne Geschichte

    Das Buch erzählt die Geschichte von der 40-jährigen Nora, die an einem Wendepunkt ihres Lebens steht. Sie hat sich von ihrem Freund getrennt und nun auch plötzlich Probleme mit ihrer Mutter, zu der sie sonst immer eine gute Beziehung hatte. Spontan kündigt sie dann auch noch ihren Job, um eine Auszeit in einem Küstenort in Wales zu nehmen. Hier hat ihre Mutter als Kind und Teenager jedes Jahr drei Wochen ihrer Ferien verbracht. In Rückblicken wird von dieser Zeit erzählt, in der sie ihren besten Freund Llew kennen gelernt und diese Freundschaft über die ganzen Jahre gehalten hat, obwohl sie sich immer nur in diesen drei Wochen gesehen haben. Nora hat von Llew und über diese Zeit noch nie etwas von ihrer Mutter gehört. Überhaupt scheint es, als ob ihre Mutter nicht gern an den Ort in Wales zurückdenkt. 

    Im Laufe der Geschichte begleiten wir Chloe, Noras Mutter, in dem Ort Tenby, am Anfang noch im kindlichen Teenageralter und dann von Jahr zu Jahr erwachsener, jedoch mit den üblichen Problemen, Ängsten und Sorgen. Diese Entwicklung von Chloe hat mir gut gefallen, der Leser nimmt hier teil an ihren Überlegungen, die so gut nachvollziehbar sind. Im zweiten Erzählstrang versucht Nora, zu sich selbst zu finden, herauszufinden, was sie im Leben will. Die gestörte Mutter-Tochter-Beziehung belastet sie zunehmend, lange zögert sie damit, ihrer Mutter überhaupt davon zu erzählen, dass sie sich in Tenby befindet. Aus psychologischer Sicht ist die Geschichte wirklich super, die Personen müssen hier über ihren eigenen Schatten springen und machen teilweise eine grandiose Entwicklung durch.
    Das Lesen hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet. Eine flüssige, romantische, einfach nur schöne Geschichte, die ich nicht mehr aus der Hand legen wollte. Kurze Kapitel luden dazu ein, einfach immer noch ein Kapitel zu lesen. Mir war keine Geschichte, weder die in der Gegenwart, noch die in der Vergangenheit, zu langweilig. Ich wollte immer bei beiden Erzählsträngen wissen, wie es weitergeht. Und das macht die Geschichte zu einem rundum perfekten Buch.

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    MissNorgevor 5 Tagen
    Kurzmeinung: Ein zauberhafter Roman ...
    Aufbruch in ein neues Leben

    ✿ Kurz zur Geschichte ✿
    London, 2006: Noras ist fast 40 und hat doch keine Ahnung, wer sie ist. Warum weiß sie so gut wie nichts über ihre Familiengeschichte? Spontan kündigt sie Job und Wohnung, lässt alles hinter sich und reist nach Tenby, einem kleinen Ort im Süden von Wales, um sich auf die Spuren ihrer Familie zu begeben. Tenby, 1956: Jedes Jahr verbringt Chloe ihre Ferien im Süden von Wales. An ihrer Seite ist stets ihr Sandkastenfreund LLew, ein kluger Junge aus armen Verhältnissen, der heimlich in Chloe verliebt ist. Doch ein dramatischer Vorfall bringt die beiden auseinander. Sie sehen sich nie wieder, vergessen können sie sich nicht. 50 Jahre später findet Nora in dem idyllischen Ort nicht nur ihren eigenen Frieden, sondern auch eine altes Familiengeheimnis, das nun endlich gelöst werden kann.
    (Quelle: Seite des Ullstein Verlags)
    ✿ Meine Meinung ✿
    Der Debüt-Roman "Die Reise der Amy Snow" von Tracy Rees konnte mich schon in seinen Bann ziehen und mit diesem Historischen Roman ist ihr dies wieder hervorragend gelungen. Ihren Schreibstil würde ich als gefühlvoll, bildhaft, intensiv und extrem atmosphärisch beschreiben. Beim Lesen zeichnete sie mir regelrecht die Landschaft um den niedlichen Ort Tenby, im südlichen Wales, vor Augen. Die Charaktere sind sehr ausdrucksstark beschrieben und besonders Nora hat mir gut gefallen. Sie versinkt im alltäglichen Trott und ihre inneren Ängste treiben sie so weit, das sie sich sogar einer Therapeutin anvertraut. Doch sie muss ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Sie will und tut es auch. Alles wird umgekrempelt und Nora nimmt sich eine Auszeit. Dieses Ausgepowert sein, kann man in der heutigen stressigen Zeit sehr gut nachvollziehen. Auch die Erzählung über die 10-jährige Chloe, die in Tenby in den 1950er Jahren ihre Tante besuchte, hat mir gut gefallen.Über diesem Erzählstrang schwebt immer diese dunkle Wolke eines Geheimnisses. Die beiden Erzählungen sind so beschrieben, das sie sich immer logischer annähern und sich zum Ende hin wunderbar verbinden.
    ✿ Fazit ✿
    Ein wundervoller Roman über die Suche nach dem Sinn des heutigen Lebens und nach den Geheimnissen aus der Vergangenheit. Wer gerne Romane liest die in zwei verschiedenen Zeiten angelegt sind, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten. Einfach zauberhaft !

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    Mia80s avatar
    Mia80vor 6 Tagen
    Lese-Highlight

    „Die Sonnenschwestern“ war mein erstes aber ganz sicher nicht mein letztes Buch von Tracy Rees. Von der ersten bis zur letzten Seite war ich von dieser Geschichte völlig gefesselt und wollte den Roman überhaupt nicht aus der Hand legen.

    Erzählt wird auf zwei verschiedenen Ebenen. Zum einen begleiten wir in den fünfziger Jahren Chloe durch ihre Teenagerzeit. Jeden Sommer fährt sie zu Verwandten nach Tenby und verbringt dort aufregende Ferien.
    Parallel dazu treffen wir im Jahr 2014 auf Nora. Mit 40 Jahren steht sie an einem Wendepunkt ihres Lebens. Sie verlässt ihren Freund, kündigt ihren Job und reist ebenfalls nach Tenby.

    In kurzen Kapiteln springt die Geschichte zwischen den beiden Charakteren hin und her. Ich fand beide Perspektiven gleichermaßen interessant. Bei jedem Wechsel ändert sich auch die Grundstimmung. Während Chloes Sommer von Freude und Leichtigkeit geprägt sind, überwiegt in Noras Kapiteln zunächst Melancholie und Ratlosigkeit. Im Verlauf der Geschichte gleichen sich die Stimmungen an und wechseln schließlich ins Gegenteil.

    Das kleine Dorf Tenby wird sowohl damals als auch heute als ein hübscher Ort am Meer beschrieben, an dem man gerne seinen Urlaub verbringt und der somit einen perfekten Schauplatz für einen Roman bietet.
    Insbesondere zu Noras Zeiten ist das Dorf voll von liebenswerten Charakteren, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe.
    Sicherlich ist die Handlung ab einem gewissen Punkt ziemlich vorhersehbar, aber dank dem wunderbaren Schreibstil saugte ich die knapp 450 Seiten völlig versunken in mich auf.
    Dieser Roman hat mich so gut unterhalten, dass er zu meinen Jahreshighlights 2018 zählt!

    Einzig den deutschen Titel „Die Sonnenschwestern“ finde ich eigenartig gewählt, denn Schwestern gibt es hier keine. Es wäre passender gewesen, den Originaltitel eins zu eins zu übersetzen.

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    Gosulinos avatar
    Gosulinovor 2 Monaten
    Ich freue mich auf das Buch, da ich die beiden anderen Bücher regelrecht verschlungen habe
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    SigiLovesBookss avatar
    SigiLovesBooksvor 3 Monaten
    Da ich diese Autorin schon länger kennenlernen will und das Thema sowie die Zeiträume dieses Familiengeheimnisses in England (2006 London - und 1956 Wales) absolut spannend finde: Gerne würde ich den neuen Roman von Tracy Rees lesen und fiebere ihm entgegen ;)
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