Die zwei Leben der Florence Grace

von Tracy Rees 
4,3 Sterne bei95 Bewertungen
Die zwei Leben der Florence Grace
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (87):
A

Sehr schöner Roman

Kritisch (3):
SicaUees avatar

Nach Rees' Debüt hatte ich große Erwartungen in ihr zweites Buch - die leider absolut enttäuscht wurden. Das war leider einfach zu schwach!

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Inhaltsangabe zu "Die zwei Leben der Florence Grace"

Der emotionsgeladene neue Roman der Bestsellerautorin von "Amy Snow".
Die Waise Florrie Buckley wächst wild und glücklich bei ihrer Großmutter in den weiten Mooren von Cornwall auf. Kurz vor dem Tod offenbart die alte Frau das Geheimnis ihrer wahren Herkunft: Florrie ist Teil der reichen Grace-Familie. Mit dem Umzug zu ihrer unbekannten Familie nach London, verändert sich ihr ganzes Leben. Fortan ist sie für alle nur noch Florence Grace. Doch in der großen Stadt bei der fremden Familie fühlt sie sich nicht willkommen. Als ihr vermeintlicher Cousin Turlington auf der Bildfläche erscheint, findet sie in ihm endlich einen Freund. Über die Jahre entwickeln sich zwischen den beiden leidenschaftliche Gefühle. Aber der charismatische Turlington hat dunkle Geheimnisse.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783471351567
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:List Verlag
Erscheinungsdatum:07.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 6 Monaten
    Die zwei Leben der Florence Grace

    Lesegrund: 

    Bei diesem Buch hat mich der Klappentext direkt neugierig auf die Geschichte gemacht. Ich wollte gerne wissen, ob der Inhalt so interessant sein würde, wie ich vermutet hatte. 

     

    Handlung: 

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Florrie Buckley. Florrie ist eine Waise und wächst bei ihrer Großmutter in Cornwall auf. Kurz vor ihrem Tod erfährt Florrie von ihrer Großmutter, dass sie Teil der Grace - Familie sein soll, die vorallem durch ihren Reichtum bekannt ist. Als Florrie schließlich zu der ihr unbekannten Familie nach London ziehen muss, verändert sich alles für sie, und das nicht nur zum Guten. Sie fühlt sich nicht willkommen und erst in ihrem vermeintlichen Cousin Turlington findet sie einen Freund, nichtsahnend, dass diser dunkle Geheimnisse mit sich herumträgt ...

     

    Schreibstil: 

    Der Schreibstil von Tracy Rees hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft mit Liebe zum Detail und das hat mir oft ein schönes Kopfkino beschert. Im Mittelteil gab es wenige Passagen, die ich als etwas zu gestreckt empfunden habe, aber ansonsten hat mir die Art der Autorin, die Geschichte zu erzählen, viel Freude bereitet.  


    Charaktere: 

    Die Ausarbeitung der Charaktere hat mir ebenfalls gut gefallen. Ich fand die Protagonistin zwar manchmal ein bisschen naiv, aber das ist ja auch alles geschmackssache. Schön fand ich, dass die meisten Charaktere ein paar Facetten hatten und der Geschichte so noch mehr Authentizität und Lebendigkeit verliehen haben. 

     

    Spannung: 

    Den Spannungsbogen hat Tracy Rees weitestgehend auf einem mittleren Niveau gehalten, was ich als solide empfunden habe. Lediglich im Mittelteil hätte der Geschichte, meiner Meinung nach, ein bisschen mehr Dichte gut getan, weil dort die Spannung etwas geringer wurde. Es gibt in dieser Geschichte zwar keine großen Spannungsmomente, aber der Autorin ist es gelungen, mein Interesse an der weiteren Handlung bis zum Schluß aufrechtzuerhalten. 

     

    Emotionen:  

    Die Emotionen nehmen in diesem Buch einen großen Stellenwert ein, was ich, die Handlung betreffend, auch ganz passend fand. Am meisten hat mich Florences' Start in ihr "neues" Leben bewegt. Hier punktete Tracy Rees damit, dass ich mir die Situation und die damit einhergehenden Probleme sehr gut vorstellen und mit der Protagonistin mitfühlen konnte. Die Liebesgeschichte wirkte, daneben, leider manchmal etwas zu gewollt emotional auf mich, was mich nicht so anspricht.

     

    "Die zwei Leben der Florence Grace" ist ein schön aufgebauter und mit liebevollen Details versehener Roman, der mir besonders durch die tolle Darstellung emotionaler Passagen richtig gut gefallen hat. 

     

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Oh Turlington!

    Nein. Nein. Und nochmal nein. Ich schreibe wirklich nicht gerne Verrisse, aber was mir an Langeweile aus diesem verschwurbelten Ding entgegen plätscherte, lässt mir keine andere Wahl. Junges Ding vom Lande landet in der Großstadt bei einer reichen und arroganten Familie und hat dort nichts Besseres zu tun, als sich in den nächstmöglichen Junggesellen zu vergucken. So weit, so gerne in Romanen dieser Art erzählte Geschichte, so nur leider nicht gut. Sondern eben mittelmäßig und allenfalls in den Parts spannend, die im dörflichen Cornwall spielen. Da sind auch die wenigen halbwegs authentischen und sympathischen Gestalten angesiedelt, der Rest ist entweder dumm oder arrogant oder farblos oder alles zusammen. Und im Falle der Graces auch noch nervig. Und beim gefühlt hundersten "oh Turlington"(diesen zugegeben originellen Namen trägt oben erwähnter Junggeselle) war auch der letzte Funke Romantik erloschen.

    Ich erwarte von Romanen dieser Art wirklich nicht viel. Leichte Unterhaltung, ein bißchen Romantik, ein paar liebevoll erdachte Figuren, ein wenig prachtvolle Kulisse mit großer Treppe, Abendgarderobe und Kutschen und - schwupps- schon bin ich soweit zufrieden. Es ist völlig unnötig und tut Büchern dieser Art auch gar nicht gut, wenn man sie überfrachtet mit dramatischer Pose, vermeintlich originellen Gestalten und zuviel an Psychologie für den Hausgebrauch. Oh Turlington!

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    tinstamps avatar
    tinstampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Anfang und Ende der Geschichte konnten überzeugen, während der Mittelteil für mich sehr anstrengend und zäh zu lesen war. Spannung fehlte!
    Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Bewertung: 2 1/2 Sterne

    Der zweite Roman von Tracy Rees, deren Debüt "Die Reise der Amy Snow" ein Bestseller wurde, konnte mich leider nicht wirklich überzeugen.

    Florrie Buckley wohnt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Großmutter in einem kleinen Dorf in Cornwall. Das Leben ist bescheiden und man lebt mit der Natur, die Florence liebt. Sie besitzt außerdem eine besondere Gabe: Sie fühlt die Emotionen ihres Gegenübers.
    Als ihre Großmutter spürt, dass sie nicht mehr lange zu leben hat, weiht sie Florrie in ein langjähriges Geheimnis ein: Ihre Mutter entstammt einer reichen Familie aus gutem Haus und wurde wegen der Heirat mit ihrem Vater verstoßen. Nach dem Tod der Großmutter soll sie nach London zur Familie ihrer Mutter ziehen, den berühmt berüchtigten Graces.
    Florence lebt sich in ihrem neuen Leben nur schwer ein. Sie vermisst die Natur und leidet unter der Missbilligung und Kaltherzigkeit ihrer neuen Familie. Einzig das schwarze Schaf der Graces, Turlington, ist ein ähnlicher Freigeist wie sie. Erst mit der Zeit beginnt sie zu verstehen, dass es für sie besser ist, sich anzupassen. Trotzdem bleibt ihr Herz in Cornwall...

    Die Idee und die Geschichte der zwei Leben von Florence, die arm, aber liebevoll aufwächst, aber durch den Tod ihrer Großmutter und ihres Vaters bei der reichen, aber kaltherzigen Familie ihrer Mutter leben soll, ist nicht unbedingt neu, aber unterhält. Vorallem die Wandlung der kleinen lebenslustigen Florrie, die spricht, was sie denkt und sich über die komischen Sitten im Hause Grace wundert, ist öfters amüsant zu lesen. Wie sie sich ändert und gleichzeitig aber fürchtet, ebenso steif und kaltherzig zu werden, lässt einem hingegen nachdenklich werden.
    Die Charaktere der Familienmitglieder sind ausführlich beschrieben und lebendig. Trotzdem konnte mich der Roman nicht wirklich überzeugen. Vorallem der Mittelteil war für mich wirklich zäh. Hier musste ich mich manchmal zwingen weiterzulesen und habe schon überlegt abzubrechen. Jedoch nahm der Roman zum Ende hin wieder an Fahrt auf und obwohl es auch einiges für mich vorhersehbar war, fand ich wieder mehr gefallen an der Geschichte.
    Beginn und Ende gefielen mir gut und besonders Florries Begabung zu fühlen, was andere Menschen empfinden, war ein sehr interessanter Aspekt in der Geschichte. Trotzdem blieb dieser zweite Roman der Autorin weit hinter meinen Erwartungen zurück.

    Schreibstil:
    Der Schreibstil von Tracy Rees lässt sich wieder flüssig und angenehm lesen. Allerdings musste ich mich im Mittelteil manchmal wirklich zwingen weiterzulesen. Ich hatte das Gefühl auf der Stelle zu treten, denn mir fehlte gänzlich die Spannung. Auch waren einige Dinge doch sehr vorhersehbar. Mit einigen mystischen Elementen versuchte die Autorin etwas Leben in die Geschichte zu bringen. Die detailreichen Landschaftsbeschreibungen sind gelungen.

    Cover:
    Das linke Cover finde ich ganz ansprechend, auch wenn es nicht wirklich etwas Besonders ist. Aber es passt zum Inhalt.
    Das rechte Cover gefällt mir hingegen nicht wirklich, auch wenn es an Klassiker erinnern mag.

    Fazit:
    Leider hat mich der zweite Roman der Autorin etwas enttäuscht zurückgelassen. Anfang und Ende der Geschichte konnten überzeugen, während der Mittelteil für mich sehr anstrengend und zäh zu lesen war. Hier fehlte mir gänzlich die Spannung. Schade!

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    FrauTinaMuellers avatar
    FrauTinaMuellervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Klare Lese-Empfehlung! Ein sehr emotionaler historischer Roman mit einer sehr kraftvollen und magischen Heldin.!
    Die zwei Leben der Florence Grace

    Mit ihrem zweiten Buch „Die zwei Leben der Florence Grace“ entführt uns die fabelhafte Autorin Tracy Rees in das England des 19. Jahrhunderts.

    Florence Buckely – liebevoll “Florrie” genannt – wächst in den Mooren Cornwalls auf. Sie lebt mit ihrem Vater und ihrer Großmutter Nan ohne Mutter auf. Mit 13 Jahren verliert sie ihren Vater und dann wird auch noch ihre geliebte Oma Nan schwer krank. Florries unbeschwertes Leben in den herrlichen und mystischen Mooren endet jäh. Ihre Großmutter offenbart ihr auf dem Sterbebett die wahre Geschichte ihrer Mutter und so wird Florrie zu ihrem Großvater Hawkes Grace nach London geschickt. Die Graces sind eine geheimnisvolle, sehr wohlhabend, mächtige und nicht sonderlich sympathische Familie. Florrie tut sich sehr schwer, sich in dieser Familie wohlzufühlen, ist das Leben in der Stadt doch so gänzlich anders als ihr Leben im Moor!

    Erster Satz:

    “Dieses verdammte Pony war wieder durchgegangen.” (Seite 7)

    Tracy Rees schreibt gewohnt flüssig und das Buch ist aus der Perspektive von Florrie geschrieben. Wundervoll fand ich die Verwandlung der kleinen Florrie Buckley zur anmutigen Dame Florence Grace. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, herausgerissen aus liebevollen und natürlichen Verhältnissen hinein ins Stadtleben und in eine Familie, in der Liebe ein Fremdwort zu sein scheint. Florrie erkennt nach einigen Kämpfen mit ihrer Tante jedoch, dass es manchmal besser ist, sich anzupassen und das Beste aus seinem Leben zu machen, als sich dagegen aufzubegehren.

    “Wir lebten in einer geschlossenen Gemeinschaft, klein und abgeschieden, eine bäuerliche Gemeinschaft in einem freundlichen Tal, einem weichen grünen Band in einer ansonsten unerbittlichen, dem Wetter ausgesetzten, gefährlichen schlammigen Moorlandschaft.” (Seite 31)

    Florrie ist eine sehr starke Persönlichkeit über die ich sehr gerne gelesen habe. Die weiteren Charaktere wurde ebenfalls sehr detailliert und authentisch  von Tracy Rees beschrieben, ich konnte mir die einzelnen Personen sehr gut vorstellen. Zum Glück gibt es auch sympathische Familien-Mitglieder wie z. B. ihren Cousin Turlington und dessen Bruder Sanderson innerhalb der Familie Grace und wie sich am Ende alles miteinander verbindet fand ich sehr gekonnt gelöst. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte ;-)!

    Fazit: Klare Lese-Empfehlung! Ein sehr emotionaler historischer Roman mit einer sehr kraftvollen und magischen Heldin. Herrlich und Must-have für Fans und Liebhaber der englischen Lebensart und Historie.

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    HibiscusFlowers avatar
    HibiscusFlowervor einem Jahr
    Eine Geschichte, die nicht nur die Gegensätze der zwei Leben der Florence Grace aufzeigt

    Klappentext des Verlages:
    Die Waise Florrie Buckley wächst wild und glücklich bei ihrer Großmutter in den weiten Mooren von Cornwall auf. Kurz vor dem Tod offenbart die alte Frau das Geheimnis ihrer wahren Herkunft: Florrie ist Teil der reichen Grace-Familie. Mit dem Umzug zu ihrer unbekannten Familie nach London, verändert sich ihr ganzes Leben. Fortan ist sie für alle nur noch Florence Grace. Doch in der großen Stadt bei der fremden Familie fühlt sie sich nicht willkommen. Als ihr vermeintlicher Cousin Turlington auf der Bildfläche erscheint, findet sie in ihm endlich einen Freund. Über die Jahre entwickeln sich zwischen den beiden leidenschaftliche Gefühle. Aber der charismatische Turlington hat dunkle Geheimnisse.

    "Es gefiel mir, Florence genannt zu werden. Das hörte sich nach einem völlig anderem Mädchen an als Florrie Buckley aus Braggenstones."
    (Kap. 1)

    Bescheiden und dennoch zufrieden ist das Leben von Florrie Buckley. Es ist erfüllt von der Liebe ihrer Großmutter, der Erinnerungen an ihren Vater, den Erzählungen von ihrer, bei ihrer Geburt verstorbenen Mutter, der Ruhe und Freiheit in der Moorlandschaft, den Weisheiten der Alten Rilla und der Freundschaft zu Hesta und Stephen. Doch alles soll sich verändern, als Florrie von ihrer im Sterben liegenden Großmutter erfährt, aus welcher Familie sie entstammt und dass sie schon bald im Kreise dieser leben soll.

    "Es war, als wäre der bisher von mir beschrittene Weg durch die Nachricht von Nans Krankheit abrupt abgebrochen. Die Türen, die zu durchschreiten ich erwartet hatte, waren alle zugeschlagen und verriegelt worden." (Kap. 5)

    Für die fünfzehnjährige Florrie beginnt ein neues Leben als Florence Grace in London. Es erwartet sie eine Familie der Fehden und Missgunst, bei der es ihr unmöglich erscheint, glücklich unter ihnen zu werden. Florence wird von ihrer Tante und ihren Cousinen schikaniert, sie fühlt sich einsam und die Etikette nimmt ihr die Luft zum Atmen. Zwar findet sie in ihrem Cousin Sanderson einen guten Freund, der Ruhe ausstrahlt und dem sie wichtig zu sein scheint, doch wirkliche Verbundenheit empfindet sie nur seinem Halbbruder Turlington gegenüber, dem sie ihr Herz schenkt und der seines Verhaltens wegen zwischendurch immer wieder verstoßen wird.

    "Die Übergänge im Leben sind oftmals unbequem. Wir lassen einen Ort, eine Person, eine Identität, eine Lebensweise hinter uns und wenden uns einer anderen zu." (Kap. 41)

    Florrie/Florence ins Herz zu schließen ist mir weder schwer gefallen, noch hat es lang dafür gebraucht. Aufgeweckt, neugierig und mutig - so lernt man sie als LeserIn kennen. Sie nimmt ihre Umgebung aufmerksam wahr, hat ein großes Herz und hört nie damit auf, dazu zu lernen. Die dadurch gegebene Entwicklung ihrer Figur habe ich sehr gern verfolgt, was besonders auf die Interaktion mit weiteren Charakteren der Geschichte zutrifft.

    Schon mit `Die Reise der Amy Snow´ ist es der Autorin auf wunderbare Weise gelungen, mich in das viktorianische England zu entführen, nur dass ich dieses Mal viel näher an der Protagonistin, ihren Gefühlen, ihren Gedanken und ihren Wünschen war. Der angenehme Schreibstil und die faszinierende Kulissenbeschreibung haben - neben meiner Zuneigung für Florrie - dazu beigetragen, dass ich die Geschichte, die nicht nur die Gegensätze der zwei Leben der Florence Grace aufzeigt, sehr gern gelesen habe. Daher mag ich sie an dieser Stelle ebenso gern weiterempfehlen.

    Kommentare: 2
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    rinochkavor einem Jahr
    Starke und bemerkenswerte Frau

    Die zwei Leben der Florence Grace ist das erste Buch von Tracy Rees, was ich gelesen habe, und es hat mir ganz gut gefallen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, das Buch hat ein angenehmes Tempo und es gibt viele schöne Beschreibungen der Landschaft des Cornwalls.Das Buch hat gewisse Parallele zu Mansfield Park von Jane Austen: in beiden Büchern geht es um eine arme junge Frau, die plötzlich aus ihrem Leben gerissen wird und zu den reichen Verwandten umzieht, in beiden Büchern fühlen sich die Protagonistinnen in ihrem neuen Zuhause nicht wohl und in beiden Büchern gibt es eine unerträgliche Tante. Woran sich die beiden Bücher sehr stark unterscheiden, sind die Protagonistinnen selbst. Florence Grace ist viel selbstsicherer und aktiver als Fanny Price, sie nimmt ihr Leben selbst in die Hand und versucht, ihr eigenes Ich nicht zu verlieren. Ich muss zugeben, ich mag Fanny Price nicht sehr, umso mehr war ich von Florence Grace begeistert. Sie ist eine sehr starke und sympathische Protagonistin. 

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    Nijuras avatar
    Nijuravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein grandioses Buch über eine junge Frau, die ihre Bestimmung findet. Wer Amy Snow mochte, wird auch Florence Grace lieben!
    Florence Grace – Eine bewundernswerte Frau

    Florence wächst nach dem Tod ihrer Eltern behütet bei ihrer Großmutter in Cornwall auf. Als ihre Großmutter im Sterben liegt, erfährt „Florrie“, dass ihre Mutter der reichen Familie Grace entstammte und sie deshalb ihr weiteres Leben in London bei deren Familie verbringen soll.

    Doch Florence fühlt sich in Helikon (so heißt das Londoner Domizil) nicht besonders wohl, besonders ihre Tante Dinah und ihre Cousine Annis machen ihr das Leben schwer und lassen sie täglich merken, dass sie nicht willkommen ist. Der despotische Großvater Hawker drangsaliert die ganze Familie und die anderen Verwandten schwimmen mit dem Strom und sind ihr kaum eine Hilfe. Dann taucht ihr charismatischer Cousin Turlington auf und über die Jahre entwickelt sich zwischen den beiden eine leidenschaftliche Affäre, doch Turlington ist unstet und rastlos…

     

    Meine Meinung:

    Ich habe mit Begeisterung „Die Reise der Amy Snow“ verschlungen und war sehr skeptisch, ob Tracy Rees nach diesem Highlight wirklich nachlegen kann.

    Ich habe festgestellt – sie kann!

    Die Geschichte ist aus der Sicht von Florence geschrieben und so konnte ich mich sehr gut in ihre Welt hineinversetzen. Ich teilte ihre Meinungen, ihre Anti- und Sympathien und fand toll, dass Florence durchaus fähig war, ihre Sichtweise zu ändern, was sie ihrer Freundin Rebecca zu verdanken hatte.

    Florence entwickelt sich von einem unbedarften jungen Mädchen zu einer sehr selbstständigen Frau und es hat mir richtig Spaß gemacht, ihr bei dieser Entwicklung zu folgen.

     

    Fazit: Ein grandioses Buch über eine junge Frau, die ihre Bestimmung findet.
    Wer Amy Snow mochte, wird auch Florence Grace lieben!
    Absolute Leseempfehlung!

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    eleisouvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vom widerspenstigen Mädchen zur unabhängigen Frau
    Vom widerspenstigen Mädchen zur unabhängigen Frau

    Die aus einfachen Verhältnissen stammende Florrie Buckley wächst in Cornwall auf mit ihrer Grossmutter auf. Als diese stirbt und weil Florries Mutter aristokratische Wurzeln hatte nimmt die reiche Familie der Graces sie in London auf. Letzere sind nicht fasziniert von ihr doch Florence, wie sie sich nun nennt, taucht in eine neue Welt ein und lernt den Glanz und Glamour der Reichen und Schönen kennen. 
    Unsterblich verliebt sie sich in ihrem Cousin Turlington und wartet vergeblich auf ein Zeichen von ihm, doch zum Schluss kommt alles anders. Ihr neues Leben ist nicht leicht trotz des finanziellen Aufstiegs, ihre neue Familie verachtet sie doch Florence entwickelt sich zu einer starken, unabhängigen Frau und findet am Ende ihren Weg. 
    Den Vorgänger habe ich bisher nicht gelesen, jedoch werde ich das noch nachholen, da mir der Schreibstil der Autorin sehr gefallen hat. Manchmal bloss kamen mir einige Passagen etwas übertrieben vor, doch generell habe ich mich lesend sehr gut unterhalten können und geben gerne eine Leseempfehlung für.

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    Ekcnews avatar
    Ekcnewvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine schöne historische Geschichte. Der Anfang und das Ende war spannend und interessant, im großen mittleren Teil war es eher langweilig.
    Eine schöne historische Geschichte

    Den Buchtitel finde ich sehr passend. Es sind wirklich zwei komplett verschiedene Leben, die Florence Grace führt. Die Kindheit verlebt sie als Florrie Buckley sehr bescheiden und liebevoll in Cornwall. Ihre Mutter ist bereits bei der Geburt gestorben, nachdem ihr Vater und als sie 15 Jahre alt ist, auch ihre liebe Großmutter verstirbt, nimmt die Verwandtschaft - die Familie Grace - sie im Jahr 1850 in ihre Obhut. Dort lernt sie ein völlig anderes Leben kennen, allerdings wird sie in dem prächtigen Haus in London nie heimisch. Immer wieder muss sie an ihr zuhause in Cornwall denken. 

    Ich habe das erste Buch von Tracy Rees (Die Reise der Amy Snow) mit Begeisterung gelesen und hatte mich sehr auf diesen neuen Roman von ihr gefreut. Ich muss sagen, dass ich ein wenig enttäuscht bin. Am Anfang und am Ende fand ich das Buch fesselnd und interessant, aber im großen Mittelteil fehlte es mir einfach an Spannung bzw. Neugierde, wie es in der Geschichte weitergeht. Es war zweifellos nett zu lesen, aber das Fesselnde fehlte mir leider oft. 

    Am Anfang des Buches lesen wir von der besonderen Gabe von Florrie, dass sie die Fähigkeit hat zu fühlen, was andere Menschen empfinden. Es wird zu der "Londoner Zeit" kurz thematisiert, dass diese Fähigkeit dort sehr in den Hintergrund getreten ist. Dennoch hätte ich mir dazu etwas mehr in dem Buch gewünscht. 

    Florence Grace ist ein ganz toller Charakter und es hat mir insgesamt Spaß gemacht, diesen schönen historischen Roman zu lesen.

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    spozal89s avatar
    spozal89vor einem Jahr
    Neues von Tracy Rees

    Kurz vor dem Tod ihrer geliebten Großmutter erfährt Florie, wer sie wirklich ist. Sie gehört einer reichen, berüchtigten Londoner Familie an. Fortan lebt Florie bei den Graces. In der großen Stadt wird aus dem wilden Mädchen die junge Florance Grace. Der elegante Lebensstil beeindruckt sie, doch zuhause fühlt sie sich hier nicht. Nur ihr Cousin Turlington scheint sich ernsthaft für sie zu interessieren. Aber Turlington ist nicht der, der er zu sein scheint. Was ist sein Geheimnis?

    "Die zwei Leben der Florance Grace" ist der zweite Roman von Tracy Rees. Bereits von "Die Reise der Amy Snow" war ich begeistert, daher musste ich dieses Buch auch unbedingt lesen. Ich wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil hat mir wieder super gut gefallen. Die Autorin kann einfach super gut mit Worten umgehene. Auch die Landschaften wurden wirklich malerisch dargestellt. Man kommt gut in die Geschichte rein und lernt alle Charaktere relativ gut kennen. Ein einziger Wermutstropfen: An manchen Stellen war die Geschichte ein wenig langatmig und das hat den Lesefluss ein wenig gestoppt. Daher vergebe ich auch nur vier von fünf Sternen.

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