Tracy White Irgendwie dazwischen

(3)

Lovelybooks Bewertung

  • 2 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 2 Rezensionen
(2)
(0)
(1)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Irgendwie dazwischen“ von Tracy White

Vordergründig erzählt Tracy Whites Graphic Novel die Geschichte von Stacy Black, einer zutiefst verunsicherten jungen Frau an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Auf Depression, Selbsthass und Ratlosigkeit folgen unvermeidlich der Klinkaufenthalt, die Therapie und schließlich der Neuanfang. Doch Tracy White erzählt ihre eigene Lebensgeschichte und deshalb spürt man in jedem Strich, in jeder zaghaften Geste und Aussge die Wahrhaftigkeit und Kraft ihres Erzählens und ihren Willen, zurück ins Leben finden zu wollen.

Stöbern in Comic

The Case Study Of Vanitas 1

Mein erstes Manga und ich muss gestehen so schlecht war es garnicht. Das einzige was ungewohnt war, ist das man Mangas von hinten liest.

Reneesemee

Der nasse Fisch

Sehr gelungen!

silberfischchen68

Mächtig senil

Grenzenlose, nervtötende Naivität inmitten tiefster Korruptheit! Sehr einseitig und klischeehaft...

Pippo121

Sherlock 1

Sherlock Holmes als Manga. Als Vorlage dient die TV-Serie Sherlock. Ein Muss für alle Sherlock-Fans

Sabine_Kruber

Paper Girls 1

Cross-Kult! We all living in America!

Nanniswelt

Nick Cave

Irgendwo zwischen Biographie und musikalischer (Alb?)Traumreise. Für den Cave-Fan ein Muss.

gatekeeper86

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Irgendwie dazwischen" von Tracy White

    Irgendwie dazwischen
    bücherelfe

    bücherelfe

    06. August 2011 um 16:14

    Zugegeben, etwas skeptisch bin ich schon an dieses Buch rangegangen; ob eine Graphic Novel wirklich meinen Geschmack trifft. Aber wer "Die Monkey Wrench Gang" verlegt, hat eine weitere Chance verdient. "Irgendwie dazwischen" ist die Geschichte eines Nervenzusammenbruchs. Die Geschichte eines Aufenthalts in einer psychiatrischen Klinik und sie soll zu 95 % wahr sein. Die 17jährige Stacy lässt sich von ihrem Hausarzt in die Psychiatrie einweisen. Totaler Zusammenbruch. „Mir fehlt mein Leben“ Mit minimalisch anmutenden Zeichnungen und knappen Worten begleiten wir Stacy durch ihren Klinikaufenthalt. Unterbrochen von Statements von Freundinnen und Mitpatientinnen und Auszügen aus der Krankenakte können wir mitverfolgen, wie Stacy ganz langsam aus ihrer abgrundtiefen Schwärze wieder das Licht am Ende des Tunnels sieht. Schritt für Schritt arbeitet sie sich aus dem Sumpf ihrer jungen Vergangenheit heraus. Eindringlich in Wort und Bild hat „Irgendwo dazwischen“ mich gefangen genommen. Dass ich es in einem Rutsch gelesen habe, spricht eine klare Sprache: Es ist ein besonderes Buch, pardon, eine besondere Graphic Novel. Meine erste und bestimmt nicht meine letzte.

    Mehr
  • Rezension zu "Irgendwie dazwischen" von Tracy White

    Irgendwie dazwischen
    Karin1970

    Karin1970

    19. April 2011 um 14:42

    Das ist die zu 95 % wahre Geschichte von Stacy Black aka Tracy White. Ein etwas anderes Buch, erzählt im Stil einer Graphic Novel. Kurze Gedankensätze, verbunden mit einfachen Zeichnungen, machen dieses Buch sehr ausdrucksstark. So als wären wir mit der Protagonistin zusammen in der Klinik und ein kleiner Teil von ihr. Stacy ist unglücklich seit sie denken kann. Ihrer Mutter unterstellt sie Kontrollzwang, fehlende Zärtlichkeit und Liebe. Sie hat es also schon immer gelernt, ihre Gefühle erfolgreich zu unterdrücken. Viel schlimmer noch, es ist ihr wichtiger was die anderen denken. Nach einem Nervenzusammenbruch liefert sich die 17 jährige Stacy mit Hilfe ihres Hausarztes in eine Klinik ein und versucht einen Weg in die Normalität zu finden. Sie möchte endlich wieder glücklich sein. Das Buch ist in Kapiteln aufgeteilt, in denen wir die einzelnen Etappen von Stacys Aufenthalt lesen. Wir sind bei den Therapien dabei, lesen ihre Krankenakte, hören was ihre besten Freundinnen dazu sagen. Diese werden am Ende eines jeden Kapitels zu einem bestimmten Verhalten von Stacy befragt. Unterstützt werden die kurzen Gedankengänge und Gesprächswiedergaben von den einfachen Zeichnungen der Autorin. So einfach sie auch scheinen, sie unterstreichen die Stärke und verleihen ihr die Intensität. Es braucht manchmal so wenige Worte um etwas zu erklären und Stacy White kann das sehr gut. Die Geschichte eines verunsicherten Teenagers, der mit der Veränderung seines Körpers zu kämpfen hat, mit Drogen, die Liebe zu ihrem Freund, den Hass zu ihrer Mutter und sich selbst. Themen wie Depressionen, Magersucht, Bulimie und Drogensucht werden im Laufe der Geschichte behandelt. Und wenn man die Augen davor verschließt, dann kann es einem kaputt machen. Passt also auf euch und eure Freunde auf und haltet die Augen offen. Eine kurze Lektüre, die sehr viel transportiert und lange im Kopf bleibt. Tracy White ist gebürtige New Yorkerin (liebt schwarze Schokolade und fährt nicht Auto). Auf ihrer eigenen viel beachteten Homepage TRACED veröffentlicht sie regelmäßig einen fortlaufenden Comic von (meist) wahren Ausschnitten aus ihrem Leben.

    Mehr