Traude Engelmann

 4 Sterne bei 14 Bewertungen
Autorin von Die Geldwäscherin, Kraft für ein Lächeln und weiteren Büchern.
Traude Engelmann

Lebenslauf von Traude Engelmann

Leipzigerin. Nachkriegskindheit in der Ostvorstadt. Studium Pädagogik und Journalistik. Redakteurin der Leipziger Volkszeitung und mehrerer im Leipziger Fachbuchverlag beheimateter Fachzeitschriften. Freischaffend seit 1993 - sowohl als Mitarbeiterin eines Sachverständigenbüros als auch journalistisch und literarisch schreibend. Veröffentlichung von bisher zwei Romanen: Eines Tages werde ich mich rächen (LKG-Verlag 1994) und Kraft für ein Lächeln (Mitteldeutscher Verlag 1996). Debüt als Autorin von Kriminalromanen mit ›Die Geldwäscherin‹ (fhl Verlag Leipzig 2012)

Alle Bücher von Traude Engelmann

Traude EngelmannDie Geldwäscherin
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Die Geldwäscherin
Die Geldwäscherin
 (14)
Erschienen am 10.02.2017
Traude EngelmannOstpoker
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Ostpoker
Ostpoker
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Erschienen am 21.11.2014
Traude EngelmannDie Falschmünzerin
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Die Falschmünzerin
Die Falschmünzerin
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Erschienen am 12.02.2018
Traude EngelmannDas ukrainische Amulett
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Das ukrainische Amulett
Das ukrainische Amulett
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Erschienen am 07.03.2014
Traude EngelmannKraft für ein Lächeln
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Kraft für ein Lächeln

Neue Rezensionen zu Traude Engelmann

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Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann

Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann
Literaturvor 6 Jahren

Gisela Schikaneders Leben wirkt festgefahren: ohne Job, ohne Geld, ohne Mann. Alles ändert sich, als sie die Bekanntschaft mit einem charismatischen Mann macht, der ihr privat und beruflich neue Chancen eröffnet. Plötzlich gerät sie nicht nur an die Grenze zwischen Legalität und Verbrechen, sondern auch in den Fokus eines Mörders.

Die Ich-Persektive aus Sicht der Protagonistin irritierte mich einerseits aufgrund ihrer Lebenseinstellung, ihrem Umgang mit ihren Mitmenschen und ihrem Selbstverständnis, andererseits ließ ich mich gerne auf diese andere Sichtweise ein, die mir, meinem Denken und Fühlen widerstrebt. Das Präsens ist eine interessante Art, Spannung zu erzeugen. Sehr gut gefielen mir viele Vergleiche, die Sprache ist gut gewählt, pointiert und mit interessanten Aspekten gewürzt. Die Handlung selbst fand ich teilweise zu rasant, unglaubwürdig und verworren.

Ich muss gestehen, dass mich der Roman insgesamt zwar gut unterhalten, aber auch teilweise irritiert hat. Er ist jedoch für jeden Krimileser interessant, der nicht nur schablonenhafte Krimis, sondern mal etwas Außergewöhnliches lesen möchte.

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ginnykatzes avatar

Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann

Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann
ginnykatzevor 6 Jahren

Wer Anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein!

Zum Inhalt:

Die arbeitslose 55jährige Gisela Schikaneder ist völlig am Ende, nicht nur, dass sie völlig verschuldet ist, nein sie ist auch allein. Als sie dann zufällig in einer Gaststätte auf Enriko Wutzler trifft, scheint ihr Leben eine neue Wendung zu nehmen. Der gutaussehende Mann vergisst seine gefüllte Brieftasche an ihrem Tisch. Noch bevor Gisela abwägen kann, ob sie sie nimmt oder nicht, kommt er zurück und versprüht vor Begeisterung, dass sie das Geld nicht angerührt hat, Charme ohne Ende und bietet ihr sogar einen Job in seinem Vertrieb an. Gisela´s Leben scheint sich zum Guten zu wenden.

Der Job gefällt ihr und es tun sich noch andere Geldquellen auf. Sie soll Geld über die Grenze nach Basel transportieren und dabei sind ihr 10 % Gewinn zugesagt. Durch ihre lange geldliche Durststrecke und auch, um den erwachsenen Kindern noch etwas bieten zu können, lässt sich Gisela auf den Kuhhandel ein. Nun ist Vorsicht oberstes Gebot.

Ihre Nachbarin Susanne ist ihr eine liebe Freundin geworden, auch wenn sie ständig nervt, weil sie immer noch ihrem Exmann hinterher heult. Als Gisela nach ihrem ersten Einsatz nach Hause kommt, und mit Susanne noch was trinken will, lässt diese sie nicht rein. Hat Susanne Besuch, dafür spricht auch ein Handyklingeln, was im Hintergrund zu hören ist. Gisela lässt sich ihre gute Laune nicht verderben und will am nächsten Morgen dann mit Susanne sprechen, aber diese macht nicht auf. Am Abend dann findet Gisela die Leiche von Susanne und von nun an ist nichts mehr wie es war.

Gisela versucht nun herauszufinden, wer der Mörder ist, denn feststeht, dass Susanne ermordet wurde. Die Gefahr, in die sie sich nun begibt, überschreitet aber nun wirklich ihre Kompetenz.

Auf einmal sieht sich Gisela nämlich Medikamentenschmuggel gegenüber und dass diese Leute nicht pingelig sind, erfährt sie dann, als die nächste Leiche auftaucht.

So mehr werde ich jetzt nicht verraten. Lest selbst.

Fazit:

Der Autorin Traude Engelmann ist hier ein feiner Krimi aus der Feder geflossen. Die Spannung, die zwar nicht am oberen Limit ist, hält das ganze Buch über. Der Schreibstil ist gut und lässt sich flüssig lesen.

Die Charaktere beschreibt sie ausführlich und mit viel Liebe zum Detail. Auch wenn mir die Hauptprotagonistin Gisela Schikaneder das ganze Buch über unsympathisch bleibt. Ich mag ihre Art nicht, sie ist geldgierig und geht im wahrsten Sinne des Wortes zum Schluss über Leichen. Auch ihre Ermittlungen sind mir ein wenig zu weit hergeholt. Soviel Schneid kann man nicht haben und passt auch nicht zu ihr als Person.

Wirklich interessant aber fand ich die Beschreibungen während ihrer Geldtransporte. Da hatte ich wirklich das Gefühl mit ihr leiden, lachen und mich freuen zu können, ich war mit dabei. Vor allem die Begegnung mit der Kosmetikerin und deren Enkel fand ich wirklich klasse.

Es begegnen uns hier viele verschiedene Personen, die mir aber auch durchweg nicht wirklich im wahren Leben über den Weg laufen dürften. Sie sind kriminell und einfach nur schnell wieder zu vergessen.

Alles in Allem ein ordentlicher Krimi, den ich gern weiterempfehlen werde.

Hier kommen von mir 4 Sterne.

Danke an den fhl-Verlag für die Bereitstellung des Buches für die Leserunde bei Lovelybooks.

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Anis avatar

Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann

Rezension zu "Die Geldwäscherin" von Traude Engelmann
Anivor 6 Jahren

Gisela Schikaneders Konto ist mal wieder weit überzogen, die Rate des Sofortkredits schon lange fällig, sodass das ausstehende Arbeitslosengeld bereits vollkommen verplant ist und eigentlich nicht mal für alle laufenden Kosten reicht. Ein Job muss her, am liebsten sofort und äußerst gut bezahlt. Doch davon wagt Gisela kaum zu träumen, denn mit ihren 55 Jahren gestaltet sich die Arbeitssuche nicht gerade einfach. Als sie in einem Cafe Enriko Wutzler kennenlernt, scheint sich ihr Blatt zu wenden, denn der besorgt ihr einen Job in einem Pharmaunternehmen. Hochmotiviert tritt Gisela die neue Stelle an. Auch privat scheint Wutzler sich für sie zu interessieren. Doch schon bald stellt sich heraus, dass Wutzler ganz andere Pläne mit Gisela hat und so rutscht sie ganz nebenbei in illegale, aber äußerst einträgliche, Geschäfte hinein. Geldsorgen plagen Gisela nun nicht mehr. Doch als plötzlich ihre Nachbarin ermordet aufgefunden wird, und Gisela ins Visier der Ermittlungen gerät, erkennt sie, wie gefährlich das Spiel ist, auf das sie sich da eingelassen hat.....

Dieser Krimi wird im Präsens, in der Ich-Perspektive, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Gisela Schikaneder, erzählt. Man schlüpft also in ihre Haut und bekommt so einen ungeschminkten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle. Da Gisela keine Person ist, die auf Anhieb sympathisch wirkt, und ihr Verhältnis zu Geld sich deutlich von dem der breiten Masse unterscheiden dürfte, fällt es nicht ganz leicht, sich mit der Hauptakteurin zu identifizieren. Der Einstieg in die Handlung verläuft deshalb auch etwas holprig.

Der Schreibstil ist zunächst auch etwas gewöhnungsbedürftig, denn Gisela schildert die Ereignisse prägnant und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund. Wenn man sich allerdings eingelesen hat, dann kann man sich der interessanten und kaum vorhersehbaren Geschichte kaum noch entziehen. Es kommt zwar keine Hochspannung auf, doch die Erzählung ist durchgehend interessant und kann durch unerwartete Wendungen punkten. Auch wenn Gisela einem beim Lesen nicht unbedingt ans Herz wächst, möchte man doch gerne erfahren, wie es weitergeht und wie sich die Rückblicke in ihre Vergangenheit in die aktuelle Handlung einfügen.

Dieser Krimi unterscheidet sich von anderen Genre-Vertretern, denn man verfolgt hier keine polizeilichen Ermittlungen, sondern beobachtet, wie Gisela in die illegalen Geschäfte hineinrutscht, ihren Vorteil daraus zieht und bei ihren eigenen Nachforschungen sogar noch die Arbeit der Polizei erschwert und wichtige Informationen zurückhält.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dennoch sehr gut unterhalten. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit konnte ich mich dem turbulenten Geschehen kaum noch entziehen und habe Giselas Handlungen fasziniert beobachtet. Ich konnte sie zwar meist nicht nachvollziehen, da ich sicher einiges anders gemacht hätte, doch der Krimi konnte mich durch unvorhersehbare Wendungen und eine durchgehend interessante Handlung überzeugen.

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Gespräche aus der Community

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fhl_verlag_leipzigs avatar

Welche Frau braucht eine weiße Weste, wenn sie Geld waschen kann?

Wenn ihr Lust habt auf einen Krimi, deren Protagonistin sich nicht mehr ausnutzen lässt, sondern selbst die Zügel in die Hand nimmt, bewerbt euch für ›Die Geldwäscherin‹, dem Krimi-Debüt von Traude Engelmann.

Wir vergeben 10 Leseexemplare bis zum 24.01.2013.

Was genau erwartet euch in ›Die Geldwäscherin‹ ?
Gisela Schikaneder ist 55, hoch verschuldet und arbeitslos. Als sie den charismatischen Enriko Wutzler kennenlernt, scheint sich ihr Los zu wenden: In dem Pharmaunternehmen, für das er tätig ist, verschafft er ihr einen Job. Leider aber stellt sich sein Entgegenkommen als Versuch heraus, Gisela unwissentlich für seine Zwecke zu missbrauchen, ein einträgliches Geschäft der Geldwäsche.
Aus dieser Entdeckung zieht sie jedoch geschickt ihren Nutzen und steigt in das Geschäft ein. Der Weg zum Wohlstand scheint offen vor ihr zu liegen.
Erst als sie ihre Freundin und Nachbarin ermordet auffindet, erkennt sie das Ausmaß der Gefahr, in die sie sich begeben hat. Zudem gerät sie als Hauptverdächtige ins Blickfeld der Polizei und somit in gewaltigen Zugzwang, den Mord aufzuklären.
Dabei zieht es sie immer tiefer in einen Sumpf von illegalen Geldgeschäften und Medikamentenschmuggel, und auch mit der düsteren Seite ihrer eigenen Vergangenheit sieht sie sich plötzlich konfrontiert ...

Wer ist Traude Engelmann?
Leipzigerin von Geburt und aus Zuneigung. Nachkriegskindheit in der Ostvorstadt. Studium der Pädagogik und Journalistik. Redakteurin der Leipziger Volkszeitung und mehrerer im Leipziger Fachbuchverlag beheimateter Fachzeitschriften, darunter des Börsenblattes für den Deutschen Buchhandel. Freischaffend seit 1993 – sowohl als Mitarbeiterin eines Sachverständigenbüros als auch journalistisch und literarisch schreibend.

Presse:

Die Geldwäscherin: Ein Krimi mit einer Heldin, die sich nicht mehr klein kriegen lassen will
Wer jetzt vielleicht glaubte, das Regalfach für Leipzig-Krimis würde irgendwann ausreichen, hat sich getäuscht. Es geht eigentlich erst richtig los. Nun greift auch eine Autorin ins Geschehen ein, die den Leipziger Krimi mit einer neuen Perspektive bereichert: der einer jungen Dame, die sehr wohl begriffen hat, wie die Absahner der Nation ihre Reichtümer sammeln.
Gisela Schikaneder heißt sie, ist stolze 55, also im besten Alter. Kluge Arbeitgeber werden sich nach derlei erfahrenem Personal in den nächsten Jahren sehnen. Wenn sie begriffen haben, dass man mit unbezahlten Praktikanten kein nachhaltiges Geschäft aufbauen kann. Aber in den letzten Jahren war es ja so, da standen diese taffen Frauen, die schon manchem Chef den Hintern gerettet haben, reihenweise vor den Schaufenstern in der Petersstraße und konnten nur davon träumen, sich die schönen Kleider darin zu kaufen. Für einen Kaffee reicht es vielleicht noch im Freisitz auf dem Naschmarkt.
Man merkt: Auch Traude Engelmann, freie Journalistin und Autorin aus Leipzig, hat an diesem Buch eine Weile gearbeitet. Im dramatischen Verlauf der Handlung kommt auch ein berühmter Hagelschlag vor, der 2006 etliche Leipziger Automobile in Wellblechkarossen verwandelte. Als in diesem Buch der große Hagel kommt, steckt Gisela mittendrin in einer durchaus brisanten Phase ihrer Karriere, an der sie selbst nicht ganz unschuldig ist. Und der Kaffee auf dem Naschmarkt ist nur der Anfang dieser Karriere, bei der sie nicht nur einen Job bei einem recht eigenartigen Pharmaversand bekommt, sondern auch mit Leuten ins Gehege und ins Geschäft kommt, die die Möglichkeiten des deutschen Geschäftslebens weidlich nutzen, um auf keineswegs legale Art zu Geld zu kommen - und dieses Geld dann auch noch heimlich Richtung Schweiz kurieren lassen.
Von Gisela natürlich, die einspringt, als Not in der Schwarzwelt-Gemeinschaft ist. Man befindet sich auf der Zeitachse also auch noch deutlich vor den gekauften CDs mit den Namen deutscher Steuerbetrüger. Und für Gisela, die eben noch zu tun hatte, die Sache mit ihrem überzogenen Dispo-Kredit zu deichseln und die Geldwünsche ihrer Kinder zu bändigen, legt kurzerhand den Schalter um und entscheidet sich für das Risiko. Und nicht nur das. Denn wenn sie jetzt einfach nur die Kurierin spielte, bliebe sie ja nach wie vor ein kleines Rädchen im Getriebe der Großkotzigen. In Basel nutzt sie die Chance, einmal richtig die Krallen auszufahren und sich einen deutlich größeren Teil vom illegalen Kuchen zu erbitten.
Dass sie dann auch noch mitbekommt, dass das dicke Geld nicht nur mit legalen aber teuren Muskelpräparaten gemacht wird, sondern sich ganz neue Marktteilnehmer mit höchst tödlichen Pillen auf dem Markt tummeln, gerät sie zwischen Baum und Borke, Ganoven und Polizei. Und gerät auch selbst in den Fokus der Ermittler. Der Bursche, der ihr durchaus gefährlich auf die Pelle rückt, ist diesmal ein Kommissar Schräg.
Was schon eine höchst knisternde Konstellation wäre, denn damit wäre ihr neues höchst lukratives Reisen in die Welt des größeren Geldes alsbald beendet. Würde sie nicht gar noch entdecken, dass sich hinter den Kulissen nicht nur kleine geldsammelnde Ganoven tummeln, sondern auch noch zwei dubiose Unternehmen, die sich um den Pharma-Markt in Leipzig rangeln. Unternehmen, muss man sagen. Dürften Sachsens Ermittler etwas ehrlicher sein, würden sie öfter davon berichten, denn was sich in diesen Grauzonen tummelt, ist durchaus organisierte Kriminalität, die sich gern als "Wirtschaft" geriert. Dass da auch ein obskurer älterer Herr, dem Gisela schon in DDR-Zeiten begegnete, eine Rolle spielt, merkt sie ebenso schnell wie die durchaus clevere Rolle ihrer Mutter. Da dürfen auch Einblendungen zu Giselas Vorgeschichte nicht fehlen, die durchaus etwas zu tun hat mit der Flucht der Mutter, gefühllosen Pflegeeltern und einer frühzeitigen Anwerbung durch die Staatssicherheit, die auch in diesem Fall wieder keine Anwerbung, sondern die übliche Erpressung ist. Man droht ihr, das Kind wegzunehmen. Dass sie auch noch Erfahrungen mit dem Jugendwerkhof gemacht hat, erfährt man etwas später.
Da erstaunt schon, dass sie sich dann trotz aller Tiefschläge nicht unterkriegen lässt, sondern die unverhofften Möglichkeiten, die sich ihr bieten, beherzt nutzt und auch dem eifrigen Kommissar immer ein Stückchen voraus ist. Am Ende geht es beinahe schief. Da hat sie sich mit ein paar Ganoven zu viel angelegt. Dafür lernt sie dann die verschlossene Welt des Dr. Wille auch mal von innen kennen - eine Welt, in der man gute Anwälte dafür bezahlt, damit niemand die verschworenen Kreise stört.
Dabei weiß man nie so recht: Ist das nun ein Rachefeldzug für Giselas ermordete Freundin Susanne? Ist es eine Frau, die endlich die Chance sieht, das große Geld zu verdienen und dafür auch zu kämpfen bereit ist? Oder eher eine stimmige Parabel auf die Gegenwart, in der man nie auf einen goldenen Zweig kommt, wenn man sich an die Regeln hält? Gisela scheint sich entschieden zu haben. Noch ein kleiner Dreh mehr, und wir bekommen von Traude Engelmann Geschichten, wie sie Donna Leons Commissario Brunetti in Venedig erlebt. Nur dass es nicht die alten Familien sind, die im Leipziger Hintergrund die Strippen ziehen, sondern die neueren Seilschaften in ihren protzigen Villen im Wald.
Ralf Julke, Leipziger Internetzeitung, 31.01.2012


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