Traudl Bünger Lieblingskinder

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Inhaltsangabe zu „Lieblingskinder“ von Traudl Bünger

Noch mal schnell die Welt retten
Rosalie ist Mitte dreißig, Staatsanwältin und hat die Welt, das Leben und ihre Neurosen im Griff – denkt sie. Als ihr Vater plötzlich verschwindet, führt ihre Suche sie an jenen Ort, der für sie gefährlicher ist als jeder andere: ihre Kindheit.
Als Rosalie fünf war, war alles ganz einfach: Die Welt war böse und ihr Vater angetreten, sie zu retten, Rosalie als Assistentin immer an seiner Seite.Dreißig Jahre später ist die Welt nicht besser geworden, aber Rosalie weiß, dass sie nicht mit Privatermittlungen gegen Nachbarn, Lokalpolitiker und die US-Regierung gerettet werden kann. Aber als Rosalie nach dem Verschwinden ihres Vaters wieder in ihrem Elternhaus steht, umgeben von Aktenordnern mit vermeintlich stichhaltigen Beweisführungen, muss sie sich fragen, ob ihr Vater dieses eine Mal nicht eine wirklich heiße Spur verfolgt – und wie aus dem nervigen Nachbarsjungen von damals ein so attraktiver und zupackender Mann werden konnte…In Traudl Büngers temporeichem, vielschichtigem und pointiertem Debüt geht es um unsere Sehnsucht, die Welt zu verstehen und zu verändern. Es geht um einen Vater, der seine Familie an dieser Sehnsucht zerbrechen lässt. Es geht um eine Tochter, die um seine Liebe kämpft und zu spät erkennt, dass Väter keine Helden sind. Es geht um eine Staatsanwältin, die Dienstvorschriften vergisst, um vielleicht sogar die Welt, zumindest aber die Glühbirne zu retten.

Leicht zäher Anfang, aber großartig und originell in der Fortführung! Äußerst unterhaltsam und auch ein bisschen spannend!

— SueTown

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    Lieblingskinder

    SueTown

    01. September 2015 um 17:36

    Das Cover sieht so unscheinbar aus und die ersten 50 Seiten sind es auch. Ein bisschen konfus und zäh mit Rückblenden, die ich nicht einordnen konnte. Aber danach: ein erstaunlicher Lesespaß! Ein mehr als gelungener Unterhaltungsroman mit ein bisschen, aber genau zum Ton passenden, Beziehungsgeflecht und der großen immer wieder thematisierten und stets unbeantworteten Schuld-Frage. Spannung gewinnt das Buch einerseits durch die Suche nach dem verschwundenen Vater, der es dieses eine Mal zu weit getrieben haben könnte mit seinen Theorien, und andererseits durch die Beziehung von Rosalie zu Tobias Ochsenmeyer. Ich bin mir nicht sicher, ob ich erfasst habe, was die Autorin ausdrücken wollte, aber das Thema Schuld steht auf jeden Fall ganz groß im Raum und ist in fast jeder Zeile spürbar. Was mir so besonders gut gefällt an diesem Roman: er liest sich leicht ohne banal zu werden. Man schmunzelt, man sinniert, man denkt über seine eigene Kindheit nach, man fühlt mit Rosalie, aber nur so viel wie nötig. Genau richtig für angenehme Lesestunden. Das Ende hat mir gut gefallen, wenngleich ich ein bisschen das Gefühl habe, das etwas fehlt. Wahrscheinlich die Orientierung... Sicherlich etwas was auch Rosalie auch. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne!

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  • Leserunde zu "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda

    Geheime Tochter

    DieBuchkolumnistin

    Zum neunten Mal starten wir jetzt in die Lesechallenge 2012 und diesmal mit "Geheime Tochter" von Shilpi Somaya Gowda aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch: Über das Buch: Somers Leben ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Frisch verheiratet, mit einem neuen Job als Ärztin in San Francisco. Doch dann stellt sie fest, dass sie keine Kinder bekommen kann. Zur gleichen Zeit wird in einem abgelegenen indischen Dorf ein Mädchen geboren. Kavita, die Mutter, erkennt, dass sie das Leben ihrer Tochter nur retten kann, wenn sie sie weggibt. Als Somer und ihr Ehemann ein Foto des Mädchens in einem Waisenhaus in Mumbai sehen, entscheiden sie sich für eine Adoption. Somer ahnt, dass dieser Weg nicht leicht wird. Aber sie hofft, dass Liebe alle Probleme lösen kann... Shilpi Somaya Gowdas Debüt war in den USA und Kanada ein Sensationserfolg – es stand über viele Monate auf Platz eins der Bestsellerlisten. Der große Roman über eine Suche nach den Wurzeln und nach dem, was das Leben ausmacht, bewegt inzwischen Leserinnen auf der ganzen Welt.  Die Autorin ist in Toronto geboren und aufgewachsen. Ihre Eltern sind aus Mumbai nach Kanada immigriert. Die Idee zu diesem Roman kam ihr, als sie nach dem Studium in einem Waisenhaus in Indien arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Mann und ihren Kindern in Kalifornien. Weitere Informationen zum Buch und der Autorin: http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-04445-4 Meldet Euch jetzt für die Lesechallenge an und gewinnt tolle Preise - ausserdem verlosen wir bis einschliesslich 05. September wieder 50 Leseexemplare von "Geheime Tochter" unter allen Anmeldungen und es warten erneut spannende Aufgaben auf Euch! Nicht vergessen: postet Eure Bewerbung im Thema "Anmeldung zur Lesechallenge" bzw. antwortet einfach auf diesen Beitrag! Viel Spaß!!! Mehr über die Aufgaben, die Preise und alle weiteren Informationen zur Lesechallenge sowie die aktuelle Punkteliste findet Ihr hier: http://www.lovelybooks.de/lesechallenge/ Shilpi Somaya Gowda über ihren Roman:

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  • Rezension zu "Lieblingskinder" von Traudl Bünger

    Lieblingskinder

    Favole-Luna

    03. July 2012 um 21:46

    Ein temporeicher Familienroman mit unterhaltsamen Fakten Rosalie arbeitet erfolgreich als Staatsanwältin und weiß wie es auf der Welt zugeht. Als ihr Vater plötzlich verschwindet, misst sie dem zunächst keine große Bedeutung bei. Schon oft hat er um eine seiner Verschwörungstheorien zu überprüfen Alles stehen und liegen gelassen und vergessen seine Töchter zu informieren. Erst auf Drängen ihrer Schwestern beginnt Rosalie gemeinsam mit dem Nachbarn Tobias, der seit einem Unfall in ihrer gemeinsamen Kindheit im Rollstuhl sitzt, Nachforschungen über den Verbleib ihres Vaters anzustellen. Und es scheint als sei er dieses Mal tatsächlich einer großen Sache auf der Spur. Die Suche führt Rosalie zurück in ihre Kindheit, als alles noch einfach und ihr Vater ihr Held war... Traudl Bünger beschreibt in ihrem Debütroman auf unvergleichliche Weise ein Vater-Tochter-Verhältnis der ganz besonderen Art, die des Lieblingskindes. Dass Buch handelt von der Sehnsucht die Welt zu verändern, einer gescheiterten Ehe und der unausweichlichen Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Kindheit. Es ist ein temporeicher Roman, der sich besonders durch seine klare aber sehr schöne Sprache leicht und flüssig lesen lässt. Die Autorin streut immer wieder skurrile Fakten ein, die den Leser amüsieren aber auch faszinieren. Nach dem Lesen dieses leider nur sehr kurzen Romans, fühlt man sich als hätte man etwas Großartiges erlebt und kann es kaum abwarten anderen davon zu erzählen. Man kann nur hoffen, dass Traudl Bünger, die einigen bekannt sein dürfte durch ihre Beiträge im Schweizer Literaturclub, noch öfter selber zur Feder greift!

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  • Rezension zu "Lieblingskinder" von Traudl Bünger

    Lieblingskinder

    Clari

    27. April 2012 um 19:27

    Gescheiterte Familienbeziehungen und eine sanfte Liebesgeschichte. Rosalie ist als Kind eine treue Anhängerin ihres Vaters gewesen, sein „Lieblingskind“. Dieser hat in närrischer Folge und in unendlichen Aktenordnern Beobachtungen aufgezeichnet, um Unrechtmäßigkeiten in der Welt aufzudecken und der Gerechtigkeit zum Sieg zu verhelfen. Dreißig Jahre später ist dieser neurotische, zwanghafte und überaus zielstrebige Vater plötzlich verschwunden. Rosalie, inzwischen Staatsanwältin, ist besorgt, weil sie befürchtet, dass er womöglich dieses Mal nun wirklich einer heißen Spur folgt. Mit dem Nachbarjungen Tobias aus frühen Kindertagen, der inzwischen trotz einer Behinderung zu einem zupackenden und drahtigen Mann geworden ist, geht sie die Akten des Vaters durch. In ihnen hat dieser u.a. minutiös seine Beobachtungen und Messungen der Glühbirne festgehalten, die ab 2009 abgeschafft werden soll. Die Recherche in den Akten bringt Rosalie und Tobias leider keinen Schritt weiter bei ihrer Suche nach dem verschwundenen Vater. In der witzigen Geschichte, die Traudl Bünger hier erzählt, verstecken sich Weltverbesserungsideen, Sehnsucht nach der Kindheit und eine gescheiterte Ehe. Leicht und beschwingt ist der Roman, der von skurrilen Ideen überschäumt und von ungewöhnlichen Beziehungen berichtet. Eine sanfte und scheue Liebesbeziehung bildet neben dem unruhigen Vater den Plot in der Geschichte. Spannungsreich und überrannt von ihren Phantasien führt die Autorin ihren Roman zu einem überraschenden Ende. Man hat sich gut unterhalten, wenn man das Buch zu Ende gelesen hat. Traudl Bünger ist eine lebhafte und eindringlich artikulierende Autorin, die man auf verschiedenen Veranstaltungen so auch im Schweizer Literaturclub gelegentlich erleben kann. Mit ihren großen Augen und dem schnellen und ausdrucksstarken Gesprächsstil weiß sie dort ihre Argumente für oder wider ein Buch gekonnt vorzutragen. Lebhaft, charmant, wach und schlagfertig verfolgt sie den Literaturbetrieb, der ihr auf den Leib geschnitten zu sein scheint. Mit ihrem Debütroman hat sie ihr Können unter Beweis gestellt, und man darf gespannt auf weitere Werke aus ihrer Feder warten.

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