Bis zur letzten Stunde

von Traudl Junge 
3,9 Sterne bei88 Bewertungen
Bis zur letzten Stunde
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AndreasEngels avatar

Sehr beeindruckendes Buch, was sicher auch an meinem Interesse an dieser Geschichts-Epoche liegt.

dieFlos avatar

sehr gut beschrieben, ich kann es jedem empfehlen

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Inhaltsangabe zu "Bis zur letzten Stunde"

Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin ? als sie die 'Chance ihres Lebens' bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein so genanntes 'privates' und 'politisches' Testament.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548603544
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.09.2003

Rezensionen und Bewertungen

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    Lindschis avatar
    Lindschivor 4 Jahren
    Ein Muss für Themainteressierte

    Sehr gut erzählt. Für mich ein Taumeln zwischen Verwunderung, Fassungslosigkeit und nicht Begreifen können.

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    rumble-bees avatar
    rumble-beevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine auf den ersten Blick naive Lebensrückschau, die aber emotionale Untiefen hat. Mich hat es bewegt! Man braucht nicht immer Historiker.
    Nur scheinbar naiv

    Wir alle haben uns doch schon immer gefragt, wie Hitler damals nur so erfolgreich sein konnte. Warum hat das einfache Volk nichts gemerkt? Warum haben so Viele gejubelt, haben so wenige hinterfragt? Dieses Buch bietet ein paar Antworten.

    Sicher, auf den ersten Leseblick hin wirkt vieles naiv, was Traudl Junge hier zum Besten gibt. Es ist der Text einer Lebensbeichte, die sie schon als junge Frau schrieb, die aber erst jetzt veröffentlicht wurde. Das muss man bedenken! Sie schrieb sich in den 50er Jahren einfach alles von der Seele, ohne groß zu redigieren oder zu ändern. Und dann verschwand das Manuskript erstmal lange in einer Schublade.

    Melissa Müller, eine Journalistin, hat Traudl Junge zu diesem Schritt bewegt - und ich weiß nicht, ob ich darüber glücklich sein soll. Denn Frau Müller hat zwar den Ursprungstext nicht oder nur behutsamst verändert, hat sich aber doch eingemischt. Sie schrieb sowohl ein Vorwort über Traudl Junges Jugend, als auch ein Nachwort. Im Nachhinein empfinde ich das als Bevormundung des Lesers. Ich wäre durchaus imstande gewesen, selbständig zwischen den Zeilen dieser oft herzerfrischend direkten und unbekümmerten Erzählung zu lesen.

    Traudl Junge schreibt eben ganz aus der Perspektive des jungen Mädchens. Doch dabei ist gerade ihre Unbekümmertheit entlarvend. Sie gerät nur durch allergrößte Zufälle in Hitlers Dunstkreis. Sie fühlt sich wohl, geschätzt und gebraucht zu werden. Sie mag die strukturierten Tagesabläufe, die Geselligkeit, die Landschaft rund um Wolfsschanze und Obersalzberg. Sie ist beeindruckt von vielen scheinbar charakterstarken Persönlichkeiten, besonders Herren in Uniform. Und so weiter.

    Vor allem beschreibt sie genauestens Hitlers viele kleinen alltäglichen Macken, sein Beharren auf Ritualen, sein Verhalten Gästen gegenüber, und sein Verhältnis zu Eva Braun. Und gerade das hat mir gut gefallen! Mir ist es lieber, einen unverstellten zeitgenössischen Blick auf diese historische Persönlichkeit zu bekommen, als eine schon interpretierende und durchgestylte Abrechnung eines befangenen Historikers! Hitler war eben auch ein Mensch, auch wenn man das kaum glauben mag. Und gerade darin liegt noch heute sein Rätsel.

    Und es ist ja nicht so, dass Traudl völlig unkritisch gewesen wäre! Sie beschreibt sehr deutlich, wie gegen Kriegsende die Zweifel immer mehr wuchsen. Und wie groß das Vakuum nach Hitlers Selbstmord war, den sie als persönlichen Verrat empfunden hat. Man bekommt den Eindruck, alle hätten unter einer Art Hypnose gelebt. Kaum fehlte der "große Zampano", fiel alles in sich zusammen, kamen die Menschen zu sich. Das fand ich völlig glaubhaft und berührend.

    Ich finde, dies ist trotz allem ein wichtiges Buch. Fortgeschrittenen, erfahrenen Lesern würde ich raten, zunächst die Abschnitte von Frau Müller wegzulassen, und nur Traudls Bericht zu lesen. Erst bei Bedarf die anderen Teile. Dann ergibt sich ein durchaus nuanciertes Bild einer spannungsreichen Zeit.

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    quasys avatar
    quasyvor 7 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Biografische Aufzeichnungen der letzten Assistentin von Adolf Hitler. das klingt zuerst nach trockener Geschichte, der Art von historischen Infos, derer wir alle überdrüssig sind und nach langem Gerede um Vergebung, Schuld usw. ... Doch weit gefehlt! Frau Junge kommt als junge Frau in die Dienste der NSDAP und steigt zur persönlichen Sekretärin Hitlers auf und verbringt die letzten Stunden seines Lebens mit ihm im Führerbunker unter dem zerbombten Berlin.

    Spannend erzählt und bewegend! Ein absolutes Muss für historisch interessierte!

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    Ritjas avatar
    Ritjavor 9 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Traudl Junge schreibt über ihr Leben als Sekretärin von Adolf Hitler. Die Einleitung wurde von Melissa Müller geschrieben und gibt einen guten Einstieg in das Buch. Traudl Junge hatte ihre Erinnerungen bereits sehr früh niedergeschrieben (kurz nach Kriegsende), so dass man staunt, wie naiv und einfach die Texte manchmal sind. Lesenswert, da die Geschichte mal aus einem anderen Blickwinkel erzählt wird.

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    Jens65s avatar
    Jens65vor 10 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Mit ihren Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin an der Seite von Hitler legt die 81jährige Traudl Junge ein beeindruckend ehrliches und selbstkritisches Dokument vor, das nachfolgende Generationen ahnen läßt, wie das Nichtsehen und Nichtverstehen des Grauens während der Nazi-Herrschaft seitens vieler Deutscher vor sich ging. Hier schreibt eine mutige Frau, die sich nicht gescheut hat, nach vielen Jahrzehnten des Haderns und Zweifelns an sich selbst, ihren Dämon im hohen Alter endlich an die Wand zu nageln. Lesen!

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    Molkss avatar
    Molksvor 10 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Junge erzählt von der Zusammenarbeit mit Hitler, den sie bis kurz vor seinem Selbstmord als Sekretärin begleitete. Ein fesselnder Bericht über die letzten Monate des 2. Weltkriegs.

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    verena83s avatar
    verena83vor 10 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    ganz interessant, nur teilweise etwas zu politisch für mich

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    realSandys avatar
    realSandyvor 11 Jahren
    Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Nicht so doll. Traudl Junge schreibt über Hitler seinen engsten Kreis und massig Langeweile, weil sie und die anderen 3 Sekräterinnen von Hitler kaum Arbeit haben. Sie klagt darüber im goldenen Käfig zu sitzen, nicht aus den Bunker rauszukommen usw. Viele Deutsche wären damals froh gewesen überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben. Frau Junge mag zwar jung und naiv gewesen sein, sie hat die Previlegien die ihr als Hitlers Sekräterin zustanden genutzt, aber nur für sich selbst. Das sie nach dem Ende des Krieges von Russen und später von den Amis ins Gefängnis gesteckt wurde tut mir gar nicht Leid. Sie hat trotz allem überlebt - viele andere nicht.

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    AndreasEngels avatar
    AndreasEngelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr beeindruckendes Buch, was sicher auch an meinem Interesse an dieser Geschichts-Epoche liegt.
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    dieFlos avatar
    dieFlovor 2 Jahren
    Kurzmeinung: sehr gut beschrieben, ich kann es jedem empfehlen
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