Traudl Junge Bis zur letzten Stunde

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Inhaltsangabe zu „Bis zur letzten Stunde“ von Traudl Junge

Traudl Junge war 22 und träumte von einer Karriere als Tänzerin ? als sie die »Chance ihres Lebens« bekam: Adolf Hitler bat die junge Sekretärin zum Diktat. Von 1942 bis zu Hitlers Tod war sie stets an seiner Seite, tippte seine Reden, seine Briefe und sogar sein so genanntes »privates« und »politisches« Testament.

Sehr beeindruckendes Buch, was sicher auch an meinem Interesse an dieser Geschichts-Epoche liegt.

— AndreasEngel

sehr gut beschrieben, ich kann es jedem empfehlen

— dieFlo

Junge ermöglicht durch ihre unmittelbare Nähe zu Hitler und Co. einen einmaligen Einblick. Umfassendes historisches Vorwissen Voraussetzung.

— ParadiseLost

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  • Ein Muss für Themainteressierte

    Bis zur letzten Stunde

    Lindschi

    28. February 2015 um 15:55

    Sehr gut erzählt. Für mich ein Taumeln zwischen Verwunderung, Fassungslosigkeit und nicht Begreifen können.

  • Nur scheinbar naiv

    Bis zur letzten Stunde

    rumble-bee

    05. June 2013 um 15:52

    Wir alle haben uns doch schon immer gefragt, wie Hitler damals nur so erfolgreich sein konnte. Warum hat das einfache Volk nichts gemerkt? Warum haben so Viele gejubelt, haben so wenige hinterfragt? Dieses Buch bietet ein paar Antworten. Sicher, auf den ersten Leseblick hin wirkt vieles naiv, was Traudl Junge hier zum Besten gibt. Es ist der Text einer Lebensbeichte, die sie schon als junge Frau schrieb, die aber erst jetzt veröffentlicht wurde. Das muss man bedenken! Sie schrieb sich in den 50er Jahren einfach alles von der Seele, ohne groß zu redigieren oder zu ändern. Und dann verschwand das Manuskript erstmal lange in einer Schublade. Melissa Müller, eine Journalistin, hat Traudl Junge zu diesem Schritt bewegt - und ich weiß nicht, ob ich darüber glücklich sein soll. Denn Frau Müller hat zwar den Ursprungstext nicht oder nur behutsamst verändert, hat sich aber doch eingemischt. Sie schrieb sowohl ein Vorwort über Traudl Junges Jugend, als auch ein Nachwort. Im Nachhinein empfinde ich das als Bevormundung des Lesers. Ich wäre durchaus imstande gewesen, selbständig zwischen den Zeilen dieser oft herzerfrischend direkten und unbekümmerten Erzählung zu lesen. Traudl Junge schreibt eben ganz aus der Perspektive des jungen Mädchens. Doch dabei ist gerade ihre Unbekümmertheit entlarvend. Sie gerät nur durch allergrößte Zufälle in Hitlers Dunstkreis. Sie fühlt sich wohl, geschätzt und gebraucht zu werden. Sie mag die strukturierten Tagesabläufe, die Geselligkeit, die Landschaft rund um Wolfsschanze und Obersalzberg. Sie ist beeindruckt von vielen scheinbar charakterstarken Persönlichkeiten, besonders Herren in Uniform. Und so weiter. Vor allem beschreibt sie genauestens Hitlers viele kleinen alltäglichen Macken, sein Beharren auf Ritualen, sein Verhalten Gästen gegenüber, und sein Verhältnis zu Eva Braun. Und gerade das hat mir gut gefallen! Mir ist es lieber, einen unverstellten zeitgenössischen Blick auf diese historische Persönlichkeit zu bekommen, als eine schon interpretierende und durchgestylte Abrechnung eines befangenen Historikers! Hitler war eben auch ein Mensch, auch wenn man das kaum glauben mag. Und gerade darin liegt noch heute sein Rätsel. Und es ist ja nicht so, dass Traudl völlig unkritisch gewesen wäre! Sie beschreibt sehr deutlich, wie gegen Kriegsende die Zweifel immer mehr wuchsen. Und wie groß das Vakuum nach Hitlers Selbstmord war, den sie als persönlichen Verrat empfunden hat. Man bekommt den Eindruck, alle hätten unter einer Art Hypnose gelebt. Kaum fehlte der "große Zampano", fiel alles in sich zusammen, kamen die Menschen zu sich. Das fand ich völlig glaubhaft und berührend. Ich finde, dies ist trotz allem ein wichtiges Buch. Fortgeschrittenen, erfahrenen Lesern würde ich raten, zunächst die Abschnitte von Frau Müller wegzulassen, und nur Traudls Bericht zu lesen. Erst bei Bedarf die anderen Teile. Dann ergibt sich ein durchaus nuanciertes Bild einer spannungsreichen Zeit.

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  • LovelyBooks Adventskalender Türchen 18: "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler

    Ein Buch für Hanna

    DieBuchkolumnistin

    LovelyBooks wünscht allen Lesern am heutigen Adventssonntag eine ruhige und besinnliche Zeit. In unserem Adventskalender wartet in Türchen Nr. 18 ein von Kritikern bereits sehr hoch gelobtes Buch auf Euch - "Ein Buch für Hanna" von Mirjam Pressler aus dem BELTZ Verlag: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Die 14-jährige Hanna Salomon hasst den Spitznamen »Püppchen«, er macht sie so klein, wie sie sich selbst oft fühlt. Als sie im Sommer 1939 Deutschland zusammen mit anderen Mädchen verlässt, heißt es: »Ihr seid die Glücklichen, die Auserwählten!« Das Ziel ist Palästina, mit Zwischenstation Dänemark. Dort, auf dem Land, bei der alten Bente, gibt es zwar keine Palmen und das Meer ist nicht so blau wie in Andersens Märchen, aber man ist sicher vor den Nazis. Was ein Irrtum ist. Zusammen mit den Mädchen Mira, Bella, Rosa, Rachel und Sarah wird Hanna nach Theresienstadt deportiert. Eine Notgemeinschaft. „Aufgeben gilt nicht“, hat Mira immer gesagt, „das Leben geht weiter.“ Hanna hat mehr Glück als andere und überlebt das Lager. Erst neun Jahre später, 1948, gelingt es ihr, nach Palästina auszuwandern, wo sie endlich ein Zuhause findet..... Pressestimmen: »Hannas Geschichte ist gnadenlos traurig und unendlich hoffnungsvoll zugleich.« Lesefrüchte im WDR 5 »Mirjam Pressler entwickelt in dieser Geschichte eine erzählerische Intensität, die der Gefühlswelt der jugendlichen Hanna entspricht. Ein gelungener Balanceakt zwischen literarischer Distanziertheit und unvermittelter Sentimentalität.« Süddeutsche Zeitung »Pressler berichtet ohne Schnörkel vom Schicksal einer ungewöhnlichen Frau. Sie mutet den jungen Lesern die Wahrheit zu.« Die Welt Leseprobe und weitere Informationen: http://www.beltz.de/de/kinder-jugendbuch/beltz-gelberg/titel/ein-buch-fuer-hanna.html ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Fünf Exemplare dieses dramatischen und dennoch poetischen Jugendbuchs verlosen wir zusammen mit dem BELTZ Verlag. Bitte postet uns dazu bis zum 31.12.2011, welche Bücher Ihr zu diesem Thema bereits kennt bzw. als besonders gut umgesetzt empfandet (wie z.B. "Das Tagebuch der Anne Frank") und warum es weiterhin so wichtig ist dieser Zeit zu gedenken und dies auch an Jugendliche zu vermitteln.

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  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    quasy

    18. September 2011 um 17:43

    Biografische Aufzeichnungen der letzten Assistentin von Adolf Hitler. das klingt zuerst nach trockener Geschichte, der Art von historischen Infos, derer wir alle überdrüssig sind und nach langem Gerede um Vergebung, Schuld usw. ... Doch weit gefehlt! Frau Junge kommt als junge Frau in die Dienste der NSDAP und steigt zur persönlichen Sekretärin Hitlers auf und verbringt die letzten Stunden seines Lebens mit ihm im Führerbunker unter dem zerbombten Berlin. Spannend erzählt und bewegend! Ein absolutes Muss für historisch interessierte!

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  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    Ritja

    17. December 2009 um 10:29

    Traudl Junge schreibt über ihr Leben als Sekretärin von Adolf Hitler. Die Einleitung wurde von Melissa Müller geschrieben und gibt einen guten Einstieg in das Buch. Traudl Junge hatte ihre Erinnerungen bereits sehr früh niedergeschrieben (kurz nach Kriegsende), so dass man staunt, wie naiv und einfach die Texte manchmal sind. Lesenswert, da die Geschichte mal aus einem anderen Blickwinkel erzählt wird.

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  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    Jens65

    31. August 2008 um 14:10

    Mit ihren Erinnerungen an ihre Zeit als Sekretärin an der Seite von Hitler legt die 81jährige Traudl Junge ein beeindruckend ehrliches und selbstkritisches Dokument vor, das nachfolgende Generationen ahnen läßt, wie das Nichtsehen und Nichtverstehen des Grauens während der Nazi-Herrschaft seitens vieler Deutscher vor sich ging. Hier schreibt eine mutige Frau, die sich nicht gescheut hat, nach vielen Jahrzehnten des Haderns und Zweifelns an sich selbst, ihren Dämon im hohen Alter endlich an die Wand zu nageln. Lesen!

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  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    Molks

    27. August 2008 um 15:28

    Junge erzählt von der Zusammenarbeit mit Hitler, den sie bis kurz vor seinem Selbstmord als Sekretärin begleitete. Ein fesselnder Bericht über die letzten Monate des 2. Weltkriegs.

  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    verena83

    08. June 2008 um 21:06

    ganz interessant, nur teilweise etwas zu politisch für mich

  • Rezension zu "Bis zur letzten Stunde" von Traudl Junge

    Bis zur letzten Stunde

    realSandy

    04. May 2007 um 17:04

    Nicht so doll. Traudl Junge schreibt über Hitler seinen engsten Kreis und massig Langeweile, weil sie und die anderen 3 Sekräterinnen von Hitler kaum Arbeit haben. Sie klagt darüber im goldenen Käfig zu sitzen, nicht aus den Bunker rauszukommen usw. Viele Deutsche wären damals froh gewesen überhaupt ein Dach über dem Kopf zu haben. Frau Junge mag zwar jung und naiv gewesen sein, sie hat die Previlegien die ihr als Hitlers Sekräterin zustanden genutzt, aber nur für sich selbst. Das sie nach dem Ende des Krieges von Russen und später von den Amis ins Gefängnis gesteckt wurde tut mir gar nicht Leid. Sie hat trotz allem überlebt - viele andere nicht.

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