Traugott Giesen C.H. Beck Gedichtekalender

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Inhaltsangabe zu „C.H. Beck Gedichtekalender“ von Traugott Giesen

Der 28. Jahrgang des Gedichtekalenders (dessen einstiger Titel „Kleiner Bruder“ seinen alten Freunden immer noch lieb und teuer ist) sieht ähnlich aus wie die vorigen Jahrgänge und ist auch nach dem gleichen Konzept gemacht: Er enthält 24 Gedichte aus der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis heute. Das Herausgeber-Team achtet auf zweierlei. Auf das literarische Niveau - und darauf, dass von einem Gedicht eine Wirkung ausgeht. Ein Gedicht mag zur hohen Literatur gehören oder zur Kleinkunst, zum Kabarett; es mag klassisch oder modern sein, bürgerlich comme-il-faut oder alternativ, ernst oder spielerisch, fromm oder unfromm, jedem Kind zugänglich oder einiger Geduld bedürftig - egal: es muss ein gutes Gedicht sein. Und jedes Gedicht soll etwas bewirken: Erwärmung, Ermutigung, Begütigung - oder auslösen: kritische Wachheit, Nachdenklichkeit, Lachen und Weinen. Nicht jedes Gedicht bei allen Lesern, aber jedes bei vielen.

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  • Rezension zu "C.H. Beck Gedichtekalender" von Traugott Giesen

    C.H. Beck Gedichtekalender
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    05. January 2012 um 09:33

    Nun habe ich den „Kleinen Bruder“ schon zum zweiten Mal erhalten und ich möchte ihn nicht mehr missen. Jenen von meinem ehemaligen Pfarrerkollegen Traugott Giesen herausgegebenen Gedichtekalender, den C.H. Beck im vergangenen Jahr von dem aufgelösten Verlag Langewiesche -Brandt übernommen hat, um ihn weiterzuführen. Für jeden Monat des Jahres 2012 hat Giesen wieder zwei Gedichte aus dem großen lyrischen Schatz der deutschen Sprache herausgesucht. Alte und klassische Gedichte von Andreas Gryphius, Walter von der Vogelweide und Theodor Storm etwa, sind dabei, aber auch sehr moderne Gedichte. So habe ich mich sehr gefreut, nach langer Zeit wieder auf das Gedicht „Calypso“ von Ernst Jandl zu stoßen und auch über dem Gedicht „Glockenspiel“ von Gertrud Kolmar habe ich sofort nach Erhalt des Kalenders lange verweilt, weil ich unlängst ihr sehr empfehlenswertes dreibändiges lyrisches Werk geschenkt bekam (Wallstein 2010). Nun hängt der Kalender an meinem Arbeitsplatz und erinnert mich täglich an die Kraft und die Sprachmacht von Gedichten, einer literarischen Gattung, die leider in der Flut der anderen Bücher unterzugehen droht. Doch Lyrik war immer eine Lektüre für Menschen, die bereit waren sich Zeit zu nehmen, nicht nur für den Text, sondern für das, was er mit ihnen macht, in ihnen auslöst, in Bewegung bringt. Viele Gedichte, die Traugott Giesen für 2012 ausgewählt hat, atmen eine tiefe Spiritualität, von denen ich mich immer wieder anstecken und transzendieren lassen möchte Für Lyrikfreunde ein schöner Begleiter durch das Jahr mit seinen unterschiedlichen Zeiten. Gut, dass es diesen Kalender weiter geben wird.

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