Traute Berssen Als ich auf einer Nadelspitze schlief und noch so viel Platz hatte

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Inhaltsangabe zu „Als ich auf einer Nadelspitze schlief und noch so viel Platz hatte“ von Traute Berssen

Diese Novellen sind Bilder von der Wahrhaftigkeit des Nichtgesehenen. Es sind Bilder des Unbewussten, die sich eine Zeitlang mit der Realität verbinden, mit ihr verschmelzen, um sich dann doch wieder zu trennen und die Realität in einer veränderten Form zurücklassen. Diese einzigartigen Prosaminiaturen beschreiten eine Gradwanderung zwischen Realität und Groteske, zwischen Wirklichem und Unwirklichem, zwischen Bekanntem und Traumartigen. Mit viel Humor und manchmal auch mit einem Augenzwinkern enthalten die Texte Elemente der Fabel, des Märchens, des Surrealismus, also den Einbruch des Phantastischen, des Wunderbaren und der (alltäglichen) Wunder.

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  • Rezension zu "Als ich auf einer Nadelspitze schlief und noch so viel Platz hatte" von Traute Berssen

    Als ich auf einer Nadelspitze schlief und noch so viel Platz hatte

    Lottchen77777

    12. July 2010 um 10:36

    .Da traut sich eine was. Völlig gegen den mainstream und absolut nonkonform haucht die Autorin Traute Berssen mit ihren Novellen dem Surrealismus wieder Atem ein. Und das in einem ganz eigenen, mitreißenden und dazu noch humorvollen Schreibstil. Traute Berssen schreibt so natürlich, wie ein Apfel, der vom Baum fällt. Einfach großartig. In ihren Texten wird das Unbewusste gegenüber dem Bewusstsein aufgewertet. Es gibt keinerlei Grenzen mehr und keine Beschränkungen. Der Leser erfährt, warum die „Titanic“ wirklich gebaut wurde, warum „die Zeit aus den Uhren fiel“ oder warum es ein „Hotel der Vögel“ gibt. Um nur drei zu nennen. Diese Texte üben eine geradezu magische Wirkung aus, weil sie die normale tägliche Existenz mutig in Frage stellen oder/und auch negieren. Ist das Leben nicht vielleicht doch ganz anders? So, wie in den Novellen von Traute Berssen?

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