Sweetgirl

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Inhaltsangabe zu „Sweetgirl“ von Travis Mulhauser

Auf der Flucht durch den SchneesturmEs ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der ebenso unterbelichtet wie höchst gefährlich ist. Irgendwie muss sie es schaffen, das Baby in ein Krankenhaus zu bringen. Es folgt eine dramatische Flucht durch Schneesturm und unwegsames Gelände, mit unberechenbaren Verfolgern und unvermuteten Verbündeten. Dank Sheltons genereller Unfähigkeit gibt es bei der Verfolgungsjagd, teils aus Versehen, tatsächlich ein paar Leichen. Und am Ende will natürlich niemand schuld sein.

Tapfere Heldin in der Kälte

— Murksy
Murksy

Ein mutiges Mädchen und die Rettung eines Babys

— lesemaus1981
lesemaus1981

Etwas anders als erwartet, aber gut. Die Entwicklung der Personen ist spannend.

— COW
COW

Ein sehr gelungenes Debut

— bk68165
bk68165

Ein Buch, dass einen zum schmunzeln bringt, einem aber auch Tränen in die Augen treibt.

— querleserin_102
querleserin_102

Winterknaller

— KSteffi1
KSteffi1

Eine berührende Geschichte in einer rauhen, eisigen Welt. Sehr lesenswert!

— dicketilla
dicketilla

Gute Story, schöner Schreibstil, gelungen erzählt. "Sweetgirl" kann ich nur jedem weiterempfehlen.

— federfantastika
federfantastika

Ein überzeugendes Debut: Spannend, bewegend und mit einer ganzen Bandbreite von Gefühlen.

— BookHook
BookHook

Tragisch,witzig und gewürzt mit einer Prise schwarzen Humors! Absolut lesenswert!

— Equida
Equida

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht
    GrOtEsQuE

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt.Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben.Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.)Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören.Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-)Teilnehmer:_Jassialina_2212_AmberStClairArachn0phobiABeeLuBellis-PerennisBeustBibliomaniaBuecherkaetzchenBuchgespenstChattysBuecherblogCherryGraphicsCode-between-linesEldfaxiErcimayFarbwirbelfasersprosseFrenx51glanzenteGrOtEsQuEhannelore259Hortensia13IgelchenIgelmanu66janakajasaju2012jenvo82kalestrakatha_strophekathi_liebt_buecherKerdieKidakatashKleine1984Kuhni77KymLucaLadyMoonlight2012LadySamira090162Larii_MausiLehnistinaLeseratz_8lieberlesen21lievke14louella2209lyydjamareike91MissSnorkfraeuleinMissSternchenmistellorMone97natti_LesemausNelebooksnordfrauPMelittaMPollyMaundrellPucki60QueenSizeReadratSaintGermainsameaschadow_dragon81SchmiesenSchokoloko29SomayaSomeBodySommerleserStefanieFreigerichtVeritas666vielleser18Vuchawidder1987WollyYolande

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    • 538
  • Flucht in die Kälte

    Sweetgirl
    Murksy

    Murksy

    21. January 2017 um 10:02

              Percy ist 16, gehört eher zu den Verlierern und lebt leider auch in einer Welt der Verlierer. Ihre Mutter ist drogensüchtig  und im Bekanntenkreis sieht es auch nicht besser aus. Eines Tages sucht Percy mal wieder nach ihrer Mutter. Sie fährt durch die verschneiten Berge, will zu dem ortsansässigen Drogendealer und König der Verlierer Shelton. Da sie mit ihrem Auto nicht weiter kommt, geht sie den Rest zu Fuß. Doch in der Drogenhöhle findet sie nicht ihre Mutter, sondern Shelton und seine Freundin total zugedröhnt. In einem Zimmer liegt der tote Hund des Mannes und in einem weiteren Raum ein Säugling. Das Mädchen ist verwahrlost, fast erfroren. Percy nimmt kurzerhand die kleine Jenna mit und flieht zu einem Bekannten. Gemeinsam beginnt eine wilde Flucht. Shelton, mittlerweile aufgewacht, sucht benebelt nach dem Kind und organisiert einen halbherzigen Suchtrupp mit der leeren Versprechung einer Belohnung. Da fast alle Beteiligten der Suche den Drogen verfallen sind, verläuft das Ganze chaotisch und blutig. Und langsam aber sicher zieht sich der Kreis um die Flüchtenden zu…Gewürzt mit hintergründigem Humor entwickelt sich ein eiskalter Roadtrip durch den Schnee. Der Leser empfindet sogar Mitleid mit den „Bösen“ und hofft auf ein gutes Ende in dieser Ballade. Kurzweilig und spannend lenkt das Buch die Charaktere zu ihrer Bestimmung. Dabei wird weder der Moralzeigefnger erhoben, noch verurteilt. Letztendlich suchen alle nach ihrer Portion Glück. Auch Shelton, der zu Liebe fähig ist und ohne Drogen eine Chance hätte. So irrt er aber durch eine Phantasiewelt und sieht sogar seinen toten Hund in einem Rehbock wieder. Doch das sind keine Lacher, sondern Momente, die nachdenklich machen. Man fragt sich, was wäre wenn. Wenn alles im Leben etwas anders gelaufen wäre. So legt sich ein Hauch Traurigkeit über den eisigen Schnee und erst nach anstrengendem Graben findet sich so etwas wie Hoffnung und Menschlichkeit. Wundervoller Roman, der vielschichtiger und tiefgreifender ist, als man zunächst vermuten möchte.       

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  • Ein mutiges Mädchen und die Rettung eines Babys

    Sweetgirl
    lesemaus1981

    lesemaus1981

    20. January 2017 um 21:15

    Inhalt:Die 16 jährige Percy ist auf der Suche nach ihrer drogensüchtigen Mutter, in der Hoffnung ihre Mutter von den Drogen loszubekommen, sie vermutet sie bei einem ihren Dealer Shelton, der etwas weiter draußen auf einer Farm lebt. Auf dem Weg entwickelt sich ein Blizzard der die gesamte Landschaft mit Schnee umhüllt. Percy schleicht sich in Shelton Haus der vollgedröhnt mit seiner Freundin in der Stube liegt, mit der Vermutung das ihre Mutter vielleicht oben im Haus ist, steigt sie die Treppen hoch und blickt in jedes Zimmer, bis sie ein wimmern hört. Vorsichtig öffnet sie die Tür und finde am offene Fenster ein Baby, vollgekotet und halb erfroren. Kurzentschlossen nimmt sie das Kind und rennt los, doch Shelton ist ihr bald auf der Spur.....Meinung:Percy ist ein ziemlich mutiges Mädchen, doch kann sie einen auch leid tun. Immer wieder gibt sie sich der Hoffnung hin , ihre Mutter zu überzeugen clean zu werden. Es scheint als bräuchte sie das Gefühl gebraucht zu werden. Das Baby Jenna hat sie ganz sicher gebraucht, es tat einem regelrecht in der Seele weh in welchen Zustand Jenna war. Die Flucht hatte ich mir allerdings etwas anders vorgestellt , eher im Niemandsland , dennoch war die Geschichte recht spannend. Shelton wird auf dem Klappentext als unterbelichtet beschrieben, dies mag sein, allerdings war er mir doch sympathisch bzw. ich hatte Mitleid mit ihm. Sein Leben war alles andere als rosig, in der Schule schikaniert und auch als Erwachsener wenig angesehen, so das er sich sein Leben den Drogen verschrieb, die sehr wahrscheinlich auf sein Urteilvermögen schlugen. Dennoch muss man ihm zugute halten, dass er Jenna gesucht hat und alle Hebel in Bewegung gesetzt hat um sie zu finden auch wenn die Art und Weise nicht die richtige war. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, es lies sich flüssig lesen. Gut fand ich das die Sichtweise Kapitelweise abgewechselt wurde, mal Percy und dann Shelton, so konnte man immer bei beiden dabei sein. Schwarzer Humor ist mir allerdings weniger aufgefallen, die Geschichte empfand ich eher als sehr düster . Und witzig fand ich auch nichtsDas Cover finde ich sehr gut und wurde gut auf die Geschichte abgestimmt. Fazit :Ein Mädchen, ein Baby und Junkie . Mir hat es gefallen.

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  • Leserunde zu "Sweetgirl" von Travis Mulhauser

    Sweetgirl
    dtv_Verlag

    dtv_Verlag

    Eine dramatische Flucht durch den Schneesturm - mit einer Heldin, die man nicht mehr vergisst!Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der ebenso unterbelichtet wie höchst gefährlich ist. Irgendwie muss sie es schaffen, das Baby in ein Krankenhaus zu bringen.Es folgt eine dramatische Flucht durch Schneesturm und unwegsames Gelände, mit unberechenbaren Verfolgern und unvermuteten Verbündeten. Dank Sheltons genereller Unfähigkeit gibt es bei der Verfolgungsjagd, teils aus Versehen, tatsächlich ein paar Leichen. Und am Ende will natürlich niemand schuld sein.Habt ihr Lust auf einen packendes  und anrührendes Debüt, das in den eisigen, tiefverschneiten Bergen Michigans spielt und seine Leser in die raue Welt der Drogendealer, Gangster und Junkies entführt? Dann bewerbt euch und verratet uns, an welche Songs, Filme oder Serien euch die Atmosphäre des Romans erinnert.Hier geht es zum Online-Special mit einer Leseprobe und Zusatzinformationen zum Buch.

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    • 118
  • Drama in kalter Winternacht …

    Sweetgirl
    Herbstrose

    Herbstrose

    17. January 2017 um 14:43

    Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan. Die sechzehnjährige Percy macht sich im Schneesturm auf, um ihre drogenabhängige Mutter in der abgelegenen Farm des Dealers Shelton Potter in den North Hills zu holen. Doch anstatt ihrer Mutter findet sie einen verwesenden Hund und in einem Zimmer bei geöffnetem Fenster ein schreiendes, bereits stark unterkühltes Baby - die Mutter der Kleinen und Potter liegen völlig zugedröhnt vor dem Kamin im Wohnzimmer. Percy ist zunächst ratlos, das Baby sollte dringend ins Krankenhaus. Der Schneesturm hat sich inzwischen zum Blizzard entwickelt und ihr Auto steckt im Schnee fest. So nimmt sie das Baby und kämpft sich durch bis zur nahegelegenen Hütte von Portis Dale, einem ehemaligen Freund ihrer Mutter. Zu zweit versuchen sie nun, im Schneetreiben einen Weg zum Krankenhaus zu finden. Doch inzwischen ist Shelton Potter erwacht und merkt, dass das Baby seiner Freundin Kayla verschwunden ist. Die kleine Jenna muss unbedingt gefunden werden bevor Kayla erwacht, also mobilisiert er ein paar seiner doofen, aber umso gefährlicheren Kumpels. Eine gnadenlose Jagd auf die Flüchtenden beginnt, bei der nicht alle mit dem Leben davon kommen … Mit „Sweetgirl“ hat Travis Mulhauser einen außergewöhnlich packenden und mitreißenden Debütroman geschrieben. Der Autor stammt aus Michigan, daher verwundert es nicht, dass ihm die Beschreibung der Naturgewalten so ausgezeichnet gelungen ist. Der Kampf gegen die Eiseskälte, die Erbarmungslosigkeit der Schneemassen und die Unwegsamkeit des Geländes ist so fesselnd beschrieben, als wäre man selbst dabei. Selbst wer noch nie im Schneesturm unterwegs war kann die Strapazen, die Anstrengung und die Verzweiflung der Protagonisten nachfühlen. Ihre Gefühle und Empfindungen sind sehr greifbar und real, selbst das sinnlose Verhalten und die wirren Gedanken des highen Drogendealers sind in gewisser Weise nachvollziehbar. Die Spannung wird langsam aufgebaut, um sich stellenweise ins schier Unerträgliche zu steigern. Zum Glück ist der Schluss dann leiser und beschaulicher, so dass man das Buch beruhigt und zufrieden zuklappen kann. Fazit: Eine rasant und fesselnd erzählte Geschichte, berührend und ergreifend. Von mir 4 Sterne und eine Leseempfehlung.       

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    • 3
  • gutes Debüt

    Sweetgirl
    COW

    COW

    15. January 2017 um 11:12

    Das Cover zeigt Spuren im Schnee - sehr passend zum Buch. In einem Schneesturm finden Percy, Portis und Sheldon jeder seinen eigenen Weg im Leben. Insgesamt hat das Buch keine komplexe Handlung und ist auch nur mäßig spannend, dennoch habe ich es in einem Rutsch durchgelesen und gebe auch eine klare Leseempfehlung. Ein bisschen mehr Witz hätte es sein können - wobei Percy in ihrem Leben auch nicht viel zu lachen hatte. Trotzdem meistert sie ihr Leben und wächst in der Geschichte. An Sheldon wird wunderbar aufgezeigt was Drogen aus einem Menschen machen. Insgesamt fand ich die Entwicklung der einzelnen Personen durch das Buch hindurch sehr spannend. Der lockere Schreibstil und Percys Art und Weise machen das Buch zu einem kurzweiligem Leseerlebnis.

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  • Ein sehr gelungenes Debut

    Sweetgirl
    bk68165

    bk68165

    15. January 2017 um 08:06

    Die 16 jährige Percy hat echt kein leichtes Leben. Nicht nur, dass der Winter das Leben im Norden von Michigan mehr als gut im Griff hat. Nein, Percy ist mal wieder auf der Suche nach ihrer Mutter. Ihre Mutter ist drogenabhängig und verschwindet gerne einfach mal von der Bildfläche. Bei diesem Wetter macht sich Percy auf den Weg zu einer einsamen Hütter, in der sie ihre Mutter vermutet. Diese gehört aber Shelton. Shelton ist zwar nicht gerade die hellste Kerze auf der Torte, aber sehr gefährlich und zu dem noch Drogendealer. Es läuft auch weiterhin nicht gut für Percy. Ihr Auto bleibt stecken und in der Hütte findet sie alles andere als ihre Mutter, einen toten Hund und ein kleines Baby. Was ein Baby? Und das bei offenem Fenster und den Temperaturen? Percy muss nicht lange überlegen. Sie entscheidet sich das Baby zu retten! Sie möchte das kleine Mädchen einfach nur ins Krankenhaus bringen. Eine irrwitzige und auch traurige Jagd durch den Schnee beginnt. Wird Percy es schaffen? Was wird aus ihrer Mutter? Und warum müssen manche Leute einfach bei dieser Jagd ihr Leben lassen?Dieses Buch lässt sich nicht in eine Schublade stecken. Der Erzählstil ist so spannend, dass ich das Buch an einem Abend lesen musste. Ich schreibe bewusst musste, weil ich das Buch nur kurz aus der Hand legen konnte. Für Percy habe ich sofort Mitleid empfunden. Aber ich ziehe auch den Hut vor Percy für ihren Mut. Das Buch ist jetzt schon eine sehr positive Überraschung für das Lesejahr 2017. Ich kann es jedem empfehlen, der bei diesen Temperaturen Interesse an einer leicht verrückten Geschichte im Schnee und Eis hat. 5 Sterne!

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  • Recht dünne Story, hatte mehr erwartet

    Sweetgirl
    sahni

    sahni

    14. January 2017 um 21:25

    Vorab muss gesagt werden, dass ich sehr viel von dieser Geschichte erwartet habe, vielleicht zu viel. Percy ist eine sympathische Protagonistin, die in ihrem bisherigen Leben nicht viel zu lachen hatte. Die Mutter ist drogensüchtig, dem Vater ist sie nie begegnet. Viel Geld hat die Familie auch nicht. Percy hat die Rolle der Mutter übernommen und ist immer mal wieder auf der Suche nach ihrer Mutter, die sich im Rausch davon gemacht hat. Auf der aktuellen Suche findet Percy in dem Haus des Junkies Shelton ein verwahrlostes Baby. Kurzum schnappt sie sich das Kind und eine skurrile Verfolgungsjagd durch eine verschneite Landschaft beginnt. Die Dialoge sowie die winterliche Atmosphäre haben mir gefallen, man kommt Percy näher und leidet mit ihr mit. Allerdings ist diese sogenannte Verfolgungsjagd gar nicht so spannend oder bedrohend. Eher ist der Verfolger ein bisschen mitleiderregend. Oft hatte ich das Gefühl, dass Percy den Kerl gar nicht kannte und ihre Ängste vor allem auf Vorurteile beruhten. Das fällt dem Leser nur deshalb auf, weil die Geschehnisse auch aus der Sicht von Shelton erzählt werden. So hat man zwei interessante Perspektiven, aus denen man so viel mehr hätte machen können. Auch war die Länge des Buches einfach nicht an die Handlung angepasst. Da hätte man wirklich viel mehr rausholen können, denn die Idee ist wirklich nicht schlecht. So aber wird man das Gefühl nicht los, dass der Autor durch die verschiedenen Kapitel jagt und jede Aktion nur recht kurz ist, gefolgt von langatmigen Phasen. Denn das Buch kommt erst ab der Hälfte so richtig in Schwung. Demnach ist die wirkliche Handlung auf gute 120 Seiten begrenzt. Für mich leider einfach zu wenig.Auch die Nebencharaktere bleiben außen vor. Es geht eigentlich nur um Shelton und Percy. Die Mutter kommt kurz vor, ebenso ein guter Freund von Percy, den ich gerne noch näher kennengelernt hätte, doch dazu kommt es nicht. Jeder Charakter wird nur kurz angeschnitten, sie bleiben dadurch blass und unerreichbar. Einzig Porter konnte mich mehr oder weniger überzeugen.Auch erschienen mir die Handlungen mancher Personen teils sehr dramatisch und irgendwie übertrieben, was der Geschichte nicht wirklich entgegenkommt. Alles in allem bin ich enttäuscht von diesem Buch. Es wirkt irgendwie nichtssagend und belanglos. Meiner Meinung nach auch einfach zu kurz und unausgearbeitet. Da mir Percy aber sehr gefallen hat, insbesondere ihre Stärke und Willenskraft, wie auch der Schreibstil des Autors vergebe ich drei Sterne. 

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    • 2
  • komisch und tragisch

    Sweetgirl
    Luc

    Luc

    14. January 2017 um 20:02

    „Sweetgirl“von Travis Mulhauser erinnert mich ein bisschen an Lana del Rey Songs über den amerikanischen Traum, den White Trash und das abgehängt sein in unendlich großen Landschaften, die von Waffenschwingenden Lonesome Wolf Kauzen und drogensüchtigen Wracks nur so wimmelt. Die sechzehnjährige Percy rettet ein halb erfrorenes Baby aus dem Haus eines Drogendealers. Keine gute Idee, wie sich herausstellt. Denn mit Shelton ist nicht gut spaßen. Der durchgeknallte Kerl macht sich auf das Kind zurückzubekommen, möglichst bevor die Mutter der Kleinen wieder halbwegs runterkommt von dem Zeug, dass er ihr vertickt hat. Eine abgedrehte Story. Shelton ist die geborene Null und zu allem fähig. Percy dagegen ist in der Hauptsache einfach nur gut, was in all dieser hoffnungslosen Michigan-Tristesse durchaus wohltuend und auch glaubhaft ist. Diese junge Frau ist geradlinig und gerechtigkeitsliebend. Ihre Mutter ist selbst drogensüchtig und mit dem entsprechend schwachen Charakter geschlagen. Percy ist auf der Flucht vor Shelton und auf der Suche nach sich selbst, ohne davon zu ahnen. Ihre Schutzengel heißen Wolfdog und Portis, der aus jeder Pore nach Whiskey riecht und mit seiner Knarre verwachsen scheint. Travis Mulhauser nutzt den ganz typischen amerikanischen Schreibstil mit dem ebenfalls typischen Zungenschlag, der einfach nie Langeweile aufkommen lässt. Die Männer sind hart im Nehmen und noch härter im Austeilen. Die Frauen sind verlorene Seelen, bis auf Percy, die einfach nicht aufgeben kann und darf. Bei Sheltons Verfolgungsjagd musste ich manchmal an T.C. Boyle ähnliche Figurenzeichnung und Geschehnisse denken. Allerdings zielt„Sweetgirl“ sicherlich auf eine etwas jüngere Zielgruppe. Percy und das gerettete Baby sind die Garanten für einen spannenden Roman, der für meinen Geschmack allerdings eine Spur mehr dramatische Ereignisse vertragen hätte. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass der Autor beim Schreiben immer schön den Mittelweg genommen und so sorgt bei mir das Buch nicht unbedingt für viel Nachhall. Ansonsten ein absolut lesenswerter Roman.

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  • Sweetgirl - die Geschichte der mutigen Percy

    Sweetgirl
    nellsche

    nellsche

    14. January 2017 um 15:49

    Die 16-jährige Percy ist auf der Suche nach ihrer Mutter, als sie in dem Haus des Drogendealers Shelton ein stark vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby entdeckt. Kurz entschlossen nimmt sie es an sich, um es ins Krankenhaus zu bringen. Gemeinsam mit Portis, dem Exfreund ihrer Mutter, macht sie sich auf den Weg durch die tiefverschneiten Berge Michigans. Das Cover hat mich sofort gefangen genommen. Ich finde es sehr gelungen und die Schneelandschaft mit den Wäldern und Bergen kommt sehr gut rüber. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich konnte gleich gut in die Geschichte eintauchen. Percy ist mir sehr sympathisch. Sie will dem Baby Jenna, das sie Sweetgirl nennt, sofort helfen und denkt nicht weiter über die möglichen Konsequenzen nach. Der Weg durch Schnee und Kälte ist beschwerlich und Percy hat unter anderem mit Erfrierungen zu kämpfen. Die Erlebnisse waren prima beschrieben, so dass ich richtig mitfühlen konnte. Portis ist mir ebenfalls sehr sympathisch. Er macht den Eindruck eines Raubeins, ist aber sehr gutmütig. Ohne groß zu überlegen hilft er Percy und dem Baby. Ich habe die Verbundenheit der beiden deutlich gespürt. Die Gespräche zwischen ihnen kamen echt rüber, denn es kam auch zu kleinen Reibereien und Uneinigkeiten. Zwischendurch schweifen Percys Gedanken auch mal in die Vergangenheit und zu Erlebnissen mit ihrer Mutter ab, so dass man einen guten Einblick erhält. Parallel zu Percy und Portis macht sich Shelton auf die Suche nach dem Baby seiner Freundin. Er weiß nicht, wer Jenna entführt hat, geht von einem mexikanischen Menschenhändler aus und will das Baby unbedingt zurück holen. Seine drogenumnebelten Gedanken sind gut dargestellt. Da Shelton zwar unterbelichtet aber gefährlich ist, habe ich gehofft, dass er Percy und Portis nicht auf die Spur kommt. Letztlich haben die ganzen Erlebnisse Percy sehr verändert und das Ende hat mir deshalb gut gefallen. Insgesamt ein lesenswerter Roman um ein mutiges Mädchen, dem ich vier Sterne gebe. 

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  • Ein Buch zum mitfiebern

    Sweetgirl
    querleserin_102

    querleserin_102

    14. January 2017 um 10:52

    Inhalt:Percy, 16 Jahre, lebt zusammen mit ihrer drogenabhängigen Mutter. Wieder einmal ist Percys Mutter verschwunden, und Percy erfährt wo ihrer Mutter sich aufhält. Nämlich bei Shelton Potter. Percy macht sich mit ihrem Truck auf den Weg zu Shelton, jedoch bleibt sie kurz vor der Farm mit ihrem Wagen im Schneesturm stecken. Sie fast den Entschluss , zu Fuß weiter zu gehen. Angekommen auf der heruntergekommen Farm von Shelton, findet sie Shelton und Kayla im Wohnzimmer vor. Beide von Drogen zugedreht und schlafend. Percy, schleicht sich durch das Haus, jedoch anstatt ihrer Mutter, findet sie im obersten Stockwerk ein schreiendes Baby. Abgelegt in einer Wiege, bei offenen Fenster, bei diesem Sturm und Schnee. Percy entschliesst sich das Baby zu nehmen um es ins Krankenhaus zu bringen. Sie nimmt den Rucksack der neben der Wiege liegt und schleicht sich wieder hinaus. Die Flucht gelingt. Es ist nicht weit bis zu Portis. Er wird Percy helfen, ganz bestimmt....Meinung:Die Geschichte beginnt sehr rasant, schon ganz am Anfang des Buches findet Percy das komplett verwahrloste und eingeschneite Baby bei dem Drogendealer Shelton. Die Zustände, die in dessen Haus herrschen sind vollkommen verstörend. Shelton und die Mutter des Kindes liegen komplett vollgedröhnt im Schlafzimmer und in einem anderen Zimmer verrottet sein toter Hund. Das Buch ist die gesamte Zeit ein auf und ab der Gefühle, ebenso ist es ein auf und ab zwischen Spannung und Langeweile. Während das Buch super spannend beginnt, flacht es zur Mitte hin etwas ab, die Autorin erzählt von der Flucht von Percy und ihrem "Komplizen" Portis. Sie meistern die Flucht durch den Schneesturm samt dem Baby, während Shelton ihnen mit seinen Komplizen ständig dicht auf der Spur ist. Als es dann anfängt wirklich langwierig zu werden, acht die Geschichte eine Wendung und es fängt wieder an super spannend zu werden.Die Charaktere sind sehr unterschiedlich aufgebaut. Während man für Percy Mitleid und Sympathie empfindet, war ich von Shelton nicht sonderlich angetan. Zwar gibt er alles, um das Baby seiner Freundin zu finden, aber im Großen und Ganzen ist er ein totaler Ekel, der nur ans Saufen und Kiffen denkt. Man wünscht sich das gesamte Buch über, dass Percy das Baby einfach nur wohlbehalten in ein Krankenhaus bringen kann. Man fiebert die gesamte Zeit über mit Percy mit. oftmals muss man über ihre trockene und Sarkastische Art schmunzeln, aber noch öfter hat man die ein oder andere Träne in den Augen. 

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  • Dramatische Flucht durch den Schneesturm

    Sweetgirl
    Gise

    Gise

    13. January 2017 um 23:22

    Auf der Suche nach ihrer Mutter findet die 16jährige Percy im Haus des Drogendealers Shelton ein völlig verwahrlostes und halberfrorenes Baby, das sie trotz Schneesturm durch die tiefverschneiten Berge Michigans ins Krankenhaus bringen will. Eine dramatische Flucht beginnt, die nicht nur Percy in Lebensgefahr bringt, ein Kampf um das Leben dieses hilflosen Winzlings.Mit der Figur der jugendlichen Percy, die mehr Verantwortung zeigt als die meisten Erwachsenen in diesem Buch, ist dem Autor Travis Mulhauser eine starke Protagonistin gelungen, die durch diese mutige Tat nicht nur das Leben des kleinen Mädchens rettet, sondern auch ihr eigenes Leben neu ordnen muss. Dies ist fesselnd geschrieben, ein Roadmovie der besonderen Art. Die Motivationen der handelnden Personen sind gut nachvollziehbar, auch wenn sie weitere tragische Ereignisse nach sich ziehen. Es ist die Beschreibung einer Welt, die am Rande der Gesellschaft existiert, in der ein Menschenleben nicht besonders viel zählt, in der Percy sich zurechtfinden muss. Dem Autor gelingt es dabei, sachlich im Ton zu bleiben. Dadurch gelingt ihm ein spannendes, dramatisches, berührendes Buch, das den Leser gut unterhält und etwas nachdenklich hinterlässt. Als Eyecatcher zeigt sich das Cover des Buches: Auf ein Minimum reduziert und lediglich als Silhouette gezeichnet, führt es den Leser in das Thema der Erzählung ein.

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  • sehr gelungen!

    Sweetgirl
    suppenfee

    suppenfee

    13. January 2017 um 18:01

    Nachdem ihre Drogensüchtige Mutter sie schon einige Tage im Stich gelassen hatte, beschließt die 16 Jährige Percy sich auf die Suche nach ihr zu machen. Angeblich haust sie beim Drogendealer Shelton, doch dort angekommen findet Percy nicht ihre Mutter, sondern einen toten Hund und ein halberfrorenes, völlig verwahrlostes Baby. Percy tut das einzig Richtige, schnappt sich das Baby (Jenna) und flieht damit zu einem Freund ihrer Mutter, während die Eltern des Kindes völlig zugedröhnt im Wohnzimmer liegen. Durch den Blizzard schafft Percy es zu Portis, dem Mann der einer Vaterfigur für sie wohl am nächsten ist. Beide beschließen sich durch den Sturm zum weit entfernten Krankenhaus zu kämpfen, damit das Kind noch eine Chance erhält. Gleichzeitig macht sich nun auch Shelton auf den Weg um das "gestohlene" Baby mit allen Mitteln wieder zurück zu bekommen.   Der Klappentext verspricht: witzig, herzzerreißend und wahrhaftig." Herzzerreißend - ja zu hundert Prozent. Aber witzig? Für mich nicht eine Sekunde lang. Dafür war die Situation viel zu schrecklich. Die Protagonisten müssen sich durch so viele Hindernisse kämpfen, Verluste erleiden und Ängste durchleben und das alles mit einem Neugeborenen im Schlepptau, da vergeht einem das Lachen eher. Percy ist ein unheimlich starker Charakter und Portis steht ihr da in nichts nach. Die Dialoge zwischen den beiden sind hitzig, aber immer sympathisch. Auch Shelton auf seinem Weg immer weiter in den Abgrund zu begleiten, kann einen ganz schön mitnehmen. Irgendwie hat er das Herz doch am richtigen Fleck, aber durch seinen Drogensumpf geht er die Geschichte natürlich völlig falsch an. Das Buch nimmt einen von der ersten Seite an gefangen. Die Sätze sind kurz und knackig und so behält die Handlung auch ein ganz schönes Tempo. Die vielen Dialoge machen es sehr lebhaft. Man kann mit den Protagonisten mitfiebern und sieht sie beinahe durch den eisigen Schnee stapfen. Volle Leseempfehlung von mir!

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  • Eine dramatische Flucht durch den Schneesturm… mit einer Heldin, die man nicht mehr vergisst!

    Sweetgirl
    Booklove91

    Booklove91

    13. January 2017 um 17:07

    Cover: gefällt mir wahnsinnig gut, passt gut zur Story Inhalt: Die 16-jährige Percy rettet ein vernachlässigtes und halb erfrorenes Baby aus dem Haus des Drogendealers Shelton, der zwar ziemlich unterbelichtet, aber trotzdem höchst gefährlich ist. Es folgt eine dramatische Flucht durch die tiefverschneiten Berge Michigans.... Meine Meinung: Ein toller Roman. Man muss hier bedenken, dass es nicht um Spannung geht, obwohl die Flucht mit dem Baby durchaus zum Mitfiebern angeregt hat. Vielmehr geht es aber in dem Roman um eine witzige, herzzerreißende Geschichte - um eine ganz besondere Heldin, die sich aufopferungsvoll um ihre Mutter und ein fremdes Baby gekümmert und ihre Bedürfnisse hinten angestellt hat. Die Atmosphäre ist toll beschrieben, sodass man sich der Landschaft und der Gefahren durchaus bewusst wird. Ich könnte mir die Geschichte auch wirklich gut als Film vorstellen.

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  • Winterknaller

    Sweetgirl
    KSteffi1

    KSteffi1

    13. January 2017 um 13:50

    Das Cover ist eher nichtssagend und in schwarz-weiß gehalten. Man erkennt lediglich Percys Spuren im Schnee und tiefverschneite Einöde. Es passt aber zur dramatischen Flucht Percys mit dem Baby durch den Schneesturm. Auch der Klappentext ist eher untypisch für die Ankündigung eines Thrillers; witzig, schwarzer Humor … Die 16 Jährige Percy James begibt sich bei der Suche nach ihrer seit 9 Tagen verschwundenen, drogenabhängigen Mutter und gerät in einen Blizzard. Shelton Potter ist der Chef der örtlichen Christalmethdealer. In seinem heruntergekommenen Haus, der ersten Station der Suche des Mädchens, findet sie statt ihrer Mutter einen Tierkadaver und ein verwahrlostes Baby, welches halb erfroren ist. Es ist tiefster Winter im Norden von Michigan und Percy weiß nicht was sie tun soll. Sie weiß nur, dass sie das Baby nicht einfach zurücklassen kann. Sie muss es schaffen, es in ein Krankenhaus zu bringen. Ohne groß darüber nachzudenken schnappt sie sich das schreiende Baby und bringt es zunächst zu ihrem Bekannten Portis. Es folgt eine gemeinsame Flucht vor dem Drogendealer Shelton durch Schneesturm und unwegsames Gelände, deren Beschreibungen ich als die besten Stellen des Buches empfand. Hier schafft es der Autor eine tolle Stimmung zu erzeugen. So unwirtlich wie die Landschaft sind auch die Charaktere; sie zeigen eine Härte, selbst Percy scheint viel erwachsener zu sein als sie in Wirklichkeit ist. Eine Ausnahme mit harter Schale, aber weichem Kern ist Portis, ein humorvoller Kerl, brummig, aber liebenswürdig. Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, doch aufgrund des Klappentextes hatte ich mir ein wenig mehr Wortwitz erhofft. Und als Thriller mehr Spannung und ein wenig Nervenkitzel gewünscht. 

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