Trevanian

 3.8 Sterne bei 42 Bewertungen
Autor von Shibumi, Im Auftrag des Drachen und weiteren Büchern.

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Shibumi

Shibumi

 (20)
Erschienen am 09.05.2011
Im Auftrag des Drachen

Im Auftrag des Drachen

 (8)
Erschienen am 12.05.2014
Der Experte

Der Experte

 (7)
Erschienen am 13.10.2014
Shibumi: Thriller

Shibumi: Thriller

 (2)
Erschienen am 08.06.2011
Ein Herzschlag bis zur Ewigkeit

Ein Herzschlag bis zur Ewigkeit

 (2)
Erschienen am 01.11.1990
Katya

Katya

 (1)
Erschienen am 01.07.1989
Satori

Satori

 (1)
Erschienen am 28.04.2011

Neue Rezensionen zu Trevanian

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Aglayas avatar

Rezension zu "Der Experte" von Trevanian

Leider gar nicht mein Fall
Aglayavor 4 Jahren

„Der Experte“ war mein erster Thriller von Trevanian, den Vorgänger „Im Auftrag des Drachens“ kenne ich nicht. Vielleicht war genau das mein Problem mit diesem Buch, vielleicht hat mir einfach das nötige Vorwissen gefehlt. Der Protagonist Jonathan Hemlock wird nicht wirklich eingeführt; ohne den Klappentext, in dem er als Spion bezeichnet wird, hätte ich auch nach der Hälfte des Buches nicht verstanden, wieso sich ausgerechnet ein Geheimdienst mit ihm in Verbindung setzt und ihn rekrutieren will. Erklärt wird dies im Buch nämlich nicht. Anspielungen auf den vorherigen Fall an der Eiger Nordwand gibt es allerdings zur Genüge, was ich eher weniger schätze, da es mir das Gefühl gibt, den Vorgänger geradezu aufgedrängt zu bekommen. Ebenso wenig erwähnt wird, dass der Thriller in den 70er Jahren spielt (klar, er wurde ja schliesslich auch schon 1973 zum ersten Mal veröffentlicht), was bei mir auf den ersten Seiten zu Verwirrung geführt hat, bis ich auf die Idee kam, nach der Erstveröffentlichung zu schauen…

 

Der Schreibstil des Autors Trevanian liest sich ziemlich zäh und ist sehr dialoglastig. Seitenweise werden Gespräche protokolliert, teilweise nur in Ausschnitten, die mitten im Satz beginnen. Die eigentliche Handlung muss mühsam aus diesen endlosen Gesprächen herausgefischt werden. Ich hatte über weite Strecken eher den Eindruck, ein Drehbuch zu einem Film zu lesen, anstelle eines Romans.

 

Die Figuren in „Der Experte“ blieben eher blass, sie werden zwar optisch ziemlich anschaulich beschrieben, was ihn ihnen vorgeht, bleibt jedoch unklar. So konnte ich auch im Laufe der Geschichte mit niemandem mitfiebern, da mir alle ziemlich egal waren.

 

Wie man anhand meiner Rezension merkt, konnte mich „Der Experte“ leider gar nicht überzeugen. Als Schweizerin finde ich das Setting des Vorgängers „Im Auftrag des Drachens“, die Eiger Nordwand, zwar überaus attraktiv, aber der Autor Trevanian hat es leider mit mir verscherzt, ich werde mir keine seiner Bücher mehr zulegen. Eine Empfehlung möchte ich dementsprechend auch nicht aussprechen. Wer sich für den Thriller interessiert, soll sich am besten zuerst die Leseprobe vom Heyne-Verlag durchlesen.

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M

Rezension zu "Im Auftrag des Drachen" von Trevanian

Spannend erzählt
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Spannend erzählt

ereits 1972 ist die erste Auflage dieses Geheimdienst Thrillers erschienen und das merkt man dem Buch einerseits natürlich auch an. Digitales Equipment, Handys, Netzwerke, Recherche über Internet, all das spielt in diesem Spannungsroman keine Rolle.

Was aber gar nicht unbedingt ein negatives Merkmal ist. In fast klassischer Manier, sehr flüssig, mit hohem Tempo, ohne aber die Differenzierungen und Hintergründe seiner Figuren ins Abseits treten zu lassen erzählt Travanian einfach eine gute Geschichte.

Mit einer Hauptfigur, die mit genügend kühle und Egozentrik ausgestattet ist, um aus dieser eben keinen „strahlenden Helden“ und reinen „Sympathieträger“ zu kreieren.

Sei es der leicht zynische Umgang als Dozent mit seinen Studenten, sei es das rein finanzielle Kalkül, mit dem Jonathan Hemlock seiner zweiten, heimlichen Profession nachgeht.

Denn das Honorar als Dozent reicht bei Weitem nicht aus, sein Hobby, das Sammeln meisterhafter Bilder, zu finanzieren. Daher verdingt sich Hemlock dem amerikanischen Geheimdienst hier und da als Killer. 10.000 Dollar Festpreis, in der Regel. Für seinen neuen Auftrag verhandelt er gar 20.000 Dollar Honorar.

Was auch daran liegen mag, dass sein Auftraggeber, „der Drache“, im hochgradig unsympathisch ist .

Natürlich liegt ein Hauch „James Bond“ in der Luft, wenn Hemlock als Mann nur sein Charisma kurz aufblitzen lassen muss, um entsprechend attraktive Frauen in höchste Unruhe zu versetzen und natürlich passt als ein wichtiger Ort des Geschehens in dieses Raster die Eiger Nordwand zudem gut hinein (klar, dass Kunsthistoriker nicht nur als Hobby im Berg kraxeln, sondern gut genug in Schuss und Übung sind, die Nordwand quasi im Alleingang zu beherrschen).

„An der Wand“ lässt Trevanian seine souveräne Erzählkunst durchaus erkennen, bildkräftig und spannend geht es daher, wenn auch, recht betrachtet, das alles im Gesamten nicht undbedingt realistisch wirkt.

Aber einer, der privat eine alte Kirche als Refugium sich ausgebaut hat und „das dampfende Wasser in seinem römischen Bad“ genießt, einer, der verächtlich auf „junge Hüpfer“ herunterschaut, die sich ihm schon in seiner Funktion als Dozent fast aufdrängen, der kommt eben mit Seil und Picke genauso gut zurecht, wie mit Champagner und Damen in Abendgeraderobe.

Durchaus spannend schildert Trevanian die Jagd auf das Opfer, baut Drehungen und Wendungen ein, die manche der Ereignisse in anderem Licht auf einmal erscheinen lassen und erzählt im Gesamten eine geradlinigen, unterhaltsamen „Katz und Maus“ Roman, in dem „Katze und Maus“ zunächst nicht immer klar definiert sind.

Mit einem natürlich fulminanten und actionlastigen Ende.

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samaras avatar

Rezension zu "Shibumi" von Trevanian

Rezension zu "Shibumi" von Trevanian
samaravor 6 Jahren

Für mich war „Shibumi“ keines der Highlights des Jahres, jedoch fand ich das Buch auch nicht schlecht.

Die Geschichte baut sich relativ detailliert, dadurch an vielen Stellen schleppend, auf, aber ich blieb in jedem Fall interessiert, wie es weiter gehen wird. Man muss bedenken, wie alt dieses Buch schon ist und inwiefern sich, besonders Kriminalromane und Thriller, über die Jahre verändert haben, daher war ich überrascht, wie aktuell das Thema noch heute ist.
Weiterempfehlen würde ich es, aber eingeschränkt. Wer schnell gelangweilt ist von detailreichen Beschreibungen, kulturellen Ausflügen und am liebsten nah an dem Fall bleibt, für den wird das Buch unter Umständen nichts sein. Wer offen für alles ist, sich eventuell noch literaturgeschichtlich für Kriminalromane interessiert, für den wird hier doch einiges zu finden sein.

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