Trevor Bryce

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Autor von Hittite Warrior, Ancient Syria und weiteren Büchern.

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Trevor BryceHittite Warrior
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Hittite Warrior
Hittite Warrior
 (1)
Erschienen am 21.08.2007
Trevor BryceLife and Society in the Hittite World
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Life and Society in the Hittite World
Life and Society in the Hittite World
 (0)
Erschienen am 18.11.2004
Trevor BryceLetters of the Great Kings of the Ancient Near East
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Letters of the Great Kings of the Ancient Near East
Trevor BryceThe Trojans & Their Neighbours
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The Trojans & Their Neighbours
The Trojans & Their Neighbours
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Erschienen am 03.11.2005
Trevor BryceThe World of Neo-Hittite Kingdoms
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The World of Neo-Hittite Kingdoms
The World of Neo-Hittite Kingdoms
 (0)
Erschienen am 22.05.2012
Trevor BryceThe Routledge Handbook of the Peoples and Places of Ancient Western Asia
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The Routledge Handbook of the Peoples and Places of Ancient Western Asia
Trevor BryceEl Reino De Los Hititas / The Kingdom of the Hittites
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El Reino De Los Hititas / The Kingdom of the Hittites
Trevor BryceThe Kingdom of the Hittites
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The Kingdom of the Hittites
The Kingdom of the Hittites
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Erschienen am 05.01.2006

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Rezension zu "Hittite Warrior" von Trevor Bryce

Rezension zu "Hittite Warrior" von Trevor Bryce
wolfschwerdtvor 8 Jahren

Trotz ihrer militärischen Überlegenheit galten die Hethiter als ausgesprochen friedliebend.
Die hethitischen Herrscher setzten, so bestätigt Trevor Bryce, Autor des englischen Buches „Hittie Warrior“, wenn möglich weniger auf das Militär, sondern eher auf geschickte Diplomatie. Trotzdem waren die hethitischen Heerscharen selbst bei den benachbarten Großmächten gefürchtet.
Schritt für Schritt beschreibt der Historiker Trevor Bryce die Probleme, die bronzezeitliche Feldzüge gerade für expansive Reiche wie das der Hethiter mit sich brachten. Immerhin musste die Armee über Hunderte von Kilometern zum Feind marschieren, um den Gegner militärisch nieder zu ringen. Abgesehen von den erheblichen logistischen Problemen, die damit verbunden waren, bedeutete solch ein Heerzug auch die Preisgabe des hethitischen Kernlandes gegenüber anderen Feinden.
Die knapp 50.000 Soldaten, die von den Hethitern gegen den Pharao Ramses in der Schlacht von Kadesch ins Feld geführt worden waren, bedeuteten auch die gleiche Zahl fehlender Kräfte in der heimischen Landwirtschaft und im Handwerk. Für die Hethiter war die Frage des Krieges also eine wirtschaftliche, wie Bryce belegt. Die ständige Angriffs- und Verteidigungsbereitschaft der hethitischen Könige durch ein stehendes Heer war eine hervorragende Unterstützung der Diplomatie. Um hier die erheblichen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kosten unter Kontrolle zu haben, hatten die Hethiter eine spezielle Struktur des Militärs entwickelt. Ein relativ kleines aber hochprofessionelles stehenden Heer konnte durch das Ausheben weiterer Soldaten im Ernstfall verstärkt, durch eine semiprofessionelle Reserve ergänzt und durch Hilfstruppen der Verbündeten Pufferstaaten, derer sich die hethitischen Könige versichert hatten, allen Anforderungen angepasst werden.
Bryce versorgt den Leser mit übersichtlichen und gut nachvollziebaren Informationen über die Anforderungen an die hethitische Streitmacht und die Lösungen, die die Herrscher hierfür gefunden haben. Natürlich kommt auch die Darstellung der Waffen und Ausrüstung nicht zu kurz, das wirklich Spannende sind aber tatsächlich die dargestellten logistischen, natürlichen und strategischen Anforderungen, der die hethitische Armee ausgesetzt war. Ohne das Verständnis der gesellschaftlichen Verfassung und des hethitischen Königtums sind auch die organisatorischen Lösungsansätze und politisch- historischen Entscheidungen der vorderasiatischen Großmacht nicht zu verstehen. Insofern ist das Buch über das hethitische Militär eine in anderen Arbeiten über das faszinierende Großreich oft vernachlässigte aber notwendige Ergänzung zur Geschichte des bronzezeitlichen Anatolien.
Neben den solide strukturierten inhaltlichen Kapiteln, bieten die tabellarischen Überblicke, die Fotos und Grafiken und natürlich die prächtigen Farbtafeln von Adam Hook mit Motiven von hethitischen Kriegern, Schlachtszenen, Kriegsgerät und Ausrüstung mit den entsprechenden umfassenden Erläuterungen einen guten informativen background für den Leser. Und wer mehr über die Hethiter erfahren möchte, dem bieten das Kapitel mit Angaben zu archäologischen Orten, Museen oder elektronischen Informationsquellen und selbstverständlich die obligatorischen Literaturhinweise ausreichend Ansatzpunkte zur Vertiefung des Themas.

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