Born A Crime: Stories from a South African Childhood

von Trevor Noah 
4,7 Sterne bei15 Bewertungen
Born A Crime: Stories from a South African Childhood
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Schade, dass die deutsche Übersetzung so mies ist! Es würde sich sicherlich prima als Schullektüre in Englisch eignen.

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Traurige und aufwühlende Themen witzig verpackt und gut geschrieben.

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Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9781473635296
Sprache:Englisch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:John Murray
Erscheinungsdatum:17.11.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    Walli_Gabss avatar
    Walli_Gabsvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Witzig, anrührend und erschütternd zugleich: Trevor Noah vermittelt Geschichte auf die persönlichste und eindrücklichste Art und Weise.
    Witzig, anrührend und erschütternd

    Der deutsche Titel dieses grandiosen Buches ist „Farbenblind“. Warum, hat sich mir nicht erschlossen, denn die Gesellschaft, in die der Südafrikaner Trevor Noah 1984 hineingeboren wird, ist nicht „farbenblind“, sondern zutiefst farbenfixiert, was er von klein auf zu spüren bekommt. Trevor Noahs Hautfarbe belegt ab dem Tag seiner Geburt, dass gegen „Immorality Act No. 5“ der Apartheidsgesetze verstoßen wurde: Er ist farbig – obwohl er eine schwarze Mutter hat. Was nur bedeuten kann, dass sein Vater weiß ist, und dass er und Trevors Mutter den genannten Paragraphen missachtet haben, der Menschen mit unterschiedlichen Hautfarben sexuelle Beziehungen untersagt und Verstöße mit bis zu fünf Jahren Gefängnis ahndet. Vor diesem Hintergrund erklärt sich der Titel der englischen Ausgabe auf einen Blick: „Born a crime“. Was für ein Start ins Leben – ein Leben, in dem der weiße Vater in der Öffentlichkeit panisch die Flucht vor seinem „Daddy“ rufenden Kleinkind ergreift, die Mutter zum Spaziergang im Park gerne eine farbige Freundin mitnimmt und die schwarze Großmutter den Enkel in ihrer Hütte versteckt hält, wenn er sie in Soweto besucht. Trevor Noah ist mit einer besonderen Sensibilität in Bezug auf Hautfarben aufgewachsen – gezwungenermaßen. Er konnte sich die hier gemeinte „Farbenblindheit“ nicht leisten.

    In seinen autobiographischen Rückblicken lässt er den Leser an seiner Kindheit und Jugend in Johannesburg teilhaben. Mit fantastischer Leichtigkeit schildert Noah, was es für ihn als farbiges Kind bedeutet hat, im Apartheids- und Postapartheids-gebeutelten Südafrika aufzuwachsen. Bereits auf den ersten Seiten schafft er es mühelos, auch seine ausländischen Leser in diese zutiefst rassistische Welt mitzunehmen und ihren Horizont zu erweitern.
    Ich habe Trevor Noahs „Born a crime“ als Geschenk empfunden. Der Autor ist nur zwei Jahre jünger als ich. Er ist unter Bedingungen aufgewachsen, die mir kaum fremder sein könnten und schafft es trotzdem, seine damaligen Lebensumstände gleichsam unterhaltsam und nachvollziehbar zu schildern. Er nimmt seine Leser an die Hand und erklärt, worauf ein nicht-südafrikanischer Leser vermutlich nicht kommt: Wieso bleiben Menschen freiwillig in Townships wohnen? Wieso kam es vor, dass schwarze Mütter ihre Söhne „Hitler“ nannten? Wieso hatten Gebetskreise in Soweto die Hoffnung, dass Gott ein farbiges Kindes eher erhören würde als schwarze Frauen?

    Trevor Noah musste von klein auf lernen, was es heißt, anders zu sein, wuchs er doch in einem Land auf, dass Menschen ausschließlich über ihre Hautfarbe und Stammesangehörigkeit definierte. Er lernte nach und nach, sich wie ein Chamäleon an seine Umgebung anzupassen – sein Schlüssel war dabei die Sprache, er beherrschte neben Englisch noch isiXhosa, isiZulu und andere und verblüffte damit, dass er sich so nicht in die Schublade sortieren ließ, in die der typische Farbige gesteckt wurde. Meine naive Vorstellung war ja, dass sich das Thema Hautfarbe mit dem Ende der Apartheid in Südafrika zu größeren Teilen erledigt hätte, doch diese wurde schnell ausgeräumt.

    Eine Freundin, die das Buch auf Deutsch angelesen hat, äußerte sich mir gegenüber enttäuscht über die Einfachheit der Sprache. Bei meiner Lektüre auf Englisch ist mir nicht aufgefallen, dass Noahs Stil in irgendeiner Art und Weise schlicht wäre. Ich kenne die Übersetzung jedoch nicht und bin im Englischen sicher nicht so sprachsensibel wie im Deutschen. Es ist klar, dass Trevor Noah kein Literat ist – das ist nicht sein Metier. Der Südafrikaner ist ein höchst erfolgreicher Comedien, der seit 2015 als Nachfolger von Jon Stewart die Late-Night-Show „The Daily Show“ in den USA moderiert. Er ist Unterhalter und hat ein höchst unterhaltsames und trotzdem sehr reflektiertes Buch geschrieben – angesichts des Inhalts ist das in meinen Augen eine große Leistung.

    „Born a crime“ vermittelt dem Leser eine leise Ahnung davon, was Apartheid für die Betroffenen wirklich bedeutet hat - und was in Südafrika bis heute im Argen liegt. Es verdeutlicht, warum "Farbenblindheit" bis heute ein frommer Traum ist und ist trotzdem nicht verbittert, sondern feiert das Leben. Ich kann es nur empfehlen.

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    ABlairs avatar
    ABlairvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wundervolles Buch! Habe viel gelacht. Trevor hat seinen Charm und seinen Humor in das Buch einfließen lassen.
    Jeder der Trevor mag, mag das Buch!

    Trevor hat seinen Charm und seinen Humor in das Buch einfließen lassen.
    Seine Mutter ist eine Wahnsinns-Frau. Intelligent, selbstständig und ehrgeizig. Es ist eine schöne Hommage an sie.


    Wenn man Trevor mag, mag man auch sein Buch. Man lernt viel über ihn und seine Jugend kennen, sowie über das Leben in Afrika.


    Ich fand es toll!

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    skiaddict7vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Buch über Apartheid und Trevor Noahs Kindheit.
    Unterhaltsam

    Trevor Noah wurde als Kind einer afrikanischen Mutter und eines weißen Vaters während der Apartheid in Südafrika geboren. Er ist als Stand-up Comedian mittlerweile weltweit bekannt und moderiert die „Daily Show“ in New York City.

    Als Fan von Trevor Noah war das Buch für mich ein Muss, weshalb ich mir die englische Ausgabe gekauft habe. Das Buch enthält 18 Geschichten aus Noahs Kindheit. Noah gelingt ein guter Spagat zwischen unterhaltsam und der notwendigen Ernsthaftigkeit für das Thema. Ich konnte sehr viel über Südafrika und vor allem die Zeit der Apartheid lernen, was ich sehr interessant fand.

    Noah hat einiges zu erzählen. Durch seine Hautfarbe war er in seiner Familie immer „der Weisse“; unter Weissen „der Schwarze“ und bei den sogenannten „colored people“ gehörte er ebenfalls nicht dazu. Seine Geschichten sind unterhaltsam und teils traurig. In einigen Szenarien kann man sich teils selbst wiederfinden. Zwischendurch streut er Weisheiten von seiner Mutter ein, unter anderem, „Learn from your past and be better because of your past, but don’t cry about your past. Life is full of pain. Let the pain sharpen you but don’t hold on to it.“

    Durch das Buch lernt man Noah näher kennen und versteht, wie er zur Stand-up Comedy gekommen ist. Ich fand es sehr schön zu lesen. Mein Fazit: ein Muss für alle Trevor Noah Fans!

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    theLittleBookReviews avatar
    theLittleBookReviewvor 2 Jahren
    Love it!

    Reading this book was definitely mind-blowing! Hilarious, heartbreaking and shocking moments all at once. Finished reading it in one sitting.
    I would, without any doubt, recommend reading BORN A CRIME to everybody. You will not be disappointed! Absolutely in love with this book!

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    PapierSchafs avatar
    PapierSchafvor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Schade, dass die deutsche Übersetzung so mies ist! Es würde sich sicherlich prima als Schullektüre in Englisch eignen.
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    Cirillavor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Traurige und aufwühlende Themen witzig verpackt und gut geschrieben.
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    L
    Laurentia_Wagenradvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Macht Spaß, liest sich aber ein bisschen holprig. Aber die Storys trag ich im Herzen :)
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    B
    B_Tvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Biographie von Trevor Noah mit Einblicken in das perfide Apartheitsregime Südafrikas
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    Koromies avatar
    Koromievor 3 Tagen
    J
    jansoevor 3 Monaten

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