Trevor Shane

 3.5 Sterne bei 24 Bewertungen
Autor von Paranoia - Der Hinterhalt, Die Rache und weiteren Büchern.
Trevor Shane

Lebenslauf von Trevor Shane

Trevor Shane, geboren am 04.04.1976 in New Jersey, studierte am Columbia College und am Georgetown Law Center, arbeitete lange Zeit als Berater für einen großen international tätigen Finanzkonzern und lebt heute in Brooklyn, New York, wo er als freier Schriftsteller tätig ist. Sein Debütroman "Paranoia", der im Frühjahr 2012 in deutscher Sprache erscheint, bildet zugleich den Auftakt zu einer Trilogie.

Alle Bücher von Trevor Shane

Trevor ShaneParanoia - Der Hinterhalt
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Paranoia - Der Hinterhalt
Paranoia - Der Hinterhalt
 (17)
Erschienen am 20.10.2014
Trevor ShaneDie Rache
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Die Rache
Die Rache
 (3)
Erschienen am 15.12.2014
Trevor ShaneParanoia - Der Aufstand
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Paranoia - Der Aufstand
Paranoia - Der Aufstand
 (2)
Erschienen am 16.02.2015
Trevor ShaneParanoia
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Paranoia
Paranoia
 (2)
Erschienen am 28.03.2012
Trevor ShaneChildren of Paranoia
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Children of Paranoia
Children of Paranoia
 (0)
Erschienen am 07.08.2012
Trevor ShaneChildren Of The Underground
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Children Of The Underground
Children Of The Underground
 (0)
Erschienen am 02.05.2013

Neue Rezensionen zu Trevor Shane

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Rezension zu "Paranoia - Der Hinterhalt" von Trevor Shane

Verschenktes Potential ...
Jewegovor einem Jahr

Ich musste mich wirklich jedes mal wieder dazu zwingen, weiterzulesen. Ein Buch, dass ich ein mal begonnen habe, möchte ich auch zu Ende bringen, auch wenn es noch so unbefriedigend ist. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, auch wenn die Idee enormes Potential aufweist. Ein Grund, vielleicht sogar der Hauptgrund, dürfte der Schreibstil der Autors gewesen sein, den ich bestenfalls als berichtartig beschreiben würde. Das lässt einen auf der Oberfläche von den Charakteren und deren Empfindungen treiben, nimmt aber sogar der ganzen Geschichte ihre Spannung, da man nie voll und ganz involviert ist. 


Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht zugesagt. Teilweise fangen drei oder vier Sätze gleich an. Damit meine ich nicht einfache Satzanfänge im Sinne von "Er hat", "Er gab", etc. - Nein, gleich mehrere Worte werden immer wieder wiederholt. Ähnlich wie: "Ich erinnerte mich ganz genau an seine Worte. Ich erinnerte mich ganz genau an seine Stimme. Ich erinnerte mich nicht mehr an eine Predigt." (Wobei das kein Zitat aus dem Buch darstellt, sondern nur ein dumpfes Beispiel für die Art, in der derartige Satzkonstrukte häufig vorzufinden waren.)
Weiter habe ich häufiger Fehler gefunden, was auf ein fehlerhaftes Korrektorat in der Übersetzung ins Deutsche schließen lässt. Es war nicht so häufig, dass es störend war und doch häufig genug. Einige habe ich mir markiert, sehe nun aber keinen Sinn darin, diese hier ebenfalls niederzuschreiben, zumal vermutlich ohnehin nichts daran geändert wird. Ich schätze die Fehler im Korrektorat auf etwa sieben oder acht an der Zahl. 


Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht von diesem Roman. Die Charaktere wurden einfach nicht ausreichend beleuchtet und durch den Schreibstil wurde ihnen mehr Tiefgang geradezu verwehrt. Die Handlung, na ja, was soll ich sagen. Aus einer anderen Erzählperspektive, mit angepasstem Schreibstil oder einfach einem guten Lektorat (ein vernünftiges Schreibprogramm für Schriftsteller würde schon Alarm schlagen, wenn beispielsweise das Wort "Erinnerungen" drei mal in zwei Zeilen vorkommt, ähnliches trifft man ständig im Buch an) hätte man aus der Story bzw. der Handlung einen Erfolgsroman machen können, davon bin ich überzeugt.
Berührt hat es mich in dieser Form jedenfalls keine Sekunde lang und auch die scheinbar spannenden Stellen konnten mich nicht packen.


Das Cover ist billig gemacht und wie aus zwei Bildern von Pixabay zusammengestellt. Irgendwie kommt mir die Silhouette bekannt vor. 

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S

Rezension zu "Paranoia - Der Hinterhalt" von Trevor Shane

Nicht immer logisch, aber spannend
Samtpfotevor 2 Jahren

Meine Meinung:
In unserer heutigen Welt tobt ein Krieg. Ein grosser Teil der Menschheit weiss nichts davon und wird sich ein Leben lang nur über einige rätselhafte Morde wundern. Ein anderer Teil der Menschheit ist eingeweiht. Jeder von ihnen gehört zu einer der zwei Seiten, zu den Guten oder zu den Bösen.
Wer aber wirklich gut oder böse ist, wird von den Protagonisten schon bald hinterfragt und auch der Leser wird sich diese Frage zwangsläufig stellen müssen.
Der Autor hat im Interview - welches sich vorne im Leseexemplar findet - angetönt, dass er diese Diskussion und die Gedanken um das Gute und Böse im Leben sehr befürwortet. Weil wir uns mit Joseph durch die Welt bewegen, sind wir auch auf seiner Seite. Ganz anders würde es aussehen, wenn wir mit einem anderen Krieger unterwegs wären. Auch diese subjektive Wahrnehmung, dieses Hinterfragen von bisher einfach nur so gelebten Konventionen wird im Buch sehr gut dargestellt.
Doch solche Bücher gibt es schon viele. Und auch wenn der Autor die Geschichte in die heutige Zeit und die reale Welt platziert hat, so bleibt doch ein Hauch des Unwirklichen an ihr hängen. Sind junge und gebildete Menschen wirklich so naiv, dass sie nie hinterfragen, nach Gründen suchen und einfach in einem Krieg kämpfen, dessen Hintergründe sie nicht kennen? Ich glaube nicht. Und natürlich ist an dieser ganzen Sache etwas faul. Da es sich bei "Paranoia, der Hinterhalt" aber um den ersten Teil einer Trilogie handelt, wird der Leser wahrscheinlich erst im letzten Band die ganzen grossen Ausmasse des Krieges und seine wahren Hintergründe erfahren.
Bis dahin wird gekämpft und getötet als gäbe es kein Morgen und als hätte der gesäte Hass und die zwar zweifelhaften aber trotzdem überzeugenden Argumente genug Wirkung, um ganze Familien gegeneinander aufzuhetzen.

Schreibstil und Handlung:
Atemlose Spannung und Paranoia wird beim Lesen dieses Buches versprochen. Als ich in einer Lesepause und bei völliger Dunkelheit rennen ging, schaute ich dann auch tatsächlich jedem Passanten sehr aufmerksam ins Gesicht. Doch ich beruhigte mich damit, offiziell nichts vom "Krieg" zu wissen. Zivilisten und Menschen unter achtzehn Jahren dürfen nämlich im Krieg nicht getötet werden. Aber war ich wirklich ein Zivilist? Durch das Buch hatte ich ja vom Krieg erfahren...
Momente der Spannung hat es also bei mir durchaus gegeben. Leider aber auch Momente des Unverständnisses. Wie oben schon erwähnt glaube ich nicht, dass junge Menschen so naiv sind, wie die beschriebenen Protagonisten. Ausserdem war mir als Leserin die Struktur und Organisation dieses Krieges noch viel zu wenig ausgearbeitet. Man hätte da noch mehr Einblick in organisatorische Abläufe geben und verschiedene technische Details genauer ausleuchten können.

Personen:
Die Protagonisten Maria und Joseph - in bewusster Anlehnung an die biblischen Figuren - erleben innerhalb von kürzester Zeit, wie ihr ganzes Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Maria scheint für ihr Alter schon eher reif, mutig und entschlossen zu sein. Trotzdem war es mir unverständlich, dass sie sich vor ihrer Flucht nicht noch ein letztes Mal bei ihren Eltern gemeldet hat. Joseph hingegen schien mir jünger als fünfundzwanzig Jahre alt zu sein. Trotz eintrainierter Reflexe schafft er es in einigen Situationen nicht, sich besser zu beherrschen oder sich mehr für sich und Maria einzusetzen.
Trotzdem waren mir beide sympathisch.

Meine Empfehlung:
Ich empfehle dieses Buch Lesern weiter, die sich nicht zu viele Gedanken über eine Geschichte machen wollen und sich an kleinen logischen Schwächen eines Buches nicht stören. Spannung und schnelle Unterhaltung ist aber garantiert.

Zusätzliche Infos:
Autor: Trevor Shane
Taschenbuch: 479 Seiten
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Amerikanisch
Übersetzt von: Thomas Bauer
Verlag: Goldmann
ISBN 978-3-442-31265-8

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M

Rezension zu "Die Rache" von Trevor Shane

Gelungene Fortsetzung
michael_lehmann-papevor 5 Jahren


 

Nachdem im ersten Band der Reihe der „Soldat“ Joe (Joseph) von seinem ehemals besten Freund und aktuellen Vorgesetzten getötet wurde, nachdem Joes Kind Christopher, gerade einige Tage alt, entführt wurde und Maria, Gefährtin Joes und Mutter Christophers, alleine und als völlig unwichtig für „den Krieg“ zurückgelassen wurde, nimmt Maria nun das Heft des Handelns in diesem zweiten Teil der Paranoia-Reihe in die Hand.

 

Ein verdeckter Krieg findet seit Jahrhunderten statt, bei dem die meisten Akteure keinen blassen Schimmer besitzen, worum es wirklich geht. Ein Krieg, der verdeckt „mitten im alltäglichen Leben der Welt“ geführt wird. Ein Krieg, bei dem jede Seite fest davon überzeugt ist, die „gute Seite“ zu sein und bis zum letzten Blutstropfen gegen die jeweils andere Seite, die „böse Seite“, kämpfen zu müssen. Inmitten einer nichtsahnenden Welt, in welcher der Rest der Menschheit seinem Tagewerk nachgeht.

 

Maria kennt nur ein Ziel: Christopher zurückzuholen. Sollte einer der Beteiligten vor seinem 18. Lebensjahr ein Kind zeugen, so gehört dieses Kind umgehend der „anderen Seite“. So lautet die Regel, so wurde verfahren. Woher diese Regel kommt? Warum es sie gibt? Das bleibt auch in diesem Band genauso um Dunkeln, wie bereits im ersten Band wenig über die Hintergründe des „Krieges“ zu erfahren war.

 

Die Dinge, Regeln, der Kampf, das alles ist einfach gesetzt in einer Welt, in der die Eingeweihten und Beteiligten vor allem eines zum Überleben brauchen: Paranoia. Denn jeder Passant, jeder Kellner, jeder Angestellte kann ein Killer sein.

 

Ein Killer wie Joe einer war und wie Michael, Joes anderer Freund, es war. Michael ist ausgestiegen, doch in Ruhe gelassen wird er nicht. Nicht nur nicht durch Maria, die ihn aufspürt und ihn bittet, ihr zu helfen. Wird er sich darauf einlassen? Kann sie ihm trauen? Und wo überhaupt könnte Sie eine Spur ihres verlorenen Kindes finden? Und was eigentlich ist der „Untergrund“, der zwischen den beiden kriegerischen Parteien ganz eigene Wege geht?

 

In klarer und temporeicher Sprache bietet Shane die Fortsetzung seiner Geschichte an, die durchaus eigenständig die Geschichte Marias erzählt. Junge Frau und Mutter, die sich fast im Alleingang gegen die skrupellosen Parteien stellt. Wobei in Stil und allgemeiner Grundhaltung der Geschichte schnell klar wird, dass Shane hier den alten Kampf zwischen Gut und Böse aufgreift. Wobei die „kriegerischen Parteien“ beide nicht auf der „guten Seite“ stehen, sondern jene, die sich gegen jede Form des Krieges wenden, ihren fast aussichtslosen Kampf „für das Gute“ aufnehmen.

 

Joseph, Maria und Christopher, offenkundig der biblischen Familie nachempfunden (Josef, Maria und Jesus (Christus)). Michael, der wie der Erzengel gleichen Namens nicht der christlichen Nächstenliebe verpflichtet ist, sondern, wie alle urtümlichen Engelgestalten, den Kampf annimmt. Ohne Rücksicht auf die eigene Unversehrtheit.

 

So gelesen wird im Buch in spannender und teils intensiver Atmosphäre die Gleichnishaftigkeit des Geschehens deutlich, die Uneinsichtigkeit der Vielen, die Verfahrenheit in nicht mehr hinterfragte Traditionen und Gesetzlichkeiten.

 

Geschickt lässt Shane zudem in „Zwischenberichten“ Eindrücke der Zukunft aufblitzen, die den Leser ständig neugierig halten und als Cliffhanger zum Ende hin hervorragend funktionieren.

 

Wie auch der erste Band liest sich das Buch wie auf einen Rutsch und beeindruckt mit seinem Tempo und der bestens erzählten Geschichte.

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Zusätzliche Informationen

Trevor Shane wurde am 03. April 1976 in New Jersey (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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