Trevor Shane Der Hinterhalt

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Inhaltsangabe zu „Der Hinterhalt“ von Trevor Shane

Nur wer zuerst tötet, wird überleben.
Joseph ist ein Killer. Ein Anruf genügt und er nimmt die Verfolgung auf. Doch ein Hinterhalt kostet ihn beinahe das Leben. In letzter Sekunde kann er entkommen und flieht nach Kanada, wo ihm allerdings ein verhängnisvoller Fehler unterläuft: er begegnet Maria und verliebt sich unsterblich in sie. Doch damit verstößt er gegen ein ehernes Gesetz in dem Krieg, der sein Leben bestimmt. Und die gnadenlose Rache seiner Feinde ist ihm sicher ...

Verschenktes Potential, ein Schreibstil mit zig Wiederholungen Satz um Satz, nicht überzeugende Charaktere. Keine Spannung.

— Jewego

Ich empfehle dieses Buch Lesern weiter, die sich nicht zu viele Gedanken über eine Geschichte machen wollen.

— Samtpfote

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    Der Hinterhalt

    Jewego

    28. May 2017 um 12:01

    Ich musste mich wirklich jedes mal wieder dazu zwingen, weiterzulesen. Ein Buch, dass ich ein mal begonnen habe, möchte ich auch zu Ende bringen, auch wenn es noch so unbefriedigend ist. Leider konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, auch wenn die Idee enormes Potential aufweist. Ein Grund, vielleicht sogar der Hauptgrund, dürfte der Schreibstil der Autors gewesen sein, den ich bestenfalls als berichtartig beschreiben würde. Das lässt einen auf der Oberfläche von den Charakteren und deren Empfindungen treiben, nimmt aber sogar der ganzen Geschichte ihre Spannung, da man nie voll und ganz involviert ist. Der Schreibstil hat mir überhaupt nicht zugesagt. Teilweise fangen drei oder vier Sätze gleich an. Damit meine ich nicht einfache Satzanfänge im Sinne von "Er hat", "Er gab", etc. - Nein, gleich mehrere Worte werden immer wieder wiederholt. Ähnlich wie: "Ich erinnerte mich ganz genau an seine Worte. Ich erinnerte mich ganz genau an seine Stimme. Ich erinnerte mich nicht mehr an eine Predigt." (Wobei das kein Zitat aus dem Buch darstellt, sondern nur ein dumpfes Beispiel für die Art, in der derartige Satzkonstrukte häufig vorzufinden waren.)Weiter habe ich häufiger Fehler gefunden, was auf ein fehlerhaftes Korrektorat in der Übersetzung ins Deutsche schließen lässt. Es war nicht so häufig, dass es störend war und doch häufig genug. Einige habe ich mir markiert, sehe nun aber keinen Sinn darin, diese hier ebenfalls niederzuschreiben, zumal vermutlich ohnehin nichts daran geändert wird. Ich schätze die Fehler im Korrektorat auf etwa sieben oder acht an der Zahl. Insgesamt bin ich wirklich enttäuscht von diesem Roman. Die Charaktere wurden einfach nicht ausreichend beleuchtet und durch den Schreibstil wurde ihnen mehr Tiefgang geradezu verwehrt. Die Handlung, na ja, was soll ich sagen. Aus einer anderen Erzählperspektive, mit angepasstem Schreibstil oder einfach einem guten Lektorat (ein vernünftiges Schreibprogramm für Schriftsteller würde schon Alarm schlagen, wenn beispielsweise das Wort "Erinnerungen" drei mal in zwei Zeilen vorkommt, ähnliches trifft man ständig im Buch an) hätte man aus der Story bzw. der Handlung einen Erfolgsroman machen können, davon bin ich überzeugt.Berührt hat es mich in dieser Form jedenfalls keine Sekunde lang und auch die scheinbar spannenden Stellen konnten mich nicht packen.Das Cover ist billig gemacht und wie aus zwei Bildern von Pixabay zusammengestellt. Irgendwie kommt mir die Silhouette bekannt vor. 

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  • Nicht immer logisch, aber spannend

    Der Hinterhalt

    Samtpfote

    22. April 2016 um 23:44

    Meine Meinung: In unserer heutigen Welt tobt ein Krieg. Ein grosser Teil der Menschheit weiss nichts davon und wird sich ein Leben lang nur über einige rätselhafte Morde wundern. Ein anderer Teil der Menschheit ist eingeweiht. Jeder von ihnen gehört zu einer der zwei Seiten, zu den Guten oder zu den Bösen. Wer aber wirklich gut oder böse ist, wird von den Protagonisten schon bald hinterfragt und auch der Leser wird sich diese Frage zwangsläufig stellen müssen. Der Autor hat im Interview - welches sich vorne im Leseexemplar findet - angetönt, dass er diese Diskussion und die Gedanken um das Gute und Böse im Leben sehr befürwortet. Weil wir uns mit Joseph durch die Welt bewegen, sind wir auch auf seiner Seite. Ganz anders würde es aussehen, wenn wir mit einem anderen Krieger unterwegs wären. Auch diese subjektive Wahrnehmung, dieses Hinterfragen von bisher einfach nur so gelebten Konventionen wird im Buch sehr gut dargestellt. Doch solche Bücher gibt es schon viele. Und auch wenn der Autor die Geschichte in die heutige Zeit und die reale Welt platziert hat, so bleibt doch ein Hauch des Unwirklichen an ihr hängen. Sind junge und gebildete Menschen wirklich so naiv, dass sie nie hinterfragen, nach Gründen suchen und einfach in einem Krieg kämpfen, dessen Hintergründe sie nicht kennen? Ich glaube nicht. Und natürlich ist an dieser ganzen Sache etwas faul. Da es sich bei "Paranoia, der Hinterhalt" aber um den ersten Teil einer Trilogie handelt, wird der Leser wahrscheinlich erst im letzten Band die ganzen grossen Ausmasse des Krieges und seine wahren Hintergründe erfahren. Bis dahin wird gekämpft und getötet als gäbe es kein Morgen und als hätte der gesäte Hass und die zwar zweifelhaften aber trotzdem überzeugenden Argumente genug Wirkung, um ganze Familien gegeneinander aufzuhetzen. Schreibstil und Handlung: Atemlose Spannung und Paranoia wird beim Lesen dieses Buches versprochen. Als ich in einer Lesepause und bei völliger Dunkelheit rennen ging, schaute ich dann auch tatsächlich jedem Passanten sehr aufmerksam ins Gesicht. Doch ich beruhigte mich damit, offiziell nichts vom "Krieg" zu wissen. Zivilisten und Menschen unter achtzehn Jahren dürfen nämlich im Krieg nicht getötet werden. Aber war ich wirklich ein Zivilist? Durch das Buch hatte ich ja vom Krieg erfahren... Momente der Spannung hat es also bei mir durchaus gegeben. Leider aber auch Momente des Unverständnisses. Wie oben schon erwähnt glaube ich nicht, dass junge Menschen so naiv sind, wie die beschriebenen Protagonisten. Ausserdem war mir als Leserin die Struktur und Organisation dieses Krieges noch viel zu wenig ausgearbeitet. Man hätte da noch mehr Einblick in organisatorische Abläufe geben und verschiedene technische Details genauer ausleuchten können. Personen: Die Protagonisten Maria und Joseph - in bewusster Anlehnung an die biblischen Figuren - erleben innerhalb von kürzester Zeit, wie ihr ganzes Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Maria scheint für ihr Alter schon eher reif, mutig und entschlossen zu sein. Trotzdem war es mir unverständlich, dass sie sich vor ihrer Flucht nicht noch ein letztes Mal bei ihren Eltern gemeldet hat. Joseph hingegen schien mir jünger als fünfundzwanzig Jahre alt zu sein. Trotz eintrainierter Reflexe schafft er es in einigen Situationen nicht, sich besser zu beherrschen oder sich mehr für sich und Maria einzusetzen. Trotzdem waren mir beide sympathisch. Meine Empfehlung: Ich empfehle dieses Buch Lesern weiter, die sich nicht zu viele Gedanken über eine Geschichte machen wollen und sich an kleinen logischen Schwächen eines Buches nicht stören. Spannung und schnelle Unterhaltung ist aber garantiert. Zusätzliche Infos: Autor: Trevor Shane Taschenbuch: 479 Seiten Sprache: Deutsch Originalsprache: Amerikanisch Übersetzt von: Thomas Bauer Verlag: Goldmann ISBN 978-3-442-31265-8

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  • Rezension zu "Paranoia" von Trevor Shane

    Der Hinterhalt

    Catty

    15. November 2012 um 22:18

    Nicht gerade ein literarischer Hochgenuss. Ein geheimer Krieg zwischen 2 unklar beschriebenen Gruppen. Den Hauptfiguren, nein der ganzen Geschichte fehlt irgendwie die nötige Tiefe, man kann sich nicht richtig hineindenken und fühlen. Selbst eigentlich spannende Szenen wirken irgendwie flach. Sprachlich ist alles sehr einfach gehalten. Wirkt ein bisschen wie die Geschichte eine 12jährigen, der einen ungeliebten Aufsatz zur Hausaufgabe hat. Irgendwie wartet man die ganze Zeit auf das gewisse "Etwas", das aber nie kommt. Selbst das Ende hinterlässt einen schalen Nachgeschmack. Es lässt sich recht flüssig lesen und die Geschichte wäre eigentlich ne ganz gute Idee, wurde nur nicht richtig umgesetzt. Schade. Von mir keine Weiterempfehlung. Mir fallen auf Anhieb unzählige bessere Thriller ein. Wenn mans recht bedenkt - nahezu JEDER Thriller, den ich bisher gelesen habe, war besser...

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  • Rezension zu "Paranoia" von Trevor Shane

    Der Hinterhalt

    MichaelSterzik

    15. August 2012 um 08:48

    Ein Thriller mit einer interessanten Idee aus der der Autor deutlich mehr hätte machen können. Es kommt eine gewisse routinierte Langeweile auf, wenn der Autor seinen Protagonisten wieder einmal auf die Reise schickt um einen Auftragsmord auszuführen. Es wird nicht wirklich im Laufe des Buches erklärbar, warum diese beiden verfeindeten Parteien sich gegenseitig töten müssen und die Beziehungen zueinander werden nicht einmal ansatzweise ausgearbeitet. Zwar bietet das Buch einen gewissen Unterhaltungswert, aber einen sich entwickelten Spannungsbogen sucht man verzweifelt. Für mich eine ganz klare Absage und sicherlich kein Thriller den man weiterempfehlen kann. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Paranoia" von Trevor Shane

    Der Hinterhalt

    Bissfan

    21. March 2012 um 23:52

    (rezensiert von Feder) _____________ Joe, ein Killer, der in einem Krieg kämpft dessen Ursachen er nicht kennt ist meines Erachtens grundsätzlich eine ziemlich interessante Figur und ich habe mich wirklich darauf gefreut mehr über ihn, sein Leben und vor allem über den geheimen Krieg zu erfahren. Der Auftakt war auch ziemlich vielversprechend, ist es dem Autor gut gelungen Joes düstere Soldatenseite, seine Akribie und seine Fähigkeiten gut in Szene zu setzen. Die perfekten Voraussetzungen, um anschließend tiefer in Joes Seelenleben einzutauchen und seine Beweggründe zu erforschen. Leider konnte ich das gesamte Buch hindurch keine wirkliche Beziehung zu Joe aufbauen und das, obwohl das ganze Geschehen aus seiner Sicht erzählt wird. Er schreibt ein Tagebuch für seine Liebste, aber die Gefühle, all seine Liebe die er beteuert, den Hass und die Paranoia die ihn antreiben und die er zu erklären versucht, wirken eher platt. Worte ohne tieferen Sinn, die mich als Leser leider kaum berührt haben. Obwohl ich erwartet hatte dass gerade bei dieser Erzählform die Gefühle des Protagonisten von entscheidender Wichtigkeit sind, blieben sie irgendwie auf der Strecke. Ich als Leser hatte gar keine Möglichkeit mich in den Protagonisten zu versetzen, das Geschehen mit ihm zu erleben, sondern mehr als unbeteiligter Beobachter zu lauschen. Etwas mehr Tiefgang was sein Seelenleben betrieft hatte sicher auch der Spannung gut getan. Denn dadurch, dass man als Leser keinen wirklichen Draht zur Hauptfigur bekommt kann sich auch keine wirkliche Spannung aufbauen. Auch die etwas platte Idee eines Kampfes Gut gegen Böse hat nicht wirklich Innovatives zu bieten gehabt. Was aber auch der mangelnden Emotionstiefe und vor allem der fehlenden Hintergrundinformationen geschuldet ist. Zwei Gruppen die sich auf den tot bekriegen, ohne das die restliche Menschheit davon erfährt. Ein Ansatz der nicht neu ist, aber durchaus potenzial hat. Da aber weder der Protagonist noch sonst jemand zu sagen vermag, warum dieser Krieg eigentlich angefangen hat beziehungsweise immer noch andauert. Natürlich gäbe es noch die Möglichkeit, dass die geniale Hintergrundstory in ihrer ganzen Vielfalt in den folgenden Bänden offenbart wird und dann für ein großes Aha-Erlebnis sorgen wird. Auch dann wären aber wenigstens ein paar Informationen mehr schon im ersten Band angebracht gewesen, was sicherlich geholfen hätte der Geschichte etwas mehr Tiefgang zu geben. Es ist wirklich etwas schade, dass sich so viele Mängel in die Geschichte eingeschlichen haben, weil die Ideen im Ansatz wirklich sehr gut sind und ich auch während dem Lesen immer wieder Potenzial gesehen habe, dass auch hin und wieder zu einer spannenderen Stelle aufgeblüht ist. Vor allem die immer wieder aufkeimenden Konfrontationen mit seinen Feinden dürfen hier nicht unerwähnt bleiben. Diese waren bisweilen doch ziemlich gelungen. Was auch dazu geführt hat, dass ich trotz der Mängel auch nie wirklich von der Lektüre gelangweilt, oder gar versucht war, das Buch einfach auf die Seite zu legen. Es war zwar keine Lektüre, der ich mit den mannigfaltigsten Emotionen gebannt gefolgt bin, aber dennoch fand ich die Lektüre interessant. Der kleine Ausblick auf den zweiten teil der Trilogie hat allerdings dann doch eine erkennbare Steigerung vor allem im Bereich der Gefühlstiefe der Hauptfigur gezeigt. Sie wirkt nicht mehr so unnahbar und teilnahmslos wie im ersten Band, was mir wirklich Hoffnung macht, dass der Autor im zweiten Band das Potenzial seiner Idee besser ausschöpfen konnte. Daher kann ich sagen, dass ich – trotz all meiner Zweifel – den zweiten Band kaufen würde, in der Hoffnung positiv überrascht zu werden. Fazit „Paranoia – der Hinterhalt“ ist zwar sicherlich kein leuchtender Stern unter den Neuerscheinungen im Bereich Thriller, aber dennoch kann ich ihn auch nicht guten Gewissens als schlecht bezeichnen. Dafür finden sich einfach zu viele gelungene Ansätze in der Geschichte wieder, die die Lektüre des Buches meiner Meinung nach durchaus lohnenswert machen.

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  • Rezension zu "Paranoia" von Trevor Shane

    Der Hinterhalt

    michael_lehmann-pape

    07. March 2012 um 13:34

    Sie sind überall. Und gefährlich. In dieser Geschichte von Trevor Shane ist es für die Protagonisten eine sehr gute Sache, ein wenig paranoid zu sein. Denn jeder, wirklich jeder, kann der Gegner sein. Der unversöhnlich tötet. Der Milchmann, der Barkeeper, der Taxifahrer, der Passant. Es sind allerkleinste Zeichen nur, an denen einer wie Joseph, geschult wie er ist, die Gefahr zu erkennen vermag. Zwei Parteien leben auf dieser Welt. Überall. Hinter der Fassade des normalen Lebens, gut versteckt als Zivilisten. Seit langem herrscht Krieg zwischen beiden Gruppen und Joseph ist ein „Aktiver“, ein Killer, der von seinem Führungsoffizier nur Name und Ort mitgeteilt bekommen muss, um loszuziehen und ein Leben „der anderen Seite“ auszulöschen. Natürlich glaubt Joseph, auf der „guten“ Seite zu stehen (was allerdings, wie sich herausstellen wird, die andere Seite ebenfalls von sich annimmt). Bedauerlicherweise, ein Abstrich am ansonsten spannenden und gut zu lesendem Buch, bietet Trevor Shane so gut wie keine Hintergrundinformationen über diese beiden Gruppen und die Ursachen ihres unversöhnlichen Krieges gegeneinander. Hervorragend allerdings versteht er es, den Leser mit hineinzunehmen in eine Welt ständiger Bedrohung und ebenso ständiger unterschwelliger Gewalt. In der nur wenige Regeln gelten. „Töte keinen Zivilisten“. „Unter 18jährige sind tabu“. „Bekommst Du ein Kind und bist noch nicht 18 Jahre alt, wird dieses Kind der Gegenseite ausgeliefert (und damit später zu einem Feind ausgebildet)“. Woher diese Regeln kommen? Wer sie aufgestellt hat? Was sie sollen? All das bleibt (leider) fast ganz im Dunkeln. Bildet aber den Angelpunkt des weiteren Verlaufs der Geschichte. Denn hier nun beginnen die Probleme des Joseph. In einer Phase, in der er sich verstecken muss, trifft er auf Maria. Verliebt sich. Mit Folgen. „Ich hätte das nicht tun sollen. Das war unprofessionell. Es fühlte sich aber gut an“. Und Maria ist erst 17 und nun schwanger. Nichts anderes verbleibt Joseph, als die Flucht zu wagen. Gejagt nun von den Seinen, für die ein Ausstieg nur mit dem Tod beantwortet werden kann. Und von den anderen, die an sich seinen Tod schon lange wünschen und nun, zudem, das Kind als das Ihrige ansehen. Eine Chance, wirklich davon zu kommen, wo soll die herkommen, wenn in aller Welt Angehörige der beiden verfeindeten Gruppen anonym und unerkannt die Augen offen halten, um Joseph und Maria zu finden. „Ich möchte niemanden töten. Ich werde jetzt weglaufen.“, aber „Einen Plan hatte ich jetzt keinen mehr“. Flucht, Kämpfe, Morde, Gewalt, die Trevor Shane durchaus bildreich und minutiös in den Abfolgen schildert. Eine Beiläufigkeit an Mord und Totschlag, die den Leser durchaus mehr und mehr gefangen nimmt. Dies alles in einer zugegebenermaßen überaus einfachen Sprache, die manches Mal das Hintergründige zu offenkundig ausdrückt und ebenso hier und da zu simple und einfache Bilder verwendet. Durchaus aber bietet das Buch eine andersartige, neue Grundidee und verfolgt seine Geschichte stringent, logisch und mit durchaus mit Spannung, die sich vor allem im letzten Kapitel des Buches noch einmal enorm verdichtet und das Buch trotz seiner eher einfachen Sprache und Struktur durchaus zu einer anregenden Lektüre der „anderen Art“ macht.

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