Trine Hahnemann Skandinavisch Backen

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Inhaltsangabe zu „Skandinavisch Backen“ von Trine Hahnemann

Backen ist Entschleunigung und ein kleine Auszeit aus dem hektischen Alltag: fürs Backen braucht man Muße. Wenn der Duft von Brot oder Kuchen in der Luft liegt, entspannen sich Ihre Schultern und Sie werden sofort in andere – weitaus angenehmere – Sphären katapultiert. 100 Backrezepte für die Seele – nicht nur die skandinavische – finden Sie in Tri-ne Hahnemanns Kompendium für süße und herzhafte Köstlichkeiten. Wenn Sie durch diese Seiten blättern, vielleicht das Knäckebrot-Rezept probieren, die Brötchen nachbacken oder sich mit einem köstlichen smørrebrød verwöhnen, werden Sie dabei Ihre ganz persönliche Genusszeit erleben. Entdecken Sie die Liebe zum Selberbacken mit Rezepten für Torten, Kuchen, Brote, herzhaftes Gebäck und für festliche Gelegenheiten wie Mittsommer oder Weihnachten. Die vielen erprobten Tipps für skandinavisches Backen und zu-sätzliche Ideen für nordische Konfitüren als perfekte Beilage machen aus die-sem Buch einen unverzichtbaren Begleiter beim Herstellen der allerbesten Brote und Kuchen aus den besten Zutaten.

100 Rezepte aus Skandinavien von süß bis herzhaft - mehr als nur Knäckebrot und Zimtschnecken

— Hexchen123

Tolles Buch in guter Qualität und tollem Design

— LekkerLebenSchoenerWohnen

Sehr lecker, große Auswahl - etwas Aufwand und es klappt :)

— Kiritani

Lecker zum Anschauen & lecker zum Nachbacken! Ein Tipp für alle, die etwas Aufwand nicht scheuen und Neues ausprobieren wollen!

— TinaLiest

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  • Eine kulinarische Reise nach Skandinavien

    Skandinavisch Backen

    Hexchen123

    19. February 2016 um 10:01

    Das Cover von „Skandinavisch Backen“ hat mich magisch angezogen. Das ganze Buch ist sehr hochwertig gestaltet. Der Titel ist in den dicken Buchdeckel eingeprägt, die Buchbindung hält einer Vielnutzung stand und die Seiten sind dick und matt. Das mag ich besonders. Ich entdecke auch unheimlich gerne die Küche anderer Länder und war gespannt, was Skandinavien ausser Knäckebrot und Zimtschnecken noch zu bieten hat. Nach einem netten Vorwort von Trine Hahnemann findet man auf einer Doppelseite noch Tipps zum skandinavischen Backen. Dann geht es auch schon los mit den Rezepten. Torten & Kuchen Mittsommer Brote & herzhaftes Gebäck Weihnachten Skandinavische Konfitüren Die „Torten & Kuchen“ sehen allesamt sehr lecker aus. Ob geschichtet, mit viel Sahne oder Schokolade, gestapelt aus Crêpes oder gespritzt aus Brandteig. Viele kleine Kuchen und Törtchen welche die nächste Kaffeetafel bereichern. Seltene Teige wie der Brandteig oder der dänische Plunderteig werden mit vielen Step-by-Step-Fotos erklärt, so dass eigentlich nichts schief gehen kann. Die Rezepte im „Mittsommerteil“, welche ja traditionell in Dänemark stattfindet, machen allesamt eine große Familie satt. So finden sich hier nicht nur süße sondern auch herzhafte Ideen ihren Platz. Die „Fru-Pigalopp-Torte“ welche auch auf dem Cover abgebildet ist, werde ich auf jeden Fall im Sommer einmal backen. Luftiger Biskuit geschichtet mit einer leichten Creme und vielen Beeren. "Meist verwende ich zum Backen Bio-Zutaten (genau wie beim Kochen); das ist einfach Einstellungssache." Das Kapitel „Brot und herzhaftes Gebäck“ startet direkt mit einem Sauerteig-Starter. So kann man sich ganz einfach sein eigenes Anstellgut für einen Sauerteig herstellen. Auch hier mit vielen Bildern, so dass auch Anfänger damit klar kommen. Und für ein gutes Roggenbrot ist Sauerteig eine Grundzutat. Ich habe das „Nordische Käsebrot“ nachgebacken. Es war genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Würzig und weich und die perfekte Beilage zu Salat. Die Auswahl der weihnachtlichen Rezepte ist klein aber fein und es finden sich ein paar für mich unbekannte Plätzchenideen darin. So zum Beispiel „Gewürz-Apfelküchlein“ oder „Roggen-Orangenkeckse. „Skandinavische Konfitüren“ bilden dann das Schlusslicht dieses fast 300 Seiten starken Backbuchs. Selbstverständlich fehlt auch ein umfangreiches Register nicht, welches nach Zutaten und Kapitel eingeteilt ist. Fazit Mir gefällt das Backbuch recht gut. Die Rezepte sind sehr abwechslungsreich und unterscheiden sich gar nicht so sehr von der deutschen Küche. Natürlich hat jedes Land seine Gewohnheiten und traditionellen Rezepte, doch diese Zusammenstellungen sind auch meinem Gaumen nicht fremd. Das einzige was ich nicht so gelungen finde sind die Bilder, welche alle eine etwas düstere Ausstrahlung haben. Hier hätte ich etwas mehr Farben und Fröhlichkeit erwartet.

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  • Tolles Buch in guter Qualität und tollem Design

    Skandinavisch Backen

    LekkerLebenSchoenerWohnen

    06. January 2016 um 13:45

    Eins muss man vorweg sagen: Ich finde alle Bücher des EMF – Edition Michael Fischer Verlag spitze! Dieses Buch lässt mein Herz aber noch ein wenig höher schlagen! Es fängt schon an, dass das Buch sehr hochwertig aussieht und mit seinen gewaltigen 288 Seiten einiges zu bieten hat. In den Händen halte ich hier ein Buch mit sehr dickem Cover. Wenn man mit den Fingern über die Schrift geht, kann man die einzelnen Buchstaben fühlen. Das Buch macht mit seinen schönen, gedeckten Farben irgendwie einen ruhigen Eindruck. Das Buch erschien schon im April diesen Jahres und zeigt – wie der Titel es uns schon verrät – rund 100 Rezepte von herzhaft bis süß. Die Autorin Trine Hahnemann bringt uns ein Stück ihrer Heimat Dänemark näher. Für sie ist das Backen eine Auszeit vom hektischen Alltag. Das Buch “Skandinavisch backen: 100 Rezepte – süß und herzhaft” ist das 1. Backbuch von Trine. Es ist ein Leitfaden zur skandinavischen Backtradition und soll uns die Liebe zu Lebensmitteln näher bringen. Nach einer etwas längeren Einleitung (über 2  Seiten) folgen zwei Seiten mit Tipps zum skandinavischen Backen. Es ist inzwischen schon in Backbüchern normal geworden, den Lesern etwas über die Zutaten, die Grundaustattung und Backtechniken mitzugeben, damit man mit Verstand und Hintergrund backt und die Rezepte auch gelingen. Nach Einleitung und grundlegenden Informationen kommen nun die Rezepte: Auf über 100 Seiten geht es im 1. Kapitel um “Torten & Kuchen”. Dieses Kapitel ist noch einmal unterteilt in Sahne- und Schichttorten (hier zeigt uns Trine die besten und meist geliebten Torten ihrer Familie). Unter Kuchen und Gebäck findet man ihrer Meinung nach eher trockene Kuchen, sie sich als Kaffeegebäck anbieten und wirklich sehr einfach zuzubereiten sind. Die Autorin hat in diesem Kapitel besonders darauf geachtet, einfache Rezepte zu wählen, damit man sie später leicht abwandeln kann und mit unterschiedlichen Früchten, Zucker oder Nüssen variieren kann. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels heißt ‘Dänisches Plundergebäck und süße Hefekuchen’. Nach einem kleinen Blick in die Vergangenheit, der erzählt wie das Plundergebäck – in Dänemark wienerbrød genannt – entstanden ist, folgen 13 wunderbare Rezepte zum Thema. Das 2. Kapitel lädt zur “Mittsommer”-Kaffeetafel ein. In dieser Jahreszeit wird es kaum dunkel und es gibt häufig besonders lange und ausgiebige typisch skandinavische Feste. Meist finden diese an einer langen Tafel mit vielen verschienen Torten und Kuchen statt, die natürlich alle probiert werden mussten. Das Kapitel zeigt auch viele kleine Köstlichkeiten, die man super auch auf die Hand nehmen kann oder so klein sind, dass man wirklich viele Sachen einer größeren Kaffeetafel probieren kann. Aus diesem Kapitel habe ich mit meinem Freund die “Buttermilch-Scones mit Konfitüre und Rahm” gebacken (nachdem wir rätselten, ob Scones nicht eigentlich ein britisches Gebäck sind…) und kann sagen, dass wir noch nie so leckere selbstgemachte Scones gegessen haben! Das 3. Kapitel “Brote und herzhaftes Gebäck” startet mit einer Erklärung von verschiedenen Getreidesorten und Mehlen. Es wird erklärt, wird ein Sauerteig-Starter angesetzt wird. Das Kapitel – welches mit das größte Kapitel ist – beschäftigt sich in den Unterkategorien mit Roggenbroten, andere Brote (mit hellem Teig), Brötchen, Knäckebrote, herzhaften Leckereien und smorrebrod, dem klassischen dänischen Mittagsbrot. Das 4. Kapitel “Weihnachten” – wohl das wichtigste Familienfest für Trine – bringt uns noch einige Plätzchenrezepte um richtig in Weihnachtsstimmung zu kommen. Dieses Kapitel ist allerdings nicht nur mit Rezeptfotos versehen sondern bietet auch viele private Einblicke in ihr Leben. Das letzte Kapitel “Skandinavische Konfitüre” zeigt auf einer Seite noch schnell drei Rezepte für beerige Konfitüren. Das Buch schließt mit einem Zutaten-Register ab. Fazit: Das Buch “Skandinavisch backen: 100 Rezepte – süß und herzhaft” von der Autorin Trine Hahnemann ist am 1. April 2015 erschienen. Für mich ist dieses Buch wieder ein 6-Sterne-Buch und ich würde mich voll und ganz dafür einsetzen! Trine nimmt uns tatsächlich mit in ihre Heimat und erzählt viel von ihrer Familie, ihren Bräuchen und Festritualen – besonders an Feiertagen. Man hat sogar das Gefühl, dass man die Autorin gut kennenlernt. Sie erzählt von ihren Backanfängen und wie sie in einer Hippie-Kommune lebend das Backenlernen erlebt hat. Das Buch kostet 29,99 € und umfasst 288 Seiten. Das Buch erschien im Edition Michael Fischer Verlag und kann unter der ISBN Nummer 978-3863553319 überall bestellt werden. Über jedem Rezept schreibt sie noch eine kleine (Familien-)Geschichte oder Anekdote. Man fühlt sich irgendwie in ihrer Familie integriert…

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  • Buchverlosung zu "Skandinavisch Backen" von Trine Hahnemann

    Skandinavisch Backen

    Kaaathi

    Es wird wieder früher dunkel, die Handschuhe liegen griffbereit und man hat plötzlich so ein Verlangen nach Plätzchen, Lebkuchen und…warmen Zimtschnecken. Die passen nämlich am besten zu einem heißen Tee, einer warmen Decke und einem guten Buch – alles was man in der kalten Jahreszeit braucht. Genau rechtzeitig also, dass ich Trine Hahnemanns “Skandinavisch backen” vom EMF Verlag, das ich im September vorgestellt habe, verlose. Ihr müsst nichts weiter tun, als mir eine Mail zu schreiben, warum ihr das Buch unbedingt haben wollt. Aus allen Mails zieht die Glücksfee (natürlich ich!) dann den Gewinner. http://www.pippistattannika.de/verlosung-skandinavisch-backen/

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    Solengelen

    17. December 2015 um 22:21
    hi-speedsoul schreibt Mein Buch kam heute an - Wahnsinn wie schön es ist...echt tollw Bilder die so viel Lust auf mehr machen. In den Weihnachtsferien gehts dann los mit dem Backen :) Nochmals vielen lieben Dank!

    Da bin ich auf deine Meinung zu dem Buch und den Rezepten gespannt.

  • Skandinavisch backen

    Skandinavisch Backen

    Kiritani

    30. August 2015 um 15:04

    Von außen und innen ist das Buch einfach wunderbar. Ich liebe es, wenn Bücher so schön aufgemacht sind. Die Fotos sind schön und es sieht alles so lecker aus. In dem Buch sind 100 Rezepte - süß und herzhaft. Also ist für jeden was dabei. Es war schwer sich für etwas zu entscheiden und ich wollte ganz gemütlich mit einem Brot beginnen. Doch gemütlich ist nicht - ich weiß, dass ein Teig mit Hefe immer immer seine Zeit braucht, aber hier sind andere Fähigkeiten gefragt. In diesem Buch werden viele Brot mit einem Sauerteig-Starter gemacht (der Teig muss 2-3 Tage gären) oder aus einer Biga gemacht (hier wird der Teig 5-10 Tage 'gefüttert' - jeden Tag werden 80% des Teiges abgenommen, entsorgt und mit Wasser und Mehl wieder aufgefüllt - bis sich Bläschen bilden und ein säuerlicher Geruch entsteht). Und ich muss gestehen, für so eine Biga habe ich nicht wirklich Zeit gehabt - deshalb gab es einen normalen Hefeteig, mit entsprechendem Mehl - auch für solche Brote (mit normalem Hefeteig) gibt es Rezepte in dem Buch. Leider gehen die Hefeteige (egal ob frische oder trockene Hefe) bei mir selten auf. Nur bei meinem Honig-Haferflockenbrot geht der Teig auf. Ich mach aber nie etwas anders ... vielleicht probiere ich mal eine Biga, wenn ich viel Zeit habe. Aber 80% des Teigs wegschmeißen finde ich auch eine Verschwendung ohne Ende. Ich hatte das Walnussbrot probiert (allerdings in der Kürbiskern Variante) und es war ganz lecker, auch wenn es ziemlich platt war. Irgendwas mache ich falsch. Ich habe mir aber schon das nächste Brot ausgesucht - ein Buttermilchbrot mit Weizenkörnern. Sieht lecker aus und ich hoffe, dass es dann auch so schmeckt. Sah auch nicht schwer aus :) Mein zweiter Versuch waren die Zimtschnecken. Ich hatte noch einen Fertighefeteig im Kühlschrank, weil ich etwas für die Kita backen wollte - aber dann doch etwas anderes mitgenommen hatte. Und ich dachte, da könnte ich doch Zimtschnecken daraus machen - denn ich liebe Zimtschnecken. Gesagt getan, dieses Rezept war auch einfach. Leider schmeckten die Zimtschnecken nicht so toll - waren viel zu hart und haben kaum süß geschmeckt. Ich werde sie nachmal machen und dann auch mit selbstgemachtem Teig - ich denke, dass der Geschmacksunterschied daran lag. Und ich werde mehr Zimt nutzen, als angegeben, denn sie haben kaum danach geschmeckt. Leider sind sie auch nicht so schön in Form geblieben ... aber da gebe ich wirklich diesem Fertigteig die Schuld. Beim nächsten Versuch ist dann alles selbstgemacht und ich werde berichten. Fazit: Das Buch hat eine wirklich schöne Aufmachung und viele tolle Rezepte, eine große Auswahl. Süß und herzhaft, alles dabei. Schwierigkeitsgrade von einfach bis schwer - langwierige und kurze Rezepte. Ich muss wohl noch ein Backprofi werden, um alles super umzusetzen. Wer auf Skandinavisches steht, wird hier sicher fündig, wer nur gelegentlich backt und schon mit Broten ans Limit kommt, der könnte hier an seine Grenzen kommen. Und wer üben will, kann sich hier richtig austoben. Punkteabzug gibt es, wegen der aufwändigen Biga und der Zeit- und Ressourcenverschwendung.

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  • Lecker zum Anschauen und lecker zum Nachbacken!

    Skandinavisch Backen

    TinaLiest

    17. May 2015 um 15:41

    Ich liebe Backen und ich liebe Backbücher und ich fröhne dieser Leidenschaft viel zu selten - nicht zuletzt den eher schwierigen räumlichen Begebenheiten meiner Küche geschuldet. "Skandinavisch backen" von Trine Hahnemann aus der Edition Michael Fischer ist dennoch ein Buch, das sofort auf die Wunschliste gewandert ist. Dass es dort nicht lange bleiben musste, hat mich sehr gefreut. Was ich mir von dem Backbuch erhofft habe: viele Rezepte mit Obst und Beeren und vor allem Anregungen und Anleitungen für Kuchen und Gebäck, die nicht so oder so ähnlich in jedem zweiten Backbuch oder Rezeptheft zu finden sind. Diese Erwartungen wurden auf jeden Fall erfüllt! Zuerst sei einmal gesagt, das Buch ist ein wirklicher Augenschmaus! Die Bilder sind fantastisch, machen Appetit auf mehr und Lust aufs sofortige Losbacken. Teilweise sind auch Arbeitsschritte abgebildet, was vor allem bei schwierigeren Rezepten sehr hilfreich ist. Auch ist wirklich jedes Rezept mit einem Bild abgerundet, was für mich bei Koch- und Backbüchern gleich ein großer Pluspunkt ist, denn ich mag es nicht, wenn ich darüber im Dunkeln gelassen werde, was bei meiner Backerei am Ende im besten Fall herauskommen soll. Gleich beim ersten Durchblättern habe ich einige Leckereien gefunden, die ich unbedingt ausprobieren muss. Das Buch ist aufgeteilt in "Torten & Kuchen", "Mittsommer", "Brote & herzhaftes Gebäck" und "Weihnachten", was die Rezepte sinnvoll untergliedert und außerdem einen Einblick gibt, was traditionell zu Weihnachten und Mittsommer auf den Tisch kommt. Es finden sich auch ein paar Rezepte für herzhafte Gerichte, für die man den Backofen anschmeißen muss und die somit auch ganz hervorragend in diese Rezeptsammlung passen. Die einzelnen Rezepte sind von den Schwierigkeitsgraden sehr unterschiedlich und auch der (Zeit-) Aufwand variiert. Zu Beginn einiger Kapitel sind Grundrezepte eingefügt, die für viele der folgenden Rezepte als Basis dienen, wie zum Beispiel das Grundrezept für Dänischen Plunderteig oder den Starter/Biga für diverse Brote. Was als einfache Grundlage gedacht ist, hat mich durch viele Arbeitsschritte oder immensen Zeitaufwand (5-10 Tage für den Weizen-Roggen-Biga!) eher abgeschreckt. Vielleicht wage ich mich irgendwann einmal auch an einen Plunderteig, doch erst einmal habe ich zu den eher leichteren Rezepten gegriffen (und es blieben vor allem bei den Broten leider nicht mehr so viele übrig, für die man nicht mit einem Biga oder Starter beginnen musste). Meine Wahl fiel auf das nordische Käsebrot und den Apfelkuchen mit Hagebutten-Konfitüre. Beides schien recht einfach und ohne Grundrezept gezaubert werden zu können. Der erste Eindruck hat sich beim Ausprobieren dann auch bestätigt, auch weil die Schritte einfach erklärt und schnell erledigt sind. Das nordische Käsebrot ist ganz wunderbar zu Salaten, zum klassischen Abendbrot oder zum Grillen. Ich habe es als Beilage für Grillfleisch gebacken und es hat ganz fantastisch geschmeckt! Bis auf die zwei Stunden, in denen der Hefeteig ruhen muss, war der Zeitaufwand hier wirklich gering und auch die Zutaten und Arbeitsschritte sehr grundlegend - vor allem für dieses schmackhafte Ergebnis! Der Apfelkuchen mit Hagebutten-Konfitüre (mit Mandeln!) ist mir leider nicht 100%ig gelungen, was allerdings am falsch eingestellten Ofen und in keinster Weise am Rezept lag - denn das Rezept ist wirklich einfach und geht flott! Obwohl innen noch etwas matschig und oben doch recht kross (nett umschrieben), war der Geschmack aber trotzdem ganz wunderbar und dieser Versuch wird nicht der letzte für diesen Kuchen gewesen sein. Teilweise habe ich bei den Zutaten übrigens etwas geschummelt: Statt selbstgemachter Hagebuttenmarmelade gab es gekaufte und auch beim Brot habe ich die Käsesorte variiert (Grana Padano statt Cheddar) - was aber beides nicht im Geringsten gestört hat! Alles in allem kann ich euch "Skandinavisch Backen" von Trine Hahnemann also nicht nur theoretisch, sondern auch nach dem praktischen Test ans Herz legen! Auch wenn ich wahrscheinlich nicht jedes Rezept ausprobieren werde und einige Rezepte bestimmt etwas Übung und Erfahrung brauchen, warten noch viele nordische Leckereien darauf, von mir nachgebacken zu werden, z.B. die Fru-Pigalopp-Torte vom Cover, der superschokoladige Schokoladenkuchen, die Himbeerschnitten (Hindbaersnitter), verschiedene Knäckebrote, die Rhabarber-Baiser-Torte und und und. Für Bäckerinnen und Bäcker, die auch etwas Arbeits- und Zeitaufwand in der Küche nicht scheuen und etwas Neues ausprobieren möchten, ist dieses Buch wie geschaffen. Es sind nicht immer klassische Rezepte und genau das ist es, was den Reiz dieses Buches ausmacht. Fans von Broten und Plundergebäck, aber auch von leckeren und außergewöhnlichen Kuchen und Torten sind mit "Skandinavisch Backen" bestens bedient - und alle Fans der nördlichen Gefilde sowieso! Fotos aus dem Buch gibt es hier auf meinem Blog!

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  • auch für Brotback-Fans sehr zu empfehlen

    Skandinavisch Backen

    78sunny

    02. May 2015 um 23:06

    Die Aufmachung des Buches ist sehr edel. Der Einband ist stabil und fühlt sich wie Pappe an. Der Titel ist eingestanzt und das passt alles unglaublich gut. Man muss das Buch wirklich mal in der Hand halten, um zu wissen was ich meine. Das Coverbild passt gut zum Buch und zeigt schon einmal in welche Richtung die Rezepte gehen. Neben dem Cover ist auch die Innenseite des Einbandes und der Rest des Buches illustriert. Die Bilder sind sehr schön arrangiert, belichtet und die Gebäcke sehen unglaublich lecker aus. Lediglich einige Gebäcke fand ich etwas sehr schwarz angekokelt. Es gibt auch einige Bilder, die die Autorin, andere Menschen und Natur zeigen. Es wirkt mit sehr viel Liebe zusammengestellt. Zu jedem Rezept gib es ein Bild - so weiß man immer, wie das Endprodukt mal aussehen wird. In der Einleitung lernt man die Autorin kennen und auch im Buch verteilt schreibt sie immer mal wieder ein paar Seiten über das Backen allgemein. Zu den einzelnen Rezepten schreibt sie ebenfalls immer auch etwas persönliches. Es wirkt also tatsächlich so als habe sie alle Rezepte selbst geschrieben und ausprobiert. Auf den ersten Seiten wird der Leser kurz in die Besonderheiten des skandinavischen Backen eingeführt. Es werden bestimmte Zutaten angesprochen und worauf man beim Kauf achten sollte. Vor allem zum Brot backen gibt es noch einige sehr hilfreiche Tipps. Hier gibt es aber auch schon meine kleine Kritik. Bei vielen Rezepten braucht man Creme douple. Ich habe (obwohl ich einige Backerfahrung habe) davon noch nichts gehört. Da nun schon einmal ein Einführungsteil im Buch ist, hätte man doch wenigstens erwähnen sollen was das ist und was man eventuell als Ersatz nehmen kann, wenn man es nicht bekommt. Auch beim Mehl wird zwar ein wenig was gesagt, aber nicht beschrieben was die Autorin als backstarkes Mehl bezeichnet. Dieses kommt in vielen Rezepten vor. Hier musste ich erst das Internet zu Rate ziehen. Die Rezepte sind aufgeteilt in Torten&Kuchen, sommerliches zum Kaffee, Brote und herzhaftes Gebäck, Weihnachten und Konfitüren. Es gibt viele tolle Tortenrezepte. Meist Schichttorten, die nur locker aufeinander gestapelt werden. Die Geschmacksrichtungen sind sehr abwechslungsreich. Alles in allem sind sie aber alle sehr gehaltvoll. An Kalorien wird hier wirklich nicht gespart. Beim Kuchen gibt es alles was das Bäckerherz so wünscht. Man findet Napfkuchen, Blätterteigrezepte, Kekse, Eclairs... Bei den Saison-Rezepten findet man auch Rezepte, die man sonst in einem Backbuch nicht findet. So zum Beispiel Johannesbeersaft, Canapès und Gemüsesuppe. Beeindruckend ist die Brot- und Brötchenabteilung des Buches. Das Buch bietet eine unglaubliche Anzahl an sehr abwechslungsreichen Rezepten. Viele Brote brauchen 2 Tage Zubereitungszeit. Brotback-Fans werden absolut begeistert sein. Es wird auch erklärt wie man einen Sauerteig und Biga ansetzt. Diese sind dann Grundzutaten für einige der Brote. Es gibt aber auch Rezepte für Brötchen und Knäckebrot. Alles sehr vielfältig und abwechslungsreich. Die Rezepte sind sehr übersichtlich dargestellt. Die Zutaten der verschiedene Einheiten eines Gebäcks (z.B. Boden, Füllung, Topping...) werden in der Reihenfolge aufgelistet in der sie gebraucht werden. Die Zubereitung wird sehr detailliert und übersichtlich erklärt. Hier gibt es nichts zu meckern. So, zum Schluss zeige ich euch noch zwei meiner Backergebnisse. Zum einen den "Aprikosen-Schoko-Marmorkuchen". Dieser Kuchen wird ohne Backpulver gebacken und ist dementsprechend gehaltvoll und fest. Ich bevorzuge meine fluffigere, 'normale' Variante, aber der Kuchen hat trotzdem sehr gut geschmeckt. Wirklich genial fand ich die getrockneten Aprikosen im Kuchen. Das ist eine super Idee und schmeckt klasse. (Bild nur auf meinem Blog zu sehen) Hier ist das "Käsebrot". Es wird unter anderem aus Weizenmehl, Hefe und Hartkäse gebacken. Man braucht im Gegensatz zu vielen anderen Broten in dem Buch nur einen Tag dafür. Es eignet sich toll zu einem Grillabend oder zum Salat. (Bild nur auf meinem Blog zu sehen) *Fazit:* 4,6 von 5 Sternen Das Buch macht optisch eine Menge her und die Rezepte darin sind abwechslungsreich und werden gut erklärt. Absolut empfehlen kann ich das Buch auch Brotback-Fans, weil es hier jede Menge Brotrezepte gibt. Selbst ausgefallene Varianten und Knäckebrote.

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