Trish Doller Sternenhimmeltage

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Inhaltsangabe zu „Sternenhimmeltage“ von Trish Doller

*** Ein luftig-leichtes Sommerbuch – mit der richtigen Portion Tiefe ***
Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?
--- "Realistisch, wunderschön erzählt und an keiner Stelle bemüht oder gekünstelt." Booklist

Bittersüße Story mit einer unfassbar starken Heldin... einfach schön!!!

— Violet Baudelaire

Ein wunderschönes, locker und leichtes Jugendbuch für die Sommertage mit viel Gefühl und Tiefe.

— Schnudl

einfach nur bewegend!

— Anki2002

Eine schöne und berührende Geschichte über Familie und Freundschaft und das ohne jegliche Klischees.

— Schlauri

Ein wunderschönes Jugendbuch mit Gefühl und Tiefe!

— Lienne

Eine schöne berührgende Geschichte, allerdings bin ich kein Fan vom Ende...

— Julie209

Rundum großartig! Lesen!!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine ergreifende Familiengeschichte mit dramatischen Höhen und Tiefen. Erschütternd realistisch und ungekünstelt.

— EmmyL

Sternenhimmeltage ist ein wirklich aufwühlendes Buch und ein wundervolles mit dazu.

— Shellan

Leider nicht ganz das was ich erwartet habe, trotz allem ganz ok! Empfehlenswert für Fans von Sommergeschichten mit etwas mehr tiefe.

— IsiVital

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Fangirl

Super Buch, ich liebe es ♥️

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AMANI - Verräterin des Throns

Obwohl dies ein typischer, sich etwas ziehender zweiter Band war, hat er mir doch die Lust auf den nächsten Band gebracht.

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Liebeslenchen

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  • Leserunde zu "Das Phantom der Oper" von Gaston Leroux

    Das Phantom der Oper

    Luftpost

    ©Fotolia: fergregory Samstag:19:24 Uhr - 21:24 Uhr: Team Ballett keine Seiten19:21 Uhr - 21:21 Uhr: Team Oper doppelte Seiten für Klassiker, Drama und Epos 18:00 Uhr  - 20:00 Uhr: Team Musical doppelte SeitenFreitag, 28/09/17: Die Teams sind nun eingeteilt. Es darf sich im passenden Probenraum eingefunden werden. Mittwoch, 27/09/17: Deadline für die Anmeldung ist der Freitag, der 29.09. um 12 Uhr!Freitag, 22/09/17: Ab sofort könnt ihr für das Team eurer Wahl vorsprechen.adfkjd

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    • 1523
  • Zurück ins alte, neue Leben

    Sternenhimmeltage

    Violet Baudelaire

    31. March 2017 um 15:55

    Seit zölf Jahren zieht Callie mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, ohne festen Wohnsitz, ohne Freunde. Doch plötzlich ändert eine Polizeikontrolle alles. Callie erfährt, dass ihre Mutter sie entführt hat und nun wird sie zurück zu ihrer Familie gebracht. Plötzlich hat sie einen Vater, eine Stiefmutter, zwei kleine Geschwister und lebt in einem Wohnwagen hinter dem Elternhaus. Doch das Leben in der halbgrieschichen Kleinstadt ist für Callie nicht immer leicht. Doch auf einmal merkt sie, was ihr all die Jahre gefehlt hat. Doch die Wunden der Vergangenheit sitzen zu tief und Callie überlegt, wie lange sie noch bleiben kann bzw. will.Eine bittersüße Story mit einer starken Heldin, die man am liebsten in die Arme nehmen und trösten möchte. Einfach wundervoll!!!

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  • Packende Gefühle!

    Sternenhimmeltage

    geschichtsmagie

    21. December 2016 um 23:03

    Den Roman „Sternenhimmeltage“ von Trish Doller mit diesem meiner Meinung nach wunderschönen Cover habe ich letzte Woche bereits beendet. Es ist am ersten Juli diesen Jahres als deutsche Übersetzung beim Carlsenverlag erschienen. Inhaltlich handelt es von der siebzehn Jahre alten Callie, die seit 12 Jahren mit ihrer Mutter von Ort zu Ort zieht. Als die beiden von einer Polizeikontrolle abgefangen werden, verändert sich Callies ganzes Leben. Ihre Mutter hat sie als Kind entführt und nun empfängt sie ihr Vater Greg in einem Hafenstädtchen in Florida, das sie nun ihr Zuhause nennen soll. Obwohl Greg sich die größte Mühe gibt und Callie schnell Freunde findet, fällt ihr das Leben bei ihrer „alten“ Familie nicht leicht. Da ist zwar Alex, ein junger Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt, doch trotzdem mischen sich Zweifel und Schuld unter ihre Gefühle. Callie muss sich entscheiden, ob sie bei Greg bleiben kann – und will. Insgesamt lässt sich Trish Dollers Schreibstil in diesem Roman sehr flüssig lesen. Ich als Leser bin keineswegs über Wörter oder Formulierungen gestolpert – in dieser Hinsicht ist alles schön rund. Dies war auch der Hauptgrund, warum ich das Buch so schnell ohne Mühe beenden konnte. Da das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, bekommt man als Leser sehr viel von ihren Gefühlen und Gedanken mit. Die Schicksalsschläge in Callies Leben – die psychisch kranke Mutter, der Vergewaltiger Frank – wirken sehr stark auf ihr neues Leben ein und lassen sie zweifeln. Diese Last, die sie auf ihren Schultern tragen muss, hat mich sofort mitfühlen lassen. Auch bei Rückblenden und Erzählungen von Frank hatte ich teilweise Tränen in den Augen und Wut im Bauch. In der Hinsicht hat mich Sternenhimmeltage und Callies schwere Schicksal wirklich gepackt! Weiterhin gut dargestellt wird, wie sie verzweifelt versucht, sich in ihr neues Leben einzufügen, ihre Zweifel aber nie verschwinden. Sobald sie bei ihrem Vater Greg wohnt, hat Callie das Gefühl, ihre Mutter zu verraten. Diese Schuldgefühle haben mir die Hauptperson noch ein Stück sympathischer wirken lassen, da sie ihre Mutter trotz der psychischen Krankheit und der neuen Familie nie vergisst. Alle Charaktere in diesem Buch haben mich auf eine einzigartige Weise überzeugt – ob bei ihrer Großmutter in positiver Hinsicht oder bei Frank in negativer. An einigen Stellen des Buches ging mir die Handlung zwischen Callie und Alex doch ein wenig schnell voran. Kaum haben sie sich zwei Mal in ihrem Leben gesehen, schon scheint alles zwischen ihnen perfekt zu sein. In dieser Hinsicht hat mir besonders in ihrer Beziehung etwas Tiefgang gefehlt. Dieser kam für mich erst wieder hinzu, als sich ein Konflikt aufgrund der todkranken Mutter von Alex entwickelt. Hinzuzufügen ist meiner Meinung auch, dass bei Callies Freundschaften teilweise auch die nötige Tiefe oder eine innigere freundschaftlichere Beziehung zu kurz kam. Beispielsweise hatte ich während des Lesens das Gefühl, dass sie ihre Freunde immer wieder vergisst oder versetzt, sobald Alex ins Spiel kommt. Dieser Punkt hat die große Sympathie zu Callie zeitweise wieder schwinden lassen. Zusammenfassend kann ich aber auf jeden Fall sagen, dass es sich um ein großartiges Buch handelt, eben aufgrund der Thematik bzw. Problematik und den großen, mitreißenden Emotionen, die dabei im Spiel sind. Trotz meiner Kritikpunkte hat es mich an vielen Stellen sehr überzeugt und begeistert!

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2500
  • Rezension zu Sternhimmeltage von Trsih Doller

    Sternenhimmeltage

    Schlauri

    23. November 2016 um 19:30

    Titel: SternhimmeltageAutor: Trish DollerVerlag: Carlson Genre: JugenbuchInhalt:Die 17 jährige Callie reist mit ihrer Mutter von Ort zu Ort. Immer auf der Flucht, da ihre Mutter sie vor 12 Jahren, als Callie noch ein Kind war, entführt hat. Wieder auf der Flucht geraten die Beiden eines Nachts in eine Polizeikontrolle. Callies Mutter wird verhaftet und für Callie verändert sich ihr bisheriges Leben. Sie kommt zu ihrem Vater, an den sie sich kaum noch erinnern kann. Ihr Vater und seine neue Familie nehmen Callie herzlich auf, doch Callie fällt es schwer, sich in dem ungewohnten Umfeld zu Hause zu fühlen. Nur bei Alex, einem jungen Schwammtaucher fängt Callie an sich wohl zu fühlen. Meine Meinung:Die Wortwahl und Schreibweise in der Geschichte ist verständlich und man liest die Kapitel flüssig durch. Mich hatte das Thema bereits schon auf dem Klapptext ansprechen können, denn eine Entführung des eigenes Kindes, schien für mich spannend und packend. Wir bekommen die Geschichte aus Callies Sicht mit, also in der „Ich“ Perspektive. Die Geschichte beginnt damit, dass Callie und ihre Mutter mal wieder aufbrechen müssen. Callie hat seit 12 Jahren kein richtiges zu Hause, lebt nie länger als ein paar Monate mit ihrer Mutter in anderen Orten und Mietswohnungen. Callie wartet immer wieder auf den Tag, wenn Callies Mutter erneut die Paranoia packt, weil sie sich beobachtet fühlt oder weil sie jemand auf der Straße schief angeschaut hat. Dann heißt es für Callie Koffer packen und los in eine neue Stadt. Ein neues Leben. Neue Identität annehmen.Callies einzige Konstante in ihrem Leben sind ihre Bücher, alt und zerschlissen zwar, doch es sind ihre einzigen Freunde, die sie immer dabei hat. Für mich als Leser wird schnell deutlich, dass Callie das ständige auf der Flucht sein, leid hat und dass sie gerne einfach ein normales Leben, eine normale Familie führen würde. Trotz allem hängt sie sehr an ihrer Mutter. Ihre Mutter ist seit 12 Jahren ihr kleine Welt und sie liebt sie. Doch als Callie bei ihrem Vater wohnt, merkt sie erst wirklich was sie alles verpasst hat und zurück lassen musste.Callie ist sehr nachdenklich. Kennt keine richtige Freundschaft, Familie und Zuneigung. Das wird auch vor allem deutlich, weil Callie keinerlei Erfahrung hat wie man mit Jungs umgeht. Sie kennt nur einfachen Sex und danach geht man getrennte Wege. Dates und Höflichkeit bei Jungs sind ihr fremd.Callies Ansichten zu verstehen fiel mir manchmal schwer, aber im Nachhinein verständlich. Sie hat diesen ständigen Drang abzuhauen, wo ich mir als Leser die ganze Zeit nur gedacht habe, „Genieße es, probiere das neue Leben aus.“FazitSternhimmeltage ist ein wunderschönes, aufwühlendes Jugendbuch. Es ist ist ein Buch mit Gefühl, mit vielen Höhen und Tiefen und dabei völlig realistisch und ungekünstelt geschrieben. Einzig allein das mir zu nüchtern geschriebene Ende der Geschichte, lässt mich einen Stern abziehen. Sternhimmeltage von Trish Doller erhält von mir eine Leseempfehlung und vier von fünf Sternen.

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  • Ein wunderschönes Jugendbuch mit Gefühl und Tiefe!

    Sternenhimmeltage

    Lienne

    10. October 2016 um 07:07

     Inhalt:** Ein luftig-leichtes Sommerbuch – mit der richtigen Portion Tiefe **Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?Meine Meinung:Der Klappentext konnten mich vom ersten Moment an begeistern und das Cover ist so wunderschön und passt absolut zum Inhalt des Buches! Ich wusste sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte und wurde in keinster Weise enttäuscht! An einem Stück habe ich die Geschichte verschlungen und konnte es einfach nicht weglegen!Der Schreibstil ist lockerleicht, angenehm und von der ersten Seite an fesselnd. Sehr sanft wird die Geschichte von Callie erzählt, lässt Bilder im Kopf entstehen und regt zum Nachdenken an! Die Mischung im Buch ist einfach perfekt - einerseits lockerleicht und andererseits tiefsinnig und mit viel Gefühl. Die erschaffene Atmosphäre hat mich fasziniert, denn sie vereint einfach alle entstehenden Gefühle und hat mich als Leser sehr stark mitfühlen lassen. Die Beschreibungen des Hafenstädtchens hat mich ebenfalls angesprochen - sehr gern wäre ich jetzt dort und würde den Geschenkeladen von Theo besuchen oder eine Schwammtour mit Alex machenDie Charaktere sind wundervoll gezeichnet und sehr realitätsnah. Callie ist eine tolle Protagonistin, deren Gefühle ich gut nachvollziehen konnte. Man spürte merklich ihre Zerissenheit, ihr Unwissen was Freundschaften angeht, das Unwissen, wie sie mit ihrer neuen Familie umgehen soll und auch die Bedingungslose Liebe und Loyalität zu ihrer Mutter, trotz allem was diese ihr angetan hat.Die Handlung ist überhaupt nicht auf Action aus, sondern schafft es mit zarten Tönen zu fesseln. Ich konnte das Buch zu keiner Zeit aus der Hand legen.Fazit:Eine wunderbare Geschichte, über Freundschaft, Familie, Heimat! Mit tollen Charakteren, viel Gefühl und Tiefe. Ein sehr gelungenes Jugendbuch, das auch zum nachdenken anregt!

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  • Sternenhimmeltage

    Sternenhimmeltage

    PhiechensWunderwelt

    05. October 2016 um 14:42

    Inhalt:  Callie ist ein 17- jähriges Mädchen, welches mit ihrer Mutter von Stadt zu Stadt zieht. An ihren Vater hat sie kaum noch Erinnerungen- er ist ihr fremd. Doch als man bei einer Polizeikontrolle Callie von ihrer Mutter trennt und zu genau diesen fremden Mann bringt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Ihr Vater Greg hat eine neue Frau und Callie zwei neue Brüder. Sie wird herzlich in der Familie aufgenommen und hat ein erstaunlich gutes Leben. Sie nimmt einen Job in einem Souvenirladen an und lernt so den geheimnisvollen Alex kennen. Die Beiden werden magisch voneinander angezogen und Callies Leben ist bald nicht mehr so schlimm wie es schien. Doch als ihre Mum wieder auftaucht, muss Callie sich entscheiden. Ihr altes Leben gegen ihr Neues. Fazit: Das Cover ist wirklich sehr schön und strahlt eine vollkommene Ruhe aus. Erst im Lauf der Geschichte wird verständlich, warum der Wohnwagen und die Lichterketten abgebildet sind. Der Titel des Buches verrät nicht viel und mir wurde auch nicht so ganz bewusst, warum das Buch "Sternenhimmeltage" heißt. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Es ist sofort spannend und man ist sofort in der Story drin. Sie zeigt uns ihren Lebenstil, eröffnet uns ihre Gedanken und Gefühle. Sehr schnell kommt man zum Wendepunkt der Story, wo Callie zu ihrem Vater muss. Doch dies beeinflusst den Verlauf nicht. Die Charaktere der Geschichte sind sehr gut beschrieben und man erfährt sehr viel über sie. Im Verlauf der Geschichte geht man mit Callie durch Höhen und Tiefen. Die Spannungskurve geht rauf unnd runter, und dank der tollen Liebesszenen kann man sich doch glatt in Alex verlieben. Das Ende der Geschichte ist unvorhersehbar und doch wirklich toll. Ich habe mit diesem Buch viel gelacht und geweint. Es spricht ein paar schwierige Themen der Gesellschaft an und geht damit super um. Die Autorin hat das super geschrieben mit einem flüssigen und einfachen Schreibstil. Ich habe das Buch innerhalb weniger Tage gelesen und es war eine tolle leichte Sommerlektüre. Dafür gibt es von mir fünf von fünf Sternen- volle Punktzahl.

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  • Rundum großartig! Lesen!!

    Sternenhimmeltage

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. September 2016 um 13:12

    Eingangs schildert Callie die nächtliche Rückkehr ihrer Mutter mit irgendeinem korpulentem Liebhaber mit Lederjacke, Geräusche, Gerüche, Lichteindrücke, mit allen Sinnen. Beim fünften Satz - "Ich drücke mich in die Sofakissen, um mich unsichtbar zu machen, doch als seine Hände nach ihrer Taille greifen, weiß ich, dass ich es schon bin." - steckte ich schon in Callies Haut und trostloser Lage. Trostlos zumindest von außen besehen, Callie selbst beklagt sich nicht, kennt nichts anderes.Noch in derselben Nacht bricht die Mutter mal wieder überstürzt und ohne Erklärung auf, lässt Callie mal wieder drei Minuten, ihren Koffer zu packen. Ihre Klamotten bestehen sowieso nur aus ein paar auswechselbaren Second-Hand Sachen, ihr einziger Schatz sind ein paar Bücher. Im Morgengrauen endet die zwölfjährige Flucht der beiden in einer Polizeikontrolle. Die Mutter hat Callie als Fünfjährige entführt, aus Angst wegen ihrer Borderline-Störung das Sorgerecht entzogen zu bekommen, und landet nun im Gefängnis. Der Vater, der Callie danach heimholt, ist ihr ebenso fremd wie vertraut, geht ganz entzückend mit ihr um. 'Daheim' fühlt Callie sich bei ihm trotzdem nicht.Wie Callie aus dem resultierenden Gefühlschaos letzten Endes hervorgehen würde, blieb bis zum Ende unklar. Am meisten hat mich aber nicht diese Spannung am Lesen gehalten, sondern die unmittelbare, ausdrucksvolle Sprache von Callie, ihre Glaubwürdigkeit und Stärke, ebenso wie die der übrigen Charaktere. "Wir lieben dich alle", sagt ihre Cousine. Diese Liebe lässt Callie sich nicht einfach so überstülpen, findet ihren eigenen verwickelten Weg mit Hilfe eigener Freunde, einen Weg auch durch und in das dichte soziale Gefüge ihrer 'großen, verrückten, nervtötenden, griechischen Familie' und zurück zu ihrer Mutter, vor allem aber zu sich selbst.Ungewöhnlich fand ich auch das Cover des Taschenbuches und den Titel 'Sternenhimmeltage', beides sehr passend zu Callies Geschichte.Rundum großartig! Lesen!!

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  • Ein realistischer und tiefgründiger Roman über das Ankommen und Erwachsenwerden

    Sternenhimmeltage

    Kitsune87

    18. September 2016 um 19:15

    Rezension zu Sternenhimmeltag von Trish Doller Titel: Sternenhimmeltage Autor: Trish Doller Verlag: Carlsen Verlag Genre: Jugendbuch, Coming of Age Erscheinungsdatum: 01.07.2016 Isbn: 978-3-551-31439-0 Ich danke dem Carlsen Verlag für die Übersendung des Rezensionsexemplars. Inhalt: Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben? Meinung: Während ich diese Zeilen schreibe, hängen die Gefühle, die das Lesen des Romans in mir ausgelöst haben noch nach. Gestern Abend nach dem zu Bett bringen meiner Tochter habe ihn begonnen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Nun liegt er frisch zugeklappt neben mir und ich habe dringend das Bedürfnis euch mitzuteilen, warum er mir so gut gefallen hat. Ich bin wirklich sehr gut in das Buch reingekommen. Es wird, wie viele Bücher des Genres auch, aus der ersten Person erzählt, wodurch Callies Gefühlswelt für den Leser komplett offen gelegt wird. Dieser Schreibstil, der zwar jugendlich wirkt jedoch einen gewissen Tiefgang aufweisen kann, nimmt einen mit auf Callies Achterbahnfahrt der Gefühle. Ihre Liebe zu ihrer Mutter, aber auch der Ärger auf sie über das unstetige Leben und das Entreissen des Vaters werden sehr anschaulich und realistisch geschildert. Die Verhältnisse, in denen sie aufwachsen musste, haben sie gezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Büchern dieser Art merkt man die Recherchearbeit, die für das Beschreiben eines solches Szenarios von Nöten ist, die in dieses Werk eingeflossen ist. Wer eine solche Kindheit und eine derart kaputte Mutter hat ist selbstweit ein Stück gebrochen. Oft muss ich bei Büchern mit einem solchem Themenkomplex - vor allem wenn es sich um New Adult handelt - bemängeln, dass die Protagonistinnen schon nach kürzester Zeit ihre Gemütsstimmung auf fröhlich vergnügt - und vor allem - schwer verliebt, ändern.  Callie fasst nur langsam Vertrauen zu dieser, ihr völlig neuen, Welt und jeder ihrer Handlungen wirkt dabei echt und nicht an den Haaren herbeigezogen. Ich hatte zugegebenermaßen ein wenig die Sorge, dass auch hier die Hauptcharakterin, das Geschundene Mädchen, sich sofort der neuen Situation anpasst, als hätte es ihr altes Leben nicht gegeben. Darauf folgende Partys und ein Leben in Saus und Braus. Doch stattdessen fiebert man Callies Zerrissenheit zwischen dem Gefallen an ihrem neuen Familienglück und dem Zurückwünschen zu ihrem alten, vertrauten, Leben mit. Der Roman konnte mit einem Tiefgang überraschen, den ich mir für mehr Bücher dieser Art wünschen würde. Callie hat trotz des endlich vorhandenen Lebens mit ihrem Vater, das sie sich schon so lange gewünscht hat, weiterhin mit den Spuren der Vergangenheit zu kämpfen und lernt langsam, was es wirklich heißt, eine Familie zu haben. Ihre Mutter hat aus Liebe und Verlustangst und den Zwängen ihrer Krankheit heraus gehandelt. Und trotz allem was vorgefallen war, ist Callie nach wie vor an ihrer Seite. Aber, wie weit darf die Liebe einer Mutter gehen und wie viel kann so ein Kinderherz verkraften? Aufgrund ihrer Erfahrungen in der Vergangenheit muss Callie außerdem lernen, was echte Freundschaften und Beziehungen bedeuten. Die aufkommende Romanze zeigt ebenfalls ein realistisches Gesicht. Da wird nicht von ewiger Liebe nach dem ersten Treffen, jedoch von zuvor nie gefühltem Vertrauen und Geborgenheit gesprochen.  Wie man im Anhang der Autorin erfährt, gibt es das griechisch geprägte Hafenstädtchen Tarpon Springs auch in der Realität. Der Ort und vor allem seine Bewohner wurden lebhaft und liebevoll beschrieben. Ab und an hatte ich tatsächlich nicht mehr das Gefühl, vom Setting her in den USA zu sein. Ein wahrscheinlich interessanter Schauplatz. Wenn euch das Spiel „Life is strange“ gefallen hat, werdet ihr dieses Buch auch mögen. Es gibt zwar keine Zeitsprünge, aber das leicht melancholische Gefühl, das einen beim spielen stets begleitet hat, ist auch hier wieder zu finden. Der Abschluss des Romans lässt mich wehmütig zurück aber ich bin dankbar über diesen Ausgang. So habe ich ihn mir gewünscht und nur so ist er dem Rest des Romans würdig.  Ich kann mir das Buch auch gut als Lektüre für Schulklassen vorstellen. Zitat: „Ich frage mich, ob ich auch so denken würde, wenn ich mein ganzes Leben in dieser Stadt verbracht hätte und nicht das Mädchen wäre, das genug davon hat, durch die Gegend zu ziehen, das einfach eine Weile an einem Ort bleiben möchte“ - Seite 245 Fazit: „Sternenhimmeltage“ ist ein gefühlvoller Jugendroman über das zu Hause ankommen. Ein Zuhause, was man nie gekannt, jedoch immer vermisst hat. Es ist ein Buch, das auch ältere Leser begeistern wird und mit einer unerwarteten Tiefe aufweisen kann. Reichlich verdiente 5 von 5 Sterne.

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  • Ein wundervolles und aufwühlendes Buch

    Sternenhimmeltage

    Shellan

    11. September 2016 um 12:59

    Callies Leben ist nicht leicht. Seit ihre Mom sie entführt hat reist sie mit ihr von Ort zu Ort. Aber eigentlich möchte sie endlich irgendwo bleiben. Ich mag Callie, sie ist eine starke junge Frau, die aber auch manchmal ihre Gefühle zeigt. Unterstrichen wird dies durch immer wieder kehrende Flashbacks. Und auch die anderen Charaktere sind toll, vor allem ihr Dad und ihre Freundin.Die Thematik des Buches ist schon zwischendurch harte Kost und ich musste das ein oder andere Mal echt schlucken. Dann wieder gibt es diese ganz gegensätzliche Stimmung in der alles so aufregend, freudig und toll ist. Manche Stellen im Buch sind ein bisschen wie die Rückkehr in meinen Urlaub nach Griechenland, das war für mich besonders schön.Das Buch ist wundervoll realistisch und wird dadurch erst so unheimlich toll. Der Schreibstil der so klar und deutlich und wunderbar ohne Schnick Schnack auskommt, hinterlegt dies nur noch mehr. Das Ende dieses Buches hat mein Herz aufgehen lassen und war perfekt für dieses Werk.

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  • Familiendrama und erste Liebe

    Sternenhimmeltage

    EmmyL

    07. September 2016 um 08:31

    Seit zwölf Jahren zieht Callie mit ihrer Mutter rastlos von einer Stadt zur nächsten. Sie wohnen in billigen Absteigen, kaufen Kleidung im Second-Hand-Laden und sammeln die spärliche Einrichtung auf der Straße. Während ihre Mutter Geld in herunter gekommenen Bars verdient, schleicht Callie durch die Bibliotheken. Die Schule besucht sie nicht. Innerhalb weniger Minuten können die Beiden einen Ort verlassen, ohne etwas zu bereuen oder wehmütige Trauer zu verspüren. Als sie wieder einmal fluchtartig eine Stadt verlassen, werden sie von der Polizei angehalten. Bei dieser Routinekontrolle stellt sich heraus, dass Callie entführt wurde. Während ihre Mutter in Haft bleibt, wird Callie in die Obhut ihres Vaters und seiner Familie gegeben. Eigentlich hat sich Callie immer gewünscht, an einem Ort zu wohnen, sesshaft zu sein, die Anerkennung einer liebevollen Familie zu bekommen, ein eigenes Zimmer zu haben doch mit der plötzlichen Erfüllung ihres Wunsches ist sie überfordert. Der Roman gibt einfühlsam und realitätsnah die Eindrücke wieder welche auf Callie einstürmen. Sie hat das Gefühl keinem gerecht zu werden und zwischen den Stühlen zu sitzen. Auf der einen Seite findet sie das Leben ihres Vaters mit seiner neuen Frau und den zwei kleinen Kindern sehr schön, aber sobald sie sich entspannt, hat sie auf der anderen Seite das Gefühl, ihre Mutter zu verraten. Nachdem Callie das sichere Leben ihres Vaters kennengelernt hat schwankt sie zwischen Hass und Loyalität zu ihrer Mutter. Bei einem Spaziergang trifft Callie den Schwammtaucher Alex. Die Beiden fühlen sich vom ersten Augenblick zueinander hingezogen. Alex und Callie tragen jeder ein großes problembehaftetes Bündel mit sich herum. Stück für Stück gehen sie aufeinander zu, schöpfen Vertrauen und öffnen ihr prall gefülltes Bündel. Dadurch lassen sie den Anderen an der Last mittragen und es wird ein wenig leichter. Die Geschichte begleitet Callie auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Das Buch ist in der Ich-Form im Präsens geschrieben. Callies Leben entrollt sich vor den Augen des Lesers Stück für Stück durch Erinnerungssequenzen und lässt ihn an den aktuellen Geschehnissen zeitnah teilhaben. Der Erzählstil ist schnörkellos und direkt. Er passt perfekt zu Callie, spiegelt ihre innere Zerrissenheit wider und zieht den Leser mitreißend in das packende Familiendrama. Das Buch ist für Mädchen ab 14 sehr zu empfehlen.

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  • Sternenhimmeltage

    Sternenhimmeltage

    IsiVital

    29. August 2016 um 15:13

    Inhalt *** Ein luftig-leichtes Sommerbuch – mit der richtigen Portion Tiefe ***Zwölf Jahre zieht Callie schon mit ihrer Mutter von Ort zu Ort, als eine Polizeikontrolle alles verändert. Plötzlich steht die 17-Jährige in einem Hafenstädtchen in Florida, vor einem Mann, an den sie sich kaum erinnert: ihr Vater Greg. Denn Callies Mutter hat sie als Kind entführt... Obwohl Greg und seine Familie sie herzlich aufnehmen, fällt Callie das neue „alte“ Leben nicht leicht. Zum Glück gibt es Alex, den jungen Schwammtaucher, in dessen Nähe sie sich auf Anhieb wohlfühlt. Doch kann – und will – Callie wirklich bleiben?Quelle: Carlsen VerlagMeine MeinungBereits beim stöbern der Verlagsvorschau von Carlsen ist mir dieses Cover sofort aufgefallen und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch einfach lesen! Die Idee, dass Callie nach 12 Jahren mit ihrem fremden Vater und seiner Familie zusammenleben muss, nachdem ihre Mutter sie als kleines Kind entführt hatte, fand ich einfach einzigartig und einmal eine andere Sommergeschichte und so war ich schon sehr gespannt, wie die Autorin diese Idee umsetzen würde.12 Jahre ist es schon her, seid ihre Mutter Callie entführt hat. 12 Jahre ziehen sie nun schon von Ortschaft zu Ortschaft und langsam hat sie einfach keine Energie mehr! Nachdem Callie mitten in der Nacht vom Gekicher ihrer Mutter und einer fremden Stimme erwacht ist, flüchtet sie wieder einmal zum Waschsalon um die Ecke. So kann es einfach nicht weitergehen und trotzdem packt sie gehorsam ihre Sachen, als sie wieder nachhause kommt und ihre Mutter wieder einmal weg will. Doch dieses Mal läuft nicht alles wie geplant, mitten auf der Strasse werden sie wegen einem defektem Licht angehalten und ihr ganzes Geheimnis fliegt auf. Nach 12 Jahren soll sie jetzt einfach bei ihrem fremden Vater und seiner Familie leben, wieder zur Schule gehen, ein zuhause haben. Aber wie soll Callie bloss mit ihrem neuen Leben umgehen?Der Einstieg in die Geschichte ist mir wirklich leicht gefallen, der Schreibstil war interessant und flüssig und nachdem Callie und ihre Mutter von der Polizei entdeckt wurden, war ich schon sehr gespannt, wie sich die ganze Situation mit dem fremden Vater wohl entwickeln würde. Leider wurde ich diesbezüglich jedoch sehr enttäuscht, die Beziehung zum Vater gerät sehr schnell im Hintergrund und auch wenn mir die Liebesgeschichte, die von nun an im Vordergrund gerückt war, ganz gut gefallen hat, hätte ich bezüglich der Verbindung zwischen Vater und Tochter einfach mehr erwartet. Bedauerlicherweise war das nicht die einzige Schwachstelle dieser Geschichte, so wurde der anfangs flüssige Schreibstil immer langatmiger und dass Ende kam so abrupt und ohne Antworten, dass ich einfach enttäuscht zurück blieb. Damit dieses Buch nun nicht ganz so negativ rüberkommt muss ich jedoch wirklich zugeben, dass die Reaktionen der Charaktere ansonsten sehr gut beschrieben und vor allem realistisch waren.FazitSchlussendlich war Sternenhimmeltage wirklich nicht das, was ich erwartet habe und doch, konnte es mich Zeitweise ganz gut unterhalten. Die Idee hätte eine einzigartige Geschichte ergeben, doch leider hat die Autorin dieses Chance nicht zu 100% ausgenützt. Trotz allem kann ich dieses Buch jedem Liebhaber von tiefgründigeren Sommergeschichten empfehlen, denn Gewisse Abschnitte sind durchaus lesenswert. Viele Leser scheinen bei diesem Buch nicht ganz meiner Meinung zu sein, aus diesem Grund verlinke ich euch unten ein paar andere Meinungen dazu, die euch eher zum Leser der Geschichte motivieren können. 

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  • Absolute Leseempfehlung!

    Sternenhimmeltage

    Ichbinswieder

    29. August 2016 um 01:09

    Am Anfang machte ich ziemlich große Augen. Das Szenario, welches mir aus Callies Sicht präsentiert wurde, empfand ich für sie als unzumutbar und schon fast beklemmend. Doch das war meine Sicht und Callie schilderte mir ihre. Sie wirkte dabei schonungslos offen, abgeklärt und sehr viel erwachsener, als ich gedacht hätte. Vor diesem Mädchen konnte ich schon zu diesem Zeitpunkt nur den Hut ziehen.Dann änderte sich diese Situation, und ihr Leben wurde komplett umgekrempelt. Ich hätte jetzt gesagt, dass das eine positive Entwicklung war, aber auch hier war Callie anderer Meinung. Bei genauerer Betrachtung hatte sie auch jedes Recht dazu, denn im Grunde mochte sie ihr altes Leben.Sie wirkte manchmal zerrissen, aber auch jetzt zeigte sich wieder, dass sie die überwiegenden Situationen gut meistern konnte. Sie legte dabei allerdings auch Schwächen offen, die sich nicht zuletzt im zwischenmenschlichen Bereich fanden. Das machte sie so unglaublich sympathisch und ließ sie sehr authentisch erscheinen. Als ich dann noch mehr aus ihrer Vergangenheit erfuhr und einiges klarer wurde, hätte ich sie manchmal am liebsten in den Arm genommen.Im Lauf der Geschichte entspinnt sich auch eine Liebesgeschichte. Ich war mir lange nicht darüber klar, ob das nun gut oder tragisch endet, denn auch Alex eilte ein gewisser Ruf voraus, den er hier und da zu bestätigen wusste. Er war eine weitere tragende Figur der Geschichte, und eine ganz wunderbare dazu. Manchmal ist es dann doch anders als es scheint, und auch er trug diverse Schatten der Vergangenheit und Gegenwart mit sich herum, die mich leicht sprachlos machten.Neben Callie und Alex gibt es noch diverse Nebenfiguren, ohne die die Geschichte nicht komplett gewesen wäre. Alle wirkten auf das wunderbarste durchdacht und ihre Reaktionen und Emotionen waren herausragend dargestellt. Ich habe an vielen Stellen gedacht, dass man sich wirklich genau so fühlen muss. Einfach nur toll!Dieses Buch hatte für mich sehr viele Highligts, und daher möchte ich auch das Setting nicht unerwähnt lassen. Obwohl der Roman in den USA spielt, taucht man in eine komplett andere Welt. Interessant fand ich in dem Zusammenhang, dass es diesen Ort in dieser Ausprägung wirklich gibt. Die Darstellungen machten unglaublich Lust darauf, mal dort vorbei zu fahren.Diese Geschichte hat mich mehr als nur begeistert! Sie hat mich gefangen genommen und das nicht zuletzt, weil es keine typische „Alles-wird-gut-Liebesgeschichte“ ist. Figuren mit Persönlichkeit und eine nicht immer vorhersehbare Geschichtsführung tun ihr übriges. Absolute Leseempfehlung!

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  • LL rezensiert

    Sternenhimmeltage

    lenasbuecherwelt

    14. August 2016 um 16:52

    Die Geschichte beginnt, als Callie die Stimme eines Mannes und das Lachen ihrer Mutter in der Wohnung hört. Sofort rappelt sie sich vom Sofa auf und flüchtet aus dem Gebäude in einen Waschsalon. Schon hier merkt man, dass Callie dies nicht zum ersten Mal tut. Aber nicht nur das unterscheidet das selbständige Mädchen von anderen Teenagern. Callie zieht mit ihrer Mutter ständig von Ort zu Ort. Das Zeichen zum Aufbrechen kommt von ihrer Mutter immer ganz plötzlich, doch Callie hat sowieso nicht viele Dinge, die sie braucht. Zurück lassen die zwei unbezahlte Rechnungen – und beim Leser jede Menge Fragen. Doch es braucht nicht lange, bis klar wird, wovor die Mutter flüchtet: Bei einer Polizeikontrolle wird das Leben der 17-jährigen Callie auf den Kopf gestellt, als sie erfährt, dass sie von ihrer Mutter als kleines Mädchen entführt wurde und sie in einem Hafenstädtchen in Florida Familie hat. Zwar hat sich Callie insgeheim schon immer nach einem beständigen Zuhause gesehnt, doch die Begegnung mit der Polizei heißt auch, dass ihre Mutter in deren Gewahrsam kommt und sich bald für ihre Taten verantworten muss. Für Callie fällt der wichtigste Bestandteil in ihrem bisherigen Leben weg und genauso verwirrt zwischen Trauer und Glück kommt sie in ihrem neuen Leben an. Hier muss sie sich bald umstellen und ein Stück von ihrer Selbständigkeit abgeben, da Callie erstmals Regeln befolgen muss. Der flüssige Schreibstil und die sympathische Callie, mit der ich von Anfang an mitgefühlt habe, waren nur zwei von den vielen Dingen, die ich an „Sternenhimmeltag“ so gemocht habe. So hat mir auch der Wechsel zwischen dem anfänglich abweisenden Mädchen, das selbst so wenig von sich hält und das abgehärtet durch das Leben auf der Straße ist und dem offeneren Mädchen, das das Leben neu entdeckt und wieder Spaß findet, gut gefallen. Oder aber der Aspekt der „Schwammtaucher“, von denen ich so noch in keinem anderen Buch gelesen habe. „Sternenhimmeltage“ überzeugte mich vor allem aber mit den tiefgründigen Phasen: Die Krankheit der Mutter, die verstörenden Erlebnisse, die Callie machen musste, das Gefühl, falsch am Platz und eingeengt zu sein – das alles mündet dann in dem großen Thema „Kindesentführung“. Im Gegensatz zu den harten Ereignissen, die teilweise schwer auf Callie lasten, steht der jugendliche Schreibstil, durch den sich die Geschichte leicht lesen lässt. Schade war nur, wie hastig manche Szenen gewirkt haben und wie schnell sich die Liebesgeschichte entwickelt hat. Etwas mehr Zeit wäre hier zu wünschen gewesen…

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  • Sehr tiefgründige Sommerlektüre

    Sternenhimmeltage

    Felan

    06. August 2016 um 10:28

    Auf dieses Buch hatte ich mich diesen Monat besonders gefreut und es stand ganz oben auf meiner Sommerbuchliste.Das Cover ist eine wahre Schönheit und ein echter Hingucker. Außerdem passt es gut zur Geschichte und beim Lesen erkennt man den Zusammenhang zwischen dem Cover und der Geschichte. Ist also nicht nur schick anzusehen, sondern hat in diesem Sinne auch eine Daseinsberechtigung.Dieses Buch hat mich am Ende ziemlich nachdenklich zurück gelassen und es hat mich wirklich berührt. Das Buch setzt sich mit sehr vielen kritischen Themen auseinander. Kindheitsentführung, Wiederkehr, Depressionen, Traumata, die erste große Liebe und und und. Klingt jetzt echt viel…aber die Geschichte wirkt nicht überladen, sondern fügt sich mit Hilfe der Autorin zu einem ganz wunderbaren Buch zusammen. Eine Geschichte, die einem das Herz erwärmt und dennoch beim Lesen immer wieder schmerzt.Ich hatte schon lange keine mehr so realistischen und authentischen Charaktere, deren Handlungen man wirklich mal nachvollziehen kann. Wo man nicht denkt: Warum tut sie das…sondern wo in die man sich wirklich gut reinversetzen kann. Diese innere Zerrissenheit von Callie fand ich unglaublich spannend. Die Erinnerungen, die sie quälen. Die neuen Eindrücke, die auf sie niedergehen. Sie ist sauer auf ihre Mutter, aber sie liebt sie nun einmal…Sie will bleiben. Sie will gehen. Ich habe stellenweise wirklich mit ihr mitgelitten und habe mir gewünscht, dass sie am Ende die richtige Entscheidung trifft. Es war unglaublich spannend. Sie ist ein wirklich authentischer Charakter.Auch die Liebesgeschichte passt gut an das Buch. Die Gefühle, die sich zwischen ihr und dem Schwammtaucher entwickeln…hach, wirklich süß. Wirkte alles nicht aufgezwungen, sondern ehrlich und dadurch war es einfach nur schön. Auch die anderen Charaktere des Buches kommen alle sehr glaubhaft rüber. Ihre Reaktionen auf diese „komplizierte“ Situation sind alle gut nachvollziehbar. Der Autorin ist es gelungen jedem Charakter genügend Tiefgang mit zugeben und sie alle zusammen ergeben dann diese wunderbare tiefsinnige und stellenweise schmerzhafte Geschichte.Fazit: Wer eine tiefgründe und spannende Sommergeschichte mit faszinierenden Charakteren sucht wird all dies hier finden und manch einer findet ganz sicher noch viel mehr auf diesen Seiten.

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