Trisha Leaver Die Seele meiner Schwester

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Inhaltsangabe zu „Die Seele meiner Schwester“ von Trisha Leaver

Die Zwillinge Ella und Maddy ähneln sich äußerlich wie ein Ei dem andern. Doch während die beliebte Maddy überall um Anerkennung kämpft, sucht sich Ella lieber ein stilles Plätzchen, wo sie in Ruhe zeichnen kann. Eines Tages kommt es durch einen Streit der beiden zu einem tragischen Autounfall, bei dem Maddy ihr Leben verliert. Ella erwacht im Krankenhaus und wird von allen für Maddy gehalten. Aus Angst, ihre Eltern zu enttäuschen, übernimmt sie kurzerhand die Identität ihrer Schwester – und stellt bald fest, dass deren Leben voller dunkler Geheimnisse steckt. Ella muss sich entscheiden: soll sie die Lüge zugeben oder ihre eigenen Träume opfern? Übersetzt von Stefanie Frida Lemke.

Schöne und zugleich tragische Geschichte, die meine Erwartungen erfüllt jedoch nicht übertroffen hat.

— JuliaAndMyself

Schreibstil ist überzeugend, die Story leider gar nicht.

— MissSternchen

Im verzweifelten versuch, die Erinnerung an ihre Schwester am Leben zu halten, verliert sich Ella fast selbst.

— MalaikaSanddoller

Berührend und mitreißend. Es bringt einen zum Nachdenken. Über eine schwere Thematik des Lebens.

— zeilengefluester

Ein tolles Jugendbuch zum Thema Schwestern!

— babsS

Hat mir wirklich sehr gut gefallen!

— charlie_books

Ich konnte die Handlungen der Protagonistin überhaupt nicht nachvollziehen. Insgesamt zu oberflächlich und schwach.

— DrunkenCherry

Das Buch brachte mich Emotional an meine Grenzen - aber es war vor allem einfach toll.

— buecherschlucker

Mich konnte das Buch nicht gänzlich überzeugen. Der Überraschungseffekt fehlte leider. Nur die Entwicklung von Ella ist gut gelungen!

— Miia

Einfach klasse, regt zum Nachdenken an.

— LaMensch

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Buchverrueggt

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  • Schön aber außer ein paar Einzelheiten eher durchschnittlich

    Die Seele meiner Schwester

    JuliaAndMyself

    11. October 2017 um 11:34

    Eine Geschichte über den Verlust eines anderen Menschen zu schreiben ist immer ein Drahtseilakt. So muss diese zugleich einfühlsam und nicht zu distanziert, aber auch nicht zu dramatisch und klicheehaft verfasst sein, um den Leser zu berühren. Dies ist der Autorin gelungen. Sehr interessant ist auch, dass es sich beim Hauptcharakter um eine eineiige Zwillingsschwester handelt, die ihre Schwester verliert. Die dadurch enstandenen Schuldgefühle, welche das Mädchen als Überlebende des Autounfalls entwickelt, werden zum zentralen Thema des Buches. Zudem werden die Beziehungen und Entscheidungen des verstorbenen Mädchens infrage gestellt, da die überlebende Zwillingsschwester gezwungen durch ihre Schuldgefühle gegenüber der Schwester und ihren Eltern die Rolle ihre Schwester übernimmt. Sie findet sich somit mit ihrem einzigartigen Charakter im Leben ihrer Schwester wieder und versucht die Rolle aufrecht zu erhalten, was für sie zusehens schwerer wird. Zudem entdeckt sie das dunkle Geheimnis ihrer Schwester. Schon beim Lesen des Buches fallen einem auf das zunächst zufällig erscheinende Begebenheiten absichtlich gewählt wurden um die Geschichte stimmig zu machen. Dies trägt dazu bei, dass die Entwicklung der Geschichte etwas gezwungen wirkt. So trägt die überlebende Schwester von dem Verkehrsunfall, bei dem ihre Schwester starb, eine Verletzung davon, die das Muttermal, welches die eineiigen Schwestern unterscheidet, entfernt hat. Dieser und andere Umstände erlauben es, dass die Mädchen von ihrer Umwelt verwechselt werden. Lediglich eine Person im Leben der Mädchen scheint aufmerksam zu sein und die Verwechslung und spätere Täuschung zu erkennen. Ich kann jedoch nicht richtig glauben, dass die Eltern der 16jährigen Mädchen diese nicht genug kennen, um sie aufgrund ihrer Wesenszüge zu unterscheiden. Sehr gelungen ist jedoch der Einblick in die Gefühlswelt einer Überlebenden. Die als Außenstehende irrationalen Schuldgefühle und der innere Konflikt werden in diesem Buch sehr gut erörtert. Das Buch besitzt ein wunderschönes Ende, ist jedoch insgesamt von der zu grunde liegenden Geschichte eher durchschnittlich. Man sollte von diesem Buch keine revolutionäre Story erwarten, es ist jedoch für eine angenehme Lektüre für zwischendurch durchaus geeignet.

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  • Ein lohnendes Leseerlebnis, das stark fesselt.

    Die Seele meiner Schwester

    Damaris

    25. September 2017 um 16:33

    Bücher über Schwestern lese ich besonders gerne. Wahrscheinlich, weil ich diese außerordentlich innige Beziehung zu einer Schwester selbst erlebe. Dass das bei Zwillingen oftmals noch verstärkt ist, ist bekannt. Dabei ist es mir bei einer Geschichte egal, ob die Schwesternbeziehung problematisch dargestellt wird, oder ob die Geschwister ein sehr vertrautes Miteinander haben. Die Darstellung muss stimmen. In "Die Seele meiner Schwester" sind Ella und Maddy Zwillinge, die sich äußerlich komplett gleichen, charakterlich aber völlig unterschiedlich sind. Was passiert nun, wenn eine Schwester das Leben der anderen übernimmt? Ist das überhaupt möglich, ohne dass es auffliegt?Das Buch beginnt dramatisch. Und ja, ich war sofort fasziniert davon, wie sehr es mich berührte und wie deutlich mir die Autorin die Zwillinge vor Augen führte. Die introvertierte Ella wird von ihrer selbstbewussten Zwillingsschwester Maddy angerufen. Sie will von der Party ihres Freundes abgeholt werden. Ella spürt, dass etwas nicht stimmt, auch als sie Maddy dann auf der Party aufgabelt. Auf dem Nachhauseweg kommt es zum Streit zwischen den beiden ... und zu einem folgenschweren Unfall, bei dem Maddy stirbt. Weil sie von niemandem erkannt wird, entscheidet sich die stille Ella dafür, die Identität ihrer Schwester anzunehmen und deren Leben weiterzuführen.Ob das ganze Szenario realistisch ist oder nicht, war mir zu diesem Zeitpunkt komplett egal. Denn es fühlte sich für mich realistisch an. Die ganze Situation war so eindringlich beschrieben, und ich konnte Ellas Beweggründe so gut nachvollziehen, dass ich ihr jeden Gedankengang abnahm. Zudem war es unglaublich spannend, wie Ella nun Maddys Alltag meistern wird.Im Folgenden geht es darum, wie Ella als Maddy klarkommt. Meistens spielt sich das in der Schule ab. Hier lauert natürlich viel Konfliktpotenzial, vor allem seitens Maddys Freunden und einfach darum, weil die Schwestern so unterschiedlich waren. Ella spielt nun eine Rolle, die nicht ihrem Charakter entspricht. Außerdem hat sie starke Schuldgefühle, weil sie sich für den Tod ihrer Schwester verantwortlich fühlt.Mit der Zeit entdeckt Ella, dass Maddys Leben nicht das war, was es vorgab zu sein. Maddy hatte Geheimnisse. Die möchte Ella nun aufdecken. Zu diesem Zeitpunkt ist die Geschichte aber schon bis ins letzte Buchdrittel vorangeschritten. Das Rätsel um Maddys Leben geht neben Ellas Bemühungen, ihre Schwester zu spielen, fast ein wenig unter. Für beides ist die Geschichte einfach zu kurz geraten und hätte nochmals um gut fünfzig Seiten erweitert werden können.Das Ende gefiel mir darum so gut, weil es natürlich und sehr menschlich ist, und weil ich das bei der vorangegangenen Dramatik nicht so erwartet hätte. Alles andere wäre auch sehr illusorisch gewesen. Ich habe das Buch zufrieden zugeklappt.Das Fazit"Die Seele meiner Schwester" hat mich eingesaugt und so stark gefesselt, dass die Seiten dahinflogen. Die Thematik berührt und ist von der Autorin so gefühlvoll dargestellt, dass man ständig schwankt zwischen Betroffenheit und Faszination. Da macht es gar nichts, dass die Geschichte für die beiden Konflikte, die das Buch thematisiert, eigentlich zu kurz geraten ist. Auch die Frage, ob es realistisch, bzw. möglich wäre, das Leben einer Schwester auf diese Weise weiterzuführen, stellt sich nicht. Denn während des Lesens fühlt es sich realistisch an. Das macht das Buch zu einem lohnenden Leseerlebnis. 4 von 5 Sterne vergebe ich dafür.

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  • Leserunde zu "Das Leben meines besten Freundes" von Judith Gridl

    Das Leben meines besten Freundes

    JudithGridl

    Die beiden Freunde Samir und Jacob sehen sich zum Verwechseln ähnlich, doch sie stammen aus unterschiedlichen Welten. In Samirs rauem Umfeld zählt allein das Faustrecht, während Jacob überbehütet aufwächst, seine Eltern ihn mit Benimm- und Reitkursen überfrachten und ihm dennoch nichts zutrauen.  Die Geschichte nimmt ihren Lauf, als Jacobs Eltern beschließen, ihren Sohn auf ein Elite-Internat zu schicken und nun die beiden Freunde die Gelegenheit ergreifen, ihre Welten zu tauschen. Denn Jacob möchte viel lieber bei seiner ersten Liebe Fine bleiben, Samir dagegen hat ein ganz anderes Problem: Er muss seinen Vater suchen, der vor ein paar Monaten mitten in Berlin verschwunden ist. Während Samir mit Hilfe des Internets seinen Vater sucht, nimmt Jacob sein Leben - ohne Wissen seiner Eltern - in die Hand.  Judith Gridl trinkt ihren Pfefferminztee am liebsten in Berlin-Wedding, dem "Kiez mit Kante", doch zum Spazierengehen gibt es nichts Schöneres als den Botanischen Garten in Berlin-Steglitz; Steglitz und Wedding - das sind die beiden Stadtteile aus der ihre Romanfiguren stammen. Ursprünglich kommt sie aus München, wo sie Jura studiert hat. Sie etablierte sich nach dem Studium als Fernsehjournalistin, nach Drehbüchern und prämierten Kurzgeschichten ist "Das Leben meines besten Freundes" ihr erster Jugendroman.  Wir suchen Leserinnen und Leser, die ein Schwäche für Abenteuerromane haben, in denen es um Freundschaft, um unterschiedliche Milieus und um die Frage geht, was man mit seinem Leben anfangen will. Fühlt Ihr Euch angesprochen? Dann freuen wir uns auf die Bewerbung, um eines der fünfzehn Bücher zu bekommen.  Bewerbungsaufgabe: Gibt es eine Geschichte über eine Verwechslung von zwei Romanfiguren, die Euch besonders gut gefallen hat?  Danke an den Knesebeck-Verlag für das Bereitstellen der Bücher! 

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    • 141
  • Schön zu lesen

    Die Seele meiner Schwester

    hundeliebhaber

    05. September 2017 um 15:36

    Maddy und Ella sind eineiige Zwillinge und sind doch unterschiedlich wie Tag und Nacht: Maddy gehört zu den Coolen, ist immer perfekt gestylt und hat eine Menge Freunde. Ella hingegen zieht sich gern zurück, zeichnet und verbrint ihre Zeit mit ihrem besten Freund Josh.Eine Nacht verändert beider Leben. Es gibt einen Streit, der in einem Autounfall und Maddys Tod endet. Als Ella im Krankenhaus aufwacht, halten sie alle für Maddy. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung, indem sie Maddys Leben weiterführen will. Die Story des Romans hat mir gut gefallen und birgt sehr viel Potential. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und die Kapitel sind recht kurz, sodass sich das Buch schnell lesen lässt.Obwohl viele Charaktere in die Geschichte eingebunden sind, ist Ella die einzige, von der ich eine klare Vorstellung bekam - alle anderen bewegten sich eher so im Handlungsrahmen, "weil sie halt dazugehören".Es wird beim Lesen klar, dass sich das Buch vor allem auf Ella bezieht. Die Autorin schildert, welche Entscheidungen Ella trifft, wie ihre Mitmenschen reagieren und wie sie selbst fühlt. Vielleicht liegt es an dieser fokussierten Perspektive, dass die Handlung ein bisschen an Ernsthaftigkeit und Realität einsteckt. Von außen wirkt es manchmal so, als wäre alles sehr unrealistisch und könnte so niemals passieren. Wenn man sich dann aber bewusst macht, dass sich quasi das ganze Buch in Ellas Kopf abspielt, ist es doch wieder rund.Und auch das Ende passt absolut zur Geschichte und den Entwicklungen - auch wenn es nicht überraschend ist.

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  • Stilistisch sehr gut, inhaltlich sehr enttäuschend

    Die Seele meiner Schwester

    MissSternchen

    02. September 2017 um 21:10

    Zwei Zwillingsschwestern. Ein Unfall und nur eine Überlebende.Ella gibt sich nach dem tragischen Unfall für ihre Zwillingsschwester aus und versucht deren Leben zu leben, weil sie sich schuldig fühlt ihrer Schwester das Leben genommen zu haben. So weit finde ich anfangs die Story wirklich gut und bin ganz begeistert von dem Schreibstil. Sobald die Geschichte jedoch weiter fortschreitet wird sie für mich immer ungläubiger. Aufgrund einer Verletzung ist das Merkmal zur Unterscheidung der beiden nicht mehr zu sehen okay, aber die engsten Freunde und auch die Eltern sind meiner Meinung in der Lage trotzdem Unterschiede und sie richtige Schwester zu erkennen. Zudem ist das Ende für mich sehr enttäuschend, möchte aber nicht zu viel verraten. Aufgrund dessen kann ich leider nicht mehr sterne vergeben .

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  • Bringt einem zum Nachdenken...

    Die Seele meiner Schwester

    MalaikaSanddoller

    01. September 2017 um 21:38

    Versuche nie deine Zwillingsschwester nachzuahmen, schon gar nicht, wenn sie tot ist. Aber genau das macht Ella. Maddy zu sein, ist garnicht so einfach, als sie es sich vorgestellt hat. Sie hat eigentlich nicht vorgehabt, sich als ihre Zwillingsschwester auszugeben. Doch durch ein Missverständnis ist diese unglaublich schwierige Situation entstanden, in der Ella sich selbst kaum noch zurechtfinden kann. Im Labyrinth ihrer Lügen und der ihres eineiigen Zwillings, der eigentlich das Gegenteil von ihr war, versucht sie die Wahrheit zu finden.Das Buch hat mich zutiefst berührt - Ella versucht ihre Schwester zu spielen, weil sie glaubt, dass Maddy mehr geliebt wurde als sie. Aber durch diesen verzweifelten Versuch, die Erinnerung an ihre Schwester am Leben zu erhalten, verliert sie sich fast selbst.Die Geschichte zeigt eigentlich, dass man im Moment leben und Sachen, die einem wichtig sind, nachgehen muss. Sonst tut es einem später noch leid.Ella war mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen. Ich kann das Buch wärmstens allen weiterempfehlen, die Lust haben, durch den Sog des Buches abzutauchen und erst nach der letzten Seite wieder aufzukommen.

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  • Leserunde zu "Die Seele meiner Schwester" von Trisha Leaver, aus dem amerikanischen Englisch von Stefanie Frida Lemke

    Die Seele meiner Schwester

    diewortklauberin

    Zwei Schwestern – Ein dunkles Geheimnis Die Zwillingsschwestern Ella und Maddy gleichen sich wie ein Ei dem anderen – allerdings nur rein äußerlich. Die eine ist ruhig, zurückhaltend und ein bisschen eigen, die andere beliebt und stets im Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch die umschwärmte Maddy ist nicht die, für die sie alle gehalten haben. Ein folgenschwerer Unfall bringt ihr gut gehütetes Geheimnis ans Licht ..."Die Seele meiner Schwester" von Trisha Leaver, übersetzt aus dem amerikanischen Englisch von Stefanie Frida Lemke, ist ein packender Roman über Liebe und Verlust, Lüge und Wahrheit, der voller unerwarteter Wendungen und emotionaler Verwicklungen steckt. Macht mit bei der Leserunde und gewinnt eines von 25 Büchern!Mehr zum Inhalt Die Zwillinge Ella und Maddy gleichen sich aufs Haar. Doch während die beliebte Maddy überall um Anerkennung kämpft, sucht sich Ella lieber ein stilles Plätzchen, wo sie in Ruhe zeichnen kann. Eines Tages kommt es durch einen Streit der beiden zu einem tragischen Autounfall, bei dem Maddy ihr Leben verliert. Ella erwacht im Krankenhaus und wird von allen für Maddy gehalten. Aus Angst, ihre Eltern zu enttäuschen, übernimmt sie kurzerhand die Identität ihrer Schwester – und stellt bald fest, dass deren Leben voller dunkler Geheimnisse steckt. Ella muss sich entscheiden: soll sie die Lüge zugeben oder ihre eigenen Träume opfern?>> Hier geht's zur Leseprobe Mehr zur Autorin Trisha Leaver lebt mit ihrem Mann, ihren drei Kindern und einem ziemlich eigensinnigen Labrador auf Cape Cod. Sie ist eine chronische Tagträumerin, die die Welt ihrer Phantasie der profanen Alltagsroutine vorzieht. Sie schreibt Young Adult Contemporary Fiction, Psychological Horror und Science Fiction. Mehr zur Übersetzerin Stefanie Frida Lemke ist Literaturübersetzerin aus Leidenschaft an der Arbeit mit Sprache, Literatur und dem Medium Buch. Nach ihrer Ausbildung zur Buchhändlerin studierte sie Deutsche und Englische / Amerikanische Literaturwissenschaft. Seit 2010 lebt sie in Berlin und übersetzt Bücher aus dem Englischen. Foto: Katrin Kroll/ Quelle: KOSMOS VerlagNeugierig geworden?Gemeinsam mit Kosmos vergeben wir 25 Exemplare von "Die Seele meiner Schwester". Bewerbt euch bis einschließlich 26.07. für die Leserunde. Klickt auf den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:Was bist du für ein Charaktertyp? Ziehst du dich lieber in dein stilles Kämmerchen zurück oder tanzt du bei jeder Party auf den Tischen?Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden!Ich drücke euch die Daumen und freue mich auf die Leserunde!

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    • 664
  • vielversprechender Start, abfallendes Ende

    Die Seele meiner Schwester

    Ripper_books

    28. August 2017 um 19:45

    Maddy und Ella sind eineiige Zwillinge, doch unterschiedlicher könnten beide nicht sein. Maddy, die beliebte, "laute" und bei den coolen Kids akzeptierte und Ella, die ruhige, begabte Einzelgängerin. Doch trotz der Differenzen, Meinungsverschiedenheiten und Streitereien sind sie für einander da: die eine mehr die andere weniger. So kommt es das Ella mitten in der Nacht loszieht um Maddy von einer Party abzuholen. Doch diese Nacht verändert alles: ein Streit, eine Unachtsamkeit, ein tragischer Autounfall. Maddy verliert leider in dieser Nacht ihr Leben und Ella fällt eine folgenschwere Entscheidung.Beim lesen des Buches werden so einige Gefühle in einem geweckt: von Mitgefühl, Trauer bis hin zur Wut ist alles dabei. Das Buch ist super geschrieben, so dass man sich schnell in den Situationen wieder finden und mitempfinden kann. Die einzelnen Charaktere sind auch schön ausgebaut und durchdacht.Doch gibt es für mich leider einig Dinge die inhaltlich nicht schlüssig sind. Zum ersten: die Eltern können ihre Kinder nicht auseinander halten, sowie die engen Partner? Dann gibt es zum Schluss eine große Wendung und alle nehmen das einfach so hin?Schade eigentlich, da der Anfang wirklich vielversprechend und spannend klang. Zum Ende hin wird es inhaltlich leider sehr schwach.

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  • Die Seele meiner Schwester

    Die Seele meiner Schwester

    Lyreen

    21. August 2017 um 18:21

    #Rezension zu Die Seele meiner SChwester Volle 5 Sterne !Informationen zum Buch :Titel: Die Seele meiner SchwesterAutor: Trisha LeaverSeiten: 288Buchart :HCVerlag: KosmosISBN-13: 9783440149133Erhältlich : 2017Alter: ab 14Kosten : € 14,99Buchrichtung: RomanVorgängerbände: -Folgebände: -Verfilmung: jaInhalt:Die Zwillinge Ella und Maddy ähneln sich äußerlich wie ein Ei dem andern. Doch während die beliebte Maddy überall um Anerkennung kämpft, sucht sich Ella lieber ein stilles Plätzchen, wo sie in Ruhe zeichnen kann. Eines Tages kommt es durch einen Streit der beiden zu einem tragischen Autounfall, bei dem Maddy ihr Leben verliert. Ella erwacht im Krankenhaus und wird von allen für Maddy gehalten. Aus Angst, ihre Eltern zu enttäuschen, übernimmt sie kurzerhand die Identität ihrer Schwester – und stellt bald fest, dass deren Leben voller dunkler Geheimnisse steckt. Ella muss sich entscheiden: soll sie die Lüge zugeben oder ihre eigenen Träume opfern?Meine Meinung:Ich habe das Buch bei LovleyBooks gewonnen und habe mich mega gefreut.Beworben habe ich mich da das Cover einfach nur Klasse ist und der Klappentext tat sein übriges. Das Buch hat mich keine Sekunde enttäuscht und ich habe es fast in einem Rutsch durch gelesen.Wir lernen hier die Zwillinge Maddy und Ella kennen. Ella ist die besonnenere der beiden und Maddy geht auf Partys usw. Aber nicht Ella, Ella ist eher da um Maddy immer wieder aus der Patsche zu holen. Auch an einem Abend als Maddy anrief und Ella bat sie abzuholen, es eskaliert im Auto zu einen Streit , Ella hat alles Maddy um die Ohren was fällig war und dabei passiert ein Unfall. Maddy stirbt bei dem Unfall, da aber Maddy und Ella Klamotten getauscht haben da es geregnet hatte, kommt es durch ein Missverständnis dazu das man denkt das Ella für Maddy gehalten wird. Sie lässt alle in dem Glauben und verliert sich selber in ihren Lügen. Immer wieder fragt sie sich wem ihre Eltern mehr geliebt haben Sie oder Maddy, eine Zerreißprobe beginnt auf der Suche nach sich selber.Was ist wichtiger ? Beliebt zu sein ? Oder zu sein wie man ist ?Das Buch ist Klasse geschrieben und ich mochte Ella sofort , Maddy war mir so unsympathisch von Anfang an.Die Geschichte selber wie Ella dann für ihrer selbst kämpft war für mich genial umgesetzt.Die Charaktere hatten alle ihre Persönlichkeiten und wurden nicht einfach so hingeklatscht. Die Schriftgröße hat auch eine perfekte Größe.Pluspunkte:- Eine junge Frau auf der suche nach sich selberMinuspunkte:-Cover:- Einfach genial gestaltet

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  • Das Leben zweier Schwestern

    Die Seele meiner Schwester

    Primrose24

    20. August 2017 um 20:52

    Maddy und Ella sind eineiige Zwillinge, trotzdem sind sie beide sehr unterschiedlich. Maddy ist beliebt und steht gern im Mittelpunkt. Ella hingegen hält nichts von der Meinung anderer und zeichnet lieber, als auf sinnlose Partys zu gehen. Als Ella ihre Schwester von einer Party abholt, passiert ein folgenschwerer Autounfall in dem Maddy stirbt. Vollkommen durcheinander erwacht Ella im Krankenhaus und wird fälschlicherweise für ihre Schwester gehalten, doch anstatt den Fehler zu korrigieren beschließt Ella vor lauter Schuldgefühlen, sich weiterhin für ihre Schwester auszugeben und ihr das Leben zu geben, dass sie ihr mit dem Unfall genommen hat. Nur muss Ella erkennen, dass ihre Schwester zu sein schwieriger ist als sie dachte und dass sie Geheimnisse hatte von denen Ella bisher nichts geahnt hat. Der Schreibstil ist sehr flüssig und passend für ein Jugendbuch. Die Idee hinter der Geschichte finde ich sehr traurig. Ich denke es wäre schon so unglaublich schwer seine Schwester zu verlieren, aber die eigene Zwillingsschwester zu verlieren muss ein Albtraum sein. Vor allem Ella ist mir als Charakter sehr sympathisch, während Maddy, trotzdem sie von Ella als jedermanns Liebling dargestellt wird, eher den unsympathischeren Part der Beiden einnimmt. Ich finde es insgesamt sehr traurig, dass niemand merkt, dass Ella nicht Maddy ist. Vor allem nicht, da Ella sich einige Ungereimtheiten erlaubt, die eigentlich schon hätten vermitteln können, dass sie nicht ihre Schwester ist. Bis zum Ende konnte ich mir auch nicht erklären, warum Maddy und Ella sich so plötzlich entfremdet haben. Maddys Verhalten gegenüber ihrer Schwester finde ich ziemlich ungenügend erklärt vor allem, da sie ja alle Zeichnungen von Ella im Geheimen gesammelt hat. Das ergibt für mich gar keinen Sinn an der Geschichte. Das Ende fand ich, obwohl letztendlich vorhersehbar, doch sehr schön. Der Konflikt mit Molly schien mir aber trotzdem nicht zur Gänze gelöst. Trotz kleiner Schwächen ein wundervolles Jugendbuch über Verlust und Familie mit sehr emotionalen und traurigen Szenen.

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  • Lesenswertes Buch (4,5 Sterne)

    Die Seele meiner Schwester

    Andrea-Leseratte

    20. August 2017 um 12:39

    Ella und Maddy: einige Zwillinge; sie sind äußerlich zum verwechseln ähnlich, aber vom Charakter und Auftreten könnten sie nicht verschiedener sein. Ein Streit, ein Wort gibt das andere und plötzlich ein schlimmer Autounfall. Maddy stirbt und die zurückhaltende Ella schlüpft in ihre Rolle. Doch bald merkt Ella, dass es nicht so einfach ist, sich als Maddy auszugeben und dann stößt sie auch noch auf ein dunkles Geheimnis ihrer Schwester. Wird Ella das Versteckspiel lange aufrechterhalten können? Und was ist mit ihren Freunden, die sie sehr vermissen? Merkt wirklich keiner, dass es sich um Ella handelt und nicht im Maddy? All das müsst ihr selber lesen... es ist sehr spannend, aber mehr verrate ich nicht. Der Schreibstil ist sehr lebendig, jung und klar. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und lässt den Leser die beschriebenen Emotionen sehr schön miterleben. Die Charaktere werden gut beschrieben, man kann sich die beiden Schwestern Ella und Maddy sehr gut vorstellen. Ella, die Malerin, gute Schülerin, aber Außenseiterin und Maddy, diejenige die gerne im Mittelpunkt steht, immer ordentlich gestylt, schulisch nicht gut, aber kommt mit Hilfe von Ella zumindest durch. Im Rahmen von Rückblicken erfährt der Leser auch immer wieder Dinge aus der Kindheit der verstorbenen Maddy. Das rundet die Geschichte schön ab und gibt dem Leser die nötigen Hintergrundinformationen. Weitere wichtige Personen sind, neben den Eltern, Josh, der beste Freund von Ella sowie Alex, der Freund von Maddy. Während Josh sehr sympathisch und einfühlsam dargestellt wird, kommt Alex sehr kühl und berechnend rüber. Die Rolle von ihm hat mir nicht so gefallen. Josh hingegen hat die Geschichte sehr bereichert. Er war mein Lieblingscharakter. Es mag vielleicht nicht ganz realistisch sein, dass man in die Rolle der verstorbenen Schwester schlüpft und selbst die Eltern merken es nicht; mich hat das nicht sonderlich gestört. Ich fand die Thematik sehr interessant. Aus meiner Sicht hätte nur das Ende etwas ausführlicher sein können. Das fand ich etwas schnell abgehandelt. Fazit: Von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Unglaublich emotional

    Die Seele meiner Schwester

    buecherschlucker

    20. August 2017 um 12:28

    Ganze Rezi: HierMeine Meinung:Wie ich es schon öfters erwähnt habe, hat mich die Story tatsächlich emotional total an meine Grenzen gebracht. Ich lese viele Bücher, die Melancholie, Tiefgründigkeit und auch traurige, emotionale Momente beinhalten, aber selten ist es vorgekommen, dass ich schon nach den ersten Seiten Tränen in den Augen bekommen habe. Dieses Buch hat mich also nach wenigen Seiten sowas von heftig berührt, dass ich nicht wusste, wie ich diese Geschichte überstehen soll. Ich habe richtig diesen Schmerz gespürt, die Ella bei dem Verlust ihrer Schwester hatte - es hat sich wirklich verdammt real angefühlt. Das kann aber auch an dem detaillierten und tiefgründigen Schreibstil der Autorin liegen, der mir unglaublich gut gefallen hat. Ich konnte mich sofort auf ihn einlassen und das hat sich auch bis zum Schluss nicht geändert. Durch die Ich-Perspektive von Ella konnte ich mich als Leser super in die Person hineinversetzten - sonst hätte es mich ja auch nicht so berührt. Ich glaube, solch ein Schreibstil ist für alle Genres angenehm. Ich war dann also teilweise wirklich dagesessen und musste das Buch für einige Momente zuklappen, weil sich meine ganze Lunge und mein Herz zusammen gezogen hat und meine Gedanken einen Wirbelsturm versursacht haben. Dieses Buch hat so viele Gefühle in mir geweckt, dass es fast nicht zu ertragen war. Einerseits war das anstrengend für mich und meinen Kopf - anderseits war das für mich auch einfach das Zeichen, dass die Autorin bei diesem Buch alles richtig gemacht hat. Es gab nicht unbedingt viele Überraschungsmomente oder Wendepunkte, aber irgendwie war das voll okay, denn die "Warum?"-Momente waren mehr als genug vorhanden. Dadurch hat der Kopf sehr viel alleine nachgedacht und spekuliert, da hat man einfach diese Spannungspunkte nicht gebraucht. Der Aspekt, dass Ella sich als Maddy ausgegeben hat, hat alleine schon sehr viel aufgewirbelt.  Viele andere aus der Leserunde bei Lovelybooks meinten, dass alles sehr vorhersehbar ist, was ich persönlich gar nicht fand. Natürlich hat man sich ein paar Sachen gedacht oder gewünscht, die dann auch so gekommen sind - das waren aber lediglich Gedankengänge und nichts, was den Plot oder das Ende verraten hat. Ich bin also super schnell durch das Buch gekommen und habe die Worte gerade so verschlungen. Schon nach den ersten Seiten, wollte ich, dass die Geschichte nicht endet und ich schätze, das ist ein gutes Zeichen.Fazit:Wie schon gesagt, hat mich das Buch emotional an meine Grenzen gebracht - der viel wichtigere Punkt ist aber, dass es vor allem einfach toll war. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe und werde es definitiv nicht so schnell aus meinem Kopf und Herzen löschen können. Wer also ein Buch lesen möchte, bei dem sich die Gefühle und Emotionen ganz nah und real anfühlen, sollte es unbedingt lesen. Ihr werdet es nicht bereuen!

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  • Emotional, berührend und fesselnd

    Die Seele meiner Schwester

    zeilengefluester

    19. August 2017 um 15:24

    Ein Buch über Zwillinge und wie ein Unfall zu einer Lüge wird und diese alles verändert. Inhalt: Die eineiigen Schwestern Maddy und Ella könnten nicht unterschiedlicher sein. Die eine kämpft um Anerkennung, ist beliebt in der Schule und wird von allen gemocht. Während die andere im Schatten steht und sich lieber ein ruhiges Plätzchen zum Zeichnen sucht. Durch einen schweren Schicksalsschlag ändert sich alles, Maddy kommt bei einem Autounfall ums Leben und alles ändert sich. Denn im Krankenhaus halten alle Ella, die überlebt hat, für ihre Schwester Maddy. Ohne lange zu überlegen, nimmt sie den Platz ihrer Schwester ein und tut so als wäre sie Maddy. Kann das alles gut gehen oder wird die Wahrheit ans Licht kommen? Wie werden wohl alle reagieren? Eine Geschichte über Freundschaft und Verbundenheit. Über Familie und Zusammengehörigkeit. Meine Meinung: Ich hatte das Glück dieses Buch bei Lovelybooks zu gewinnen und zusammen mit anderen in einer Leserunde zu lesen. Durch die Leseprobe wollte ich dieses Buch dann noch dringender lesen, da es mich sehr angesprochen hat. Ich konnte mich schon von Anfang an mit der Geschichte oder den beiden Schwestern identifizieren, daher war ich sehr gespannt. Die Geschichte hat mich von Anfang an gefesselt, manche Stellen waren wirklich berührend und emotional. Ella hat es wirklich schwer, schnell wird ihr klar, dass das Leben ihrer Schwester zu übernehmen, gar nicht so leicht ist. Auch wenn sie äußerlich identisch aussahen, waren ihre Persönlichkeiten, ihre Macken, ihre Bewegungen, ihre Stimmen nicht dieselben. Die Unterschiedlichkeit der beiden Schwestern sehe ich kritisch gegenüber. Da ich selber eine Zwillingsschwester habe, weiß ich wie ähnlich man sich wirklich ist. Auch wenn man das am Anfang vielleicht nicht denkt, es sind die Kleinigkeiten auf die es ankommt. Ich denke Maddy wollte gerne mehr so sein wie Ella und Ella wiederum mehr wie Maddy. Ich habe die ganze Zeit gehofft, dass die Wahrheit ans Licht kommen würde. So kann Ella doch gar nicht selber trauern, sie kann sich nicht von ihrer Schwester verabschieden, wenn alle noch denken das Maddy am Leben ist und nicht Ella. Auf der einen Seite kann ich ihr Handeln das Leben von ihrer Schwester weiterzuführen verstehen, sich als Sie auszugeben vor ihrer Familie und Freunden. Weil sie einfach Ihre Eltern nicht verletzen wollte. Aber auf der anderen Seite verstehe ich nicht, wie sich Ella das selber antun kann, das muss doch eine Qual sein. Ich würde das nicht schaffen, wenn das meine Schwester wäre. Außerdem denke ich, dass man mit dem Schicksal nicht spielen sollte, denn irgendwann kommt es immer wieder auf einen zurück. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass dieser „Identitätswechsel“ ein Teil ihrer Trauer ist. Ich denke dass Ella es einfach nicht wahr haben möchte, dass sie ihre Schwester wirklich verloren hat. Sie gibt sich die Schuld an dem Unfall und würde sofort an ihre Stelle treten wenn sie könnte. Ich denke dass sie so einfach besser mit ihrer Trauer umgehen kann. Diese Geschichte ist mit so vielen Gefühlsebenen verbunden, das ich zuerst gar nicht wusste, was ich denken soll, tut sie mir leid oder will ich sie am liebsten anschreien, das sie endlich die Wahrheit sagen soll. Dieser Moment als Ella zu ihrer Mutter sagte „Du hast mich schon verloren. Ich bin in derselben Nacht gestorben wie meine Schwester,“ da konnte ich meine Tränen wirklich nicht mehr zurückhalten. Diese tiefe Liebe und Verbundenheit zu ihrer Schwester, das Buch hat mich emotional manchmal wirklich bis zum Abgrund getrieben. Trotz allem muss ich aber sagen, dass mir da noch etwas Spannung gefehlt hat, das Buch war nicht langweilig, aber so eine Wendung, mit der man vielleicht nicht gerechnet hätte, hätte mir gut gefallen. Da ich das meiste schon ziemlich vorhersehbar fand. Mit Ella konnte ich mich wirklich identifizieren, ich habe sie einfach verstanden und so war sie mir sehr sympathisch. Sie versucht es allen recht zu machen, möchte eigentlich das richtige tun, auch wenn es nach hinten losgeht. Ella ist so ein Mensch, der einfach falsch verstanden wird, alle sehen doch nur das was sie sehen wollen. Und nur weil Ella vielleicht etwas ruhiger ist und nicht die neuesten Klamotten trägt, ist sie noch lange kein interessanter Mensch. Maddy fand ich zunächst ziemlich arrogant und von sich selber eingenommen. Sie war immer die beste, klügste und schönste, zumindest in Ihren Augen. Aber im Laufe der Geschichte, habe ich verstanden, was es wirklich heißt beliebt zu sein. Was man für Bürden auferlegt bekommt, wie man sein muss. Wie alle ein Sehen. Du darfst keine Fehler machen. Trotz allem nur um beliebt zu sein, ihre eigene Schwester so im Stich zu lassen, fand ich wirklich schade. Der Schreibstil war wirklich angenehm, so detailreich das man alles gut verstehen konnte. So hatte man eine spezielle Verbindung zu Ella, man wusste was sie fühlt und denkt. Alleine durch den Schreibstil hätte ich das Buch an einem Tag lesen können, wenn ich genug Zeit gehabt hätte. Das Ende war gut aber sehr vorhersehbar, trotz allem hat es mir gefallen. Man konnte sich schon vorher denken, was passieren würde. Auch fand ich es schade dass das Ende so kurz war, plötzlich kam das und das und dann war die Geschichte auch schon vorbei. Dadurch blieben am Ende immer noch ein paar Fragen offen, da hätte das Ende vielleicht noch ein bisschen ausgebaut werden können. Ich fand das Buch wirklich berührend. Das schwierige Thema mit dem Tod, hat die Autorin meiner Meinung nach wirklich gut gemeistert. Nicht viele, können den Tod in ein Buch einbauen und es so real wirken lassen. Ich kann es absolut weiterempfehlen. Bewertung: 4/5

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  • Rezension zu Die Seele meiner Schwester

    Die Seele meiner Schwester

    Elektronikerin

    18. August 2017 um 11:32

    Klapptext:Zwillingsschwestern. Ein tödlicher Unfall. Eine folgenschwere Lüge.Was wissen wir über die, die wir lieben - und über uns selbst?"Ella und Maddy sind eineiige Zwillinge und können doch unterschiedlicher nicht sein: Maddy ist beliebt und selbstbewusst, Ella still und introvertiert. Nach einer Party kommt es zu einem tragischen Unfall, bei dem Maddy stirbt. Als Ella erwacht, denken alle, sie sei Maddy - und Ella lässt sie im Glauben. Doch schon bald wird sie mit dunklen Geheimnissen konfrontiert, von denen niemand wusste. Niemand ausser Maddy."Meine Meinung:Der Schreibstil der Autorin liest sich gut. Der moderne und lockere Schreibstil lässt einem durch die Seiten fliegen. Die Grund Idee der Geschichte ist gut, aber der Plot weist einige Fehler auf. Niemand merkt, dass Ella, die Identität von Maddy annimmt. Vor allem, dass die Eltern nicht merken, wer sie ist. Im ersten Moment ist verständlich, dass sie nichts merken. Sie sind von der Trauer und der Freude, dass eine überlebt hat und die andere gestorben ist geblendet. Aber, nach einer gewissen Zeit, hätten sie es doch merken sollen.Die Charaktere der Handlung bleiben für mich etwas oberflächlich und kann die Beweggründe der Hauptprotagonistin Ella nicht nachvollziehen. Das Ella ihr Leben aufgibt und das Leben ihrer Schwester leben möchte, kann ich hingegen nachvollziehen. Sie gibt sich die Schuld am Unfall und an ihrem Tod. Die anderen Protagonisten bleiben auch etwas blass.Das Ende hat mir nicht sehr gefallen, weil Ella's Handeln keine Folgen hat und ihr die Eltern vergeben.Zur Autorin:Trisha Leaver lebt mit ihrem Mann, drei Kindern und einem ziemlich eigensinnigen Labrador auf Cape Cod. Sie ist eine chronische Tagträumerin, die Welt ihrer Phantasie der profanen Alltagsroutine vorzieht. Sie schreibt Young Adult Contemporary Fiction, Psychological Horror und Science Fiktion. Sie ist Teil der Society of Children's Book Writers and Illustrators, des Cape Cod Writers Centers, der International Thriller Writers und der Young Adult Scream Queens, einer Gruppe von neun Autorinnen, die Horror todernst nehmen. Fazit:Ein Jugendbuch, bei dem es mir etwas an Spannung gefehlt hat und die Charaktere blass sind. Dennoch eine gute Grundidee . Wer eine ruhige Geschichte mag ist mit diesem Buch gut bedient. 

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  • Es konnte mich leider nicht überzeugen

    Die Seele meiner Schwester

    Svanny

    16. August 2017 um 11:55

    Inhaltsangabe: Die Zwillinge Ella und Maddy ähneln sich äußerlich wie ein Ei dem andern. Doch während die beliebte Maddy überall um Anerkennung kämpft, sucht sich Ella lieber ein stilles Plätzchen, wo sie in Ruhe zeichnen kann. Eines Tages kommt es durch einen Streit der beiden zu einem tragischen Autounfall, bei dem Maddy ihr Leben verliert. Ella erwacht im Krankenhaus und wird von allen für Maddy gehalten. Aus Angst, ihre Eltern zu enttäuschen, übernimmt sie kurzerhand die Identität ihrer Schwester – und stellt bald fest, dass deren Leben voller dunkler Geheimnisse steckt. Ella muss sich entscheiden: soll sie die Lüge zugeben oder ihre eigenen Träume opfern? Übersetzt von Stefanie Frida Lemke. Fazit: Wie die Überschrift schon erkennen lässt, hat mir das Buch nicht so gut gefallen. Ich beginne erstmal mit dem Schreibstil und ähnlichem, bevor ich zum Inhalt komme. Das Buch konnte man sehr flüssig lesen und die Charaktere waren gut herausgestellt und so war ich schnell in der Geschichte drin. Es wurden die Szenen auch nicht unnötig ausgeschmückt um Seiten zu füllen, sondern hatten genau die richtige Länge, um Spannung aufzubauen. Deswegen gebe ich dem Buch auch zwei Sterne, denn an sich ist es nicht schlecht geschrieben, nur inhaltlich hat es für mich einige Kinken, zu denen ich jetzt kommen möchte. Vorsicht, eventuell Spoiler! Der Anfang war noch ganz gut und auch recht spannend aufgebaut. Aber es gab einfach viel zu viele Aspekte, die meiner Meinung nach nicht passten. Beispielsweise kann ich mir nicht vorstellen, dass die Eltern ihre Zwillinge nicht auseinander halten können. Und auch die besten Freunde bzw. der Partner wird wohl seinen Zwilling erkennen. Das man Außenstehende recht schnell blenden kann, das kann ich nachvollziehen. Sehr enttäuscht war ich, als "aufgedeckt" wurde welcher Zwilling überlebt hat, plötzlich die Welt wieder gut war. Die Eltern waren plötzlich recht glücklich und auch der Umkreis, dabei ist immer noch ein Mensch tot. Das war wirklich nicht nachvollziehbar.

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