Troon Harrison Kallisto

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Inhaltsangabe zu „Kallisto“ von Troon Harrison

Zentralasien um 104 v. Chr. Die 13-jährige Kallisto wächst als Tochter eines wohlhabenden griechischen Händlers in Erschi auf, der Stadt der Himmlischen Pferde, wie die Achal-Tekkiner auch genannt werden. Von ihrer Mutter, einer Nomadin und ehemaligen Sklavin, hat sie die Kunst des Kriegerreitens gelernt. Und sie hat von ihr gelernt, die Freiheit zu lieben. Ein Leben ohne ihre Lieblingsstute Schwan kann sie sich nicht vorstellen. Als eines Tages die chinesische Armee in Erschi einmarschiert und Schwan beschlagnahmt, muss Kallisto handeln ...

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  • Rezension zu "Kallisto" von Troon Harrison

    Kallisto

    WildWhisper

    23. July 2012 um 12:48

    'Kallisto' ist ein unerwartet schönes Buch von einer mir bisher unbekannten Autorin, das dennoch einige Mankos aufweist. Die Geschichte ist spannend: Ein Mädchen vor 2000 Jahren, das um seine geliebte Schimmelstute 'Schwan' kämpft und dabei zu unerwarteter Stärke findet. Die Charaktere sind liebenswürdig, zwar nicht alle besonders plastisch gezeichnet und hin und wieder aus Stereotypen-Schubladen, aber dennoch gewinnt man sie im Laufe der Geschichte ausnahmslos lieb bzw. beginnt, so verdammen, dafür, dass sie auf der Seite der Bösen stehen. Kallisto ist eine ideale Identifikationsfigur, auch wenn ihre Schüchternheit teils etwas unpassend war, da sie schon gen Anfang der Geschichte relativ eigensinnig und stark für ein Mädchen der damaligen Zeit war. Das ganze Buch ist spannend, es entstehen eigentlich kaum lange Wartezeiten und es gibt immer wieder überraschende Wenungen. Die im Klappentext erwähnte Entführung Schwans durch die chinesische Armee findet zwar erst am Ende statt, doch auch danach dreht sich (fast) alles um den Verbleib der weißen Stute. Prinzipiell hält das Buch also jeden Leser in Atem, auch wenn ich den Aufbau der Geschichte hin und wieder relativ ... plump bzw. durchschaubar fand. Damit meine ich NICHT vorhersehbar, sondern eher, dass die Autorin sich vieler bekannter Elemente einer Abenteuergeschichte bediente und diese benutzte, wann immer sie gerade Spannung brauchte. SPOILER: Z.B. musste Kallisto nach einem Schatz suchen, war in einem Grab eingeschlossen und gewinnt Schwan bei einem Reiterwettbewerb mit Bogenschießen etc. zurück. Manchmal fiel die Authenzität also der Spannung zum Opfer. Auch der Leopardenangriff und die daraus resultierende Krankheit der Mutter waren, bei Licht betrachtet, nur ein Mittel zum Zweck, damit Kallisto während des Krieges auf sich allein gestellt ist und sich als mutige Heldin beweisen kann (oder warum wurde ihre Mutter NACH dem Abenteuer so schnell wieder gesund...?) Es gibt ein 'very happy end', alle Probleme sind auf einmal gelöst (vielleicht gab es eine begrenzte Seitenzahl...?), aber den sympathischen Protagonisten gönnt man das irgendwie. Ja, das Buch hat seine Schwächen, aber diese sind in eine packende Geschichte eingewebt, der man sie verzeihen kann. Der Stil hat mir prinzipiell sehr gut gefallen, da ich poetische, ausufernde Beschreibungen durchaus gerne mag, nur hinkten manche Vergleiche leider (und an Vergleichen aller Art bestand eine Art Overkill) und vor allem am Anfang wurde so ziemlich ALLES mit einem Gebirgsbach verglichen, was mich irgendwann doch störte. Die Sprache besserte sich aber nach den ersten 30 Seiten und das Buch wurde zunehmend flüssiger zu lesen. Was mir aber leider auch noch ins Auge gestochen ist, war die Verwendung von teilweise doch sehr modernen Wörtern. Kallistos Mutter ist beispielsweise eine 'Pferdetrainerin' und ein geflecktes Pferd ist ein 'Appaloosa' (was historisch gesehen inkorrekt ist, da die gescheckte Pferderasse der Appaloosas von den Nez Percé - Indianern nach Appaloosa-Fluss benannt wurde und Asien und Amerika vor 2000 Jahren noch nichts von einander wussten... Aber gut.) Die meisten dürften diese Kleinigkeiten nicht stören, aber mir sind sie dennoch aufgefallen. Insgesamt war es aber doch eine tolle, atmosphärische Lektüre, die ich eigentlich nur empfehlen kann!

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  • Rezension zu "Kallisto" von Troon Harrison

    Kallisto

    Fantasie_und_Träumerei

    23. May 2011 um 08:58

    KLAPPENTEXT: Zentralasien um 104 v. Chr. Die 13-jährige Kallisto wächst als Tochter eines wohlhabenden griechischen Händlers in Erschi auf, der Stadt der Himmlischen Pferde, wie die Achal-Tekkiner auch genannt werden. Von ihrer Mutter, einer Nomadin und ehemaligen Sklavin, hat sie die Kunst des Kriegerreitens gelernt. Und sie hat von ihr gelernt, die Freiheit zu lieben. Ein Leben ohne ihre Lieblingsstute Schwan kann sie sich nicht vorstellen. Als eines Tages die chinesische Armee in Erschi einmarschiert und Schwan beschlagnahmt, muss Kallisto handeln … ZUR AUTORIN: Troon Harrison lebt mit ihrem Mann, einem Hund und zwei Pferden in Ontario, Kanada. Sie hat bereits 24 Bücher für verschiedene Altersklassen in unterschiedlichen Genres geschrieben, für die sie schon mehrfach ausgezeichnet wurde. EIGENE MEINUNG: In meiner Kindheit habe ich ein Pferdebuch nach dem anderen verschlungen. Da ich jedoch nicht nur einfach Pferdefan, sondern seit meinem fünften Lebensjahr begeisterte Reiterin und seit etwa elf Jahren auch Trainerin bin, ist es mir wichtig, dass Pferdebücher nicht nur einfach von der Freundschaft zwischen Reiter/in und Pferd erzählen, sondern auch den Tatsachen entsprechen. Das bedeutet, wenn ein Autor sich irgendwelche illusorischen Geschichten aus den Fingern saugt, die mit dem realen Leben nichts zu tun haben und einfach nicht den Fakten entsprechen, dann kann ich damit leider nichts anfangen. Umso begeisterter war ich als ich „Kallisto“ las. Von Anfang an merkt der Leser, dass Autorin Troon Harrison selbst begeisterte Pferdebesitzerin ist, weshalb sie Pferdewissen und das besondere Verhältnis, das zwischen Pferd und Reiter entsteht, zu einem traumhaften und dennoch lehrreichen Buch zusammen basteln kann. Sie glänzt mit Pferdewissen, ohne dass ihr Roman trocken wird und die eigentlich Geschichte darin untergeht. Zudem hat sie sich sehr viele Gedanken gemacht und über eine seltene Pferderasse, die Achal Tekkiner geschrieben, wozu genaue Recherchen von Nöten waren. Besonders was den geschichtlichen Hintergrund dieser Rasse angeht. Protagonistin Kallisto ist taff, mutig und wild. In einer von Männern dominierten Welt, versucht sie Fuß zu fassen und ihren Willen durch zu setzen, was nicht immer ganz einfach ist. Denn als jüngste Tochter eines Kaufmanns hat sie sich dem Willen ihres Vaters und ihrer älteren Brüder zu fügen. Dies bedeutet vor allem, dass ihr Vater schon ihren zukünftigen Verlobten ausgewählt hat. Arasch ist der Sohn des ersten Falkners des Königs, sehr attraktiv, aber hochmütig und auf seinen Vorteil bedacht. Kallisto, die auf dem Gestüt ihrer Mutter, zwischen stolzen Hengsten und wilden Fohlen, aufwuchs, ist nicht für ein Leben im Haus geschaffen. Wer soll sich auch um ihre Stute Schwan, die am selben Tag wie Kallisto geboren wurde und als Schimmel ein Glückspferd ist, kümmern? Als ihre Mutter auch noch schwer von einem Schneeleopard verletzt wird, bleibt Kallisto keine andere Wahl als sich eigenhändig gegen die Wünsche der Männer zu wider setzen. Denn sie und ihre Mutter sind die einzigen, von denen Hengst Greif sich reiten lässt. Als dann auch noch die chinesische Armee einrückt, um die himmlischen Achal Tekkiner, die der Legende nach den Kaiser weise und unsterblich machen sollen, zu stehlen, ist Kallistos Kampfgeist geweckt. Keinesfalls kann sie es zulassen, dass ihr jemand ihre geliebten Pferde nimmt. Wenn es denn so einfach wäre... Das Ambiente des Romans ist unglaublich. Eine Mischung aus Nomadenleben, 1001 Nacht und Pferdestall lassen das Leserherz höher schlagen. Dank der bildlichen Schreibe hat man das Gefühl den Wüstensand zwischen den Zähnen zu spüren und den Geruch der sagenhaften Achal Tekkiner in der Nase zu haben. Gekonnt paart die Autorin Pferdewissen und Abenteuer, Leidenschaft und Mythologie. Natürlich ging mir die Beziehung zwischen Kallisto, ihrer Mutter und den Pferden besonders nahe. Verursachte mir stellenweise und sogar jetzt, wenn ich noch ein mal daran denke, jede Menge Gänsehaut. Denn jeder, der mit Pferden zu tun hat, weiß, dass es immer ein Pferd gibt, zu dem man eine besondere Beziehung hat. Zu dem man so eine starke Bindung hat, wie Kallisto zu ihrer Stute Schwan, wo jeder für den anderen durchs Feuer gehen würde. Als kleines Extra findet sich im Anhang eine kleine geschichtliche Exkursion zur Sage und Entwicklung der Achal Tekkiner. FAZIT: „Kallisto: Reiterin der Wüste“ ist ein toller Roman, der nicht nur Reiter/innen begeistert. Autorin Troon Harrison überzeugt mit Spannung, Mythologie, einer taffen Heldin und der Gabe, dem Leser Gänsehaut zu verursachen. Für Pferdefreunde, egal ob groß oder klein, ein absolutes Muss.

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