Trudi Canavan Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

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Inhaltsangabe zu „Die Magie der tausend Welten - Die Begabte“ von Trudi Canavan

Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – denn ihr gehört längst sein Herz.

Zäher Anfang. Habe mir viel mehr versprochen von einem Canavan!

— Finky
Finky

Spannender und guter erster Teil!

— germanbookishblog
germanbookishblog

Wunderschöne Geschichte

— cat10367
cat10367

Tolle Geschichte, mal was anderes, macht neugierig auf mehr und die Charaktere nehmen einen mit

— Meliskat
Meliskat

Ein super Buch! Kurz verwirrend aber alles in allem Top!

— EnysBooks
EnysBooks

Das Buch hat meiner Meinung nach für fast 700 Seiten zu viele Längen.

— AnnabelleGreenleaf
AnnabelleGreenleaf

Schönes Start in eine neue Trudi Canavan Reihe

— apfelkindchen123
apfelkindchen123

Schöne Idee, die Charaktere konnten mich nur nicht so ganz fesseln.

— Shaylana
Shaylana

Eine Trilogie, die man LEIDER nur als Ganzes genießen kann!! (*)

— Insider2199
Insider2199

Die Welten sind extrem facettenreich und faszinierend und auch die Charaktere so liebevoll, einfach toll!

— Limonetta
Limonetta

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  • Die Begabte von Trudi Canavan

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Finky

    Finky

    13. September 2017 um 16:56

    Die Begabte ist der Auftakt zu der neuen Reihe, Die Magie der tausend Welten, von Trudi Canavan. Die Geschichte fängt an mit Tyen, einem Zauberer in Ausbildung auf der Akademie. Anfangs war er mir total unsympathisch. Ich empfand ihn als extrem Naiv was seine Weltanschauung angeht. In jedem noch so offensichtlich schlechten Menschen, noch das Gute zu suchen und es jedem Recht machen zu wollen ging mir echt auf die Nerven. Auch störte es mich das die Geschichte nie wirklich zu einer Aussage kam. Es wird viel drum herum geredet, ohne das es wirklich voran geht. Den Weg in die Story fand ich überhaupt nicht. Dann ganz plötzlich als es endlich anfing spannend zu werden, wechselt die Autorin zu einer komplett anderen Welt, mit einer komplett anderen Protagonistin und anderen Lebenssituationen. Das war der erste Moment an dem ich das Buch abbrechen wollte! Aber da sagte ich mir..... Du liebst die Bücher von Trudi, es wird bestimmt besser. Also lernte ich Rielle kennen. Eine wenig selbstbewusstes Persönchen, das Angst vor Priestern hat weil es schwärze sieht. Dieser Handlungsstrang hat mir zwar insgesamt etwas besser gefallen und die Protagonistin war mir sympathischer, aber ich kam immer noch nicht in die Story. Jedes mal wenn es endlich spannend wurde, sprang man wieder in den anderen Handlungsstrang und verlor so de Faden. Am Ende des Buches wird man dann ohne Erklärung einfach im Regen stehen gelassen. Finden die Handlungsstränge noch einen gemeinsamen Nenner? Zum Glück habe ich erst angefangen zu lesen, als alle 3 Bücher raus waren. Ich habe lange gebraucht um die Rezension für dieses Buch zu schreiben. Eigentlich bin ich ein riesiger Fan ihrer Bücher. Aber mit diesem, tue ich mich mega schwer. Es war schön zu sehen das sie ihrer Art, wie Magie funktioniert, treu geblieben ist, doch für mich war es anstrengend das Buch zu lesen. Und jetzt warten da noch 2 weitere Teile darauf, gelesen zu werden. Vielleicht habe ich auch einfach viel zu hohe Erwartungen an die Reihe gestellt. Darum tut es mir fast schon leid das ich nur 2 Sterne vergeben kann. Mein Fazit: Für meinen Geschmack zu viele Längen und zu wenig Spannung.

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  • Interessant, aber nicht ganz einfach

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Meliskat

    Meliskat

    27. February 2017 um 19:29

    Von Trudi Canavan war ich bislang einfachere Geschichten gewohnt - diese hier war dann doch eine ungewohnte Herausforderung. Dass diese zwei Geschichten zunächst unabhängig von einander erscheinen und man erst später den Zusammenhang erkennt, lässt mich zwiegespalten zurück: Ist das jetzt geglückt oder nicht? Ich wollte im Grunde immer, wenn ich in der einen Geschichte drin war, diese weiter lesen und nicht die der anderen Figur. Am Ende konnte ich es dann aber kaum erwarten, den zweiten Teil zu lesen. Alles in allem ist es doch eine besondere Geschichte, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe.

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  • Zu wenig Tiefe, zu gespaltene Geschichte

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    hiddenbookparadise

    hiddenbookparadise

    30. December 2016 um 12:54

    Dieses Buch war eines jener, die man lediglich beenden möchte und dies ist definitiv kein gutes Zeichen.Eigentlich kann man das Buch nicht als "ein" Buch bezeichnen, sondern werden zwei beinahe gänzlich unterschiedliche Geschichten erzählt und ließe es sich ohne weiteres in zwei Bände teilen, wobei ich eines von beiden niemals in die Hand genommen hätte.Als Erstes wird man in die Welt von Tyen Eisenschmelzer (man hätte den englischen Namen ruhig beibehalten können) eingeführt, welche mit voller Magie gefüllt ist, die ich so bisher noch nie beschrieben gesehen habe, und einem Hauch Steampunk. Als Student findet er auf einer Expedition ein magisches Buch, Pergama. Dieses war einst eine Frau und ist nun von hohem Wert durch ihr Wissen sowie ihre außergewöhnlichen Kräfte, wodurch die Geschichte ins Laufen gerät.Nach fünf Kapiteln macht man Bekanntschaft mit Rielle aus einer anderen magischen Welt, die vollkommen anders als die von Tyen ist. Obschon sie Schwärze erkennen kann, entstehend nach dem Benutzen von Magie, ist es ihr dennoch nicht erlaubt zu zaubern, sondern dies ist nur den Priestern vorbehalten. Durch die Liebe begeht sie jedoch einen folgenschweren Fehler.An sich wäre die Verknüpfung zweier Geschichten sehr faszinierend und wird teils in anderen Büchern angewandt. Hierbei ist es jedoch so, dass beide Geschichten zum Schluss nicht zusammengeführt werden, sondern weiterhin alleinstehend sind. Außer der Magie haben sie vorerst keine Gemeinsamkeiten. Sie sind viel zu unterschiedlich. Am liebsten hätte ich nach wenigen Seiten jene Kapitel von Rielle einfach übersprungen. Hinzu kommen auch schlechte Übergänge zwischen den einzelnen Teilen. Nicht nur sind die Abschnitte für einen Charakter anfangs wesentlich zu lang, sodass man Teile des jeweils anderen vergisst, als würde man zwei Bücher hintereinander gleichzeitig lesen, sondern werden Sprünge in der Handlung gemacht. Sobald eine Situation augenscheinlich kompliziert wird, wird sie nicht ausformuliert. Wenn man Glück hat, bekommt man eine kleine Zusammenfassung. Für mich war hierbei das größte Problem, nicht mehr genau zu wissen, was nun geschehen und wer wer war, zumindest am Anfang als die einzelnen Teile noch sehr lang waren. Gegen Ende hin verkürzen sie sich immer weiter, bis Rielle und Tyen gemeinsam einen Teil bilden.Ein weiteres Hindernis in diesem Buch waren die unterschiedlichen Genres der "zwei" Bücher. Während es sich bei Tyen um eine einsteigende Abenteuer-High-Fantasy-Mischung handelt, liest man beinahe eine reine Liebesgeschichte bei Rielle, die nur wenige Elemente der Magie aufgreift. Nach nicht allzu langer Zeit platzt jedoch die schöne Idee der Magie und empfand ich die Welt, die Handlung, die Charaktere etc. rein oberflächlich. Das Interesse an allem ging für mich verloren, denn ist dieses Buch ohne richtige Tiefe. Die Handlungen geschehen, aber bei Tyen beispielsweise immer im gleichen Verlauf, sodass man ein andauerndes Auf und Ab ohne große Unterschiede hat. Mit der Zeit treten recht viele Wiederholungen auf und tauchen mehr Logikfehler auf.Beide Protagonisten sind eher schwammig und äußerst naiv. Ich kann nicht einmal sagen, wie alt sie waren, um ihr Handeln recht beurteilen zu können, ob es typisch für eine der Welten ist. Während Tyen zu manchen Zeiten interessant war, wenngleich auch nur mit einer beschriebenen, aber nicht spürbaren Entwicklung, war Rielle in ihrer kitschigen Liebesgeschichte unglaublich vorhersehbar, unpassend, nervend und in sich widersprüchlich. Schon recht früh bereiteten mir ihre Kapitel Unwohlsein, da es (kurz gesagt) schlecht war. Es ist unbegreiflich, weshalb die Autorin zum Ende hin noch solche Wege hatte einschlagen müssen. Ich fragte mich nur noch: "Ernsthaft?". Diesen Gedanken trug ich auch bei den Vorstellungen in beiden Welten, dass das männliche Geschlecht besser als das weibliche ist. Dieses Bild wird derart klischeehaft wendet und dabei waren Trudi Canavan in den tausenden Welten alle Wege offen.Zum Schluss konnte der Schreibstil auch nicht überzeugen. Es fehlten die meisten Beschreibungen von Personen oder wurden diesen anhand von nicht gegebenen Informationen gemacht, zum Beispiel war jemand größer als Tyen, doch kannte man nicht einmal dessen Größe. Nur manche Beschreibungen wurden vollzogen, die jedoch beispielsweise bei Izare, Rielles Liebhaber, zu Verwirrungen führten, denn war er anfangs als ein Priester eingeführt worden und später hieß es, er sei ein Künstler. Hierbei handelt es sich auch nicht um eine Stelle, an der ich mich verlas. Weiterhin sind Umschreibungen von Orten oder Gegenständen bis ins Detail vorhanden, aber sind sie dennoch nicht eindeutig. Wie ein Luftwagen aussieht, ist für mich immer noch unklar, ebenso manche Orte. Es entstehen Skizzen und keine vollständigen Bilder. Für ein besseres Verständnis wäre auch eine Karte definitiv hilfreich gewesen.Alles in einem war ich zu Beginn von dem Buch fasziniert, aber sobald manche Makel aufgefallen sind, waren diese nicht mehr zu ignorieren und es stellte ich mir nur der Wunsch ein, möglichst bald das Buch zum Schluss zu bringen. Hiermit hat mich Trudi Canavan nicht überzeugt, obschon es interessante Ansätze für die Fortsetzung gibt.

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  • Super Buch mit vielen, tollen Ideen! Will die Fortsetzung! Jetzt!!!

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    EnysBooks

    EnysBooks

    22. December 2016 um 20:44

    ZusammenfassungIn diesem Buch geht es um Tyen und Rielle.Tyen ist ein Geschichte- und Magiestudent an einer Akademie und findet bei einer Exkursion ein ganz besonderes Buch, das einst eine Frau gewesen war. Pergama. Durch Magie wurde sie erschaffen und er will alles tun, um sie wieder in einen Menschen zurück zu verwandeln.Rielle ist eine normale Färberin am rande der edlen Gesellschaft. Sie gehört nirgens wirklich dazu und das macht ihr schwer zu schaffen. Als sie sich dann eines Tages in einen unwürdigen Künstler verliebt, macht sie sich selbst straftätig, um seine Träume zu verwirklichen. Dabei wird sie erwischt und weg gebracht. Doch dabei scheint in ihr mehr magische Begabung zu schlummern, die noch viel für die Folgebänder zu versprechen scheint.CoverDas Cover zeigt eine Frau ganz in weiss, wobei ich die Vermutung hege, dass es Rielle sein könnte. In ihrer Hand schwebt ein Feuer aus Magie, dass ihre ganze Umgebung voller Russ bedecken lässt. Es könnte natürlich auch Veroo sein, oder auch die menschliche Form Pergama's kommt für mich noch in Frage. Auf jeden Fall, lässt es einen über den Verlauf der Trilogie spekulieren und ich bin schon sehr gespannt, wie es weiter geht. Toll gestaltet!InhaltDer Inhalt ist sehr fliessend und magisch geschrieben. Ebenfalls bringt dieses Buch es fertig, sogar "langweilige" Szenarien, wie Wanderungen und InBook-Geschichten super spannend und fesselnd darzustellen. Das ist bei einem Buch von 671 Seiten nicht immer gegeben. So habe ich das gesamte Buch auch in ungefähr zwei Tagen verschlungen.FazitDieses Buch hat mich wirklich ziemlich gepackt und mein Herz mitgenommen. Die intellektuellen Dialoge und die tollen Charaktere haben es mir nicht leicht gemacht, dieses Buch aus der Hand zu geben. Trotzdem bin ich enttäuscht. Die Geschichte ging weniger voran als erhofft und nun muss ich fast ein ganzes halbes Jahr auf den zweiten Band warten, weil ich ihn wieder im Taschenbuch-Format haben möchte. Das macht es einem nicht gerade leicht.

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  • Nicht so gut wie sonst

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Jane1990

    Jane1990

    03. December 2016 um 21:38

    Bei einer Archäologischen Untersuchung eines Grabes, fand der junge Magierlehrling Tyen ein magisches Buch. Dieses Buch konnte in sein Innerstes schauen und mit ihm sprechen. Doch es barg auch sehr viele dunkle Geheimnisse und viele wollten es schon zerstören, da es sofort alles weis was dessen Besitzer weis. Und dann fand Tyen auch noch heraus das dieses magische Buch eine verfluchte Frau war, namens Pergama. Nun war es sein einziger und größter Wunsch Pergama wieder zu befreien. Doch welche Probleme er sich damit einhandelte war ihm zu Beginn noch nicht bewusst.   Eigentlich liebe ich die Bücher von Trudi Canavan. Doch nicht diese Reihe. yen ist zum aus der Haut fahren. Sein gesamter Charakter ist einfach nicht meine Welt. Und dann auch noch diese Szenenwechsel. Ich glaube die Hauptgeschichte ist die von Tyen. Doch ich bin mir nicht so sicher. Den die zweite war viel angenehmer und ich konnte mich viel besser mit der Protagonistin anfreunden. Doch auch dort fand ich einige Schwächen. Es tut mir so Leid für die Autorin, da ich sie so gern lese. " Die Gilde der schwarzen Magier" habe ich gesuchtet, genau wie "Sonea". Doch diese Reihe wird es einfach nicht mehr schaffen und da liegt es nicht am Schreibstil, der ist so gut wie eh und je. Es ist die Story die bei mir nicht auf einen guten Nerv gedrückt hat. Im Gegenteil, leider. Auf jeden Fall werde ich nicht weiter lesen. Das will und kann ich mir einfach nicht antun.

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  • Zu viele Längen

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    AnnabelleGreenleaf

    AnnabelleGreenleaf

    27. November 2016 um 10:09

    "Wenn du es versuchst, wirst du feststellen, dass selbst aus den dunkelsten Zeiten etwas Gutes erwächst." ~Izare (10 Rielle/ S.289) Kurzbeschreibung: Der junge Archäologe Tyen entdeckt ein magisches Buch, in dem seit vielen Jahrhunderten das Bewusstsein einer Frau gefangen ist: Pergama war einst eine talentierte Buchbinderin, bis ein mächtiger Magier sie mit einem Zauber belegte und dazu verfluchte, für alle Zeit das Wissen der Welt in sich aufzunehmen. Und so weiß Pergama, dass Tyens Heimat und allen, die ihm am Herzen liegen, eine schreckliche Katastrophe droht. Allerdings kann sie Tyen nur helfen, wenn es ihm gelingt, den Fluch des Buches zu brechen. Und tatsächlich hat Tyen keinen dringlicheren Wunsch, als Pergama zu befreien – der längst seine Liebe gehört. Meinung: Ich schätze mal, ich hatte zu hohe Erwartungen an das Buch. Es war irgendwie einfach nicht spannend, bzw. hatte ich es mir sehr viel spannender vorgestellt. Insgesamt ist es mehr oder weniger vorraussehbar. Die Geschichte wechselt zwischen den Protagonisten Rielle und Tyen, die ansich nicht miteinander zu tun haben und auch an ganz verschiedenen Orten leben. So weit so gut. Trotzdem passiert auf den 700 Seiten für meinen Geschmack zu wenig. Tyen befindet sich eigentlich das ganze Buch über auf der Flucht, wegen etwas, was er nicht getan hat. Wirklich interessant wird seine Geschichte erst auf den letzten 100 Seiten. Und bei Rielle dreht es sich größtenteils darum, ihr Leben mit der Gabe Schwärze (Der Rest verbrauchter Magie) zu sehen und Magie benutzen zu können umzugehen und sie geheim zu halten, da Magie dort wo sie lebt, den Priestern vorbehalten ist. Eine Idee in dem Buch fand ich allerdings sehr cool undzwar die Idee, dass durch Krativität Magie erzeugt wird. Im Buch selbst ist das natürlich wörtlich gemeint, dh. durch Malen etc. wird Magie erschaffen, aber ich denke auch in unserer Welt ist die Kreativität das, was Magie sichtbar macht und die Menschen verzaubert. Nebenbei: Wirklich gestört hat mich der Name "Grünwald" eines Waldes. Ähm, wusste die Autorin nicht, dass das der frühere Name des Düsterwaldes ("Großer Grünwald") aus Mittelerde ist? Und der Name "Helmburg" hat mich doch sehr an an "Helmsklamm" und "Hornburg" erinnert. (Kleiner Herr der Ringe- Fan hier..) Alles in allem ganz gut, obwohl ich leider sagen muss, dass es mich in eine Leseflaute gerissen hat. Deswegen werde ich den zweiten Teil erstmal nicht lesen.

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  • Wie Trudi mich um meine wertvolle Lesezeit betrogen hat ...

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Insider2199

    Insider2199

    Wie Trudi mich um meine wertvolle Lesezeit betrogen hat ... Die 1969 in Melbourne, Australien geborene Autorin arbeitete zunächst als Grafik Designerin u.a. für „Auralis“, einer australischen Zeitschrift für Fantasy, wo sie mit Fantasy-Kurzgeschichten begann. Der vorliegende Band ist der Auftakt der neuen Trilogie „Die Magie der tausend Welten.“ Zum Inhalt: Es werden zwei Handlungsstränge parallel erzählt: der junge Archäologe Tyen entdeckt Pergama, eine einst talentierte Buchbinderin, die von einem mächtigen Zauberer in ein magisches Buch verwandelt wurde, das all das Wissen jener in sich speichert, die es berühren. Sie erklärt ihm, dass es tausend andere Welten gibt und wie er mit Hilfe von Magie in diese gelangen kann, denn das ist unerlässlich, um seine eigene Welt vor einer Katastrophe zu bewahren. In solch einer anderen Welt, in der das Benutzen von Magie strengstens untersagt ist und von deren Priestern hart bestraft wird, lebt Rielle, die aus Liebe zu einem Maler einen folgenschweren Fehler begeht. Meine Meinung: Wenn man den Klappentext so liest (oder meine obige Summary), könnte man meinen, hmm, ganz interessant, könnte ein spannendes Buch werden. Pustekuchen! Der Handlungsstrang mit Rielle ist noch soweit ganz okay, weil er eine gewisse Dramaturgie enthält und gut strukturiert ist, aber der Teil mit Tyen ist zähflüssig! Dabei hat er einen dringlichen Wunsch – der dem Leser sogar im Klappentext versprochen wird!! – nämlich Pergama von ihrem Fluch zu befreien, aber davon ist in diesem ersten Teil absolut keine Rede. Stattdessen befindet er sich zu 90% der Zeit auf der Flucht in den Süden, nur um dann – oh Wunder! – die Welt zu wechseln. DAS hätte er auch gleich haben können, wenn er schon in Pergama eine Anleitung hat, wie es geht. Warum verschwendet er seine (und die Zeit des Lesers!) mit einer sinnlosen Flucht? Vor allem, was hat das mit der Kernhandlung – nämlich mit dem verzauberten Buch – zu tun? Gar nichts! Es füllt einfach nur Seiten! Man merkt dem obigen Absatz vielleicht meine grenzenlose Wut an – und man sollte wohl in dieser Stimmung keine Rezensionen verfassen – aber ich bin so stinksauer (ich kann es nicht anders sagen) und fühle mich v.a. um meine kostbare Lesezeit betrogen. Da quält man sich durch fast 700 Seiten, NUR um festzustellen, dass es keinen Schluss gibt: „Sorry Leute, ihr müsst leider den zweiten Teil lesen, um zu wissen, wie es weiter geht.“ Und ich HASSE das! Diese freche Manipulation durch den Autor! Es gibt für mich nichts Schlimmeres als ein Buch ohne Auflösung, daher vergebe ich nur einen Stern – es hat in diesem Fall nicht nur mit der Qualität des Werkes zu tun! Wozu überhaupt ein Buch lesen, das keine Auflösung liefert? Man stelle sich vor, man erwirbt ein Sachbuch „Wie baue ich ein Baumhaus“, das 700 Seiten von Baumhäusern erzählt und kurz, bevor die Erklärung zum Aufbau folgen soll – der Leser wartet schon gespannt darauf, denn deswegen hat er das Buch gekauft! – sagt der Autor: Sorry, hier ist es zu Ende, kauf dir den zweiten Teil! Ätsch, LOL! Gut, Filmfans könnten nun sagen, tja Peter Jackson hat seinen „Herr der Ringe“ und den „Hobbit“ auch in drei Teile zerteilt und jeder Teil endet mit einer Art Cliffhanger, aber DAS ist ein Film nach Vorlage, da wird ein Stoff eines Buches verarbeitet, d.h. der Zuschauer kennt evtl. schon das Buch und DAS ist komplett! Tolkien wäre sicher nicht auf die Idee gekommen, sein Werk zu zerstückeln! Er hat ein ganzes Werk abgeliefert, klar, mit 1300 Seiten ein verdammt langes Werk, aber ich lese lieber ein 2000-seitiges Buch als ein 700-seitiges ohne Schluss! Wenn die Verlage Angst vor solchen Seitenzahlen haben, warum wird der Leser nicht vorgewarnt? „Achtung, dies ist eine in sich geschlossene Trilogie!“ DANN weiß man, worauf man sich im Vorfeld einlässt, aber es nicht zu wissen und dann zum Kauf des 2. Teils manipuliert zu werden, empfinde ich persönlich als eine Frechheit. So genug ausgekotzt, sorry! Ich hätte der Autorin noch irgendwie verziehen – na ja „verziehen“ ist vielleicht übertrieben, aber sie hätte einen Stern mehr erhalten LOL – wenn sie wenigstens (!!) so nett gewesen wäre, die beiden Handlungsstränge am Ende zusammenzuführen. DAS hätte dem Leser dann ein gewisses „Scheinende“ vorgegaukelt, also quasi eine kleine Entschuldigung für das nicht vorhandene Ende. Aber so!!? Da liest man 700 Seiten über zwei Hauptfiguren, die anfangs offensichtlich nichts miteinander zu tun zu haben scheinen – aber der Leser rätselt natürlich und fragt sich die ganze Zeit, wann und wie kommen die beiden zusammen (DAS fragt sich der Leser immer (!!) bei zwei parallelen Handlungssträngen!) – und man nähert sich den letzten Seiten, und die beiden laufen sich tatsächlich nicht mal über den Weg! Einfach unfassbar! Jetzt habe ich so lange über den (nicht vorhandenen!) Schluss gemeckert, dass ich gar nichts über das Buch an sich gesagt habe. Na ja, erstens es ist definitiv Fantasy für Jugendliche (da bin ich also nicht ganz die Zielgruppe, aber das ist jetzt natürlich keine Kritik!), aber auch sonst hat mir der Schreibstil nicht sooo gefallen, v.a. weil jede Figur die Eigenart hat, Dinge bis ins Letzte zu analysieren, selbst wenn es dabei um Gefühle geht. Da es eine Eigenart aller Figuren ist (und daher sehr nervt), spürt man doch sehr verstärkt die Autorin dahinter, was eigentlich nie gut ist, wenn sich jede Figur gleich verhält. Natürlich würde ich gerne wissen, wie es weitergeht, v.a. bin ich schon gespannt, wie und wo die beiden aufeinander treffen und somit werde ich wahrscheinlich – wohl oder übel – den zweiten Teil irgendwann lesen (der dritte Band existiert vorerst nur in der Original-Version), aber es wir eine lange (sehr lange!) Zeit dauern, bis meine Wut verraucht sein wird. Bis dahin wird es dann sicher auch den dritten Band schon in Deutsch geben. LOL Fazit: Eine Trilogie, die man nur als Ganzes genießen kann. Dieser Teil hätte vielleicht noch 2,5-3 Sterne von mir erhalten, aber ein Buch ohne Schluss hat in meinen Augen nicht einmal einen Stern verdient, sorry.

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    • 8
  • Typisch Trudi Canavan Geschicht

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    apfelkindchen123

    apfelkindchen123

    16. November 2016 um 18:19

    Alles in allem finde ich, dass dies eine sehr schöne Geschichte ist. Jedoch finde ich den Wechsel zwischen den Protagonisten oftmals störend. Die Geschichte ist auch ungleich aufgeteilt, was mich ebenfalls stört. Ansonsten ist es eine sehr typische Welt der Magie für Trudi Canavan. Ich bin jedes Mal bezaubert von ihrer Fantasie

  • Gelungener Auftakt zu neuer Serie, welcher einige Fragen offen lässt

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Nimithil

    Nimithil

    12. October 2016 um 18:04

    Trudi Canavan gehört zu den Autoren, von wem ich sehr gerne Bücher lese. Die Gilde der schwarzen Magier habe ich sehr schnell verschlungen. Das Buch wechselt zwischen zwei Hauptprotagonisten Tyen und Rielle, welche abwechselnd in den Kapiteln behandelt werden. Sie wirken sehr gegensätzlich, jedoch teilen sie die Magie. Rielle wächst in einer Welt auf, wo Magie als etwas schlechtes, wenn überhaupt für höher gestellte Menschen geeignet, ist. Hingegen bei Tyen die Magie zu seinem Alltag gehört. In diesem ersten Teil finden diese beide nicht zu einanders, was den Leser zum Weiterlesen anregen soll. Das wirkt zu Beginn etwas verwirrend, weil man wartet bis sie sich treffen.Canavan hat einen sehr flüssigen Schreibstil und erzählt detailreich genug um sich in das Buch hineinfinden zu können. Ein Schreibstil der mich in ihrem Bann zieht. Bei der dicke des Buches jedoch nicht immer empfehlenswert, da es mehr als 500 Seiten hat. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der gerne in eine Fantasywelt einsteigt und dabei auch bei einer Triologie knapp 2000 Seiten liest. Dies ist auch notwendig, denn es werden im ersten Teil einige Fragen aufgeworfen, die erst in den kommenden beantwortet werden.  

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  • Die Magie der tausend Welten - Die Begabte

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    angeltearz

    angeltearz

    11. September 2016 um 11:43

    Ich mag die Bücher von Trudi Canavan total gerne. Ich mag ihren Schreibstil sehr gerne. Sie fesselt vom ersten Augenblick an. Jeder, der sie schon mal gelesen hat, der weiß wovon ich schreibe.Wenn nicht das dicke Aber wäre.Der Klappentext hat mich sofort angesprochen. Es ist ein Plot, den ich so noch nicht kannte. Und dann noch von dieser Autorin. Perfekt!Jaaaaa, allerdings geht es nicht nur um Tyen. Es gibt noch eine weitere Geschichte, um eine weitere Protagonistin. Deren beiden Geschichten wechseln sich immer wieder ab. Naja, auch die andere Geschichte ist nicht weniger interessant.Mir gefallen beide Charaktere auch sehr gut. Sie sind grundverschieden, aber aber trotzdem viele Gemeinsamkeiten.Trudi Canavan schreibt gerne dicke Bücher. Es ist normal bei ihr. Ich glaube, Bücher unter 500 Seiten gibt es bei ihr gar nicht. Aber eigentlich macht es auch nichts, weil -wie gesagt- ihr Schreibstil fesselt. In diesem Buch war es allerdings sehr, sehr, sehr zäh und lang. Ich habe leider richtig arg kämpfen müssen.In anderen Rezensionen wird es auf die Übersetzung geschoben. Mag vielleicht richtig sein, aber ich möchte mich da nicht aus dem Fenster lehnen und es auch darauf schieben.Für Fans der Autorin ist dieses Buch sicherlich was. Einfach selber ausprobieren, ob man klar kommt. Ich bin mir aktuell nicht sicher, ob ich diese Reihe weiter verfolgen möchte. Mal sehen.Das Cover: Ich finde das Cover total schön. Es passt einfach wunderschön zusammen und macht ein rundes Bild.Fazit: Ein toller Plot, sehr schöne Charaktere, aber leider sehr zäh und lang. Total untypisch für die Autorin.

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    • 2
  • Klappentext vs. Inhalt

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    EireMtl

    EireMtl

    30. August 2016 um 18:46

    Der Mensch, der den Klappentext geschrieben hat, hat scheinbar das Buch nicht gelesen.... Das war ja vielleicht verwirrend!Obwohl das Buch mit der Geschichte um Tyen und Pergama beginnt, gefällt mir die Handlung von Rielles Geschichte wesentlich besser und diese las sich wesentlich spannender weg. Bei Tyen erwartet man aufgrund des Klappentextes zu viel und wird dann mit einer langweiligen Verfolgungsjagd über etliche Seiten hinweg geplagt und fragt sich: "Mh! Wann beginnt denn nun endlich die Reise durch die tausend Welten?" - Antwort: "auf den letzten 50!"Von daher wird sich diese Art des Reisens wohl auf die kommenden zwei Bände beziehen und vermutlich werden auch die beiden Geschichten von Tyen und Rielle erst in den kommenden Bänden zusammengeführt. Auch hier stellt sich über knapp 600 Seiten die Frage: Wieso lese ich hier eigentlich zwei unterschiedliche Geschichten?Also, das Buch las sich gut, aber Tyens Geschichte wurde lediglich spannend gehalten, weil man insgeheim hoffte, dass das Abenteuer bald beginnen würde...*schnarch*.

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    • 2
  • Ein schöner Start in eine Reihe

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    GrueneRonja

    GrueneRonja

    03. July 2016 um 20:04

    Tyen ist ein Student der Akademie von Leratia, einer Industriemacht. Dort wird Magie vor allem für das Betreiben diverser Maschinen benutzt. Tyen studiert Geschichte und Zauberei, in der Hoffnung so einen guten Job zu bekommen. Bei einer Ausgrabung findet er ein magisches Buch. Als es sich ihm offenbart, und er beschließt, es nicht der Akademie auszuhändigen, ändert sich sein ganzes Leben. Rielle ist Schülerin im größten Tempel von Fyre, einer eher ländlichen Gegend. Nur den Priestern ist es gestattet, Magie zu nutzen. Jeder, der Magie den Engeln stiehlt, ist ein Befleckter und wird aus Fyre verbannt. Rielle hofft durch ihre gute Bildung einen guten Ehemann zu finden, und so die gesellschaftliche Stellung ihrer Familie zu festigen. Als sie auf dem Heimweg vom Tempel von einem Befleckten als Geisel genommen wird, ändert sich ihr ganzes Leben. Dieses Buch ist sehr vielschichtig. Es beschreibt die Leben von Tyen und Rielle, die unterschiedlicher nicht sein können. Ähnlich wie das Stadtleben mit dem sehr ländlichen Leben. Die beiden scheinen auf den ersten Blick nichts gemein zu haben, doch bei genauerem Hinsehen wird eins klar: Magie beherrscht ihre Leben. Das Buch ist fantastisch zu lesen. Der Titel hat auf den ersten Blick, und auch auf den zweiten, nichts mit dem Buch so wirklich zu tun, deswegen hoffe ich sehr auf die nächsten Teile, dass sie etwas erklärender sind. Der Schreibstil ist sehr flüssig, man taucht sofort nach Leratia und Fyre ein. Es ist, als würde man über den Markt oder durch die Akademie schlendern, mit Tyre oder Rielle an der Seite. Die Charaktere sind sehr schön beschrieben, mir fehlen sie jetzt schon ein wenig. Ich bin sehr froh, dass mich dieses Buch von Trudi Canavan nicht enttäuscht hat, und kann es jedem empfehlen.

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  • Trudi Canavan ist mit einem spannenden neuen Buch zurück!

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    BlueSunset

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    Ein toller Auftakt und für Fans von Trudi Canavan eine absolute Leseempfehlung. Inhalt Tyen ist Zaubereistudent und angehender Archäologe. Bei Ausgrabungen mit seinem Professor und anderen Studenten findet er ein Buch ohne Inhalt in einem Grab. Schnell entdeckt er, dass dieses Buch magisch ist und auf seine Gedanken antworten kann. Das Buch ist Pergama, die einst eine lebende Frau war und von einem Magier zu einem Buch gefertigt wurde, um das Wissen der Welt in sich zu sammeln. Seine Entdeckung verbirgt Tyen zunächst vor seinem Professor und der Akademie in Angst, sie würden den wahren Wert des Buches unterschätzen oder sie vernichten wollen. Diese Befürchtungen bewahrheiten sich, als die Akademie das Buch in die Hände bekommt, als gefährlich einstuft und zur Vernichtung freigibt. Bevor Pergama vernichtet werden kann, fällt sie Tyen wieder in die Hände. Doch nun wird er als Dieb durch das ganze Land gejagt und Tyen steht eine abenteuerliche Flucht bevor… Rielle lebt in einer Welt, in der Magie verboten ist. Denn diese gehört den Engeln und darf ihnen nicht genommen werden. Lediglich die Priester, die im Auftrag der Engel handeln, dürfen sie verwenden. In der Stadt werden aber immer öfter „Befleckte“ entdeckt – Menschen, die verbotenerweise Magie erlernt und benutzt haben. Diese wurden von der gesuchten Verführerin in Magie unterwiesen. Rielle, die einen Kontakt zur Verführerin entdeckt, versucht sie nun auf eigene Faust zu finden, um den Priestern bei ihren Nachforschungen zu helfen. Es gelingt Rielle auch die Frau zu finden, aber die Begegnung endet anders als Rielle erwartet hätte… Meine Meinung… …zum Inhalt: Die zwei Handlungstränge sind in verschiedenen Welten angesiedelt und werden klar getrennt geführt. Sowohl Tyens als auch Rielles Geschichte nehmen unvorhergesehene Wendung, die die Beiden an ihre Grenzen treiben und sie vor schwierige Entscheidungen stellen.  Trudi Canavan lässt sich Zeit die Charaktere und ihre Welten ausführlich zu beschreiben und dem Leser näher zu bringen. Trotzdem ist ein Spannungsbogen zu finden, sodass diese Erklärungen nicht langweilig oder zu ausführlich sind. Wie auch in „Die Gilde der schwarzen Magier“ finde ich die Beschreibung der Magie und deren Anwendung ungewöhnlich und kreativ. Sie wirkt authentisch und realistisch, sodass ich mir gut vorstellen konnte, wie es sich anfühlen würde, Magie zu fühlen und zu benutzen.   Einen kleinen Wermutstropfen gibt es in diesem Buch jedoch: Während die beiden Geschichten jeweils einen roten Faden aufweisen, so ist dieser in dem Buch als Gesamtes schwer zu finden. Erst zum Schluss bekommt man eine Idee, wie die Geschichten in Verbindung stehen könnten. Doch schließlich ist dies der Auftakt zu einer neuen Trilogie und mich persönlich hat es nicht gestört. Ich kann mir aber vorstellen, dass es einigen Lesern schwer fallen könnte, solch ein Buch zu lesen.  …zur Sprache: Obwohl Trudi Canavan sich keiner besonderen Sprache bedient, hat sie einen eigenen Schreibstil. In ihren Büchern bekommt man ein ganz besonderes Leseerlebnis, da man ganz und gar in die erfundenen Welten eintauchen kann und möglichst lange Zeit dort verbringen will. ...zum Cover: Anhand des Cover sieht man ganz klar: Dies ist ein Canavan. So sehr ich die Frauen in ihren Roben mag, umso mehr habe ich mich langsam an ihnen sattgesehen. Auch die englischen Cover weisen das altbekannte Muster auf, doch finde ich das Cover zu „Die Begabte“ interessanter und neuer. Schade, dass diese neue Idee in Deutschland nicht übernommen wurde. Fazit: Mit dem „Die Begabte“ hat Trudi Canavan einen tollen neuen Auftakt zu einer neuen Trilogie geschaffen.  Für Canavan-Fans ist dieses Buch ein Must-Read, denn sie zeigt wieder einmal, dass die ihr die Ideen nicht ausgehen und sie sich trotzdem treu bleiben kann. Auch Fans von High- und All-Age-Fantasy können ohne Probleme zu diesem Buch greifen. „Neulingen“ würde ich jedoch empfehlen zunächst die Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ zu lesen. Denn „Die Begabte“ umfasst 672 Seiten und ist somit ein ziemlicher Brocken, den man wohl erst genießen kann, wenn man sich für den Schreibstil der Autorin begeistern kann. Hinzu kommt, dass dies der erste Band ist und die Zusammenführung der Erzählstränge noch nicht stattgefunden hat.  Ich vergebe dem Buch trotzdem 5 Sterne, da es mich total überzeugt hat und ich mich sehr auf den nächsten Band freue!  Das Buch ist 2014 im Penhaligon Verlag erschienen und kostet in Deutschland 19,99 €

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    • 2
  • puh, sehr schlecht übersetzt

    Die Magie der tausend Welten - Die Begabte
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    Start einer neuen Trilogie: "Die Magie der tausend Welten" erster Band: "Die Begabte" von Trudi Canavan.Ich war sehr gespannt, nach all den Büchern rund um Sonea eine völlig neue Trilogie von Trudi Canavan kennenzulernen.Und umso enttäuschter war ich: Nicht wirklich neu, gleiche Muster, das hätte ich noch hingenommen. Aber es zog sich endlos und das gleich zweimal:Der Roman besteht aus zwei Geschichtsfäden, die sich in diesem Band nicht treffen. Die erste Geschichte handelt von einem Studenten, dem übel mitgespielt wird. Er flüchtet als Dieb aus der Universität und eine wilde Verfolgungsjagd mit Versteckspielen beginnt. Die Umwelt und Technik erinnert an Steampunk Fantasy, was ja an sich sehr interessant, aber eben nicht neu ist.Was mich aufmerken ließ: Die Magie wird hier als Kraft bezeichnet, die endlich ist, zwar durch Kreativität nachgebildet wird, aber eben doch für den Erhalt der Gesellschaft in zunehmendem Maße verbraucht wird. Diesen Wink mit Zaunpfahl fand ich doch eine überraschende Idee.Die zweite Geschichte handelt von einer jungen Frau, die dummerweise magische Fähigkeiten hat, was für Frauen verboten ist. Sie ist aufgrund der niederen gesellschaftlichen Stellung unglücklich, zumal ihre Mutter nicht einsehen will, dass sie von anderen Mädels gemobbt und von den jungen Herren verlacht wird. Sie fühlt sich wohl bei den kreativen Künstlern, die in ihrer gesellschaftlichen Stellung allerdings noch tiefer stehen.Gut, die Parallelen zu Sonea verzeihe ich. Aber es ist recht zäh und langatmig geschrieben. Dazu kommt, dass offenbar die Übersetzerin nicht wirklich Spaß hatte. es gibt kaum einen Abschnitt ohne Fehler. Furchtbaren Ausdruck, schlechter Stil und immer wieder Fehler in der Grammatik, das macht mir keinen Spaß, das so zu lesen.Vielleicht sollte man doch mehr im Original lesen, wenn deutsche Verlage  keinen Wert mehr legen auf ein korrektes Deutsch.Schade.(Und leider liegt hier schon der zweite Band, "Der Wanderer", ebenfalls auf deutsch.)

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

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    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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