Die Novizin

von Trudi Canavan 
4,4 Sterne bei1,982 Bewertungen
Die Novizin
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (1758):
DianaEs avatar

spannende, fesselnde Fortsetzung, die ich weiter empfehlen kann.

Kritisch (41):
cecilyherondale9s avatar

Nach dem sehr guten ersten band hat mich dieses buch sehr enttäuscht. es konnte mich nicht mehr richtig fesseln und ich habe es abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "Die Novizin"

Ein neues hinreißendes Fantasy-Epos voller Magie, Abenteuer und Leidenschaft – für Leser jeden Alters!

Sonea hat sehr unter ihren Mitschülern in der Magiergilde zu leiden, die ihre ärmliche Herkunft verachten und auf ihr Talent neidisch sind. Als Gildenmeister Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie jedoch in noch viel größere Probleme, denn Akkarin verbirgt ein düsteres Geheimnis.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442243952
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:604 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:19.06.2006
Das aktuelle Hörbuch ist am 16.07.2007 bei cbj audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    DianaEs avatar
    DianaEvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: spannende, fesselnde Fortsetzung, die ich weiter empfehlen kann.
    Trudi Canavan - Die Gilde der schwarzen Magier, 2, Die Novizin

    Trudi Canavan - Die Gilde der schwarzen Magier, 2, Die Novizin


    Natürlich war abzusehen, das Sonea es nicht leicht mit ihren Mitschülern haben wird, aber Regin lässt sich besonders viele Grausamkeiten einfallen und scharrt seine Freunde um sich, um das Mädchen aus dem Hüttenviertel zu quälen. Sonea weigert sich, sich zu wehren, und sich stattdessen auf den Unterricht zu konzentrieren und sogar in die Winterklasse aufzurücken.

    Doch so einfach macht Regin es ihr nicht, er steigt ebenfalls in die neue Klasse auf und setzt somit Sonea noch weiter unter Druck.

    Der Hohe Lord findet heraus, was Sonea damals, als sie noch nicht der Gilde beigetreten ist, herausgefunden hat und übt einen Vergeltungsschlag, der noch mehr Neid unter Soneas Mitschülern entstehen lässt...


    Der zweite Band der Die Gilde der schwarzen Magier” war im Gegensatz zu seinem Vorgänger durchweg spannender und fesselnder aufgebaut, es gab nicht ganz so viele Längen im Handlungsstrang von Sonea, dafür leider in dem von Lord Dannyl, und hielt eine Unmenge an Überraschungen parat, die dem Buch einige Wendungen gibt.

    Ich bin froh, dass ich nach dem ersten Band nicht aufgehört habe zu lesen, denn hier hat die Autorin weiterhin das Potenzial um Sonea erweitert und gut ausgearbeitet.

    Auch diesmal sind die Charaktere wieder lebendig und facettenreich beschrieben, Sonea ist zwar eine Kämpferin, aber in diesem Band hat sie leider auch viel einstecken müssen, was ich einerseits verstehe, andererseits hätte ich mir aber auch gewünscht, dass sie sich viel eher auf ihre Stärken besinnt, sich vielleicht Hilfe holt oder das ihr die Lehrer beispringen. Doch was will man erwarten, wenn jeder denkt, ein Hüttenmädchen, egal wieviel Potenzial es hat, sollte nicht an der Gilde unterrichtet werden? Es ist eine gute Story, die mich gefesselt hat, weil ich mit Sonea mitgelitten habe, Regin aber auch den Hohen Lord verflucht habe.

    Rothen hat es in diesem Band auch nicht einfach. Wir lernen auch seinen Sohn Dorrien kennen, der mir sehr sympathisch, charmant und witzig aber vor allem auch hilfreich erschien, aber nicht nur das, er hat seine Stärken und ich bin gespannt, wie und ob es mit ihm im nächsten Band weiter geht.

    Der Hohe Lord hat mehr Geheimnisse, als wir bisher erahnen können, und in mir regt sich langsam die Hoffnung, dass er vielleicht doch nicht so ganz böse ist, wie wir ihn bisher kennengelernt haben. Das ist alles allerdings Spekulation und ich bin auf den Abschluss im nächsten Band neugierig, der hoffentlich weiter an Stärke und Spannung zunimmt.

    Der Handlungssstrang um Dannyl, der mich bereits im letzten Band mit seinen Charme einwickeln konnte, hat mich hingegen etwas gelangweilt und mir ist bis jetzt immer noch nicht klar, warum er hier so ausführlich dargestellt wurde. Natürlich finde ich die „Liebesgeschichte“ ganz nett, aber da wäre die Perspektive anderer Magier sicherlich interessanter gewesen, zum Beispiel die von Rothen oder von mir aus auch von Lady Vinara.

    Die Autorin beschreibt die Gilde, die Arena und auch das Tunnelsystem sehr gut und detailliert, genau wie die übrigen Schauplätze kann ich sie mir gut vorstellen.


    Die Story ist kurzweilig und temporeich, es gibt eine gute Mischung aus Spannung, Humor und Emotionen, es wird mehr gezaubert und Sonea entdeckt ihre Stärken und Schwächen. “Die Novizin” hat mir besser gefallen als der erste Band, hält aber immer noch genug Potenzial zurück, und ich hoffe das die Autorin mit dem nächsten Band ein würdiges Finale schreibt und alle Fäden zusammen laufen.


    Das Cover passt zum ersten Band und gefällt mir sehr gut.


    Fazit: spannende, fesselnde Fortsetzung, die ich weiter empfehlen kann. Knappe 4 Sterne.

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    weltentzueckts avatar
    weltentzuecktvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte hat so viel Potenzial - aber das mit dem Spannungsbogen muss Canavan noch ein bisschen üben...
    Nicht überragend, nicht furchtbar.

    Im zweiten Teil der Trilogie passiert genau genommen nicht allzu viel. Sonea ist Teil der Gilde (warum auch nicht? Ihre Abneigung der Gilde gegenüber konnte ich ohnehin noch nie verstehen…), wird zur Magierin ausgebildet und hat – oh, welche Überraschung! – ein besonders ausgeprägtes Talent. Sehr passend, da sie sich alles am liebsten selbst beibringen möchte (obwohl sie vor einem Jahr noch nicht einmal lesen konnte). Das einzige, was ihrem Glück im Wege steht, ist der unangenehme Regin. Mobbing vom Feinsten und Sonea lässt es mit sich machen, weil sie natürlich nicht weiß, wie viel Macht in ihr steckt…

    Wie ihr seht, gibt es leider einiges, das mich an der Geschichte stört. So zum Beispiel auch das Ausbleiben detaillierter Beschreibungen des Erlernens der Magie. Man nehme Harry Potter zum Vergleich (okay, das ist nicht ganz fair): Bei Harry Potter kannte man nach dem ersten Band allerlei Zaubersprüche ohne das man sie hätte auswendiglernen oder nachlesen müssen. Es geschah ganz automatisch. Sonea hingegen scheint immer mehr zu lernen und immer besser zu werden und alles so gut zu meistern, aber die meiste Zeit wusste ich nicht, was sie denn genau lernt und meistert! Stattdessen begleitet der Leser sie unbeirrt auf ihrem Weg zum Unterricht, in die Bibliothek oder in den Speisesaal. Das war etwas langweilig.
    Auch den zweiten Handlungsstrang um Dannyl fand ich eher langatmig. Obwohl die Geschichte insgesamt bisher viel Potenzial hat, wird dieses nicht voll ausgeschöpft. Den Spannungsbogen bekommt Canavan einfach nicht hin. So häufig, wie die Charaktere die Lippen schürzen, scharf Luft holen und kichern, kann es aber auch gut sein, dass die Spannung einer schlechten Übersetzung zum Opfer fiel.

    Gut gefallen hat mir die Entwicklung Soneas. Und auch Rothen ist mir im Laufe des Buches mehr und mehr ans Herz gewachsen.
    Mit der Entscheidung Akkarins, Sonea bei sich aufzunehmen, kommt dann auch etwas auf, das sich mit Spannung vergleichen lässt.

    Obwohl diese Rezension eher kritisch ausfällt, hatte ich Spaß an dem Hörbuch. Man sollte nicht zu viel erwarten, aber es ist eine nette Unterhaltung für unterwegs.

    Die Geschichte bekommt von mir 3 gut gemeinte Sterne und the benefit of the doubt – wer weiß, vielleicht begeistert Band 3 ja viel viel mehr!

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    __Franzi__s avatar
    __Franzi__vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Jeder einzelne Charakter ist authentisch & super gelungen und mit dem detaillierten & zauberhaften Schreibstil einfach ein umwerfendes Buch.
    Ich bin restlos begeistert

    Kurz: Ich bin restlos begeistert. Wo es im ersten Teil „Die Rebellin“ noch ein paar Längen gab, herrscht im zweiten Teil auf den gesamten fast 500 Seiten pure Spannung und Nervenkitzel. Jeder einzelne Charakter ist authentisch und super gelungen und zusammen mit dem detaillierten und zauberhaften Schreibstil einfach ein umwerfend gutes Buch.

    (Im Folgenden sind Spoiler(!) zu Band 1 enthalten)

    Am Ende des ersten Bands wurde das dunkele Geheimnis des Hohen Lords der Gilde Akkarin teilweise gelüftet und dies zieht sich wie ein roter Faden durch das zweite Buch. Als erzählende Charaktere treten Sonea, Dannly, Rothen und nun auch der Administrator Lorlen auf und alle beschäftigen sich in der einen oder anderen Art neben ihren eigenen Problemen mit Erkundungen zu den Machenschaften des Hohen Lords.

    Sonea hat zudem als einzige Novizin aus den Hüttenvierteln der Gilde mit Missbilligungen und Ausgrenzungen seitens der anderen Novizin zu kämpfen. Ihre starke weitere Entwicklung war schön mitzuerleben. Dannly wird zum Botschafter eines der verbündeten Länder ernannt und die Einblicke von ihm haben mir super gefallen. Dannly ist ein sehr sympathischer Charakter und man erfährt nicht nur über seine neuen Aufgaben einiges sondern auch über ihn persönlich. Als alter Freund von Akkarin kommt der Administrator auch einige eigene Abschnitte im Buch, da er die größte persönliche Beziehung zu dem Hohen Lord hat und auch einige Gerüchte aus der Stadt und Gilde hautnah mitbekommt, gefielen mir diese Abschnitte auch besonders gut. Rothen kommt etwas weniger vor als im ersten Teil, was auch am Verlauf der Geschichte liegt. Der Hüttenjunge und Freund der Diebe Ceryni hat keine eigene „Stimme“ mehr und kommt leider auch nur kurz vor. Doch das kann sich im 3. Teil natürlich wieder ändern. Ich bin gespannt, auch wie es mit Akkarin weiter geht! Ein sehr mysteriöser, geheimnisvoller Charakter, der mir  aber sehr gut gefällt, da man nicht wirklich weiß, ob man ihn wirklich zu den „Bösen“ zuordnen kann.

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    Buchlieb-Schnabelvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Spannung, Alltagprobleme und magische Differenzen. Eine wunderbare Fortsetzung.
    Tolle Fortsetzung mit Spannung und Magie

    Ich weiß nicht wirklich was ich sagen soll außer Toll. Es ist wieder wunderbar geschreiben mit veschiedenen Perspektiven und es erscheid wieder einmal wie mehrere Geschichten die langsam zusammen laufen.

    Wir haben natürlich wieder die Perspektive von Sonea, wie sollte es ander sein. Die sich mit dem Alltag als Novize herumschlagen muss und zusätzliche Probleme lösen muss, die sich durch ihre Herkunft mit den anderen Novizen hat. Ihre Handlungen sind wieder gut nachvollziehbar auch wenn ich ihr an der einen oder anderen Stelle gerne einmal in den Ars... getreten hätte.

    Ansonsten haben wir die Perspektive von Lord Dannyl, der zu Botschafter ernannt wurde und nun auf Reisen ist mit einer geheimen Aufgabe von Lorlen in der Tasche. Ich finde es schön endlich mal etwas mehr über Dannyl und seine Beweggründe zu erfahren, da er mir schon im ersten Teil sehr gefallen hat.

    Dann haben wir noch die Sicht von Lord Lorlen, der damit klar kommen muss das sein engster Freund und Hoher Lord Akkarin schwarze Magie betreibt. Es ist toll gemacht wie hin und hergerissen er ist seinen alten Freund mit solchen bösen Machenschaften zu sehen und wie er standhaft versucht den Schein der unbeschwerten Freundschaft aufrecht zu erhalten. (Ob das Geheimniss raus kommt und er seine Gedanken verbergen kann verrate ich jetzt nicht)

    Und natürlich ist auch wieder die Perspektive von Lord Rothen dabei. Er ist nun der Mentor von Sonea und macht sich Sorgen um sie wegen der ganzen Scherereien und auch dem dunklen Geheimnis das er, Lorlen und Sonea für sich behalten müssen ohne die Möglichkeit etwas unternehmen zu müssen. Leider muss ich sagen das im gegensatzt zum ersten Teil die Geschichte aud Rothens Sicht nicht immer sehr spannend und vielleicht auch ein bisschen unwichtig waren. Es erschien meist als sein es nur mit eingebracht worden weil er im ersten Teil so eine wichtige Rolle hatte.

    Mein Fazit ist ein super tolles Buch, das sehr schön an den ersten teil anschließt. Teilweise mit etwas zu langen meiner Meinung nach unwichtigen Situationen. Aber die Spannung wird gehalten und zum Ende wieder einmal weit nach oben gehoben, so dass man richtig Lust auf den letzten Band bekommt. Daher ganz klar eine Leseempfehlung!

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    LisasPhantasiaBookss avatar
    LisasPhantasiaBooksvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: So spannend! Suchtfaktor ist vorprogrammiert.
    Die Novizin - Magier-Ausbildung mit Hindernissen

    Die Gilde der Schwarzen Magier - die Novizin von Trudi Canavan

    Hinweis:
    Dies ist der zweite Teil einer Trilogie. Hier geht es zu der Rezension zum ersten Teil: 
    http://lisasphantasiabooks.wixsite.com/lisasphantasiabooks/single-post/2016/02/15/Die-Rebellin-die-Magier-kommen


    Der Klappentext:

    Soneas Ausbildung an der Universität der Magier beginnt. Während die anderen Zauberschüler aus vornehmen Familien stammen, kommt sie aus den Elendsvierteln von Imardin. So leidet Sonea unter ihren Mitschülern, die auf ihre magischen Talente neidisch sind. Doch als der Hohe Lord Akkarin sie unter seine Obhut nimmt, gerät sie in noch viel größere Probleme, denn er verbirgt ein düsteres Geheimnis ... 

    Das Cover:

    Passend zum ersten Teil, ist auch dieses Cover schlicht weiß gehalten. Lediglich die Position der Frau (Sonea) und ihre Roben haben sich verändert. Und auch wie beim Vorgänger finde ich, dass man das Cover echt schöner hätte gestalten können. 2/5 Sterne.

    Der Schreibstil:

    Der Schreibstil von Trudi Canavan ist einfach fesselnd und hat mich total in den Bann gezogen. Durch ihre Schreibweise und Wortwahl lässt sie die Charaktere "echt" wirken, so wie alles beschrieben wurde, konnte ich mir alles bildlich im Kopf vorstellen. 5/5 Sterne.

    Die Charaktere:

    Es tauchen viele bekannte, aber auch viele neue Charaktere auf. Manch einer, der im ersten Teil nur am Rande erwähnt wird, ist in diesem Teil von großer Bedeutung. Mir war auch weiterhin Sonea sehr sympathisch und ich habe mit ihr mit gefiebert, und konnte ihr Leid und ihren Hass gegenüber bestimmter Mitschüler gut verstehen. In diesem Band hat man auch etwas mehr hinter den Versanden der Charaktere blicken können, was ich sehr gut gefunden habe. 5/5 Sterne.

    Die Geschichte:

    Dieses Buch handelt hauptsächlich von Soneas Ausbildung in der Gilde und den dazu gehörigen Schwierigkeiten. Und diese Schwierigkeiten haben sogar einen Namen: Regin. Er ist ein Mitschüler aus Soneas Klasse und macht ihr das Leben zur Hölle mit Erniedrigungen, Provokation und sogar mit magischer Gewalt. Außerdem scheint er ein äußerst gutes Talent dafür zu haben, Leute auf seine Seite zu ziehen. Als wäre das nicht schon alles genug, stehen auch noch Prüfungen bevor. Doch das wird Soneas geringste Sorge, als sie erfährt, das der Hohe Lord über ihr Geheimnis bescheid weiß ...

    Ich kann nur sagen: UNGLAUBLICH SPANNEND! Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen. 5/5 Sterne.

    Mein Fazit:

    Die Novizin von Trudi Canavan ist ein sehr spannender und gut geschriebener zweiter Teil der Reihe, der mir sogar besser gefallen hat, als der erste. Suchtfaktor ist vorprogrammiert. Insgesamt bekommt deshalb dieses Buch 5 von 5 Sterne von mir. 

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    zickzacks avatar
    zickzackvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Leider an manchen Stellen ziemlich langatmig. Mobbing wird hier gut thematisiert und der Hohe Lord Akkarin ist ein spannender Chara.
    Die Novizin - Trudi Canavan

    Inhalt: Sonea hat ihre Ausbildung als Novizin begonnen. Wie erwartet, wird sie von ihren Novizenkollegen nicht akzeptiert. Besonders ein Novize namens Regin macht ihr das Leben schwer. Im Laufe der Zeit schaukelt sich der Konflikt zwischen den Beiden immer wieder auf, bis es zum großen Finale kommt.

    Währenddessen versucht Adminstrator Lorlen dem Hohen Lord Akkarin das Handwerk zu legen. Dafür beauftrag er Botschafter Dannyl, welcher Nachforschungen über die alte Magie bzw. schwarze Magie in Akkarins Vergangenheit betreiben soll.

     

    Das Buch wird aus vier Perspektiven beschrieben: Sonea, Adminstrator Lorlen, Botschafter Dannyl und Lord Rothen. Dabei muss ich sagen, dass ich die Perspektive von Rothen überflüssig fand. Er hatte nicht nur den wenigstens Sprachanteil, sondern hätte das auch mit den anderen Perspektiven abdecken können.

    Lorlen war ganz interessant, denn als ehemaliger bester Freund von Akkarin stand er dem Hohen Lord am nächsten, was bedeutet, dass man über Lorlen mehr über Akkarin erfahren hat. Allerdings fand ich Lorlen in seinem Handeln sehr passiv. Er wartet lieber ab, bis die beste Gelegenheit dazu kommt, um gegen Akkarin vorzugehen, wenn er genügend Beweise gegen ihn hat und das Wissen, wie man gegen ihn ankommt. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die gesamte Gilde gegen einen mächtigen, schwarzmagischen Zauberer versagen würde. Da hat selbst Akkarin nicht die Kraft zu, weshalb abzusehen war, dass er den Moment verpasst und damit Akkarin dazu einlädt, selbst zu handeln.

    Akkarin ist ein interessanter Chara. Obwohl man nun mehr über ihn erfahren hat, kann ich ihn dennoch nicht einschätzen. Ich schwanke immer wieder, dahin dass Lorlen und die anderen Recht haben, dass er ein schwarzmagischer Zauberer ist, der letzten Endes die Gilde zerstören will bzw. jemand der nach Macht hungert und dann wiederum zweifele ich stark daran, weil sein Handeln nicht danach wirkt. Ich mag solche Charas, die so undurchsichtig sind.

     

    Dannyl fand ich stellenweise sehr langatmig. Erst die ewige Reise auf dem Schiff bis er mal an seinem Zielort angekommen war und dann seine Nachforschungen. Auch hatte Dannyl in diesem Band irgendwie seinen Charme verloren. Ich fand im ersten Buch recht witzig und spitzbübisch, im zweiten kam das bei mir nicht mehr an. Ich bin nicht zu ihm durchgedrungen, weshalb er für mich eine eindimensionale Figur blieb.

    Auch ist hier ein Thema aufgekommen, welches ich nicht erwartet habe: Homophobie. Tayend, ein Gelehrter der Dannyl hilft bei der Aufdeckung von Akkarins Vergangenheit, ist ein sogenannter Knabe, also ein Mann, der auf andere Männer steht. Schwul sein ist in Kyralia sehr verpönt, besonders unter dem Adel und damit den Magiern (da diese aus reichen Häusern stammen, bis auf Sonea). Ich fand dieses Thema irgendwie… seltsam. Ich habe im Prinzip nichts dagegen, da es zur Gesellschaft dazu gehört und eigentlich ist es auch ungewöhnlich, dass das in einem Fantasybuch angesprochen wird, aber wahrscheinlich hat das auch seine Gründe? Mich hat es nicht wirklich interessiert, da ich lieber mehr über schwarze Magie erfahren hätte. Außerdem hat es auf mich gewirkt, als bräuchte man es nur, damit Dannyl als Charakter tiefgründiger ist.

     

    Soneas Sicht fand ich ziemlich gut. Mit ihr kann ich mich am besten identifizieren und ich habe dem Mobbing gegen sie mitgefiebert. Kann vielleicht daran liegen, da mir das nicht ganz fremd ist. Schlimm fand ich, wie sie sich immer weiter verschlossen hat und wie Rothen ihr auch nicht helfen konnte. Überhaupt stand sie ziemlich allein da, was einerseits an ihrer Dickköpfigkeit lag und an der Ignoranz anderer und an Regin, der mehr und mehr Anhänger um sich geschart hat. Das Buch hat gezeigt, dass selbst wenn man versucht Mobbing zu ignorieren, nachdem Motto wenn man sich nicht ärgert verlieren die anderen ihren Spaß, dem nicht der Wahrheit entspricht. Es ist schwer das allein zu beenden, besonders wenn man so ein stolzer und dazu noch starrköpfiger Chara ist wie Sonea.

     

    Am Ende von Teil 1 gab es eine entscheidende Wendung im Buch. Das hat für mich die Spannung noch einmal nach oben getrieben.

     

    Fazit: Obwohl ich den Schreibstil immer noch sehr gut und flüssig zu lesen empfinden, habe ich mich mit Band 2 doch schwer getan. Ein guter Schreibstil kann eben nur bedingt über langatmige Passagen hinweghelfen. Außerdem haben mir 2 von 4 Perspektiven nicht gefallen. Ich freue mich in Band 3 über Akkarin, denn er ist ein interessanter Charakter und ich möchte gern erfahren, was dieser nun im Schilde führt.

    Daher vergebe ich 3 Sterne.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der zweite Band der Sonea-Trilogie erzählt viel über Sonea und ihr Leid, mir fehlte ein wenig die Spannung aus dem ersten Teil.
    Lernen über lernen...

    Der zweite Teil der Gilde der Schwarzen Magier!

    Sonea, das ehemalige Straßenkind scheint angekommen. Neid und Hass prägen ihren Schulalltag und machen ihr das Lernen madig. Kurz bevor sie endlich aufgibt, nimmt Lord Akkarin sie unter seine Fittiche. Was sich für Sonea scheinbar als Glücksfall erweist, stellt sich mit der Zeit allerdings als eine Gefahr dar.

    Sonea sträubt sich und ahnt, dass hinter Lord Akkarins scheinbarer Freunschaft und Hilfsbereitschaft mehr steckt und das Gefahr von allen Seiten droht.

    Der zweite Band der Sonea-Trilogie erzählt viel über Sonea und ihr Leid, mir fehlte ein wenig die Spannung aus dem ersten Teil.

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    Faviolas avatar
    Faviolavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gelungene Fortsetzung, allerdings der schwächste Teil der Trilogie.
    Fortsetzung- Sonea und ihr Leben in der Gilde

    Der zweite Teil der Trilogie der "Gilde der schwarzen Magier" knüpft an den ersten Teil an.

    Sonea ist der Gilde beigetreten und beginnt ihre Ausbildung zur Magierin. Zu ihrem Mentor Rothen hat sie mittlerweile Vertrauen gefasst, allerdings spielen ihr ihre Mitnovizen übel mit. Aufgrund ihrer Herkunft wird gegen sie aufgehetzt und sie muss allerhand Demütigungen ertragen. Ein Wendepunkt tritt ein, als niemand geringeres als der Hohe Lord Akkarin sie als seine Novizin übernimmt. Aufgrund Soneas Beobachtungen aus dem ersten Buch ist sie überaus beunruhigt über die nun erzwungene Nähe zu diesem mysteriösen Mann...Derweil ist Dannyl als Botschafter unterwegs und versucht auf seinen Reisen Informationen über höhere, alte Magie zu sammeln.

    Meiner Meinung nach ist dieser Teil der schwächste Teil der Serie. Er tut durchaus seinen Dienst und baut die Geschichte um Sonea weiter aus, aber viele, sagen wir "alltägliche", Nebendinge nehmen gefühlt den Hauptteil des Buches ein. Die Spannungskurve steigt nur in einigen Passagen etwas an.

    Fazit: Dieser Teil ist zwar ebenso fließend und gut zu lesen wie der erste Band, allerdings passiert rückblickend nicht viel Spektakuläres.

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    YasminRs avatar
    YasminRvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leider nicht so gut wie der erste Teil. Die fiesen Spielereien und ihr übermäßiger Stolz wurden auf Dauer lästig. Aber ein Muss der Trilogie
    Zu viele Zankereien, zu viel Stolz, die wichtig(er)en Nebenschauplätze gehen leider unter

    Nachdem ich den ersten Teil der Trilogie nicht beiseitelegen konnte, war ich sehr gespannt auf die Fortsetzung. Die fiesen Spielereien und wirklich bösen Sticheleien im ständigen Wechsel mit Soneas übermäßigem Stolz und der strikten Weigerung, keinen Schutz einzufordern, zogen sich durch das gesamte Buch und wurden auf Dauer lästig.
    Die vielen Nebenschauplätze empfand ich als viel spannender, aber diese gingen leider zwischen den ständigen Zankereien etwas unter.
    Trotz allem ein absolutes Lesemuss in der Trilogie.
    Aktuell lese ich den 3. Teil und kann sagen: es wird wieder viel spannender!

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    Argentumverdes avatar
    Argentumverdevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Tolle Fortsetzung, noch spannender und noch fesselnder als Band 1
    Gelungene Fortsetzung mit einigen Überraschungen

    Nachdem Sonea nun in die Magiergilde aufgenommen wurde, muss sie sich im zweiten Teil mit dem Alltag der Ausbildung auseinandersetzen. Sie wird von reicheren Magiern gemobbt und kommt hinter die Geheimnisse des Hohen Lords Akkarin. Um seine Geheimnisse zu bewahren zwingt Akkarin Sonea seine Schülerin zu werden und überwacht jeden Ihrer Schritte.

    Wie im ersten Band startet die Autorin gemächlich in die Geschichte. Allerdings wird es deutlich schneller immer spannender und die Handlungsstränge vielfältiger. Die Geschichte die anfangs noch vorhersehbar wirkt, schlägt so einige Haken und wartet mit zum Teil wirklich überraschenden Wendungen auf. Die Autorin geht auch deutlich mehr in die Tiefe bei der Beschreibung ihrer Protagonisten und bringt sie viel näher an den Leser heran.

    Im Schreibstil bleibt sich Trudi Canavan treu und bietet gewohnt flüssigen und gut nachvollziehbaren Lesespass. Mit vielen versteckten Untertönen formt sie ein Bild vor dem geistigen Auge des Lesers, dass immer komplexer und kontrastreicher wird. Gut und Böse verwischen, es gibt nur noch bedingt klare Grenzen und der Leser muss selbst herausfinden wo er selbst steht.

    Mein Fazit: Gelungene Fortsetzung mit überraschenden Wendungen, die noch mal deutlich spannender als Band 1 ist.

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