Truman Capote

 4 Sterne bei 1,431 Bewertungen
Autor von Frühstück bei Tiffany, Kaltblütig und weiteren Büchern.
Truman Capote

Lebenslauf von Truman Capote

Truman Capote wurde 1925 in New Orleans geboren. Mit neunzehn Jahren erhielt er für seine Erzählung "Miriam" den O. Henry-Preis, den er 1948 für "Schließ die letzte Tür" zum zweitenmal bekam. "Frühstück bei Tiffany" dürfte wohl sein bekanntestes Werk sein. Truman Capote verstarb am 25. August 1984 in Los Angeles.

Alle Bücher von Truman Capote

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Truman CapoteFrühstück bei Tiffany
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Frühstück bei Tiffany
Frühstück bei Tiffany
 (594)
Erschienen am 22.10.2015
Truman CapoteKaltblütig
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Kaltblütig
Kaltblütig
 (293)
Erschienen am 26.06.2013
Truman CapoteSommerdiebe
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Sommerdiebe
Sommerdiebe
 (151)
Erschienen am 30.08.2016
Truman CapoteDie Grasharfe
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Die Grasharfe
Die Grasharfe
 (101)
Erschienen am 26.09.2006
Truman CapoteAndere Stimmen, andere Räume
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Andere Stimmen, andere Räume
Andere Stimmen, andere Räume
 (20)
Erschienen am 28.04.2016
Truman CapoteIch bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.
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Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.
Truman CapoteBaum der Nacht
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Baum der Nacht
Baum der Nacht
 (17)
Erschienen am 25.06.2014
Truman CapoteDie Hunde bellen
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Die Hunde bellen
Die Hunde bellen
 (9)
Erschienen am 30.08.2017

Neue Rezensionen zu Truman Capote

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Jaris avatar

Rezension zu "Kaltblütig" von Truman Capote

Truman Capote - Kaltblütig
Jarivor 2 Monaten

Dieses Buch stand schon sehr lange auf meiner Leseliste, da ich immer wieder davon gehört habe. Ausserdem wollte ich auch mal Truman Capote gelesen haben. Da ich ja Challenges liebe, traf ich auf die Aufforderung, ein Buch des Genres "True Crime" zu lesen und somit kann ich nun "Kaltblütig" endlich von der Liste streichen.

Capote beschreibt akribisch alles, was mit dem Mord zusammenhängt. Er hat unzählige Menschen befragt und viel Zeit mit den zwei Mördern verbracht, um sein Buch so zu komponieren, wie er es schlussendlich getan hat. Dabei ist ein psychologisch tiefes Werk entstanden, die etwas zuvor Unbegreifliches in Worte fasst.

Durch die Arbeit des Autoren erfahren wir, wie es zur Tat kam, lernen die Hintergründe kennen und die Personen. Dabei schimmert die Familie Clutter beinahe vor Perfektion, was umso stärker hervorsticht, desto mehr wir uns mit den Biographien der beiden Täter befassen. Über so viel pure amerikanische Familienidylle lässt sich natürlich nicht allzu viel berichten, sodass sich "Kaltblütig" vor allem um die Täter dreht.

Mit jeder Seite lotet Capote mehr die Tiefen von Smith und Hickock aus, scheint sie schlussendlich besser zu kennen und zu verstehen als sie sich selber. Dabei wird jedoch weder ihre Tat, noch ihre Persona verherrlicht oder verniedlicht. "Kaltblütig" ist eine Reportage, die nach einer Antwort sucht, auf eine Frage, die kaum einer zu stellen wagte.

Wie gesagt handelt es sich bei diesem Buch noch immer um eine Reportage, keinen Roman. Capote wollte jedoch aufzeigen, dass auch ein gut recherchierter Bericht flüssig zu lesen sein kann. Dies hat er hiermit mit Bravur bewiesen, denn "Kaltblütig" lässt sich wirklich sehr gut weglesen. Dabei fehlen gewisse Aspekte, die jedoch alle dem Roman zugehörig sind: Höhepunkte, Wendungen, dramatische Einschübe...

Wer sich somit an dieses Buch wagt, sollte genau das im Hinterkopf behalten. Zwar tarnt sich dieses Werk sehr gut, dennoch ist es kein Roman im herkömmlichen Sinne. Ich meinerseits bin froh, diesen modernen Klassiker endlich gelesen zu haben und bin neugierig auf weitere Titel von Truman Capote.

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Viv29s avatar

Rezension zu "Die Grasharfe" von Truman Capote

Der tiefe Süden, in bezaubernder Sprache erzählt
Viv29vor 2 Monaten

Die Geschichte, die Capote in "Die Grasharfe" erzählt, ist ein wenig skurril. Collin wächst bei seinen Tanten auf, die in ihrem Wesen grundverschieden sind - die rationale, fast schon kalt wirkende, Verena, die ein gutes Auge für das Geldverdienen hat, und die weltfremde Dolly. Dolly verdient ein wenig Geld mit einer Kräutermedizin, Verena erkennt das Potential dieser Medizin und möchte sie im großen Stil vermarkten. Hier prallen die verschiedenen Lebensansichten der Schwestern aufeinander und Dolly verläßt mit Collin und ihrer Freundin Catherine das schwesterliche Haus und zieht in ein Baumhaus. Hier spielt sich nun allerlei ab, es kommt zu Begegnungen mit ihnen Wohlgesinnten aus dem Ort, leider aber auch immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den sogenannten respektablen Bürgern, die in Verenas Auftrag Dolly wieder zurückholen möchten.

Es sind gar nicht so sehr diese äußeren Geschehnisse, die das Buch so besonders machen, sondern die Charaktere, die sich hier entfalten. Capote erweckt sie alle ganz hervorragend zum Leben, flechtet Hintergrundinformationen über sie ein, ebenso wie kleine Details über Aussehen und Charakter - humorvoll, hintergründig, gelungen. So merkt man gerade bei den Hauptpersonen, wie vielschichtig sie sind. Da ist zum Beispiel Riley Henderson, der uns zuerst auf der Jagd begegnet, eine Kette blutiger Eichhörnchen um sich herum geschlungen, und so bei mir schon mal einen denkbar ungünstigen ersten Eindruck hinterläßt. Er wird von Collin mit einer Mischung aus Neid und Bewunderung beschrieben und wirkt auf den Leser zuerst wie ein rauhbeiniger Egoist, aber schon schnell bemerkt man, daß hinter Riley viel mehr steckt und gerade er ist mir dann richtig ans Herz gewachsen. Der vom Leben enttäuschte Richter ist auch hervorragend gezeichnet, der alte Südstaatengentleman, unkonventioneller, als man denken würde, auf bezaubernd unschuldige Weise in Dolly verliebt. Dolly selbst, die zu Beginn arg beschränkt wirkt, sich aber auf eine entrückte Weise als durchaus lebensklug entpuppt.

Auch das kleine Südstaatenstädtchen  wird bildhaft geschildert, man sieht sowohl die liebenswerten Leute mit den Werten des Alten Südens, wie auch die bigotten Rassisten, die jede Abweichungen von der Norm verteufeln und verfolgen. Schließlich entdecken wir sogar bei der fast im ganzen Buch recht vage gebliebenen kühlen Verena noch andere Seiten. Es macht Spaß, all diese Charaktere kennenzulernen und dazu schreibt Capote in einer wundervollen Sprache - elegant und humorvoll, scharfsinnig und poetisch. Es ist ein Genuß, eine solche Sprache zu lesen.

Auch das Buch selbst (die Suhrkamp Ausgabe) ist sehr ansprechend gestaltet, schlicht und hochwertig. Alleine das Papier ist so herrlich, daß man immer darüberstreichen möchte. So ist "Die Grasharfe" auf ganzer Linie ein Vergnügen.

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Orishas avatar

Rezension zu "Other Voices, Other Rooms" von Truman Capote

Vom Suchen einer Identität
Orishavor 3 Monaten

Capote, Capote, Capote ... was soll ich zu dir sagen? Wie so viele Autoren, stand Truman Capote lange auf meiner Leseliste und vor einigen Wochen fiel mir dieses Bändchen in die Hand.

Eine kurze Geschichte von einem Jungen, der auf der Suche nach seinem Vater und sich selbst ist. Ein Junge - Joel heißt er - der in eine neue Familie kommt und seinen Platz sucht. An sich ein durchaus interessantes Thema, doch Capotes Schreibstil zieht sich. Die Geschichte ist langatmig, kommt nicht zum Punkt, verirrt sich in Beschreibungen und Einzelheiten, und irgendwie, ist das momentan nicht das richtige für mich. Ich breche ab, werde es sicher mit einem anderen seiner Bücher nochmal versuchen, doch Other voices, other rooms überzeugt mich nicht.

Fazit: Zu langatmig, kaum Handlung - nichts für nur mal so. Ein Stimmungsbuch, meins war es nicht.

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Gespräche aus der Community

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Apfelgruens avatar
Willkommen zur Februar-Leserunde der Lesegruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Für den Februar haben wir uns "Kaltblütig" von Truman Capote vorgenommen.

Klappentext:

In Kansas wird eine von allen geachtete Familie auf ihrer Farm “kaltblütig” ermordet. Panik ergreift die Bürger der nahen Kleinstadt. Die beiden Täter werden schnell gefasst. Der Autor besucht sie im Gefängnis und notiert alles, was sie ihm berichten. Sein aufregender Tatsachenroman ist eine zeitlose Studie über die Psychologie des Verbrechens.

Die Leserunde startet am 1. Februar!

Bitte denkt daran, die Spoilerhaken zu setzen und in den richtigen Abschnitten zu posten!
Zur Leserunde
Hallorins avatar
Liebe Lesefreunde,

willkommen zur August-Leserunde der Gruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur - Monat für Monat".

Im August lesen wir "Frühstück bei Tiffany" von Truman Capote.


Beginn der Leserunde ist am 01. August 2014, wobei späteres Einsteigen immer möglich ist :)

Wikipedia sagt:
"Frühstück bei Tiffany (Originaltitel Breakfast at Tiffany’s) ist ein 1958 veröffentlichter Kurzroman von Truman Capote.
Das Buch handelt vom Leben eines exzentrischen Partygirls, der neunzehnjährigen Holly Golightly, erzählt aus der Perspektive ihres Nachbarn und Freundes, der sie wegen ihrer ansteckenden Lebendigkeit liebt und bewundert..."

Wie immer meine zwei Bitten:

1. Beiträge in Leseabschnitten immer mit Spoiler-Haken versehen, schließlich will keiner schon vorher wissen, wer der Mörder ist ;)

2. Schreibt Eure Beiträge in die bestehenden Kategorien, es macht Leserunden unübersichtlich, wenn Texte nur unter "Alle Beiträge" stehen (siehe angehängtes Foto).
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Truman Capote wurde am 29. September 1924 in New Orleans (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Community-Statistik

in 1,783 Bibliotheken

auf 142 Wunschlisten

von 35 Lesern aktuell gelesen

von 37 Lesern gefolgt

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