Truman Capote Kaltblütig

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Inhaltsangabe zu „Kaltblütig“ von Truman Capote

Im November 1959 wird in Holcomb, Kansas, die vierköpfige Familie Clutter brutal ermordet. Wenige Wochen später werden die Täter Dick Hickock und Perry Smith auf der Flucht geschnappt. Truman Capote erfährt aus der New York Times von dem Verbrechen und beschließt, am Tatort zu recherchieren. Er spricht mit Bekannten und Freunden der Familie, mit der Polizei. Schließlich erhält er Gelegenheit, mit den beiden Mördern zu reden. Mit der Zeit gelingt es ihm, so viel Nähe zu ihnen herzustellen, dass sie ihm präzise Innenansichten ihrer Seele erlauben. Fast sechs Jahre nach ihrer Tat begleitet er sie bis an den Galgen. Capotes herausragende Rekonstruktion eines Mordes wurde eine Sensation und begründete ein neues literarisches Genre: die "non-fiction novel", den Tatsachenroman. In einer atemberaubenden Sprache erzählt er, wie aus Menschen Mörder werden. Mit Kaltblütig landete Capote einen internationalen Bestseller.

Zeitweilig ein wenig zäh. Dennoch ein sehr interessantes Buch über die Geschichte zweier Mörder.

— CyiINadii
CyiINadii

Detailgetreue Schilderung eines ungeheuerlichen Verbrechens - auch nach 50 Jahren immer noch beeindruckend

— smayrhofer
smayrhofer

Der erste Tatsachenroman der Literaturgeschichte - sehr beklemmend.

— frigomann
frigomann

Truman Capote ist ein Muss!

— Kathycaughtfire
Kathycaughtfire

Ein Muss für Freunde wirklich perfekter Literatur....

— Charlea
Charlea

1959. Ein Mordfall in Kansas an einer Familie. Eigentlich eine dokumentarische Aufarbeitung, aber viel spannender als viele Krimis.

— GersBea
GersBea

Ein Buch, mit dem ich mir anfang etwas schwer getan habe, aber es hat mich tief beeindruckt zurück gelassen.

— TanyBee
TanyBee

Grauenhaft und unglaublich genial dabei! Absolute Leseempfehlung!

— maggiterrine
maggiterrine

Spannend, interessant und echt - Capote führt den Leser ohne große Emotionen an eine grauenhafte Tat heran!

— Kleines91
Kleines91

Erschütternd, bewegend, großartig!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Kaltblütig

    Kaltblütig
    ErinaSchnabu

    ErinaSchnabu

    28. May 2017 um 20:49

    Truman Capote gehört zu den großen US-amerikanischen Autoren der Postmoderne. Um mein Allgemeinwissen um bekannte Autoren zu vergrößern, griff ich diesmal zu Capote, einem Autor, von dem ich bisher noch nichts gelesen hatte und der vor allem für seinen Roman "Frühstück bei Tiffany" bekannt ist. Da meine Mutter vor kurzem "Kaltblütig" gelesen hatte, sah ich es als meine Chance, Capote durch dieses Werk kennen zu lernen.InhaltBasierend auf einer wahren Begebenheit wird 1959 die Familie Clutter auf ihrer Farm in Kansas, durch zwei junge Männer, Perry Edward Smith und Richard Eugene Hickock, kaltblütig ermordet.Der Leser erfährt, wie es zu der Tat kam, welche Vorgeschichte die beiden Mörder haben und wie ihre Geschichte ausgeht.Meine MeinungCapote hat mit diesem Buch einen sehr gut recherchierten Tatsachenroman erschaffen, der fesselt und aus verschiedenen Perspektiven heraus berührt. Die Geschichte der beiden Mörder Perry und Richard (genannt: Dick) wird dem Leser näher gebracht. Vor allem erfahren wir viel über Perry, der ein komplett verhunztes Leben leben musste, sodass ich manchmal nicht umhin konnte, als mit ihm mitzufühlen. Das Buch zeigt auf, was das Leben aus Menschen machen, was eine schwere Kindheit für Auswirkungen haben kann. Gegen Ende des Romans, als Dick und Perry verhaftet werden, wird man mit dem amerikanischen Rechtssystem konfrontiert und zum Nachdenken über die Frage angeregt, ob die Todesstrafe gut oder schlecht ist und inwieweit und wann ein Straftäter überhaupt schuldfähig ist. Während man darüber nachdenkt, gerät man in sämtliche moralische Konflikte und das ist es wohl, was Capote aufzeigen wollte. Im Großen und Ganzen habe ich das Buch jedoch als Plädoyer gegen die Todesstrafe verstanden.Truman Capote reiste selber mit einer guten Freundin (und Autorin) Harper Lee im Auftrag des New Yorker zum Tatort sowie zu Tätern um zu recherchieren. Capote sagte von sich selbst, dass er die Belletristik wie eine Sackgasse empfand und sich daher mit einem realistischen Fall befassen und ihn literarisch umsetzen wollte. Die intimen Beziehungen, die er zu den Tätern aufbaute, brachte ihn aber in ein moralisches Dilemma, denn er wusste, dass die beiden am Galgen sterben sollten und für seinen literarischen Erfolg auch mussten. An diesem emotionalen Hin und Her hatte Capote noch lange zu knabbern. 

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  • grausame Tatsachen

    Kaltblütig
    disadeli

    disadeli

    27. April 2016 um 08:07

    Wie kann man einem auf Tatsachen beruhenden Roman durch eine Rezension gerecht werden?Der Aufbau war spannend und bis zum Ende fesselnd.Die Story selbst ist interessant und erschütternd.Gelungen ist das Buch auf jeden Fall, weil es Lesende mit einigen Fragen, zum menschlichen Verhalten, zu Auswirkungen der Erziehung, zur Angemessenheit der Todesstrafe usw. zurücklässt, über die man lange nachdenken und sich seine eigene Meinung bilden kann.An der Weltbild-Ausgabe haben mich die häufigen Wort- und Druckfehler gestört.Beim Lesen hatte ich hin und wieder 'Es geschah im Kinderzimmer', ebenfalls ein Tatsachenroman, im Kopf.Capote als Vorläufer / Begründer dieser Roman-Gattung hat einen wesentlich nüchterneren Roman geliefert, dem er mit dem Abschlussbild das i-Tüpfelchen verpasst.Fazit: sehr zu empfehlen

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  • Ein kaltblütiger Mordbericht

    Kaltblütig
    NiWa

    NiWa

    Im Jahr 1959 wird im kleinen Ort Holcomb in Kansas die hochangesehene vierköpfige Familie Clutter in ihrem Haus ermordet aufgefunden. Wochen danach werden die beiden Täter gefasst und später an den Galgen gebracht. Der Autor Truman Capote recherchiert, setzt sich mit Tätern und Opfern auseinander und verfasst diesen Tatsachenbericht.Während der Lektüre muss man sich immer wieder vor Augen führen, dass es sich um eine wahre Begebenheit handelt. Mit morbider Faszination hat mich Capote von Beginn an richtig reingezogen. Zuerst schildert er die Familie Clutter, die sich durch Fleiß und harte Arbeit einen gewissen Wohlstand in der Kleinstadt Holcomb geschaffen hat. Herbert und Bonnie leben mit ihren beiden fast erwachsenen Kindern Nancy und Kenyon auf der Farm und sind dabei eine richtige Bilderbuchfamilie! Alles ist so perfekt, alle sind so nett, hilfsbereit und lieb, dabei kann man kaum glauben, dass es bald mit ihnen vorbei sein soll.Capote vermittelt ein sehr authentisches Bild von dieser Familie. Man sieht sie richtig vor sich, wie sie ihre letzten Stunden verbringen und sich mit den meist kleineren Sorgen des Alltags quälen. Dabei habe ich mich gefragt, wie es wohl für den Autor selbst bei seiner Recherche war, als er sich mit den Mordopfern beschäftigt hat.Trotz dieser - teilweise unbekümmerten - Beschreibung, hängt der Mord wie eine Wolke über ihnen. Dann ist es auch schon so weit und die Familie wird tot aufgefunden.Die Erzählung hat mich von Anfang an gefesselt. Obwohl Capote die Schilderung eher nüchtern angeht, wird man als Leser so richtig ins Grauen gezogen. Man weiß von Vornherein was passiert und kann es trotzdem nicht glauben.Denn genauso nüchtern wie die Mordopfer, geht Capote die Beschreibung der Täter an. Eigentlich kann man es kaum fassen, dass sie wirklich dazu in der Lage sind, und gleichzeitig hat man das Gefühl, dass sich die Ereignisse zuspitzen. Die Existenzen der Familie Clutter und der Mörder laufen nebeneinander her, bis sie aufeinanderprallen und die eine die andere vernichtet hat. Das ging richtig unter die Haut.Spannend sind auch die darauffolgenden Ereignisse zu verfolgen. Da Holcomb schlicht und einfach ein Kaff ist und sich niemand das Mordmotiv erklären kann, überschattet die Bluttat den gesamten Ort. Denn viele befürchten, die nächsten an der Reihe zu sein. Währenddessen begleitet man die Täter Perry und Dick auf ihrer unspektakulären Flucht über der Verhaftung bis sie letztendlich die Strafe für den Vierfachmord erhalten und am Galgen baumeln.Bewundernswert ist für mich, dass ich niemals ein Urteil aus Capotes Zusammenfassung der Ereignisse herausgelesen habe. Weder Vorurteile gegenüber Tätern, Opfern oder des anschließenden Prozesses sowie der Todesstrafe sind mir aufgefallen, sondern der Autor fährt in einem betont emotionslosen - beinah kaltblütigen - Stil fort und ermöglicht damit dem Leser, sich ein eigenes Bild über das Verbrechen und seine Konsequenzen zu machen.Truman Capotes „Kaltblütig“ ist wahrlich keine leichte Kost. Trotzdem hat mich der Autor mit morbider Faszination an diesen Bericht gefesselt. Es ist eine meisterliche Zusammenfassung über ein grauenhaftes Verbrechen, das sich wohl tatsächlich so ereignet hat.

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    • 10
  • Leserunde zu "Kaltblütig" von Truman Capote

    Kaltblütig
    Apfelgruen

    Apfelgruen

    Willkommen zur Februar-Leserunde der Lesegruppe "Wir lesen Klassiker der Weltliteratur". Für den Februar haben wir uns "Kaltblütig" von Truman Capote vorgenommen. Klappentext: In Kansas wird eine von allen geachtete Familie auf ihrer Farm “kaltblütig” ermordet. Panik ergreift die Bürger der nahen Kleinstadt. Die beiden Täter werden schnell gefasst. Der Autor besucht sie im Gefängnis und notiert alles, was sie ihm berichten. Sein aufregender Tatsachenroman ist eine zeitlose Studie über die Psychologie des Verbrechens. Die Leserunde startet am 1. Februar! Bitte denkt daran, die Spoilerhaken zu setzen und in den richtigen Abschnitten zu posten!

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    • 168
  • Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen

    Kaltblütig
    blauerklaus

    blauerklaus

    „Die Recherche über dieses Buch hat mein Leben verändert. Es hat meine Ansichten über beinahe alles verändert und ich denke, diejenigen, die es lesen, wird es ähnlich berühren.“ Truman Capote  Am 16. November 1959 stieß der Schriftsteller Truman Capote in der New York Times auf eine kurze Zeitungsmeldung, die sein schriftstellerisches Interesse weckte. In einem kleinen Ort namens Holcomb in Kansas hatten unbekannte Täter eine vierköpfige Farmersfamlie überfallen, gefesselt und durch Kopfschüsse getötet. Capote konnte den Chefredakteur des Magazins New Yorker überreden, ihn mit einer Reportage über die Hintergründe und die Ermittlungsarbeit der Polizei zu beauftragen. Zusammen mit seiner Jugendfreundin, der Schriftstellerin Nelle Harper Lee, reiste es nach Holcomb, um mit der Recherchearbeit zu beginnen. Zu diesem Zeitpunkt konnte er noch nicht ahnen, dass ihn dieses Vorhaben bis 1965 beschäftigen sollte. Schon bald nach seiner Ankunft merkt Capote, dass das vorhandene Material sowie die weiteren Recherchearbeiten den Rahmen einer Zeitungsreportage sprengen würde. Er wollte aus dem Material ein Buch machen, jedoch nicht lediglich eine überlange Reportage, sondern einen auf Tatsachen beruhenden Roman. Er wird daher auch von vielen als der Begründer des Genres Tatsachenroman (Nonfiction novel) angesehen. Aus rund 6000 Seiten Notizen über die polizeilichen Ermittlungen, biographischen Angaben zu den Tätern sowie zahlreichen weiteren Details erschafft Capote einen atemberaubenden Roman. Zu Beginn des Romans werden uns die späteren Opfer, die Familie des Farmers Herbert Clutter, vorgestellt. Detailliert beschreibt der Autor den Ablauf und die Geschehnisse auf der Farm bis einige Stunden vor der Tat. Der Leser nimmt unmittelbar am Geschehen teil, da die Handlung zum größten Teil in der ersten Person der jeweiligen Charaktere erzählt wird. Parallel dazu wird beschrieben wie sich die Täter Richard „Dick“ Hickock und Perry Smith auf den Weg zur Farm der Clutters machen. Ihre Motive und Hintergründe bleiben für den Leser, ebenso wie für die damaligen Mitbewohner des Städtchens Holcomb, lange verborgen. Für den Leser heutiger Romane überraschend, endet dieser Teil der Erzählung mit dem letzten Abend der Clutters und der Ankunft der Täter auf dem Farmgelände. Die Einzelheiten der Tat werden vorerst nicht erzählt. Vielmehr erfährt der Leser, ebenso wie die ermittelnden Kriminalbeamten, erst nach und nach die Einzelheiten der Tat und die Hintergründe und Motivation der Täter. Nach einigen Wochen können die Täter gefasst werden und man merkt wie lange sich Capote mit den beiden Tätern, insbesondere Perry Smith, unterhalten hat. Capote sieht in Smith, der eine ähnlich traumatische Kindheit wie Capote erlebt hatte, einen „Bruder im Geiste“.  „Wir waren wie Brüder, nur dass er zur Hintertür hinausging, während ich die vordere benutzte.“ Die biographischen Daten von Perry Smith machen seine Tat zwar nicht entschuldbar, es wird jedoch klar, dass hier die Verkettung sehr vieler unglücklicher Umstände zu einer Katastrophe führten. Aber psychologische Gutachten, die Täter zumindest teilweise entlasten konnten, waren in Kansas zur damaligen Zeit nicht zugelassen und so reagiert das amerikanische Rechtssystem auf die „kaltblütige“ Tat mit einer ebensolchen kaltblütigen Antwort: Beide werden zum Tode durch den Strang verurteilt. Es sollte jedoch noch bis zum 14.April 1965 dauern, bis die Strafe vollstreckt wurde. Die intensive Beschäftigung mit dem Mord und ihren Tätern ging nicht spurlos an Capote vorüber. Seine Erlebnisse und Erfahrungen, die er während der Arbeit zu diesem Roman machte, haben ihn tief erschüttert. Er sollte danach nie wieder einen Roman vollenden. Für mich ein hervorragender Roman, der intensiv und detailliert die Auswirkungen eines Verbrechens auf das gesellschaftliche Umfeld der Opfer, aber auch auf die Täter beschreibt. Viele Kritiker sehen in dem Roman auch ein Plädoyer gegen die Todesstrafe. Als perfekte Ergänzung zu diesem Roman kann ich den Film „Capote“ des amerikanischen Regisseurs Bennett Miller aus dem Jahre 2005 empfehlen, der die Entstehungsgeschichte des Romans und die nicht ganz unumstrittene Rolle Capotes beleuchtet. Hauptdarsteller Philip Seymour Hoffman erhielt 2006 für seine Titelrolle sowohl den Oscar als auch den Golden Globe Award für die beste männliche Hauptrolle.

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    • 3
  • Meisterhaft erzählt

    Kaltblütig
    PMelittaM

    PMelittaM

     Im November 1959 werden in Holcomb/Kansas vier Mitglieder der Familie Clutter ermordet: Herbert, seine Frau Bonnie und die beiden jüngsten Kinder der Familie, die 16jährige Nancy und der 15jährige Kenyon. Truman Capote recherchierte als Journalist am Tatort, sprach mit Nachbarn, Ermittlern und den Tätern und schrieb schließlich diesen Roman, eine Rekonstruktion der Tat und ihrer Folgen. Truman Capote berichtet ausführlich, lässt Nachbarn und Freunde, Ermittler und Täter zu Wort kommen und bleibt dabei immer sachlich. Emotionen entstehen beim Leser dennoch, man erlebt den letzten Tag der vier Opfer mit, ebenso die Ermittlungen sowie die Flucht der Täter und ihre Ergreifung, nimmt die Trauer der Hinterbliebenen und die zunehmende Verzweiflung der Ermittler wahr, empfindet Sympathie für die Familie Clutter und Trauer über ihr Schicksal, hofft und bangt mit den ermittelnden Beamten. Capote gelingt es zudem, die Täter als Menschen, nicht als Bestien darzustellen, die man stellenweise sogar fast sympathisch finden könnte, wüsste man nicht von ihrer Tat. Anders als in herkömmlichen Kriminalromanen handelt es sich hier um ein wahres Verbrechen, man kann im Netz allerlei „Zusatzmaterial“ finden. Das nimmt emotional mehr mit, als eine erfundene Geschichte, doch durch Capotes sachliche Erzählweise, ohne jede Effekthascherei, entsteht eine gewisse Distanz, die es dem Leser leichter macht. Zudem ist die Geschichte sehr spannend, obwohl man weiß, was passiert bzw. wer die Täter sind, mag man den Roman kaum aus der Hand legen. Während die Ermittler verzweifelt nach einer Spur suchen, erfährt man, was die Täter derweil machen, man ist hautnah beim Prozess dabei und begleitet die Täter nach dem Urteil weiter. Mehr als 500 Seiten lang nimmt Capote sich Zeit für seine Erzählung und beleuchtet den Fall wirklich von allen Seiten, indem er regelmäßig, immer an sehr passenden Stellen, die Perspektive wechselt. Es macht einen großen Teil der Faszination des Romans aus, dass dadurch wirklich alle Facetten des Falls abgedeckt werden.Insgesamt ein faszinierender Roman über eine wahre Begebenheit, die allen Beteiligten Raum bietet und sowohl spannend zu lesen ist als auch Stoff zum Nachdenken liefert und lange nachwirkt. Sehr empfehlenswert!

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    • 7
  • Nach einer wahren Begebenheit...

    Kaltblütig
    maggiterrine

    maggiterrine

    "Nach einer wahren Begebenheit..." Diesen Satz liest man in letzter Zeit öfter auf der Kinoleinwand bevor der Film beginnt. Was das mit einem Buch macht, war mir bisher aber neu. Für "Kaltblütig" hat Truman Capote (Autor von "Frühstück bei Tiffanys") mehrere Jahre mit der Recherche über die grausamen Clutter-Morde zugebracht: Freunde und Verwandte befragt, die Ermittler ausgequetscht und letztenendes auch die Täter bis zu ihrem letzten Gang begleitet. Dabei herausgekommen ist ein grandioser Thriller, der einem fiktionalen Roman in nichts nachsteht und in keinster Weise, wie man vermuten könnte, trocken oder statisch ist. Man verfolgt als Leser alle Geschehnisse chronologisch und wechselt dabei immer von der Perspektiver der Opfer zur Persspektive der Täter und der Perspektive der Ermittler. Gerade als der letzte Tag der Familie Clutter beschrieben wird und parallel die unheilvollen Einkäufe der zukünftigen Mörder (Seil, Klebeband, Handschuhe, etc.) ist die Spannung kaum auszuhalten! Die Tatsache, dass sich alles genau so zugetragen hat macht die Sache nicht besser! Doch das Buch geht den ganzen Weg. Beschreibt nicht nur Opfer und Täter sowie den Ablauf der Tat sondern auch Hintergründe, den Einfluss, den die Tat auf das Städtchen hatte bis hin zum Gerichtsverfahren und der Vollstreckung der Strafe. Ein bisschen fühlt sich das Buch so an, als wenn man in ein Polizeipräsidium eingebrochen wäre und alle Akten zum Clutter-Fall liest. Nur als wirklich spannenden und gut geschriebenen Thriller! Das Buch regt zum Nachdenken an. Über psychologische Hintergründe von Mördern, die Rechtmäßigkeit der Todesstrafe und ob man sich vielleicht ein Sicherheitsschloss für die Tür kaufen sollte. Das Buch ist nämlich nicht ohne, wenn auch nicht blutig oder eklig wie so mancher skandinavischer Thriller. Alles in allem hat Capote mit diesem Buch etwas völlig Neues geschaffen und ich empfehle jedem, der sich für Kriminalistik interessiert dieses Buch zu lesen!

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    • 2
    Orisha

    Orisha

    04. March 2016 um 11:56
  • 1959. Ein Mordfall in Kansas an einer Familie. Nur Tatsachen, trotzdem superspannend

    Kaltblütig
    GersBea

    GersBea

    Inhalt (Innentext): Im November 1959 wird in Holcomb, Kansas, die vierköpfige Familie Clutter brutal ermordet. Wenige Wochen später werden die Täter Dick Hickock und Perry Smith auf der Flucht geschnappt. Truman Capote erfährt aus der New York Times von dem Verbrechen und beschließt am Tatort zu recherchieren. Er spricht mit Bekannten und Freunden der Familie, mit der Polizei. Schließlich erhält er die Gelegenheit, mit den beiden Mördern zu reden. Mit der zeit gelingt es ihm, so viel Nähe zu Ihnen herzustellen, dass sie ihm präzise Innenansichten Ihrer Seele erlauben. Fast sechs Jahre nach der Tat begleitet er sie bis an den Galgen. Capotes herausragende Rekonstruktion eines Mordes wurde eine Sensation und begründete ein neues literarisches Genre, die »non-fiction novel«, den Tatsachenroman. In einer atemberaubenden Sprache erzählt er, wie aus Menschen Mörder werden. Mit Kaltblütig landete Capote einen internationalen Bestseller. Meinung Obwohl dieser Tatsachenroman Fakten dokumentiert, ist er spannender als viele Krimis. Manche Wendung ist so verblüffend, dass ich sie in einem Krimi als unwahrscheinlich und überkonstruiert abgetan hätte. Das Buch enthält vier Kapitel: 1. Die Letzten, die sie lebend sahen, 2. Unbekannte, 3. Antwort, 4. Die Ecke. Die Struktur des Buches ist meisterhaft: alle paar Seiten wechseln Protagonisten, Geschehnisse, Blickwinkel – ohne dass ich je die Übersicht verloren hätte. Nur selten kamen „belehrende“ Passagen vor, vor allem beim Gerichtsverfahren und den Berufungsverhandlungen. Capote schreibt kurz und knapp und enthält sich jeder persönlichen Bewertung. Der schnörkellose Schreibstil bewirkt, dass ich die Geschehnisse immer mit einer Distanz gelesen habe. Schrecken oder „Empörung“ stellte sich erst beim Überdenken des Gelesenen ein. Ich fand es mitunter quälend, nur die Fakten zu erfahren ohne Rechtfertigung oder Erklärung dazu; manche Darstellungen von brutaler Gewalt oder auch seelischer Verrohung waren schwer auszuhalten. Buchgestaltung Die Aufmachung des Taschenbuches hat mich begeistert. Der mit viel Weißraum gestaltete Bucheinband spiegelt die Sachlichkeit des Buches wieder. Der türkisfarbenen Buchschnitt fällt aus dem „Rahmen“ des Üblichen. Fazit 5 Sterne für ein ganz besonderes Buch. Noch ein Tipp: langsam lesen!

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    • 3
  • Kaltblütig - auf dem Weg zur Perfektion?

    Kaltblütig
    Charlea

    Charlea

    Cover / Artwork / Gestaltung des Romans In meinen Augen passt das Cover sehr gut zu dem exzentrischen Capote - irgendwie schreckt es auf Grund der Schlichtheit fast schon wieder ab, da man es gar nicht mehr gewohnt ist, außer man steht auf die weißen Covergestaltungen des diogenes Verlags. Immer häufiger werden wir mit eye catchern gelockt - abstrakte Farbexplosionen, besonders hervor gehobene Buchstaben - kurz: Bücher, die uns von Weitem förmlich ins Auge springen. Jedes Kapitel ist mit einer kleinen Überschrift versehen, was mir sehr gut gefallen hat. Inhalt / Wertung Das Buch liest sich für mich wie zwei Bücher in einem. Zunächst haben wir die angesehene Familie Clutter in Holcomb (Kansas), deren vorbildlicher Charakter in aller Munde ist. Selbst die wahrscheinlich depressive Mutter ist weder Ziel von versteckter Häme, noch wird ihre Krankheit zum Gesprächsthema. Auch die Kinder scheinen perfekt geraten - die Künste der Tochter Nancy in puncto Haushalt, Backen und gesellschaftliches Engagement sind kaum zu übertreffen und dennoch gibt es auch hier kein dunkles Geheimnis, das die Familie umgibt. Ehrlich gesagt hatte ich das zunächst vermutet. Kann eine Familie wirklich so perfekt sein?Parallel zu den Beschreibungen der Familie Clutter erzählt Capote die Geschichte von Dick und Perry, die sich aufmachen, ein Verbrechen zu begehen. Capote widmet ihnen ungefähr genauso viel Aufmerksamkeit, so dass einem als Leser schnell klar wird, worauf es in dem Buch hinauslaufen wird - die beiden überfallen die Familie Clutter und ermorden sie auf geradezu bestialische Weise.Perry und Dick werden schnell gefasst, als diese versuchen zu fliehen.Das Verbrechen erregt so viel Aufsehen, dass es auch über die Grenzen von Holocomb hinaus Thema der Zeitungen ist. So erfährt der Schriftsteller Capote von dem grausigen Vorfall und ist scheinbar von der Frage nach dem Hintergrund förmlich fasziniert, so dass er nach Holocomb fährt, dort Anwohner, die Polizei und letztendlich auch die Täter interviewt. An diese Stelle wird bereits klar, dass man den Roman im Grunde als Tatsachenroman beschreiben muss - Capote fügt nichts hinzu, im Grunde ist es ein non-fiktionaler Tatsachenroman mit kriminalistischen Zügen.Im Laufe der Interviews mit den beiden Tätern rückt die Suche nach dem Motiv in meinen Augen in den Hintergrund. Capote versteht es, auch den Tätern eine Geschichte zu widmen, ohne deren Taten in irgendeiner Form zu beschönigen. Vielleicht macht das auch den Unterschied zwischen einem Reporter und einem Schriftsteller aus - ich weiß es nicht?Ich habe diese Rezi mit dem Wort Perfektion gespickt - genauso meine ich es auch. In einigen Rezis habe ich gelesen, dass sein Stil langatmig anmutet - das konnte ich beim besten Willen gar nicht feststellen. Jedes Wort hatte einen Sinn, seine Beschreibungen der Menschen und auch der Landschaften haben Bilder, ganze Filme in meinem Kopf geschaffen, so dass ich auch jetzt bereit bin, den Film anzusehen um festzustellen, ob der dem Buch gerecht werden kann. Eins steht fest - die Messlatte ist verdammt hoch angesetzt. 

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    • 3
    Charlea

    Charlea

    27. February 2016 um 01:04
    Kopf-Kino schreibt Deinen Leseeindruck zu diesem Werk erwartete ich voller Spannung, und freue mich nun, meine Wunschliste um ein neues Buch verlängern zu können. 'Andere Stimmen, andere Räume' ist ein weiteres ...

    Ja - ich stehe ja auch sehr auf John Irving - habe alle Bücher gekauft und mag den Digogenes-Stil daher sehr. Er ist erfrischend neutral. Irgendwie hat mich das immer. Das Auge wird nicht überflutet.

  • Leserunde zu "Das Bücherhaus" von Tom Burger

    Das Bücherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzuführen. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich Bücher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Rezension zu "kaltblütig" von Truman Capote

    Kaltblütig
    Kleines91

    Kleines91

    05. August 2015 um 12:06

    Klappentext: Im November 1959 wird in Holcomb in Texas eine vierköpfige Farmerfamilie brutal ermordet. Wenige Wochen später werden die zwei ehemaligen Zuchthäusler Dick Hickock und Perry Smith geschnappt. Truman Capote erfährt aus der New York Times von dem Verbrechen und beschließt, am Tatort zu recherchieren. Er spricht mit Bekannten und Freunden der Familie, mit der Polizei. Schließlich erhält er Gelegenheit, mit den beiden Mördern zu reden. Mit der Zeit gelingt es ihm, soviel Nähe zu ihnen herzustellen, dass sie ihm präzise Innenansichten ihrer Seele erlauben. Fast sechs Jahre nach ihrer Tat begleitet er sie bis an den Galgen. Capotes herausragende Rekonstruktion eines Mordes begründete ein neues literarisches Genre: die non-fiction novel, den Tatsachenroman. In einer atemberaubenden Sprache erzählt er, wie aus Menschen Mörder werden. Meine Meinung: Das Buch lag bestimmt schon 6 Jahre auf meinem SuB und wurde nur mal in der Oberstufe angelesen, da es eine Buchvorstellung hätte werden sollen, die ich aber nicht halten konnte, da mich die ersten Seiten damals schon sehr mitnahmen und ich mich psychisch nicht in der Lage sah, es weiter zu lesen. Bis jetzt. Bei der SuBAbbauChallenge wurde mir dieses Buch ausgesucht und da ich schonmal den Film "Capote" sah, der diese Begebenheit die im Buch geschildert wird, behandelt, dachte ich mir "Auf in den Kampf" - und es hat sich gelohnt. Beim zweiten lesen merkte ich, dass es gar nicht so an die Substanz ging wie damals angenommen. Natürlich berührt einen das Schicksal der Clutters und man "verachtet" Perry und Dick und möchte einfach nur verstehen, wie zwei Männer dazu in der Lage sind. Sie haben nicht nur das Leben dieser 4 Opfer zerstört sondern das der restlichen Familien, ihrer eigenen Familien und ihres selbst. Capote arbeitet auf, wie es dazu kam, dass diese jungen Männer zu solch einer Gräueltat in der Lage waren und was sie dazu bewegte. Und man möchte eigentlich nur verzweifelt auflachen, wenn man ihnen "zuhört". Man möchte sie hassen für das, was sie getan haben, aber es stellt sich auch Mitleid mit den Männern ein. Man kann nicht erklären wieso - aber man bemitleidet sie. Und trotzdem ist man "froh", als sie Ihre gerechte Strafe bekamen.  Capote schafft es, Einblicke in Ermittlungen, Tat, Vergangenheit und Zukunft zu geben. Ein Tatsachenbericht, der seinesgleichen sucht, da er alles in sich vereint. Emotionen, Tatsachen, Erleichterung, Hoffnung, Angst ... Alles, was man brauch, um das Buch zu lesen. Ich kann jedem nur empfehlen, nach der Lektüre auch noch den Film zu schauen. Philipp Seymour-Hoffmann verkörpert Capote perfekt und der Film zeigt auch, welch psychische Belastung all das damals für den Autor war und wie sehr in das emotional gefangen nahm. Und ein kleines extra Goodie ist, dass man mitkriegt, wie Harper Lee berühmt wurde - jedoch nur am Rande. Aber der Film lohnt sich auf alle Fälle und überzeugt mit Leistungen seitens aller Schauspieler und Mitwirkenden - Oscars zurecht erhalten!

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  • Nach wahren Begebenheiten

    Kaltblütig
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein Mord, wie ihn das kleine Örtchen Holocomb, Kansas, sich niemals zu träumen gewagt hätte: im Heizkeller der Clutter-Farm finden sich die Leichen des Vaters Herbert H. Im Raum davor, auf dem selbst restaurierten Sofa, der jüngste Sohn Kenyon. Im ersten Stock die beiden Frauen der Familie. Mutter Clutter und Nancy. Das Blutbad scheint perfekt. Es gibt keine Zeugen, nicht viel Beweismaterial. Geld war in dem Clutter-Haus nicht zu holen – die vierzig Dollar aus dem Safe fehlen, genauso ein Radio und Wertgegenstände. Was ist hier passiert? Die Nachricht des kaltblütigen Mordes verbreitet sich über ganz Amerika und macht auch vor den Gefängnissen nicht halt: erst der ehemalige Farmarbeiter, der eine Saison auf der Farm der Clutters verbracht hat, Floyd Wells, kann einen Hinweis auf die Täter geben. Er hat nämlich seinem ehemaligen Zellenkollegen Richard Eugene „Dick“ Hickock von dem wohlhabenden Farmer in Holocomb erzählt, allerdings ohne das prekäre Detail zu erwähnen, dass dieser kein Bargeld im Haus hat, sondern bloß mit Schecks bezahlt. So begibt die Polizei sich auf die Suche nach den beiden flüchtigen Verbrechern Dick Hickock und Perry Edward Smith, die sich mit ihrer Beute in Mexiko niedergelassen haben. Doch die illusionistischen Pläne Perrys, Perlentaucher zu werden, scheitern, und die beiden kehren zurück in die USA. Truman Capotes Bericht über den Mordfall endet jedoch nicht mit der Verhaftung der beiden Mörder: er verfolgt ihren Weg vom Gerichtssaal in den Todestrakt des Gefängnisses, bis zum bitteren Ende. „Kaltblütig: Wahrheitsgemäßer Bericht über einen mehrfachen Mord und seine Folgen“ ist ein einzigartiges Werk in der Literatur. Wie der Untertitel der deutschen Übersetzung schon sagt, erzählt Truman Capote hier eine wahre Geschichte. Er beruft sich dabei auf die Prozessakten des Mordes an der wohlhabenden Farmerfamilie in Kansas im Herbst 1951. Damit begründet er ein neues Genre des Tatsachenromans, auch bekannt unter dem Namen „New Journalism“. „Kaltblütig“, oder „In cold blood“ wie die Originalausgabe des Jahres 1965 heißt, gehört zu der Art von Büchern, die den Blick auf die dunklen Abgründe der menschlichen Seele lenkt, besonders, wenn man sich beim Lesen ins Gedächtnis ruft, dass es sich hierbei um wahre Begebenheit handelt. Darum hat dieser Thriller nochmal besonderen Reiz. Erika

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    • 2
  • Themen-Challenge 2014 - Bücher, die in der Hardcover-Ausgabe einen Schutzumschlag haben

    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 13 austauschen!

    • 70
  • Ein Klassiker und dennoch nicht außer Mode!

    Kaltblütig
    shazam

    shazam

    11. November 2013 um 23:35

    Ein großartiges Buch und für den Autor von 'Breakfast at Tiffany's' ein krasser Gegensatz. Solide recherchiert. Sachlich und dennoch spannend geschrieben, aufwühlend und schockierend zugleich. 
    Für jeden Krimi-/Thriller-Liebhaber ein Muss... diesmal nur leider nicht Fiktion, was beweist: das Leben schreibt oft (leider) die besten Geschichten...

  • Rezension zu "Kaltblütig" von Truman Capote

    Kaltblütig
    judit_rozsonits

    judit_rozsonits

    20. January 2013 um 12:50

    Der beste non-fiction Roman auf der Welt. Dazu gibt es einfach nichts hinzuzufügen.

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