Truus Matti Apfelsinen für Mister Orange

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Inhaltsangabe zu „Apfelsinen für Mister Orange“ von Truus Matti

New York 1943. Linus streift mit seinem Obst- und Gemüsekarren durch die Straßen von Manhattan. Er mag seinen Job, denn beim Ausliefern lässt sich wunderbar träumen. Zum Beispiel vom Comichelden Mister Super, den sein Bruder Apke gezeichnet hat, bevor er in den Krieg ging. Alle zwei Wochen liefert Linus eine Kiste Apfelsinen an Mister Orange, dessen Wohnung ganz anders ist: Überall hängen rote, gelbe und blaue Rechtecke. Mister Orange sagt, das sind die Farben der Zukunft …

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  • Ein Buch über Kunst, über New York, den Krieg...

    Apfelsinen für Mister Orange
    Fuhlsbuecher

    Fuhlsbuecher

    30. May 2013 um 16:35

    New York, 1943: Linus' großer Bruder ist nun auch in den Krieg gezogen, die Familie des Obst- und Gemüsehändlers Mueller weiß nicht, ob sie stolz sein oder einfach nur Angst haben soll. Aber wie auch immer: Der Alltag muss weitergehen, morgens müssen die Kinder zur Schule und anschließend die Bestellungen ausgefahren werden. Linus rückt nun auf und verbringt die Nachmittage mit dem Obstwagen, um zuerst dem Restaurant Castelli seine pomodori zu bringen, dann der einsamen Frau de Winter nicht nur ihr Obst zu liefern, sondern ihr auch noch immer bei diversen Dingen zu helfen – aber richtig interessant wird es bei dem neuen Kunden, dessen Namen sich keiner merken kann, der aber jeden Montag eine Kiste Apfelsinen bekommt. Darum nennt Linus ihn einfach „Mister Orange“. Dieser neue Kunde ist sehr nett, aber ein etwas merkwürdiger Kauz. Hager, eine dicke Brille, immer hat er einen Kittel übergezogen und sein Englisch ist ganz altertümlich. Eines Tages fragt der Mann ihn, ob er eine der Apfelsinen mit ihm zusammen essen möchte, bald wird das zum Ritual. Linus erfährt, dass „Mister Orange“ Maler ist und aus Europa fliehen musste. Er malt so ganz anders als Linus es kennt, Gegenstände erkennt man nicht mehr, dafür spielen die reinen Grundfarben eine große Rolle (der erwachsene Leser ahnt, um wen es sich bei „Mister Orange“ handelt). Und dann spielt ihm dieser etwas ungelenke Herr mit den eckigen Bildern eine ganz neue, sehr lebendige Musik vor, Boogie-Woogie. Für Linus tun sich neue Welten auf. Gleichzeitig bestimmt aber auch die Sorge um seinen großen Bruder seinen Alltag. Dies ist ein schöner, kluger Roman über Piet Mondriaans letztes Lebensjahr in New York, in dem seine Kunst noch einmal eine neue Wendung nahm. Truus Matti bettet das wunderbar in eine realistische Handlung ein. Ein schön zu lesendes Buch für LeserInnen ab 10.

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