Tschingis Aitmatow

 4 Sterne bei 529 Bewertungen
Autor von Dshamilja, Der weiße Dampfer und weiteren Büchern.
Tschingis Aitmatow

Lebenslauf von Tschingis Aitmatow

Tschingis Torekulowitsch Aitmatow zog in seiner Kindheit mit seinen Eltern von Weide zu Weide mit dem Vieh der Familie. Sein Vater hatte eine besondere Stellung da er der Verwalter war. Seine Mutter arbeitete nebenbei als Schauspielerin. Aitmatows Vater wurde 1938 wegen der "stalinistischen Säuberungsaktion" hingerichtet. Für Tschingis begann mit 14 Jahren die Ernährung der Familie. Zunächst arbeitet er bei einem Sekretär als dessen Gehilfe, bis er die Möglichkeit durch die Sowjetrepublik hatte eine Schule zu besuchen und sich für ein Studium zu qualifizieren. Zunächst studierte er Veterinärmedizin in Kasachstan, dann wechselte dann aber zu Literatur nach Moskau. Seine ersten schriftstellerischen Tätigkeiten. 1957 wurde er in den russischen Schriftstellerverband aufgenommen. 1958 erschien sein erfolgreichstes Werk "Dshamilja," welches später auch verfilmt wurde. Aitmatow arbeitete auch als Schriftsteller für verschiedene Parteizeitungen, er war Mitglied der Kommunistischen Partei Kirgisistans und Abgeordneter im Obersten Sowjet der UdSSR. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den Leninpreis und den Staatspreis. Er verstarb am 10. Juni 2008 in Nürnberg, da er durch seine schwere Diabetes einen Schwächeanfall hatte und sich eine schwere Lungenentzündung zuzog an dessen folgen.

Alle Bücher von Tschingis Aitmatow

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Dshamilja

Dshamilja

 (248)
Erschienen am 20.02.2017
Der weiße Dampfer

Der weiße Dampfer

 (29)
Erschienen am 30.04.1995
Du meine Pappel im roten Kopftuch

Du meine Pappel im roten Kopftuch

 (22)
Erschienen am 15.02.2003
Der Schneeleopard

Der Schneeleopard

 (21)
Erschienen am 09.07.2008
Frühe Kraniche

Frühe Kraniche

 (18)
Erschienen am 01.04.2006
Der erste Lehrer

Der erste Lehrer

 (14)
Erschienen am 01.08.2001
Der Junge und das Meer

Der Junge und das Meer

 (16)
Erschienen am 20.04.2009
Abschied von Gülsary

Abschied von Gülsary

 (14)
Erschienen am 01.12.2006

Neue Rezensionen zu Tschingis Aitmatow

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suse9s avatar

Rezension zu "Der weiße Dampfer" von Tschingis Aitmatow

Von Liebe und Hoffnung
suse9vor 5 Monaten

Ein Junge, von Vater und Mutter verlassen, wächst bei seinem Großvater und dessen neuen Frau auf. Während die Frau ihn schikaniert und das Leben zur Hölle macht, liebt ihn der Großvater innig. Die Beiden haben ein herzliches Verhältnis, das den Jungen alles ertragen lässt. Von seinem gutmütigen Großvater lernt er, alle Lebewesen und die Natur zu respektieren. Doch der intelligente Junge merkt schon bald, dass nicht alle so denken.

„Der weiße Dampfer“ ist das 2. Buch Tschingis Aitmatows, das ich gelesen habe. Und nein, leider gehören der Autor und ich nicht zusammen. Die Geschichte selbst ist gut und dennoch verlor ich im Verlaufe die Lust zum Weiterlesen. Die Charaktere empfand ich zu einseitig beschrieben und übertrieben dargestellt, die Geschichte vorhersehbar und nicht überraschend. Auch wenn mir die Bildhaftigkeit und die eingeworfenen Märchen gefielen, wiederholten sich Handlungsstränge und wurden bis ins Kleinste erzählt. Ich mag Geschichten, die sich Zeit lassen. Diese jedoch hat mich nicht erreicht.

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buchjunkies avatar

Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

Eine leise Liebesgeschichte
buchjunkievor 7 Monaten

In Kirgisien , irgendwo im Tal des Kukereuflusses hat sich im Sommer 1943 diese Liebesgeschichte zwischen der lebensfrohen Dshamilja und dem ruhigen Danijar abgespielt.  Erzählt wird sie vom 15-jährigen Said, der damals noch nicht wusste, wie Liebe sich zuträgt.

Dshamilja ist verheiratet mit Sadyk, der verletzt in einem Kriegslazarett liegt, als sie Danijar begegnet. Viel mehr gibt es zum Inhalt eigentlich nicht zu sagen vorerst.

Dieser Geschichte liegt ein besonderer Zauber inne, der sich  unter anderem begründet auf wunderschöne Landschaftsbeschreibungen oder hervorragende Darstellung der darin vorkommenden Personen.

Es ist eine leise und ruhige Geschichte ohne überflüssige Worte.
Es ist kein Liebesgesülz , sondern berichtet eher von der täglichen harten Arbeit dieser Zeit.

Da es nur ein 120 Seiten starkes Buch ist , finde ich es ratsam, es in einer ruhigen Stunde am Stück zu lesen, um sich ganz auf die Stimmung des Romanes einlassen zu können.

Kommentare: 5
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Wollys avatar

Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

Eine leise Novelle über die große Liebe
Wollyvor einem Jahr

Dshamilja erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die eine Entscheidung fürs Leben trifft.
Sie ist bereits verheiratet, kann mit ihrem Ehemann, der als Soldat an Front ist, aber wenig anfangen. Erst der schüchterne Danijar erobert Stück für Stück ihr Herz und zeigt ihr, wie die Liebe sein kann.

Erzählt wird dieser kurze Roman von dem 15-jährigen Said, ihrem Schwager. Er ist für sein Alter noch recht unbedarft was die Liebe angeht und beschreibt aus einer staunenden, kindlichen Perspektive von den Entwicklungen, die er beobachtet.
Dabei kommt die Liebesgeschichte eher unterschwellig daher. Hauptsächlich lernen wir etwas über die Lebensumstände der damaligen Zeit in Kirgisistan und die Liebe zu diesem hier wenig beachteten Land.

Der Roman ist leise und gefühlvoll, obwohl er die meiste Zeit eher nüchtern von der täglichen Plackerei erzählt. Die größte Liebesgeschichte aller Zeiten, sowie es im Vorwort angepriesen wird, ist es für mich nicht. Trotzdem ist es ein Buch was mit wenigen Worten überzeugt.

Fazit:
Ein kleiner Einblick in ein Land und eine Liebe die viel Mut erfordert.

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Tschingis Aitmatow wurde am 11. Dezember 1928 in Scheker (Kirgisistan) geboren.

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