Tschingis Aitmatow

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Lebenslauf von Tschingis Aitmatow

Tschingis Torekulowitsch Aitmatow zog in seiner Kindheit mit seinen Eltern von Weide zu Weide mit dem Vieh der Familie. Sein Vater hatte eine besondere Stellung da er der Verwalter war. Seine Mutter arbeitete nebenbei als Schauspielerin. Aitmatows Vater wurde 1938 wegen der "stalinistischen Säuberungsaktion" hingerichtet. Für Tschingis begann mit 14 Jahren die Ernährung der Familie. Zunächst arbeitet er bei einem Sekretär als dessen Gehilfe, bis er die Möglichkeit durch die Sowjetrepublik hatte eine Schule zu besuchen und sich für ein Studium zu qualifizieren. Zunächst studierte er Veterinärmedizin in Kasachstan, dann wechselte dann aber zu Literatur nach Moskau. Seine ersten schriftstellerischen Tätigkeiten. 1957 wurde er in den russischen Schriftstellerverband aufgenommen. 1958 erschien sein erfolgreichstes Werk "Dshamilja," welches später auch verfilmt wurde. Aitmatow arbeitete auch als Schriftsteller für verschiedene Parteizeitungen, er war Mitglied der Kommunistischen Partei Kirgisistans und Abgeordneter im Obersten Sowjet der UdSSR. Für seine Bücher erhielt er zahlreiche Auszeichnungen wie den Leninpreis und den Staatspreis. Er verstarb am 10. Juni 2008 in Nürnberg, da er durch seine schwere Diabetes einen Schwächeanfall hatte und sich eine schwere Lungenentzündung zuzog an dessen folgen.

Bekannteste Bücher

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  • Von Liebe und Hoffnung

    Der weiße Dampfer

    suse9

    12. July 2018 um 15:14 Rezension zu "Der weiße Dampfer" von Tschingis Aitmatow

    Ein Junge, von Vater und Mutter verlassen, wächst bei seinem Großvater und dessen neuen Frau auf. Während die Frau ihn schikaniert und das Leben zur Hölle macht, liebt ihn der Großvater innig. Die Beiden haben ein herzliches Verhältnis, das den Jungen alles ertragen lässt. Von seinem gutmütigen Großvater lernt er, alle Lebewesen und die Natur zu respektieren. Doch der intelligente Junge merkt schon bald, dass nicht alle so denken. „Der weiße Dampfer“ ist das 2. Buch Tschingis Aitmatows, das ich gelesen habe. Und nein, leider ...

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  • Eine leise Liebesgeschichte

    Dshamilja

    buchjunkie

    01. May 2018 um 21:22 Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

    In Kirgisien , irgendwo im Tal des Kukereuflusses hat sich im Sommer 1943 diese Liebesgeschichte zwischen der lebensfrohen Dshamilja und dem ruhigen Danijar abgespielt.  Erzählt wird sie vom 15-jährigen Said, der damals noch nicht wusste, wie Liebe sich zuträgt. Dshamilja ist verheiratet mit Sadyk, der verletzt in einem Kriegslazarett liegt, als sie Danijar begegnet. Viel mehr gibt es zum Inhalt eigentlich nicht zu sagen vorerst. Dieser Geschichte liegt ein besonderer Zauber inne, der sich  unter anderem begründet auf ...

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  • Eine leise Novelle über die große Liebe

    Dshamilja

    Wolly

    28. November 2017 um 09:21 Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

    Dshamilja erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die eine Entscheidung fürs Leben trifft. Sie ist bereits verheiratet, kann mit ihrem Ehemann, der als Soldat an Front ist, aber wenig anfangen. Erst der schüchterne Danijar erobert Stück für Stück ihr Herz und zeigt ihr, wie die Liebe sein kann. Erzählt wird dieser kurze Roman von dem 15-jährigen Said, ihrem Schwager. Er ist für sein Alter noch recht unbedarft was die Liebe angeht und beschreibt aus einer staunenden, kindlichen Perspektive von den Entwicklungen, die er ...

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  • Dshamilja in einer miserablen Neuübersetzung

    Dshamilja

    Xirxe

    25. May 2017 um 13:44 Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

    Dshamilja ist eine wunderbare Geschichte, die ich vor einigen Jahren während meiner Reise durch Kirgisistan mit Begeisterung gelesen habe. Sie erzählt von der Liebe zweier Menschen, die eigentlich nicht sein durfte, aber noch mehr von der Liebe zu Kirgisistan, zum Leben an sich. Obwohl oder vielleicht gerade weil die Beschreibungen sehr poetisch sind, hatte ich während des Lesens ständige Aha-Erlebnisse. Die Menschen, die Pferde in den Luzernenfeldern, die Berge, die Weite, die Steppe - durch Aitmatows Darstellungen erblickte ich ...

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  • Eines meiner Lieblingsbücher!

    Goldspur der Garben

    CarlaB

    05. February 2017 um 15:00 Rezension zu "Goldspur der Garben" von Tschingis Aitmatow

    Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Eine Mutter, die durch den Krieg fast ihre gesamte Familie verliert und doch immer wieder neuen Lebensmut  schöpft - nicht zuletzt durch ihr jüngstes und letztes verbliebenes Familienmitlgied. Aitmatov beschreibt mit einfacher Sprache und doch vieler Emotionen wie Tolgonai, eine Cholchos-Bäuerin, am Totengedenktag dem Feld ihr arbeitssames und tragisches Leben erzählt. Das erste Buch, welches mich zu Tränen gerührt hat. Eine der schönsten und doch traurigsten Geschichten.

  • Kindheit und Jugend in der sowjetischen Peripherie

    Kindheit in Kirgisien

    Schmiesen

    18. December 2016 um 11:26 Rezension zu "Kindheit in Kirgisien" von Tschingis Aitmatow

    Inhalt: Aitmatow berichtet in kurzen Kapiteln szenenhaft über seine Kinder-und Jugendjahre in Kirgisien und Russland. Dabei greift er immer wieder auf Begebenheiten zurück, die seinen Lebensweg beeinflusst und sein literarisches Werk geprägt haben. So war er mit nicht einmal 15 Jahren Sekretär des Dorfsowjets, lehrte Russisch an einer Schule im Nachbarort, war Kolchosmitarbeiter, studierte Tiermedizin und Viehzucht und wurde schließlich zu einem der wichtigsten Schriftsteller Kirgisiens und Sprachrohr dieser eher unbekannten ...

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  • Abschied von Gülsary

    Abschied von Gülsary

    Aoibheann

    05. July 2015 um 11:43 Rezension zu "Abschied von Gülsary" von Tschingis Aitmatow

    Ein Buch mit vielen wechselnden Emotionen, das von einem ereignisreichen und schweren Leben eines Mannes erzählt. Das Leben des Hengstes Gülsary ist eng mit dem des Hirten Tanabai verwoben. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrt er in seine Heimat Kirgisien zurück und wird erst Pferde-, später Schafhirte. Aitmatow schildert die Härte des Hirtenlebens, die vielen kleinen Glücksmomente im Sattel des prachtvollen Pferdes sowie seine falschen Entscheidungen im Laufe seines Lebens. Aber auch offene Kritik am kommunistischen System: ...

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  • Verstörende Geschichte

    Das Kassandramal

    Radfahrerin

    27. May 2015 um 13:30 Rezension zu "Das Kassandramal" von Tschingis Aitmatow

    Seltsama Storry, werde nicht schlau draus. Was will er uns damit sagen? Verurteilen von staatlich manipulierender Forschung. Ist alles Machbare auch sinnvoll und moralisch? Verantwortung der Wissenschaft? Am Ende sind doch die Bindungen, Beziehungen und Gefühle das was zählt?!

  • Äußerlich klein und inhaltlich ganz groß

    Dshamilja

    monerl

    21. March 2015 um 14:57 Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

    Klappentext: 1956 verfaßte Tschingis Aitmatow am Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau als Diplomarbeit eine Geschichte und gab ihr den Titel "Dshamilja". Seither geht sie um die ganze Welt. Sie ist, wie Aitmatow im Vorwort zu dieser Ausgabe sagt, zur "Gefährtin all jener geworden, die an die Liebe glauben." "Ich schwöre es, es ist die schönste Liebesgeschichte der Welt." (Louis Aragon)  ________________________________________________________________________ Meine Meinung: Dies ist ein Büchlein von 95 Seiten - äußerlich klein ...

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    • 3
  • Sie weiß, was sie will

    Dshamilja

    dominona

    20. October 2014 um 21:01 Rezension zu "Dshamilja" von Tschingis Aitmatow

    Wenn die große Liebe einen packt, dann wehrt man sich nicht und genau darum geht es in dieser Novelle. Zur Liebesgeschichte gehören Naturschilderungen der Steppe, Charaktereigenschaften der beiden Liebenden und dem Dritten, dem Erzähler, aber so kitschig, wie man es sich vorstellen mag, wird es nicht, eher wie ein Traum, ein schmuckloses und dennoch stolzes Märchen.

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