Tschingis Aitmatow Abschied von Gülsary

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Inhaltsangabe zu „Abschied von Gülsary“ von Tschingis Aitmatow

Der alte Tanabai ist mit seinem Hengst Gülsary auf dem nächtlichen Heimweg in die kirgisischen Berge. Nach einem stürmischen Leben wird dies ihr letzter Gang.Beide sind müde geworden. Wie an Stationen eines Kreuzwegs brechen die Bilder der Vergangenheit hervor, die hitzigen Jahre des Aufbaus und des Weltkriegs, als die Steppe urbar gemacht und aus den Trümmern eine neue Welt aufgebaut wurde. Erinnerungen an ihre Feste, an die Reiterspiele, in denen sie gemeinsam siegten, an ihre großen und kleinen Romanzen. Und dann die Stationen des Abstiegs, der Enttäuschungen, der verständnislosen Funktionäre, die den Prachthengst an die Leine legten und seinen Reiter in die Berge schickten.Aitmatow hat in diesem Roman der Kraft, der Klage und Sehnsucht des Individuums Sprache verliehen, das den Gang der Geschichte in seine Hand nimmt und wieder ihr Opfer wird.

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  • Abschied von Gülsary

    Abschied von Gülsary
    Aoibheann

    Aoibheann

    05. July 2015 um 11:43

    Ein Buch mit vielen wechselnden Emotionen, das von einem ereignisreichen und schweren Leben eines Mannes erzählt. Das Leben des Hengstes Gülsary ist eng mit dem des Hirten Tanabai verwoben. Nach dem zweiten Weltkrieg kehrt er in seine Heimat Kirgisien zurück und wird erst Pferde-, später Schafhirte. Aitmatow schildert die Härte des Hirtenlebens, die vielen kleinen Glücksmomente im Sattel des prachtvollen Pferdes sowie seine falschen Entscheidungen im Laufe seines Lebens. Aber auch offene Kritik am kommunistischen System: unbedingte Planerfüllung ohne Rücksicht auf Bedürfnisse der eigenen Bevölkerungmit einhergehender Misswirtschaft, Parteihörigkeit, etc. Die Geschichte des Hirten Tanabai hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht, die Lebensgeschichte zwischen ihm und Gülsary ist nicht minder bewegend. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde beider Leben nachgezeichnet, bewegend, beeindruckend und wunderschön.

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  • Rezension zu "Abschied von Gülsary" von Tschingis Aitmatow

    Abschied von Gülsary
    variety

    variety

    04. February 2008 um 14:25

    Anders in anderen Büchern Aitmatovs war ich von der Geschichte enttäuscht. Natürlich stehen das Pferd Gülsary und Tanabai (der Hirte) im Zentrum des Interesses, aber die Nebenachse mit dem Fremdgehen wird viel zu schnell aufgegeben! Für mich war das zentrale Thema einfach enttäuschend.