Tschingis Aitmatow Die Klage des Zugvogels

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Inhaltsangabe zu „Die Klage des Zugvogels“ von Tschingis Aitmatow

Diese frühen Erzählungen von Tschingis Aitmatow stammen aus den Jahren 1953 bis 1965. Sie dokumentieren den literarischen Weg eines Autors, der zunächst noch unter dem Einfluss der Literatur des 'sozialistischen Aufbaus' stand, aber schon bald seinen eigenen Ton und seine Motive fand und zum Erneuerer einer erstarrten Literatur wurde.

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  • Rezension zu "Die Klage des Zugvogels" von Tschingis Aitmatow

    Die Klage des Zugvogels

    Lesebienchen

    25. March 2008 um 18:03

    Die Erzählung "Die Klage des Zugvogels" von Aitmatow setzt sich in eindringlicher Weise mit dem Thema Krieg auseinander. In einer Art Momentaufnahme wird im ersten Teil des Textes das Gebet einer Mutter beschrieben, die an einem See um das Leben ihres todkranken Mannes sowie um das ihres sich im Krieg befindenden ältesten Sohnes bittet. Ihr jüngster Sohn, Eleman, wohnt dieser Bitte bei. In einer Prolepse wird dessen weiteres Leben beschrieben. Sein Auftsieg zu einem begnadeten Volkssänger, der den Menschen in Zeiten des Krieges wieder Hoffnung gibt, seine Verfolgung und schließlich sein qualvoller Tod. Das Bild seiner betenden Mutter scheint ihm dabei eine Quelle von Trost und Hoffnung zu sein und belgeitet ihn bis zu seinem Ende. Eingebunden wird diese Geschichte in eine atmosphärisch dichte Naturbeschreibung. Über dem See kreisen die Zugvögel, zum Abflug in den Süden bereit. Aus ihrer Sicht wird im zweiten Teil des Textes erzählt. Sie berichten von den Schrecken des Krieges , welche sie während ihres Fluges mitansehen müssen. Diese Erzählung ist wie jeder Text Aitmatows ein Appell für ein friedvolles und respektvolles Miteinander. Aitmatow gelingt es einmal mehr, diese Botschaft ohne überflüssiges Pathos oder Klischees zu transportieren.

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