Tschingis Aitmatow Frühe Kraniche

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Inhaltsangabe zu „Frühe Kraniche“ von Tschingis Aitmatow

Wenn die Kraniche früh im Jahr über die kirgisische Steppe ziehen, so verspricht dies eine gute Ernte. Darauf hofft der fünfzehnjährige Sultanmurat, der heimlich verliebt ist in die Blume des Pausenhofs, die schöne, stolze Myrsagül. Doch in diesem Winter liegt die Verantwortung für die Gemeinschaft ganz auf den Schultern der Jugendlichen – die Väter stehen allesamt für die Sowjetunion an der Front. Die Landarbeit auf den gefrorenen Äckern ist hart, die Vorräte an Nahrungs- und Heizmitteln gehen zur Neige. Als eines Nachts die vier besten Pferde gestohlen werden, scheint die Situation aussichtslos. Auf Sultanmurat wartet eine schwere Bewährungsprobe.

Aitmatow erzählt sehr ungewöhnlich - eben nicht europäisch.

— Petra54
Petra54

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  • Rezension zu "Frühe Kraniche" von Tschingis Aitmatow

    Frühe Kraniche
    Alais

    Alais

    16. October 2011 um 22:21

    Aitmatow schildert das frühe Ende der Kindheit Sultanmurats vor dem Hintergrund bitterster Armut, der ersten Liebe und der Grausamkeit des Krieges auch fernab der eigentlichen Schlachtfelder. Hell und dunkel stehen sich gegenüber - auf der einen Seite der gemeinsame Ausflug mit seinem Vater, Liebe und Geborgenheit innerhalb der Familie und trotz bescheidener Lebensverhältnisse das Glücksempfinden, in der Welt zu sein und sich an der Natur, den Kranichen, erfreuen zu können und auf der anderen Seite das Auseinanderreißen der Familien, Unsicherheit, Verlust und Trauer, Bedrohung durch Hungersnot, durch eine Verhärtung der Herzen... Ein trauriger Roman, der mich tief berührt und beeindruckt hat. Besonders gut gefiel mir die verständnisvolle Liebe des Autors zu den Menschen, die zwischen den Zeilen zu spüren ist - dieses Werk wird sich nicht das letzte sein, das ich von ihm lese.

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