Tschingis Aitmatow Goldspur der Garben

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Inhaltsangabe zu „Goldspur der Garben“ von Tschingis Aitmatow

Die Kolchosbäuerin Tolgonai erzählt am Totengedenktag dem Feld von ihrem Leid. Ihren Mann und die drei Söhne hat sie im Krieg verloren. Das Feld antwortet ihren Klagen, fordert sie auf: »Setz dich, Tolgonai. Erinnerst du dich an den Tag, als du zum ersten Mal hierher gekommen bist?« In einfachen Worten ruft Tolgonai ihr ganzes Leben in Erinnerung. »Aitmatow ist ein Geschichtenerzähler im besten Sinne, ein Meister der Stimmungen.« Gerhard Schröder, Welt am Sonntag, Berlin »Die kirgisische Mutter Tolgonai unterscheidet sich in nichts von der trauernden Mutter in Ostfriesland, Bayern, in Amerika, Großbritannien oder Polen.« Stader Tageblatt »Ein großartiges Stück Literatur, das einen nachts nicht schlafen lässt.« Konkret, Hamburg

Eines der schönsten und traurigsten Geschichten. Absolutes Lieblingsbuch, welches zu Tränen rührt.

— CarlaB
CarlaB

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  • Eines meiner Lieblingsbücher!

    Goldspur der Garben
    CarlaB

    CarlaB

    05. February 2017 um 15:00

    Wie viel Leid kann ein Mensch ertragen? Eine Mutter, die durch den Krieg fast ihre gesamte Familie verliert und doch immer wieder neuen Lebensmut  schöpft - nicht zuletzt durch ihr jüngstes und letztes verbliebenes Familienmitlgied. Aitmatov beschreibt mit einfacher Sprache und doch vieler Emotionen wie Tolgonai, eine Cholchos-Bäuerin, am Totengedenktag dem Feld ihr arbeitssames und tragisches Leben erzählt. Das erste Buch, welches mich zu Tränen gerührt hat. Eine der schönsten und doch traurigsten Geschichten.

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  • Rezension zu "Goldspur der Garben" von Tschingis Aitmatow

    Goldspur der Garben
    Lesebienchen

    Lesebienchen

    02. March 2008 um 20:44

    Dies ist eine der schönsten und zugleich traurigsten Erzählungen, die ich je gelesen habe. Am Totengedenktag begibt sich die Bäuerin Tolgonai auf ihr Feld, was sie zeit ihres Lebens bstellt hat. In einem Zwiegespräch, welches sie mit ihrem Feld hält, reflektiert sie ihr bisheriges Leben, wie sie aufgewachsen ist, eine Familie gegründet hat und schließlich, wie diese durch den einbrechenden Krieg zerstört worden ist. Eindringlich und ohne plakativ oder kitschig zu wirken schildert Aitmatow das Leben und das Leid dieser Kolchosebäuerin, welche durch den Krieg ihren Mann und ihre Söhne verliert. In leisen und einfachen Tönen formuliert der Text anhand dieser starken und mutigen Frau eine rigorose Anklage an die Schrecken des Krieges und die Ohmmacht des Menschen ihm gegenüber. Diese wirkt umso eindringlicher und nachhaltiger, da sie indirekt durch die Schilderung der Gedankenwelt Tolgonais und ihres vom tiefen Leid geprägten Lebens illustriert wird. Doch die Erzählung behandelt nicht nur den Krieg, sondern ist zudem, wie meistens bei Aitmatow, eine Hommage an die Natur. Das Feld ist für Tolgonai nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch ein Richtmaß, an dem sie ihr Leben ausrichtet. Das liebevolle Zwiegespräch, welches sie mit dem Feld führt, verdeutlicht ihre zutiefst respektvolle Haltung. Diese Erzählung verschafft durch die meisterhaft-eindringliche Darstellung der Protagonistin ein Leseerlebnis, welches aufwühlt und nachhaltig beeindruckt.

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