Tsugumi Ohba Bakuman. 01

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Inhaltsangabe zu „Bakuman. 01“ von Tsugumi Ohba

Er hat Talent, ist fleißig und will es schaffen: Moritaka Mashiro ist auf dem Weg, Japans Manga-Zeichner Nummer eins zu werden! Doch er tut es nicht nur für Ruhm und Ehre, sondern möchte auch das Herz eines Mädchens erobern und damit schaffen, was seinem großen Vorbild versagt blieb.Als hätten sie selbst Pate gestanden, erzählen die Death Note-Erfolgsautoren Takeshi Obata und Tsugumi Ohba den Werdegang zweier Manga-Autoren!

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  • Zwei Jungs auf dem steinigen Weg zum Mangazeichner

    Bakuman. 01

    Shunya

    16. March 2014 um 19:14

    Mal wieder ein Manga der genau meinen Geschmack trifft, da ich selber sehr gerne in diesem Stil zeichne und Takeshi Obata mitunter zu meinen absoluten Lieblingszeichnern gehört, habe ich mich wirklich sehr gefreut als die Serie Bakuman es endlich nach Deutschland geschafft hat und hierzulande mittlerweile in 20 Bänden abgeschlossen ist. Nach seiner überaus erfolgreichen Serie Death Note, an der er ebenfalls mit Tsugumi Ohba gearbeitet hat, wagt Obata diesmal den Schritt in die Welt des Mangazeichnens und Geschichtenerzählens. Mit einem einfacheren Zeichenstil als noch bei Death Note begleitet der Leser den jungen Moritaka Mashiro gemeinsam mit seinem Schulfreund Akito Takagi auf dem steinigen Weg zum Mangaka. Moritaka kennt sich dank seinem Onkel bestens mit dem Beruf in der Mangaszene aus und ist wenig begeistert, als Akito ihn überreden will mit ihm einen Manga zu zeichnen. Im Gegensatz zu deutschen Mangazeichnern ist es in Japan ein Fulltimejob von dem man durchaus auch leben kann, der allerdings auch von den Votings der Leser abhängig ist. Es ist ein ständiger Kampf um einen Platz auf den Bestsellerlisten zu ergattern und eine laufende Serie am Leben zu erhalten. Moritakas Onkel hat es nicht geschafft und wahrscheinlich aus eben jenem Grund ist Moritaka anfangs eher pessimistisch, als Akito versucht ihm diese Idee nahezulegen. Trotzdem ist er mit dabei, vor allem als er Briefe im ehemaligen Arbeitszimmer seines Onkels findet, aus denen er erfährt, dass dieser indirekt etwas mit Moritakas Schwarm Miho zu tun hatte, mit der er ein etwas ungewöhnliches Versprechen eingeht. Moritaka ist eher ein ruhiger Charakter, talentierter Zeichner und ist vom Schulalltag schrecklich gelangweilt. Akito hingegen ist ein Schulkamerad der schnell zu einem guten Freund wird und manchmal auch die antreibende Kraft hinter Moritaka ist und ihm jederzeit zur Seite steht. Mit dabei sind Moritakas Schwarm Miho, eine schüchterne Schönheit, die gerne Synchronsprecherin werden möchte und ihre beste Freundin Kaya, ein Mädchen das schnell mal aus der Haut fährt, offen ihre Gedanken ausspricht und ein Auge auf den intelligenten Akito geworfen hat. Im ersten Band geht es vor allem um die ersten Schritte im Mangabusiness, die ersten Erfolge und Misserfolge. Obatas Zeichenstil wirkt locker, sehr detailliert und dynamisch. Die Hintergründe sind gut ausgearbeitet und der Manga an sich ist sehr textlastig. Für den Leser ist es vor allem auch ein interessanter Einblick in die japanische Branche der Mangazeichner, ein Blick hinter die Kulissen sozusagen und man erfährt so einiges über den Arbeitsalltag eines Zeichners und deren Redakteure.

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