Tucki Kaiser Artgerechte Menschenhaltung

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Inhaltsangabe zu „Artgerechte Menschenhaltung“ von Tucki Kaiser

Haben Menschen ein Bewusstsein? Wie vermeidet man ihre Verhundlichung? Worauf ist bei Anschaffung, Erziehung und Beschäftigung besonders zu achten? Sollen Menschen ein eigenes Körbchen haben?

Ganz souverän im Stile eines Loriot dreht der Autor – Verzeihung, der Hund des Autoren – hier den Spieß einmal um und gibt sehr ernsthafte und gut fundierte Tipps, wie hund sich seinen Menschen erzieht, damit das Zusammenleben mit ihm ein wahres Vergnügen wird. Mit viel Kenntnis von Denkweise und Logik der selbstverständlich sehr viel klügeren Caniden hält er uns dabei einen Spiegel vor, der urkomisch und verständnisfördernd zugleich ist.

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    Artgerechte Menschenhaltung

    Wurm200

    26. February 2017 um 16:23

    Tucki Kaiser Artgerechte Menschenhaltung Kynos Autor: Kleinspitz „Tucki“ lebt mit seinen drei Menschen der Rasse „Kölner“ seit fünf Jahren glücklich zusammen und hat in dieser Zeit wertvolle Erfahrungen in Erziehung und Umgang sammeln können, die er gerne in diesem Buch weitergibt. (Quelle: Kynos) Anmerkung: Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Buch um eines aus dem Bereich “Sachbuch” handelt, gibt es an dieser Stelle nicht wie üblich, eine Inhaltsangabe. Das Buch folgt keiner Story, welche zusammengefasst werden könnte. Das Buch ist in insgesamt 25 Kapitel aufgeteilt, welche jeweils aus einer Kapitelziffer (in der Farbe Gelb) sowie einem untergeordneten Thema (in der Farbe Blau) bestehen. Der Fließtext wird manchmal von Illustrationen sowie grauen Kästchen unterbrochen. Die grauen Kästchen heben sich dabei toll vom Fließtext ab und unterbrechen kaum den Lesefluss. Diese Kästchen enthalten eine kurze Anmerkung, zu dem, was im Fließtext besprochen wird. Die Zeichnungen vom Illustrator Heinz Grundel sind sehr humorvoll und unterstreichen das im Text besprochene Perfekt. Im Allgemeinen sollte man anmerken, dass es sich bei diesem Buch um eins handelt, dass man mit Humor betrachten sollte (wie es einem auch der Titel schon zeigt). Das Buch ist nicht sonderlich dick und eignet sich dafür perfekt um es mal zwischendurch zu lesen. Anmerken sollte man an dieser Stelle auch, dass man mit dem Kauf auch etwas Gutes tut. Man unterstützt nämlich die “Kynos Stiftung Hunde helfen Menschen”. Cover: Das Cover ist völlig in Weiß gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir eine Illustration von Heinz Grundel, welche einen Menschen mitsamt seines Hundes zeigt (in Anlehnung an den Inhalt könnte man hier jedoch auch davon sprechen, dass man einen Hund mit seinem Menschen sieht). Der Titel ist in Blau über der Illustration zu lesen, wobei ein Wort von dem Wörtchen “Menschen” überdeckt wird. Fazit: Einen Blick aus der Sicht der Hunde auf den Menschen, den sich jeder einmal gönnen sollte. 16,95 schrecken da anfangs eventuell etwas ab, jedoch ist dieses kleine Büchlein jeden Cent wert (zumal einiges davon für einen guten Zweck ist). Von mir bekommt das Buch 5/5 Sterne. Klappentext: Haben Menschen ein Bewusstsein? Wie vermeidet man ihre Verhundlichung? Worauf ist bei Anschaffung, Erziehung und Beschäftigung besonders zu achten? Sollen Menschen ein eigenes Körbchen haben? Ganz souverän im Stile eines Loriot dreht der Autor hier den Spieß einmal um und gibt sehr ernsthafte und gut fundierte Tipps, wie hund sich seinen Menschen erzieht, damit das Zusammenleben mit ihm ein wahres Vergnügen wird. Mit viel Kenntnis von Denkweise und Logik der selbstverständlich sehr viel klügeren Caniden hält er uns dabei einen Spiegel vor, der urkomisch und verständnisfördernd zugleich ist. (Quelle: Kynos) Autor: Nikos Kazantzakis Titel: Artgerechte Menschenhaltung Verlag: Kynos Genre: Sachbuch, Ratgeber, Humor Seiten: 120 Preis: 16,95 ISBN: 978-3-95464-046-1 http://wurm200.blogspot.de/

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  • Als Ratgeber untauglich

    Artgerechte Menschenhaltung

    Aglaya

    21. February 2017 um 20:35

    Tucki Kaiser, ein Kleinspitz, erzählt in „Artgerechte Menschenhaltung“ in 25 kurzen, bunt illustrierten Kapiteln, wie er seine Menschenfamilie ausgesucht und erzogen hat. Das Ganze soll sehr humorvoll wirken (ich habe sogar schon einen Vergleich mit Loriot gelesen, den ich aber für masslos übertrieben halte), wirkt aber über weite Strecken hinweg eher krampfhaft versucht als wirklich geschafft. Was mir vor allem gefehlt hat, ist das wirklich „hundische“ im Text. Der Erzähler ist zwar ein Hund, das merkt man ihn aber nicht an, er klingt wie ein Mensch. Welcher Hund würde wohl Menschen in „Rassen“ wie Hamburger, Bayer, Kölner einteilen, oder nach Berufen wie Politiker, Polizist, Handwerker? Eben: keiner, da gibt es tonnenweise andere Merkmale, die für einen Hund wichtig sind, aber Herkunft und Beruf gehören sicher nicht dazu (ausser der Hund darf mitarbeiten). Der Text ist wie erwähnt in kurze Kapitel aufgeteilt, wobei auf jeder Seite ein oder zwei Sätze als Zwischenfazit in einer grösseren, kursiven Schrift hervorgehoben werden. Dies ist zwar einerseits praktisch, da das Fazit so gleich ins Auge springt, andererseits stört es doch ziemlich den Lesefluss, da diese Textstellen nicht losgelöst für sich dastehen, sondern in Grund Teil des Fliesstexts sind und mitgelesen werden müssen. Der Aufbau des Buchs ist nicht wirklich geordnet, viele Punkte werden immer wieder angesprochen und mehrfach erwähnt, eine durchgehende Struktur fehlt. Eine häufige Wiederholung ging mit nach einiger Zeit besonders auf die Nerven: wenn eine menschliche Aussage erwähnt wird, geschieht dies immer mit den Worten „ein Bellen, das phonetisch in etwa klingt wie…“. Beim ersten Mal mag das ja noch amüsant sein. Aber spätestens nach dem 10. Mal wollte ich nur noch schreien, wenn ich diesen Satz las. Lieber Tucki, bitte wechsle dich doch etwas ab, ständige Wiederholungen sind nicht lustig, sondern nur nervig! Äusserlich wie ein Ratgeber aufgebaut, eignet sich „Artgerechte Menschenhaltung“ überhaupt nicht zu diesem Zweck, dem Buch sind keine brauchbaren Infos zum Zusammenleben von Hund und Mensch zu entnehmen. Wer sich also erhofft, mit Humor etwas über Hunde zu erfahren, wird hier enttäuscht. Das ganze bleibt zu menschlich. Mein Fazit Als Ratgeber untauglich.

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