Tullio Forgiarini Lizardqueen

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Inhaltsangabe zu „Lizardqueen“ von Tullio Forgiarini

Lizardqueen ist ein rasanter Roadtrip zwischen Himmel, Hölle und Erde – und ein direkter Einblick in die Seele einer jungen Frau. Familiendrama, Fantasy und Gefühle verschmilzt der Autor zu einem Leseerlebnis, das überraschend anders, witzig und tiefgründig ist. Der Autor scheut sich nicht vor großen Gefühlen; schwarzer Humor und eine direkte Sprache ersetzen jedoch die seichte Rührseligkeit der gängigen Vampirromane, die er parodiert: Die 17-jährige Mona ist unangenehm überrascht, als zwei Typen in lila Glitzerhemden bei ihrer Beerdigung aufkreuzen. Als überzeugte Atheistin glaubt man schließlich weder an Halbengel noch an Zombies. Doch leugnen hilft nichts, Mona muss sich eingestehen, dass sie sich wohl in ihrem eigenen Himmel befindet – oder besser – an dessen Schwelle. Denn ihr Ableben scheint nicht unproblematisch gewesen zu sein und es besteht „Klärungsbedarf “... Tullio Forgiarini wurde für seinen luxemburgischen Roman AMOK. Eng Lëtzebuerger Liebeschronik mit dem European Union Prize for Literature 2013 ausgezeichnet. Das Buch wurde unter dem Titel Baby(a)lone verfilmt und kam 2015 als Film in die Kinos. Lizardqueen – eine limbische Liebeschronik ist sein erster Roman in deutscher Sprache.

Diesseits, Jenseits, was zählt ist seinen Platz im Hier und Jetzt zu finden & es sich so einzurichten wie man leben möchte.

— Gwendolina
Gwendolina

Eine ungewöhnliche, fesselnde Geschichte

— Milagro
Milagro

Außergewöhnliche und eigenartige Geschichte über eine 17-Jährige und ihre Reise zwischen Leben und Tod

— miah
miah

Absolut lesenswert !

— Marie1971
Marie1971

Eine eindrucksvolle, eigenartige Geschichte über das was nach dem Tod passieren kann.

— claudi-1963
claudi-1963

Ein unglaubliches Leseerlebnis, das sich mit einem faszinierenden Thema befasst. Erschreckend, witzig und berührend.

— Marion2505
Marion2505

So ungewöhnlich das Cover – so ungewöhnlich auch die Geschichte!

— Mira20
Mira20

Aussergewöhnliche Einblicke in die Vorstellung einer 17-jährigen von Himmel und Hölle

— Anja_Pilz
Anja_Pilz

Nach dreißig Jahren geht der Autor Monas Bitte nach ihr Tagebuch zu publizieren. Dann ist sie weg. Auf einer Reise zwischen Leben und Tod.

— Minibutz
Minibutz

Eine sehr außergewöhnliche Erzählung, die den Leser auf einen Trip zwischen Fiktion und Wirklichkeit katapultiert.

— Equida
Equida

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • außergewöhnlich ist es in jedem Fall

    Lizardqueen
    Gwendolina

    Gwendolina

    10. April 2017 um 18:06

    „Lizardqueen ist ein rasanter Roadtrip zwischen Himmel, Hölle und Erde…“ das ist der Einstieg zu dem Beschreibungstext… wobei Himmel … irgendwie fehlt mir der. Ein emotionaler Höllenritt hätte für mich besser gepasst ;) Aber, erst einmal auf Anfang, es geht hier um die 17jährige Mona, die bei ihrer eigenen Beerdigung „anwesend“ ist, Familie und Freunde, die sich am Grab eingefunden haben, nehmen keine Notiz von ihr, nur zwei ihr unbekannte Typen sprechen sie an und bitten Mona sie in Richtung letztes Gericht zu begleiten. Spätestens da weiß man, in Bezug auf Monas Ableben gibt es Klärungsbedarf und es beginnt eine Rückschau, eine Flucht, die Suche nach einem Ausweg. Es wechseln sich Passagen im Hier und Jetzt, mit der Aufarbeitung von Monas kurzem Leben ab. Der Leser wird mit einer wilden Mischung aus Familiendrama und Fantasy konfrontiert. Sprachlich fand ich das Buch leicht zu lesen. Dass der Autor nicht in seiner Muttersprache geschrieben hat, fand ich interessant, ist mir aber nicht weiter aufgefallen. Tullio Forgiarini hat einen sehr skurrilen Humor und bleibt bei aller Exzentrik sehr tiefgründig und macht auch vor großen Gefühlen nicht halt. Er verarbeitet in seinem Buch Lizardqueen Themen, die uns alle beschäftigen, das Leben nach dem Tod – gibt es eins? Wie viel ist mir mein Leben wert? Versuche ich das Beste aus meinem Leben zu machen? Mir hat das Buch nachdem ich mich darauf eingelassen habe gut gefallen. Lediglich das Ende hat meinen Geschmack leider nicht getroffen. Aber in jedem Fall ist es außergewöhnlich.

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    • 2
  • Außergewöhnlich

    Lizardqueen
    Milagro

    Milagro

    07. April 2017 um 22:10

    Die Idee fand ich sehr spannend: Eine junge Frau ist verstorben und sie ist auf dem Weg in die Hölle. Eigentlich. Aber da gibt es noch diesen Halbengel. Und den Zombie, der furchtbar hässlich und unappetitlich ist. Das klingt vielleicht witzig, aber gar nicht nach einem Buch, nach dem ich sofort gegriffen hätte. Vorgestellt worden ist es hier im Rahmen einer Leserunde, und dazu mit der Frage, ob man an ein Leben nach dem Tode glaube. Ein echt spannendes Thema, ungewöhnliches Cover, dazu dieser Klappentext .....es hat sich gelohnt, auf jeden Fall.Man trifft durch den Ich-Erzähler auf Mona, seine erste Liebe, die ihm einen Text übergibt, darin eine unglaubliche Geschichte. Schon von Beginn an war ich gefangen, die Geschichte ist so ungewöhnlich,  startet so nebensächlich. Vor dem Auge tauchen eigene Erinnerungen auf, man sieht sich selbst in einem Cafe einer früheren Liebe gegenübergestellt. Diese Geschichte ist aber völlig anders als bisher gelesene. Sie durchbricht das Geschehen und plötzlich haben wir ein junges Mädchen vor uns, genervt ihr Ton, schnoddrig ihr Auftreten. Sie klebt zwischen den Welten. Witzig dargestellt irgendwie, obwohl vom Geschehen her auch traurig, aber mit dem Humor Jugendlicher gespickt. Auf lediglich 127 Seiten breitet sich ein ganzes Leben aus, mehr noch, eine ganze Familiengeschichte, mit all dem Drama und der Liebe, den Ängsten und der Sprachlosigkeit, die sich darin offenbart und zwar so, dass ich das Mädchen stets vor mir sah und zu ihrer Vertrauten wurde. . Wie fies, dass das Buch so schnell zu Ende gelesen war. Ich wünsche mir eine Fortsetzung, 127 Seiten sind bei weitem nicht genug. Sie ist mir ans Herz gewachsen. Und die anderen Personen auch. Nicht alle, aber fast alle ;)

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    • 2
  • Leserunde zu "Lizardqueen" von Tullio Forgiarini

    Lizardqueen
    Marie1971

    Marie1971

    "Als ich aufwache, bin ich allein. Und habe keine Angst. Ich nehme es zur Kenntnis. Gelassen. Das Alleinsein. Und das Keineangsthaben. Siebzehn Jahre lang war das das Schlimmste, was ich mir vorstellen konnte. Alleingelassen zu werden. Allein mit mir selbst. Dabei gehörte Alleinsein zu meiner Kindheit. Gerade deshalb wohl." Liebe Lovelybooks - Freunde, nach Jahrzehnten bittet Mona einen alten Schulfreund, mittlerweile Schriftsteller, um ein Treffen. Überrascht und von seinen Gefühlen übermannt, lässt er sich darauf ein, seine erste grosse Liebe wiederzutreffen. Und dieses Treffen wird ihn nachhaltig prägen. Denn Mona legt, in Form eines Tagebuchs, ihr Leben sozusagen in seine Hände und bittet ihn, ihre Geschichte zu veröffentlichen. Wenn ihr Lust habt, mehr von Mona zu lesen, bewerbt euch über den blauen "Jetzt-bewerben"-Button bis zum 10. März bei dieser Leserunde *. Es gibt 10 Bücher zu gewinnen. Ihr müsst nur folgende Frage beantworten: Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod? * Mit eurer Bewerbung erklärt ihr euch einverstanden, aktiv an der Leserunde teilzunehmen und eure Rezension hier und auf weiteren Netzwerken zu posten. Ganz liebe Grüsse und viel Glück.

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    • 313
  • Lizardqueen

    Lizardqueen
    miah

    miah

    29. March 2017 um 14:30

    Inhalt: Mona ist 17 Jahre alt. Ein Teenager mit vielen Probleme. Ihr Vater starb vor einigen Jahren. Ihre Mutter ist schon immer unfähig, sich um sie zu kümmern. Deshalb zog es Mona vor, freiwillig ins Heim zu gehen. Jetzt ist Mona tot. In ihrem Tagebuch erzählt sie, wie sie gemeinsam mit einem Halbengel und einem Zombie der Hölle zu entkommen versucht.   Meine Meinung: Die Geschichte ist wirklich außergewöhnlich. Ich habe schon einige Bücher gelesen, in denen ein Leben nach dem Tod beschrieben oder Kontakt zu Toten hergestellt wurde. Doch dieses Buch ist irgendwie anders. Schon das Cover ist ungewöhnlich. Man sieht den kahlen Hinterkopf einer Person. Darauf ist eine Eidechse tätowiert. Damit gibt es eine Verbindung zum Titel, der im Laufe der Geschichte aber noch besser erklärt wird. Im Vorwort wird die persönliche Beziehung des Autors zu Mona deutlich. Die beiden waren mal ein Paar, als sie 14 Jahre alt waren. Jetzt, über 30 Jahre später, bittet ihn Mona, ihr Tagebuch zu veröffentlichen. Der Autor kommt aus Luxemburg. Dies ist sein erstes Buch, das er auf Deutsch geschrieben hat. An einigen Stellen fällt es auch auf, dass Deutsch nicht seine Muttersprache ist. Ein paar Fehler haben sich eingeschlichen, was ich aber nicht weiter schlimm fand. In seinem Vorwort behauptet der Autor, dass sein Deutsch „ziemlich dürftig“ wäre. Diese Tiefstapelei finde ich ganz schlimm. Denn es stimmt ganz einfach nicht. Mich nervt so etwas. Ich meine, wer erinnert sich nicht an diesen einen Mitschüler, der immer gesagt hat, dass der Test superschlecht gelaufen wäre und am Ende doch eine 1 mit Sternchen bekommen hat? Das war auch nervig. Ich finde, man darf ruhig stolz darauf sein, wenn man etwas gut kann. Man muss es nicht übertreiben, aber ein gewisses Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten darf jeder haben. Ich habe dieses Buch über eine Leserunde gefunden. Den wenigstens fiel auf, dass Deutsch nicht die Muttersprache des Autors ist, was umso mehr für seine sprachliche Qualität in der Fremdsprache spricht. Insgesamt war der Schreibstil aber trotzdem nicht mein Fall (was keinesfalls am Sprachniveau an sich lag). Ich musste mich immer erst wieder einfinden, wenn ich beim Lesen eine Pause gemacht hatte. Besonders haben mich die drei Auslassungspunkte gestört, also „…“. Sie kamen ständig vor. Sie machten die Pausen beim Sprechen und die Gedankensprünge von Mona deutlich, aber das war mir einfach zu viel. Ohnehin war Monas Sprache sehr sprunghaft und unkonzentriert. Die Geschichte an sich ist interessant. Monas Schicksal ist hart. In ihrer Kindheit hat sie viel Schlimmes erlebt, aber irgendwie hat es mich nicht wirklich berührt. Mona hat schließlich Selbstmord begangen, aber sie kann sich nicht mal selbst erklären, warum. Es ist scheinbar einfach passiert und jetzt will sie zurück ins Leben. Ein Halbengel und ein Zombie begleiten sie auf ihrer Reise. Dem Teufel Arnold gefällt das aber ganz und gar nicht, denn er will Mona in der Hölle sehen. Die Ereignisse sind übernatürlich. Mona wird gesehen, kann aktiv ins Geschehen eingreifen und hat sogar ganz normale menschliche Bedürfnisse. Das macht die Geschichte ein bisschen abgedreht (nicht im negativen Sinne). Das Ende hat mich überrascht, aber nicht unbedingt im positiven Sinne. Die Geschichte wirft wahnsinnig viele Fragen auf und beantwortet eigentlich keine einzige. Sowieso wird vieles nur angedeutet. Bei manchen Sachen kann man sich denken, was eigentlich gemeint ist, bei einigen aber eben leider nicht. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte an der einen oder anderen Stelle konkreter ist. Das Ende ist offen und irgendwie abrupt. Für mich war es eher eine Art Anfang und die Geschichte selbst mehr eine Vorgeschichte, bevor es nun richtig losgeht. Insgesamt muss ich leider sagen, dass mir die Geschichte nicht gefallen hat. Vielleicht war es einfach nicht meins.

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  • Außergewöhnliche Einblicke in die Seele einer 17 jährigen

    Lizardqueen
    Equida

    Equida

    25. March 2017 um 20:01

    Lizard Queen ist das Erste Buch des luxemburgischen Schriftstellers Tullio Forgiarini das er auf Deutsch geschrieben hat.Die Erzählung beginnt damit,daß er selber zum Protagonisten wird,weil er einen Anruf von Mona Biblisch ,seiner ersten großen Liebe bekommt,die ihn um ein Treffen bittet.Dieses Treffen verläuft sehr merkwürdig,denn Mona erzählt ihm,daß sie mit 17 eine Riesendummheit begangen habe,daß sie alles in einem Heft notiert habe,daß sie eine 30 jährige Tochter namens Nadine habe,daß sie die Hoffnung nicht aufgegeben habe und deshalb zurück müsse und daß die Geschichte publiziert werden müsse,damit Nadine alles verstehen könne.Dafür braucht sie Tullios Hilfe,denn er ist ja schließlich Schriftsteller.Dann geht sie wieder und lässt den verwirrten Tullio und ein blaues Din A 4 Heft zurück...Schon der Beginn dieser recht kurzen Erzählung ist außergewöhlich.Der Schriftsteller selber wird zum Protagonisten,der uns auf einen Trip zwischen Himmel und Hölle,Leben und Tod,Fiktion und Wirklichkeit schickt.Die Übergänge sind fließend,sodaß ich mich ständig gefragt habe,was nun Fiktion und was Realität ist.Der Autor entführt den Leser in  das Seelenleben und die Gedankenwelt der 17 jährigen Mona,die es schon im Leben sehr schwer hatte.Wer glaubt,daß sie es im Jenseits besser haben wird,der irrt jedoch gewaltig.Auch nach ihrem Ableben versucht Mona,sich gegen ihr Schicksal aufzulehnen,wird aber immer wieder davon eingeholt.Dabei erlebt der Leser alle Facetten von Monas Gefühlswelt: Wut,Hass,Auflehnung,Trauer,Enttäuschung.Leere,Einsamkeit und den Wunsch,einfach nur geliebt zu werden.Dieses nicht einfache,jedoch lesenswerte Buch ist schonungslos und  sehr tiefgründig .Es hat mich sehr nachdenklich gemacht und das Ende lässt für mich noch viele Fragen offen.Ob wohl eine Fortsetzung folgt ?

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    • 3
  • Absolut lesenswert

    Lizardqueen
    Marie1971

    Marie1971

    24. March 2017 um 12:55

    Nach Jahrzehnten bittet Mona einen alten Schulfreund, mittlerweile Schriftsteller um ein Treffen. Überrascht und von seinen Gefühlen übermannt lässt er sich darauf ein, seine erste grosse Liebe wieder zutreffen. Und dieses Treffen wird ihn nachhaltig prägen. Denn Mona legt in Form eines Tagebuchs, ihr Leben sozusagen in seine Hand und bittet ihn diese zu veröffentlichen.Und ihre Geschichte berührt. Einmal Hölle und zurück, im wahrsten Sinne des Wortes! Tief unten angekommen fängt Mona wieder an zu fühlen und nimmt sich und ihre Umwelt zum ersten Mal seit langem wieder wahr. Sie kämpft sich zurück ins Leben, Schritt für Schritt. Und bewegt sich dabei auf einem gefährlichen Pfad zwischen Leben und Tod. Den Teufel stets an ihrer Seite. Langsam findet sie den Weg, ihren Weg, zu sich selbst zurück.Tullio Forgiarini wandelt zwischen Realität und Fiktion. Dieses intensiviert die Emotionen und unterstreicht die tragischen Momente im Leben von Mona. Er erzählt aus einer sehr persönlichen Sicht, wie es zu dem Treffen mit Mona gekommen ist und beteiligt sich somit emotional an der Geschichte.Das Buch überzeugt auch durch seinen Schreibstil: kleine Sätze, zielgenau plaziert, nicht zuviel, nicht zu wenig. Der Ton ist geraderaus, authentisch und erschreckend ehrlich. Es ist als wäre man eingenistet in Mona's Kopf und somit Zeuge der Ereignisse in ihrem Leben.Ein Buch, eine Geschichte die berührt. Für mich absolut lesenswert!

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  • Was passiert wenn ich mich selbst getötet habe?

    Lizardqueen
    claudi-1963

    claudi-1963

    23. March 2017 um 18:59

    Was passiert, wenn ich mein Leben vorzeitig beende und ich vor dem Aufzug des Himmels oder der Hölle stehe? Diesen Roadtrip einer 17-Jährigen erleben wir in diesem Buch.Tullio Forgiarini trifft sich nach Jahren wieder mit seiner ersten Liebe. Inzwischen sind viele Jahre vergangen und haben sie seither nicht mehr wiedergesehen. Sie entschuldigt sich, das sie ihm damals das Herz gebrochen hat, aber sie kam in ein Heim. Dann erzählt sie das sie mit 30 Jahren eine riesige Dummheit gemacht hat. Damit ihre Tochter Nadine alles versteht, hat sie dies alles in jenem Tagebuch aufgeschrieben. Da Tullio Schriftsteller ist, soll er dieses Buch publizieren und darum geht es:Mona nimmt sich mit 17 Jahren das Leben und findet sich auf ihrer eigenen Beerdigung wieder. Als sie abgeholt wird, um in die Hölle zu kommen, rettet sie der Halbengel Varak. Zusammen erleben sie Dinge zwischen Himmel und Erde und Mona erzählt ihm von ihrem Leben. Dabei sind sie auf der Flucht vor Arnold, dem der Mona in die Hölle holen soll, können sie dies verhindern?Meine Meinung:Unter diesem Buch konnte ich mir zu anfangs nichts Richtiges vorstellen. Dass es einen Himmel und eine Hölle gibt, bin ich als Christ überzeugt davon. Jedoch dieses Buch hat selbst mich aufgewühlt und lässt mich mit Fragen stehen, zumal es ja das Tagebuch von Mona ist. Wenn Mona diese Erlebnisse in Wirklichkeit, eine Art Traum oder durch Visionen erlebt hat, dann ist das etwas unfassbares. Das erlebte hat mich nachdenklich gemacht, aber auch teilweise erschüttert. Dieses Buch werden Kritiker sicher, mit gemischten Gefühlen begutachten. Ich vermute auch, das Mona deshalb wollte, das es ein bekannter Autor veröffentlicht. Schrecklich finde ich die Tatsache, das Mona seither verschwinden ist und mit ihr anscheinend noch weitere Bücher. Ich hoffe für den Autor, für Mona, aber auch uns Lesern, dass sie wieder auftaucht. Den ich bleibe am Ende mit so vielen Fragen zurück, die nicht nur ich, sondern sicher auch der Autor gerne wissen würde. Ein Buch, das mich sprachlos macht, weil es so unwirklich scheint, aber doch sein kann. Trotzdem der Autor aus Luxemburger ist, hat er dieses Werk selbst in einem hervorragendem deutsch geschrieben, Chapeau dafür. Die etwas holprige Sprache ruht eher von Monas jungem Alter her. Der Sinn dieses außergewöhnlichen Covers wird einem klar, wenn man das Buch gelesen hat. Ein Buch, das ich jedem nur empfehlen kann, der sich mit Tod, Trauer, Himmel, Hölle und dem Leben danach beschäftigt, es bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

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    • 2
  • Unglaubliches Leseerlebnis

    Lizardqueen
    Marion2505

    Marion2505

    23. March 2017 um 14:32

    Inhalt: Mona, mittlerweile 47 Jahre alt, bittet ihre erste große Liebe, die sie seit Ewigkeiten nicht gesehen hat, um einen Gefallen. Sie ist in sehr schwierigen Verhältnissen aufgewachsen und hat eine Riesendummheit begangen als sie 17 Jahre alt war. Die Folgen dieser Dummheit hat sie für ihn aufgeschrieben. Da er mittlerweile ein ziemlich bekannter Schriftsteller ist, bittet sie ihn, es zu veröffentlichen, denn sie hat mittlerweile eine 30-jährige Tochter, die ihr Handeln durch diese Veröffentlichung verstehen soll. Nach diesem kurzen Gespräch ist Mona wieder wie vom Erdboden verschwunden. Obwohl der Schriftsteller Zweifel an der Sache hat, veröffentlicht er es letztendlich doch. Nun beginnt für den Leser ein rasantes Abenteuer, das mit dem Tod der Protagonistin beginnt. Meine Meinung: Als ich mich für die Lektüre dieses kleinen Buches entschieden habe, hatte ich keine Ahnung, welches Leseabenteuer mich hier erwarten wird. Ich habe angenommen, dass ich gemütlich in das Leben von Mona abtauchen kann und einiges über sie erfahren werde. Aber schon der Einstieg in das Buch war ganz anders als alles, was ich bisher gelesen habe. Das Buch ist aus Monas Sicht geschrieben, erzählt daher aus der "Ich"-Perspektive. Auch spricht sie mich als Leserin des Öfteren direkt an, so dass ich weniger das Gefühl habe, ein Buch zu lesen. Mehr kommt es mir so vor, als würde ich neben Mona stehen und ihr gebannt lauschen. Der Schreibstil ist geprägt von kurzen Sätzen und einer jugendlichen Sprache, eben der von Mona. Schon zu Beginn der Geschichte wird klar, dass Mona tot ist, denn sie beobachtet ihre eigene Beerdigung. Schnell stellt sich mir die Frage, wie sie wohl gestorben ist. Und auch Mona ist dieser Umstand nicht klar. Wir begeben uns daher zusammen auf die Suche nach der Antwort auf diese wichtige Frage. Dabei wird Mona von zwei Typen begleitet, die sie sozusagen durch ihr bisheriges Leben führen. Der Leser erfährt viel über Monas Leben und lernt sie nach und nach etwas besser kennen. Mich haben diese Rückblicke immer sehr berührt, denn Mona hatte es alles andere als leicht. Ich kann ihre Wut auf das Leben absolut verstehen. Das Buch befasst sich mit dem Leben nach dem Tod. Wir begleiten Mona auf ihrem Weg in den Himmel, aber auch in die Hölle. Wo genau sie letztendlich ankommt, möchte ich hier natürlich auf keinen Fall erzählen. Mich hat die Lektüre des Buches sehr bewegt, absolut fasziniert, aber auch des Öfteren etwas abgestoßen. Bewegt, weil ihre Lebensgeschichte sehr tragisch ist. Fasziniert, weil in diesem Buch Fragen behandelt werden, die sich wohl jeder schon mal gestellt hat: Was passiert nach dem Tod? Gibt es einen Himmel oder eine Hölle? Und wie ist es da wohl? Abgestoßen war ich hin und wieder durch die Persönlichkeiten, die mir im Buch begegnet sind. Allerdings gehören sie dort absolut hin und das musste ich wohl einfach aushalten. Gerade diese Kombination hat es zu einem unvergleichlichen Leseerlebnis gemacht.Mein Fazit: Im Klappentext des Buches steht: "Lizardqueen" ist ein rasanter Roadtrip zwischen Himmel und Erde - und ein direkter Einblick in die Seele einer jungen Frau. Familiendrama, Fantasy und Gefühle verschmilzt der Autor zu einem Leseerlebnis, das überraschend, witzig und tiefgründig ist." Das kann ich absolut unterschreiben. Es handelt sich hier um ein Buch, das mich komplett überrascht und sehr nachdenklich gemacht hat. Nach Beendigung der Lektüre kann man es nicht einfach weglegen und zum nächsten Buch greifen. Wer Mut für ein völlig anderes Leseabenteuer hat, das sich mit einem faszinierenden Thema befasst, der ist hier absolut richtig. Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter!

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  • So ungewöhnlich das Cover – so ungewöhnlich auch die Geschichte!

    Lizardqueen
    Mira20

    Mira20

    22. March 2017 um 21:18

    Sich mit dem Leben nach dem Tod auseinandersetzen – dieses Buch tut es in einer ungewöhnlichen Form. Gleichzeitig schafft es der Autor auch viele Themen anzusprechen, bei denen unsere Gesellschaft gerne mal wegschaut. Mona, 17, ist gestorben. In Ich- Form erzählt sie von ihrer eigenen einsamen Beerdigung, von der sie abgeholt wird. Ihre Begleiter zwischen Himmel und Erde sind Schmalhand (eigentlich Varak) und ein merkwürdiger, stummer Zombie. Wie auch der Leser weiss Mona nicht, wie sie gestorben ist. So macht sie sich auf den Weg ihr eigenes kurzes Leben in Revue zu passieren.Die ungewöhnliche Form lässt den Leser über das Ende im Unklaren. In Form eines Tagebuches, das sie 30 Jahre später dem Autor übergibt, lesen wir von ihrem Roadtrip zwischen Himmel und Erde. Wir lernen Mona als aussergewöhnliche Jugendliche mit einem schwierigen sozialen Hintergrund kennen. Der Schreibstil ist abgehackt und passt zu Monas innerem Monolog. Die Sprache wirkt authentisch und passt recht gut zu einer 17jährigen Jugendliche. Mona setzt sich mit sich selber, ihrem Leben und dem was sie zurücklässt, auseinander. Zusammen mit ihrem Begleiter Varak sucht sie die Stationen ihres Lebens auf und flieht gleichzeitig vor Arnold, dem Herrn der Hölle, der durchaus glaubt ein Recht auf sie zu haben.Monas kurze Geschichte geht unter die Haut. Man fühlt, dass der Autor weiss, wovon er schreibt. Das Buch hat mich auch zornig gemacht, denn das Glück ist wirklich nicht gerecht verteilt.Wer sich gerne mit schwierigen Themen auseinandersetzt und auch tragisch-komische Situationen verträgt, sollte dieses Buch lesen.Von mir eine volle Leseempfehlung!

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    • 4
  • Ein eher etwas ungewöhnliches Büchlein

    Lizardqueen
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    21. March 2017 um 13:53

    Auf knappen 126 Seiten wird hier beschrieben wie die junge Mona ihr Ableben erlebt. Sie ist mit 17 Jahren gestorben und schafft es nicht, vor den Schatten ihrer Vergangenheit zu fliehen.Ich habe dieses Büchlein als sehr außergewöhnlich, aber auch sehr angenehm empfunden. Ich hatte es relativ schnell durchgelesen, was sowohl an der außergewöhnlichen Thematik als auch an dem flotten Erzähltempo liegt. Der Autor schafft es für mein Empfinden sehr gut sich in ein jugendliches Mädchen hinein zu versetzen. Der Schreibstil ist oft abgehackt und kurz angebunden, was aber wiederum gut zu der Situation passt, alles ist ein bisschen hektisch und verwirrend.Ich würde sagen, es ist ein rundum gelungenes Buch und wer mal etwas anderes lesen mag, dem sie es hiermit ans Herz gelegt.

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    • 2
  • Aussergewöhnliche Einblicke in die Vorstellung einer 17-jährigen von Himmel und Hölle

    Lizardqueen
    Anja_Pilz

    Anja_Pilz

    20. March 2017 um 15:02

    Zugegeben, das Cover und die Buchbeschreibung hätten mich im Bücherregal nicht sofort angesprochen. Zumal der Buchtitel als solcher nicht gleich mit der Geschichte in Zusammenhang gesetzt werden kann. Lizard-Queen ... die Eidechsenkönigin. Was hat das mit Nahtoterfahrungen zu tun? Und den rasierten Hinterkopf auf dem Cover konnte ich auch nicht mit einer Queen in Verbindung bringen. Doch die Verbindung zeigte sich im Laufe der Geschichte. Der Anfang der Geschichte ist überraschend. Ich war völlig platt. So einen Einstieg in ein Buch hatte ich bislang noch nirgends gelesen und ich war positiv geplättet. Der Schreibstil warfst mich gewöhnungsbedürftig. Wenn man jedoch bedenkt, dass es die Gedanken und Gefühle einer 17-jährigem sind, passt es insgesamt wieder. Die Gedanken sind teilweise bockig und mit vielen Denkpausen. Das hat es mir anfangs etwas schwierig gemacht, in das Buch reinzukommen, auch wenn die Erzählung dadurch authentisch wirkt. Das Thema als solches ist spannend. Was passiert nach unserem Tod? Hier nimmt uns Mona mit auf ihre Reise. Es gibt viele Rückblicke auf prägende Momente in ihrem kurzen Leben. Teilweise sehr berührend beschrieben. Und den Kampf zwischen Gut und Böse, welches offensichtlich auch ein wichtiges Thema nach dem Tod ist. Das Ende ist wahnsinnig aufregend. Ich war überrascht, dass die Geschichte dann so schnell vorbei war. Ich hätte noch viele Fragen: Wie geht es weiter? Was passiert mit ...? usw. Der Autor - oder auch Mona - lässt das Ende noch unausgesprochen. Vielleicht in Vorbereitung eines weiteren Teils ... ? Insgesamt eine kurzweilige Lektüre zu einem sehr speziellen Thema.

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    • 2
  • Kurz und bündig jedoch genau auf den Punkt treffend. Fabelhaft!

    Lizardqueen
    Minibutz

    Minibutz

    20. March 2017 um 09:41

    Nach dreißig Jahren überredet die erste Liebe des Autors, Mona, ihr Tagebuch zu publizieren. Dann ist Mona verschwunden. Mona ist tot... Der Autor Tullio Forgiarini schreibt diese Geschichte in einer Art und Weise, die ich bis jetzt noch nicht so kannte. Fiktion und Realität verschmelzen oft dicht miteinander, in einer sehr interessanten und spannenden Form. Die Beschreibungen sind kurz und bündig, jedoch genau auf den Punkt treffend. Teilweise wie ein Schlag ins Gesicht. Eine gefühlsbetonte, fesselnde Geschichte von 128 Seiten, die den Leser jedoch von Anfang an bis hin zum Schluss in seinen Bann zieht, und definitif Stoff zum Nachdenken bietet! Fabelhaft!

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    • 3
  • Lizardqueen

    Lizardqueen
    papaschluff

    papaschluff

    19. March 2017 um 13:55

    Die 17-jährige Mona ist unangenehm überrascht, als zwei Typen in lila Glitzerhemden bei ihrer Beerdigung aufkreuzen. Als überzeugte Atheistin glaubt man schließlich weder an Halbengel noch an Zombies. Doch leugnen hilft nichts, Mona muss sich eingestehen, dass sie sich wohl in ihrem eigenen Himmel befindet – oder besser – an dessen Schwelle. Denn ihr Ableben scheint nicht unproblematisch gewesen zu sein und es besteht „Klärungsbedarf". Tullio Forgiarini hat mit dieser Lektüre ein sehr interessantes Buch geschrieben, das einem Stoff zum Nachdenken gibt. Es ist ein kurzes Buch mit nur 126 Seiten, diese halten den Leser aber von der ersten Seite bis zum Ende gefangen. Die Geschichte ist tiefgründig und die Protagonistin Mona nimmt den Leser auf eine abenteuerliche Reise mit.

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    • 2