Tuomas Kyrö Der Grantige

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Inhaltsangabe zu „Der Grantige“ von Tuomas Kyrö

Sind wir nicht alle ein bisschen grantig?

Kennen Sie auch einen Grantigen? Alter: um die 80, Grundstimmung: notorisch schlecht gelaunt. Die Tage verbringt er mit der Suche nach Dingen, über die er sich ärgern kann. Valentinstag? Neumodischer Unsinn. Pasta mit Pesto? Exotischer Kram! Wellnesswochenende? Beim Holzhacken kann er viel besser entspannen. Aber was verbirgt sich hinter seiner harten Schale? Seit seine Frau im Altersheim lebt, findet er alles sinnlos. Und als ihm sein Arzt den Führerschein entziehen will, dreht er so richtig auf. Ein liebenswertes, kluges Buch, das charmant bissig die Absurditäten der modernen Welt entlarvt und ganz Finnland im Sturm erobert hat.

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  • Der Grantige

    Der Grantige

    marjana_

    29. October 2017 um 09:52

    Klappentext: Sind wir nicht alle ein bisschen grantig? Kennen Sie auch einen Grantigen? Alter: um die 80, Grundstimmung: notorisch schlecht gelaunt. Die Tage verbringt er mit der Suche nach Dingen, über die er sich ärgern kann. Valentinstag? Neumodischer Unsinn. Pasta mit Pesto? Exotischer Kram! Wellnesswochenende? Beim Holzhacken kann er viel besser entspannen. Aber was verbirgt sich hinter seiner harten Schale? Seit seine Frau im Altersheim lebt, findet er alles sinnlos. Und als ihm sein Arzt den Führerschein entziehen will, dreht er so richtig auf. Ein liebenswertes, kluges Buch, das charmant bissig die Absurditäten der modernen Welt entlarvt und ganz Finnland im Sturm erobert hat. Meine Meinung: Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden, da man es hier in Finnland in vielen Läden entdeckt und es sehr beliebt ist. Es hat ein wenig gedauert bis ich mit dem grantigen Finnen warm geworden bin, doch nach einigen Kapiteln konnte mich seine Einstellung zum Schmunzeln bringen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Fast jedes Kapitel beginnt mit „Ich bin ja so grantig geworden…“ und dann regt er sich über etwas auf. Mir ist aufgefallen, dass sich so manches Thema auf Finnland bezieht und mich hat es gefreut das ich darüber Bescheid weiß und die Problemchen nachvollziehen kann. Ich kann mir vorstellen, dass es für eine ältere Generation schwierig ist, die Technik und auch die Denkweise von den jungen Menschen zu verstehen. Mich hat die andere Sichtweise von dem „Grantigen“ angeregt Dinge zu hinterfragen, die für uns total normal sind. Fazit: Für mich war das Buch wirklich stellenweise sehr gut und lustig, es gab aber auch Kapitel mit denen ich nichts anzufangen wusste und wo es sich dann gezogen hat. Ich denke, dass das Buch einem eher gefallen wird, wenn man ein bisschen etwas über Finnland weiß und sich für das Land interessiert. 3,5 Sterne

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  • Der Grantige

    Der Grantige

    Claudias-Buecherregal

    09. September 2017 um 16:04

    Der Grantige ist um die 80 Jahre alt. Dreiundsiebzig Jahre lang hat er sich nie beschwert. Als dann sein Arzt meinte, er müsse seine Lebensgewohnheiten umstellen, da sonst seine Adern verstopfen könnten, begann er sich zu beschweren, alles raus zu lassen und siehe da, seine Werte sind wieder in bester Ordnung. Seitdem beschwert er sich, lautstark oder in Leserbriefen. Die Themengebiete dabei sind weit gefächert: Stillen in der Öffentlichkeit; Menschen, die ständig mit dem Smartphone spielen; Zigarettenwerbung; Raser oder fehlende Mithilfe. Aber was soll er auch anderes tun? Seit seine Frau im Altersheim lebt, sind Beschwerden der einzige Lebensinhalt des Grantigen.Jedes Kapitel beginnt mit dem Halbsatz "Ich bin ja so grantig geworden," und dann geht es los. Es gibt eine Menge, was dem grantigen Finnen missfällt. Einiges kann ich durchaus nachvollziehen, anderes hingegen würde mich nicht stören. Da hat jeder ein anderes Empfinden, was ja auch gut ist.Ich hatte mich auf einen Roman gefreut, in dem man einen alten, grantigen Mann trotz seines Meckerns lieb gewinnt. Vielleicht mit ihm zusammen schimpfen, seine Grantigkeit charmant finden oder sich über Absurditäten amüsieren kann. Leider hat das Buch, das anfangs aus zusammenhangslosen Kapiteln besteht, nichts in mir ausgelöst. Der Schreibstill ist einfach, wodurch sich das Buch schnell lesen lässt, aber es hat keine Emotionen in mir geweckt. Der grantige Finne ist mir nicht sympathisch geworden, ich könnte aber auch nicht über ihn lächeln. Das Buch hat mich einfach nicht berührt und dadurch leider gelangweilt, so dass ich schon kämpfen musste, um es überhaupt zu beenden.Kyrö lässt seinen alten Protagonisten über vieles Schimpfen, das unsere heutige Zeit zu beherrschen scheint: Light Produkte, Smartphones wodurch die Menschen weniger mit einander reden und kaum noch die Nachbarn kennen, oder die Verschwendung von Plastiktüten. Die Idee finde ich an sich toll, denn oft bemerken wir den Wahnsinn in unserem Zeitalter gar nicht mehr, da er für uns einfach normal ist. Jemand, der in anderen Jahrzehnten aufgewachsen ist, hat einen ganz anderen Blick dafür. Leider hat mich aber die Art, wie dieser interessante Ansatz umgesetzt wurde, nicht überzeugt. In der zweiten Hälfte wurde es etwas besser, die Kapitel bauten mehr auf einander auf und ich bekam ein besseres Gefühl für den grantigen Finnen, aber da war es schon zu spät, um meine Meinung gravierend zu ändern.Fazit: Tuomas Kyrö hat für mein Empfinden das Potenzial aus seiner Geschichte verschenkt. Ein eigentlich liebenswerter Meckerpott, der die Tücken des modernen Lebens aufdeckt, hätte unglaublich unterhaltsam werden können. Leider hat vor allem die erste Hälfte mich kaum angesprochen, was sehr schade ist und wodurch ich nur 2,5 Sterne vergeben kann. Gebundene Ausgabe: 176 Seiten Verlag: List Hardcover (8. September 2017) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3471351531 ISBN-13: 978-3471351536 Originaltitel: Mielensäpahoittaja

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