Diese Geschichte um die Liebe zum Wein und die Suche nach einer verloren geglaubten Klarinettenmelodie ist nicht nur herrlich kurzweilig zu lesen, sondern auch spannend und lebendig. Sie berichtet auch von der Geschichte der türkisch-sephardischen Juden, wegen der ich das Buch eigentlich zur Hand genommen habe, da eine Bekannte mich darauf aufmerksam und mir das Buch schmackhaft machte.
Ebenso spielen die türkisch-deutschen Beziehungen ab dem Beginn des 20. Jahrhunderts eine Rolle innerhalb der Geschichte.
Wir lernen Yunus kennen, einen sephardischen Türen, der aus Istanbul kommt. 2005 kommt er mit seinem Freund zum Studium nach Berlin. Er hört ein Lied, welches im bekannt vorkommt. Dann lernt er die Spanierin Olivia kennen, die beiden verlieben sich. Sie ist allerdings verlobt, die Entscheidung für einen der Männer fällt ihr schwer. Sie fährt in ihre Heimat, um allem zu entfliehen. Yunus reist ihr nach, um mit ihr zu reden, aber sie verweigert sich - dennoch, Yunus hört ein Lied, dieses kennt er von seiner Großmutter als Schlaflied. Josefa, die das Lied in den Straßen Cordobas spielt, betreibt Weinanbau in einem Dorf, welches sie mit Freunden aufbaut. Zurück in Berlin ist sich Yunus nicht mehr sicher, was richtig ist ... Der Wein, das Lied, seine Vorfahren .....
Lest das Buch - es ist extrem spannend und hat mich zutiefst berührt. Es ist vielfältig und liest sich fesselnd, lebendig, kurzweilig und spannend, die Lektüre hat sich für mich wirklich gelohnt, daher lege ich euch das Buch ans Herz.
Hat mir sehr gut gefallen


