Tuvia Tenenbom Allein unter Deutschen

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Inhaltsangabe zu „Allein unter Deutschen“ von Tuvia Tenenbom

Tuvia Tenenbom, aufgewachsen als Sohn eines Rabbiners in Jerusalem, begibt sich auf Entdeckungsreise durch Deutschland. Auf seiner Suche nach der deutschen Identität schreckt er vor keiner Begegnung zurück: Er ist zu Gast in einem rechtsradikalen Club, er begleitet linke Autonome auf Demonstrationen. Er besucht Synagogen, Konzentrationslager, den Weltkirchentag, die Passionsspiele in Ober- ammergau. Er spricht mit Studenten und Professoren, mit Bankern und Industriellen, mit Politikern und Künstlern, mit Obdachlosen und Junkies. Quer durch alle gesellschaftlichen Schichten stellt er immer wieder die gleichen drängenden Fragen: Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestellt? Wie gehen sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um?

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  • Rezension zu "Allein unter Deutschen" von Tuvia Tenenbom

    Allein unter Deutschen
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    26. January 2013 um 11:46

    Leser und Zeitgenossen in Deutschland, die dieses Buch des jüdischen Journalisten und Theatermachers („Jewish Theater of New York“) Tuvia Tenenbom lesen, müssen schon eine gehörige Portion Humor und Toleranz aufbringen. Denn die im Anschluss an seine „Entdeckungsreise“, die er 2010 in Deutschland gemacht hat (amerikanischer Originaltitel „I sleep in Hitlers Room“) entstandenen Aufzeichnungen sind für so manchen aufrechten Deutschen, insbesondere die, „die sich von Juden gar nicht sagen“ lassen wollen, harter Tobak. Auf seiner Suche nach der von ihm vermuteten deutschen Identität hat sich Tenenbom an alle möglichen und denkbaren Orte begeben, Interviews und Gespräche geführt und vor allen Dingen immer wieder Eindrücke gesammelt. Seine Fragen waren immer die gleichen: „Wie ist es um den Nationalstolz der Deutschen bestellt? Wie gehen sie mit der deutschen Vergangenheit, wie mit dem Antisemitismus um? Wie reflektiert und kritisch sind sie dabei?“ Wie gesagt, wer bereit ist, sich einmal einen Spiegel vorhalten zu lassen, wer erfahren will, wie ein amerikanischer Jude so manche deutsche Marotte erlebt, für den ist das Buch eine Lektüre, die ein amerikanischer Rezensent mit starken Adjektiven beschrieben hat: „Ungeheuer unterhaltsam, fruchtbar komisch, sarkastisch, fesselnd, beeindruckend, anklagend, wertend, gut!“ Machen Sie sich Ihr eigenes Bild und gehen Sie bei dem, womit Sie nicht einverstanden sind, in einen inneren Dialog mit dem Autor, bei dem sie versuchen, ihm nicht dauernd vorzuwerfen, dass er ein Jude ist. Dann wird etwas sehr Produktives entstehen, ist sich ein von der Lektüre begeisterter Rezensent sicher.

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