Ausgesetzt im All, ohne Schutz vor allem. Kein Schiff, keine Vorräte, keine Chance aufs überleben. Mit dieser Sicht steigen wir ein, in das Abenteuer von „Roman Briggs“, der durch einen Unfall in den weiten des Weltraums gestrandet ist. Lediglich sein Anzug, gibt ihm noch ein wenig Zeit. Hat er eine Chance auf Rettung? Und wenn ja, von wem?
Wir steigen relativ schnell ins geschehene ein, da das Buch nur knappe 200 Seiten hat. Wo ich mich erst freute, dass es mal ein kurzer SciFi ist, bietet es dann auch gewisse Nachteile. Die ersten Tage des Astronauten werden ziemlich flott erzählt, dadurch eine Bindung, bzw. ein Bild von dem Protagonisten zu bekommen, fällt schwer.
Was anfangs schnell geht, wird ab dem zweiten Drittel des Buches aber wieder gut. Der Autor geht hier mehr auf die Person und auch mehr auf die Story ein. Der Schreibstil wird somit besser und meine Vorstellungskraft konnte besser angeregt werden ;)
Ein solides Buch, mit gelungener Geschichte, welche Spaß gemacht hat zu lesen.
Knappe 50 Seiten mehr wären vielleicht für den Anfang gut gewesen (auch so würde es noch ein kurzer SciFi bleiben). Angenehme Kapitellängen ließen mich das Buch schnell durchlesen – nach dem Motto – Ein Kapitel geht noch.
Empfehlenswert auf jeden Fall – erst recht, da die kurze Länge mal was anderes ist.


