Tyra Teodora Tronstad Vera und das Dorf der Wölfe

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Inhaltsangabe zu „Vera und das Dorf der Wölfe“ von Tyra Teodora Tronstad

Jetzt im Taschenbuch

Eigentlich war Vera gar nicht so begeistert, von der Stadt in das kleine Dörfchen Rønset hoch in den Norden Norwegens zu ziehen. Doch in Gustav findet sie schnell einen guten Freund, und noch aufregender sind die Wölfe, die nachts ums Dorf schleichen. Als die in Gefahr geraten, weil einige Dorfbewohner die Tiere töten wollen, steht für Vera schnell fest, auf welcher Seite sie steht. Sie muss den Wölfen helfen! Ein aufregendes Abenteuer beginnt . . .

Gute Geschichte. Aber kein Lese muss.

— Bookeater17

Alles in allem ist das etwas mysteriös und mir fehlten da etwas die Wölfe

— Suhani

Es wird etwas fantastisch und magisch, dabei sehr spannend, aber nie unheimlich.

— AenHen

Schönes Buch über die Rückkehr der Wölfe

— Tanja_Wenz

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  • Interessantes Buch, nicht nur für die Jugend

    Vera und das Dorf der Wölfe

    Suhani

    04. August 2016 um 00:20

    So ganz, wie der Klapptext es verspricht fand ich es aber dann doch nicht, trotzdem war ich NICHT enttäuscht von dem Buch. Das Buch liest sich leicht und ist in eher kurzen Sätzen gehalten - ohne große verschachtelte Sätze und auch die Kapitel sind nicht übermäßig lang. Das finde ich für ein Jugendbuch sehr wichtig, weil sonst in dem Alter die Lust zum Weiterlesen schnell vergehen kann.Auch kann man sich gut in Vera hinein versetzen. Ihr Vater, der Schriftsteller, hat diesen Umzug mehr oder weniger spontan in die Wege geleitet, ohne groß mit Vera darüber zu reden, die allein mit ihrem Vater lebt - warum, erfährt man in der Geschichte. Nun kommt sie quasi von jetzt auf gleich aus der Stadt, weg von ihren Freunden und Freizeitaktivitäten, in ein kleines, am Wald gelegenes Dorf, wo ihr Haus mehr als abgelegen liegt. Auch wenn das Ganze nur für ein Jahr sein soll. Zitat Vera: "Hier muss man sich ja wirklich Proviant und eine Thermosflasche einpacken, wenn man sich beim Nachbarn ein bisschen Zucker leihen will." Aber Vera lässt sich nicht unterkriegen und freundet sich mit Gustav, dem einzigen in ihrer Altersklasse im ganzen Dorf, an. Auch hat sie eine Idee, wie sie ihr geliebtes Judo weiterhin trainieren kann, obwohl es nirgends eine Möglichkeit im Dorf dazu gibt. Die Dörfler sind alle sehr hilfsbereit und auch freundlich, obwohl sich sehr schnell herausstellt, dass Vera und ihr Vater auf der Seite der Wölfe stehen, im Gegensatz zu den Dörflern. Wie es scheint, so werden immer wieder Schafe und andere Haustiere von den Wölfen gerissen. Das die Meinungen da zwischen Vera, ihrem Vater und den Dörflern auseinander gehen ist kein Geheimnis. Nun sollte man meinen, das die Geschichte sich nur um die Wölfe dreht - aber dem ist irgendwie doch nicht so. Von den Wölfen "sieht" man in der Geschichte so gut wie gar nichts. Vielmehr dreht sich alles mehr um eine geheimnisvolle Mütze, die Vera in ihre geliehene Kommode findet, die ... speziell ist, genauso wie ihre ehemalige Besitzerin. Darauf möchte ich jetzt aber nicht näher eingehen, da ich sonst spoilern würde. Alles in allem ist das etwas mysteriös, ohne jetzt in SF abzudriften – es ist halt ein Ort, wo alles ein bisschen anders ist, aber doch die Realität nicht abhanden kommt. Vera und Gustav finden auch einen Weg, die Wölfe vor den illegalen Jäger zu retten und auch hat Vera eine spezielle Verbindung zu den Wölfen - nur kommt das eben etwas zu kurz in dem Buch - da hätte ich mir mehr rund um die Wölfe gewünscht. Nichts desto Trotz ist es ein interessantes Jugendbuch, das man aber auch abseits der Teeniejahre lesen kann und auch Spannung enthält, denn da gibt es ja auch noch Birger, der Vera bedroht und der Sohn von Brando Glennehagen ist. Der wiederum ist ein netter, älterer Herr, zu dem sich Vera sehr schnell hingezogen fühlt.  Am Ende fügt sich alles zusammen und Vera arrangiert sich mit dem Dorf und wird so gar so was wie heimisch dort. Fazit: Trotz der mir etwas fehlenden Wölfe ein schönes Buch, nicht nur für Jugendliche.

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  • Vera und das Dorf der Wölfe...plus ein Schuss Magie

    Vera und das Dorf der Wölfe

    AenHen

    02. August 2016 um 11:54

    Vera und das Dorf der Wölfe hat mir recht gut gefallen. Der Schreibstil ist angemessen für das angegebene Lesealter, die Geschichte ist nicht zu verworren erzählt, es tauchen nicht zu viele Personen auf, es wird sehr spannend, aber nie unheimlich. Es wird etwas fantastisch und magisch – ein Fakt, den ich absolut nicht erwartet hätte und bei dem ich anfangs auch dachte, ach was soll das denn nun? – aber: nein, gar nicht schlecht gemacht. Es hat mir auf jeden Fall besser gefallen, als wenn hier (mal wieder…) Werwölfe aufgetaucht wären. Nein, Vera trifft in der nordnorwegischen Einsamkeit auf reale Wölfe, lernt einen echten Konflikt zwischen Wolfsgegnern und Befürwortern kennen und dann wird sie von einem kleinen zauberhaften Stückchen Magie gefunden, dass zum guten Ausgang der Geschichte beiträgt.Kurz zum Inhalt – wobei ich da nicht zu viel verraten möchte: Vera zieht mit ihrem Vater, einem Schriftsteller, in die Einsamkeit eines winzigen Dorfes namens Ronset in Nordnorwegen. Der Vater möchte ein Buch über das missverstandene Raubtier Wolf schreiben. Dabei stößt er jedoch nur auf wenig Akzeptanz der Dorfbewohner, die ihr Auskommen überwiegend in der Schafzucht finden und daher den Wölfen gegenüber negativ eingestellt sind, es formiert sich sogar eine Front der Wolfsgegner, die mit rabiaten Mitteln dafür sorgen möchte, dass der Wolf sich in der Gegend nicht dauerhaft ansiedelt. Vera fühlt sich zunächst etwas verloren, doch kleine Lichtblicke sorgen schnell dafür, dass sich das Mädchen beginnt einzuleben. Sie findet einen Freund, Gustav, und der nette alte Nachbar Brando mit seinem Hund Sappo ist auch nicht so übel. Nur dessen Sohn Birger ist ein zwielichter Geselle, der Vera nicht ganz geheuer ist, zu Recht, wie sich bald herausstellen wird. Da die Möbel von Vera und ihrem Papa noch nicht in Ronset angekommen sind, helfen die hilfsbereiten Nachbarn mit einigen Leihgaben aus. In einer Kommode, die Vera, wie sich später herausstellt, von Brandos verstorbener Frau Margaretha, für ihr Zimmer bekommen hat findet sie etwas ganz besonderes – oder eben etwas ganz besonderes findet sie und die Geschichte nimmt ihren Lauf. Margaretha war eben eine ganz „spezielle“ Frau, wie Vera in der Folgezeit herausfindet…Vera und das Dorf der Wölfe ist ein gelungenes, spannendes und ein bisschen fantastisches Kinderbuch für Mädchen im Lesealter von 11 bis 13 Jahren, denke ich.

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  • Mytik und Freundschaft

    Vera und das Dorf der Wölfe

    Tanja_Wenz

    08. June 2016 um 08:29

    Vera und ihr Vater ziehen in einen kleinen Ort in Norwegen. Vera will dort auf keinen Fall leben, da sie ihren geliebten Judoclub verlassen musste. Veras Vater schreibt ein Buch über die Rückkehr der Wölfe. Schnell spricht sich dies in dem kleinen Ort herum und die Bewohner reagieren abwehrend, denn in manchen Nächten hört man bereits die Wölfe heulen. Einige Dorfbewohner möchte die Tiere vertreiben, oder am liebsten erschießen. Sie fürchten um ihre Schafe und Lämmer. Der Wolf soll bleiben wo er will, aber auf keinen Fall hier in der Gegend ansässig werden. Vera findet durch Zufall eine Zaubermütze, mit der sie mit den Tieren kommunizieren kann. Zusammen mit ihrem Freund Gustav macht sie sich auf in den Wald, um den Tieren zu helfen.

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