Udo Di Fabio

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Udo Di FabioDie Kultur der Freiheit
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Die Kultur der Freiheit
Die Kultur der Freiheit
 (3)
Erschienen am 26.07.2005
Udo Di FabioDer Verfassungsstaat in der Weltgesellschaft
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Der Verfassungsstaat in der Weltgesellschaft
Udo Di FabioDie Staatsrechtslehre und der Staat
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Die Staatsrechtslehre und der Staat
Die Staatsrechtslehre und der Staat
 (0)
Erschienen am 01.09.2003
Udo Di FabioOffener Diskurs und geschlossene Systeme
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Offener Diskurs und geschlossene Systeme
Offener Diskurs und geschlossene Systeme
 (0)
Erschienen am 19.08.2010
Udo Di FabioDie Novellierung der europäischen Tabakproduktrichtlinie
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Die Novellierung der europäischen Tabakproduktrichtlinie
Udo Di FabioProduktharmonisierung durch Normung und Überwachung
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Produktharmonisierung durch Normung und Überwachung
Udo Di FabioDer Ausstieg aus der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie
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Der Ausstieg aus der wirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie
Udo Di FabioRechtsschutz im parlamentarischen Untersuchungsverfahren
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Rechtsschutz im parlamentarischen Untersuchungsverfahren

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Rezension zu "Die Kultur der Freiheit" von Udo Di Fabio

Rezension zu "Die Kultur der Freiheit" von Udo Di Fabio
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Di Fabio setzt sich kenntnis- und gedankenreich mit Grundfragen der freiheitlichen Kultur bzw. der kulturellen Freiheit auseinander. Dabei gelangt er mit seinem bereits 2005 veröffentlichten Buch zu in vielen Bereichen akzeptablen Analysen und Prognosen. Freilich nicht immer! - Soweit er zum Beispiel die (deutsche und wohl generalisierend die christlich abendländische) Familie analysiert, kann ich ihm weitgehend zustimmen. Wenn er jedoch zum Beispiel auf Seite 105 die Ansicht vertritt, Leistung werde heute den Kollektiven und weniger den Menschen abverlangt, muss ich ihm grundlegend widersprechen: Schon der individuelle Leistungsdruck an den Schulen ist heute größer als früher; und in der Arbeitswelt entlasten uns zwar "Automaten" (nicht nur Maschinen am Fließband, sondern auch, was geistige Tätigkeiten betrifft, Suchmaschinen im Internet), doch korrespondiert mit dieser Entlastung ein gegenüber früher für jeden von uns i.d.R. quantitativ und qualitativ erhöhter Leistungsdruck. Wenn er weiter auf Seite 155 ausführt, dass "nach aller Erfahrung und volkswirtschaftlichen Einsicht" eine Gesellschaft prosperiere, wenn man ihre Märkte stärker frei lässt, dann hat ihn der Lauf der Zeiten bereits widerlegt. Die 2008 beginnenden Krisen (Bank-, Finanz-, Euro- und Wirtschaftskrise) zeigen das Gegenteil. Wer den "Machern" des freien Marktes keine Grenzen setzt, bereitet den Weg in eine unchristliche Unkultur. - Solche Beispiele ließen sich erweitern.
Fazit: Zweifellos ein wichtiges Buch des ersten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts, weil es wichtige Fragen unserer kulturellen Existenz anspricht. Die Gefahren des Sozialstaats werden darin für meinen Geschmack allerdings überbetont gegenüber anderen Gefahren, die der menschlichen Freiheit nachteilig sein können.

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