Udo Ernst Simonis Mut zu Visionen

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Inhaltsangabe zu „Mut zu Visionen“ von Udo Ernst Simonis

<p>Visionen? Noch immer gibt es große Vorbehalte gegen visionäres Denken. Man befürchtet mentales Glatteis, fromme Wünsche, Flucht aus der Realität. Solchen Vorbehalten wollen die Herausgeber dieses Bandes nicht zuarbeiten. Ihnen stand vielmehr vor Augen, dass ein Visions-Denkverbot die ökologische Modernisierung von Wirtschaft und Gesellschaft verhindern kann. Visionen aber können zum Handeln motivieren und ungeahnte Kräfte mobilisieren. Gesucht wird diese Chance zunächst bei einem derzeit strittigen Thema: Europa, dann bei den grundsätzlichen Nachhaltigkeitsstrategien: Suffizienz, Konsistenz und Effizienz. Dem Visionieren über die Elemente guten Lebens gelten andere Beiträge. Es gibt auch viele Beispiele des <i>Homo socialis</i>, der ein nicht materiell begründetes Glück sucht. Der Nachhaltigkeit verpflichtet ist der <i>Homo sustinens</i> – in der Kulturgeschichte anschaulich beschrieben, für die Zukunft aber bleibt er Vision. Um all dies und vieles mehr geht es in diesem Buch.</p>

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  • Handbuch Ökologie 2014

    Mut zu Visionen
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    19. December 2013 um 12:36

      „Ohne Zweifel gibt es große Vorbehalte gegen visionäres Denken“, nicht nur beim damaligen Kanzler Helmut Schmidt.   Dennoch aber, ohne voraus zu denken, ohne die Fantasie zu entwickeln, wie es sein könnte im guten oder besten Fall, fänden viele Entwicklungen gar nicht erst statt. Am Anfang steht doch immer eine Idee. In dieser konstruktiven Form dienen Visionen vor allem dazu, zum Handeln zu motivieren, ungeahnte Kräfte zu entfalten und dem ganzen Ziel und Richtung zu geben.   In diesem Sinne haben die vielen Autoren dieses Handbuch ihren „Visionen“ Lauf gelassen.   Was wäre die angemessene Politik der nahen Zukunft, so doch die EU bereits den Friedensnobelpreis erhalten hat als „politische Idee“? Fragt der erste Teil des Buches.   Effizienz, Suffizienz und Konsistenz sind im zweiten Teil im Schwerpunkt der Aufmerksamkeit im großen Feld des „Denkens über die Nachhaltigkeit“.   Was aber sind Elemente für ein individuell „gutes Leben“? Gelassenheit, Vorbeugung von Burn-Out, Entgehen des „Rat-Race“, all dies sind Elemente einer auf das Soziale hin ausgelegten Lebensform, die im dritten Hauptteil des Buches Platz finden in durchaus konkreter Sprache und praktischer Verbundenheit. Denn auch Visionen können ja so gestrickt sein, dass sie nicht weit in der Zukunft erst umgesetzt werden können, sondern bereits durch das Stellen kleinerer Schrauben im gegenwärtigen Alltag zu spürbaren Veränderungen führen.   Eine Praxisnähe, die sich auch im viertel Teil des Buches zeigt. Da, wo verdeutlicht wird, dass nicht nur das dauerhafte „Wachstum“ Motor der Wirtschaft ist, sondern Schrumpfungsprozesse immer auch zum wirtschaftlichen Leben dazugehört haben. Als durchaus „gesundende“ Entwicklungen, im Übrigen. Was fundiert und gut im Buch vor Augen gehalten wird und damit so manchen Panik Rufen aus der Wirtschaft ein wenig den Wind aus den Segeln nimmt.   Es gibt viele denkbare Schritte zur Nachhaltigkeit, die eben nicht in das Reich der Ideologie und er Fantasten zu verorten sind. Auf allen Ebenen zeigen die Beiträge in diesem Buch, das die Vision eines nachhaltigen, guten, dennoch wirtschaftlichen, aber ökologisch und individuell vor allem nachhaltigen Lebens oft „nur einen Schritt“ voraus liegen. Wenn der Mensch oder die konkrete Institution sich dazu entscheiden, in diese Richtung sich auszurichten.   Konkrete Beispiele, Vordenker zu Wort kommen zu lassen (in kurzen Portraits von Günter Altner und Elinor Ostrom), auf konzentriert arbeitende Umweltinstitutionen hinzuweisen (Solarbundesliga, Urban Mining, Virtuelle Akademie Nachhaltigkeit) und das Ganze letztendlich auch mit Statistiken zu unterfüttern, vielfach sind die Elemente und Denkanstöße, die dem Leser in diesem breiten Handbuch zur Ökologie mit auf den Weg gegeben werden.   Sehr lesenwert.

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