Udo Fehring

 3.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Ein Freund sieht für zwei, Rettung des Paradieses und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Pele – Der Traum eines jeden Jungen
Neu erschienen am 14.08.2018 als Taschenbuch bei epubli.

Alle Bücher von Udo Fehring

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Udo FehringRettung des Paradieses
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Rettung des Paradieses
Rettung des Paradieses
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Erschienen am 14.08.2012
Udo FehringStreets of London
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Streets of London
Streets of London
 (1)
Erschienen am 27.10.2011
Udo FehringEin Freund sieht für zwei
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Ein Freund sieht für zwei
Ein Freund sieht für zwei
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Erschienen am 19.12.2016
Udo FehringHeimatlos
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Heimatlos
Heimatlos
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Erschienen am 05.10.2012
Udo FehringDas Glück liegt auf der Strasse
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Das Glück liegt auf der Strasse
Das Glück liegt auf der Strasse
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Erschienen am 04.08.2015
Udo FehringKein Mozart
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Kein Mozart
Kein Mozart
 (0)
Erschienen am 25.02.2016
Udo FehringPele – Der Traum eines jeden Jungen
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Pele – Der Traum eines jeden Jungen
Pele – Der Traum eines jeden Jungen
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Erschienen am 14.08.2018
Udo FehringVom Wunsch, die Welt zu verändern
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Vom Wunsch, die Welt zu verändern
Vom Wunsch, die Welt zu verändern
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Erschienen am 05.01.2017

Neue Rezensionen zu Udo Fehring

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-Anett-s avatar

Rezension zu "Rettung des Paradieses" von Udo Fehring

Rezension zu "Rettung des Paradieses" von Udo Fehring
-Anett-vor 6 Jahren

In diesem Buch wird die Geschichte eines kleinen Inselstaates im Pazifik erzählt. Tuvalu ist nahezu unberührt und Tourimus so gut wie gar nicht vorhanden. Und trotzdem hat der kleine Inselstaat viele Probleme. Zu oberst de Anstieg des Meeresspiegels.
Bereits Probleme durch den Anstieg gibt es bei der Trinkwasserversorgung, denn das Salzwasser steigt immer weiter ins Grundwasser.

Dann kommt eine scheinbar rettende Lösung: Tuvalu werden 100 Millionen US Dollar angeboten für den Verkauf der Internetdomain.
Der Präsident von Tuvalu berät sich und holt sich einen Anwalt und einen guten erater aus dem Ausland und geht in die Verhandlungen zum Verkauf der Internt - Landesdomain!

Ausserdem tritt Tuvalu der UNo bei - jetzt haben sie das geld dafür. Sie wollen unbedingt in die Rettung ihrer Insel investieren, dafür brauchen sie aber die großen Staaten in der UNO.
Zusammen mit anderen Pazifikstaaten machen sie sich an den Kampf gegen die größten Umweltsünder USA und Australien!

Eine erschreckende Vorstellung, dass solche kleinen, wunderschönen Pazifikstaaten irgendwann nicht mehr geben sollte, weil es manche Staaten einfach nicht schaffen, ihren CO² Ausstoss zu verringern oder dem Kyoto Protokoll zu folgen.
Gerade in der heutigen Zeit ist so ein Buch doch wichtig und aufrüttelnd!

nun habe ich mich mal näher mit dem thema befasst und gefunden, dass Inselstaaten wie die Malediven oder Palau in der UNO ein Klagerecht gegen Klimawandel gefordert hat - und leidergescheitert ist.

Fazit
Ein kleiner, feiner Roman, der doch zum nachdenken anregt. Sehr schön finde ich auch auf den letzten Seiten die Anmerkungen des Autors, was Fiktion und was wahr ist.

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sarahsbuecherwelts avatar

Rezension zu "Ein Freund sieht für zwei" von Udo Fehring

Rezension zu "Ein Freund sieht für zwei" von Udo Fehring
sarahsbuecherweltvor 7 Jahren

Jugendbücher sind schon eine schöne Sache. Selbst mit meinen 28 Jahren lese ich sie immer noch gerne. Man kann noch etwas lernen, die Geschichten sind meist schön und schnell zu lesen. „Ein Freund sieht für zwei“ setzt mich einer Thematik auseinander, die mir in einem Jugendbuch noch nie untergekommen ist, aber auch schon für junge Leser von großer Bedeutung sein kann.

Joey geht in die dritte Klasse und hat seit einiger Zeit Probleme richtig scharf zu sehen. Bei einem Augenarzt-Besuch diagnostiziert der Augenarzt Risse in der Netzhaut, die unbehandelt zur Erblindung führen. Um das zu verhindern muss Joey neben einer Brille täglich Augentropfen nehmen. Anfänglich funktioniert dies ohne Probleme, doch während eines Urlaubs wird das Tropfen aus Medikamentenmangel einfach weggelassen und später schlichtweg vergessen. Erst als seine Augen immer schlechter werden, kommt die Krankheit wieder ins Gedächtnis. Für Joey ist es allerdings zu spät. Er verliert sein Augenlicht nach und nach. Um ihn diese Diagnose und die schleichende Blindheit angenehmer zu gestalten, soll ein Blindenhund her. Doch dieser ist in der Anschaffung unbezahlbar. Kurzer Hand versucht Joey seinem eigenen Hund die Ausbildung als Blindenhund mache zu lassen. Doch so leicht wie sich dies anhört ist es nicht. Auf Joey und seinen Hund kommen jede Menge Probleme zu.

Schon der Klappentext machte mich sofort neugierig auf das Buch. Ich selbst gehöre zu den Kandidaten, die eine poröse Netzhaut haben und diese regelmäßig kontrollieren lassen müssen, um Löcher und Risse rechtzeitig behandeln zu können. Mich traf es damals unerwartet und aus diesem Grund hätte ich mich sehr gefreut schon vorab etwas über eine solche Krankheit zu wissen. Von Tropfen hatte ich jedoch noch nie etwas gehört, was mich noch neugieriger werden ließ.
Bei einem solch wichtigen Thema drückt man gerne mal ein Auge zu, wenn es um die Buchgestaltung geht. Das schlichte Cover hätte schon etwas ansprechender aussehen können, und das Deckblatt wäre auch nur eine extra Seite gewesen, würde nichtsdestotrotz ansprechender wirken. Zumindest hat sich der Autor verbessert und in seinem zweiten Werk die Seitenzahlen angegeben.

Schon nach wenigen Seiten kam ich allerdings ins Grübeln und fragte mich mehrfach, ob ich auf einen veralteten Stand sei oder der Autor sich mit der Materie nicht beschäftigt hat. Während üblicherweise eine solche Diagnose via Laser oder Vereisung behandelt wird, um eine Erblindung zu vermeiden, setzt der Autor auf Tropfen. Selbst die Behandlungsweise beschreibt er komplett falsch. Wie mir der Autor erklärte, war dies ein Versuch Spannung aufzubauen, indem er den Patienten einen Hoffnungsschimmer gab. Die Realität gibt auch Hoffnungsschimmer und genug Spannung. Gerade bei einem Jugendbuch finde ich es persönlich sehr wichtig, dass die jungen Leser korrekt aufgeklärt werden, und nicht ausgedachte Methoden erklärt bekommen, die mit der Realität nichts gemeinsam haben. Es ist ein Thema, dass jeden treffen kann, und von daher sollte es für Jugendliche lehrreich sein.

Nach rund der Hälfte des Buches ist das Thema Erblindung für Udo Fehring abgehakt, und er widmet sich einer ausführlichen Beschreibung über den Alltag in der Blindenhundausbildung. Dies schildert er sehr authentisch und interessant. Mir persönlich kam jedoch immer wieder die Frage auf, ob er diesbezüglich recherchiert hat, oder wie mit der Netzhautablösung einfach vieles erfunden hat. Nachdem mir anfänglich der Ausbildungsteil sehr gut gefallen hat, fand ich es zum Ende hin etwas langatmig, da wenig Neues passiert. Auf der anderen Seite ist es interessant zu lesen, wie ein Junge, der vorher sehen konnte, mit einer Erblindung umgeht. Der Verlust der Sehkraft kann jeden Menschen treffen. Unfälle oder Krankheiten sind nicht vorhersehbar. Aus diesem Grund fand ich, dass dieses Buch Mut macht.

Neben den beiden wichtigen Themen und dem fragwürdigen Informationsgehalt fällt sofort die inhaltliche Umsetzung auf. Bei einem Buch im BoD-Verlag gibt es bekanntlich keine Lektoren. In diesem Fall gibt es auf fast jeder Seite mindestens einen Fehler. Für ein Jugendbuch ein absolutes „no go“. Junge Leser sollen durch das Lesen die Rechtschreibung lernen und sich neue Worte einprägen. Viele Fehler sind da eher hinderlich und irritieren. Hauptsächlich sind es vergessene, vertauschte oder extra Buchstaben, aber auch ganze Worte werden vergessen. Das liegt an den vielen verschachtelten Sätzen des Autors. Selbst ein Erwachsener muss mehrfach lesen, weil die Verschachtelungen und langen Sätze den Lesefluss stören. Da ist es kein Wunder, dass auch ein Autor gerne mal ein Wort im Gedankenfluss vergisst. Ansonsten ist der Stil sehr einfach gehalten und wirkt stellenweise sogar wie ein guter Schulaufsatz.

Man merkt deutlich, dass der Autor Ideen hat, es aber noch an der sprachlichen und inhaltlichen Umsetzung minimal hapert. Da mich persönlich Bücher, die eine so falsche Darstellung vermitteln, eher abschrecken, und ich es als Mutter nie meinen Kindern zu lesen geben würde, kann ich das Buch ausnahmsweise einmal nicht empfehlen, obwohl ich die eigentliche Grundidee mega wichtig finde.

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sarahsbuecherwelts avatar

Rezension zu "Streets of London" von Udo Fehring

Rezension zu "Streets of London" von Udo Fehring
sarahsbuecherweltvor 7 Jahren

Jugendbücher sind schon eine schöne Sache. Selbst mit meinen 28 Jahren lese ich sie immer noch gerne. Man kann noch etwas lernen, die Geschichten sind meist schön und schnell zu lesen. „Streets of London“ ist ein Buch welches sich mit einer Thematik befasst, die ich schon seit meiner eigenen Kindheit nicht mehr in einem Jugendroman vorgefunden habe.

Tim ist neun Jahre alt und lebt mit seinen Eltern in London. Auf einen seiner Streifzüge zum Konzert des Big Bens lernt er Tony, einen Obdachlosen, kennen. Aus der anfänglichen Angst vor diesem Mann entwickelt sich bald schon eine innige Freundschaft, die vielen Hindernissen strotzt. Trotz vieler Vorurteile kann er sogar seine Eltern von Tony überzeugen. Zusammen mit seiner Familie versucht er dem außergewöhnlichen Mann zu helfen, und lässt dadurch Welten aufeinanderprallen.

Schon der Klappentext dieses Werkes macht neugierig, da ich persönlich das Thema wichtig empfinde. Gerade in der heutigen Zeit kann es schnell passieren, dass jemand in die Arbeitslosigkeit rutscht und im schlimmsten Fall auf der Straße landet. Es soll den jungen Lesern diese teilweise heruntergekommenen Personen als ganz normale Menschen zu sehen.

Leider schreckt die Optik auf den ersten Blick ab. Mit seinen rosa Farben sieht es auf den ersten Blick nach einem Mädchen-Buch aus. Als Mutter, aber auch als Leseratte wirken so schlichte Cover auf Kinder abschreckend. Ein hübsches Bild und sei es nur ein Bild von London wirkt definitiv ansprechender.
Der äußere Eindruck täuscht jedoch oft. Dementsprechend ging ich davon aus, dass dies vom Autor beabsichtigt war, um seinen Lesern den Inhalt mit seinem Buch ein gute Beispiel bezüglich des „unter die Schale-Sehen“ zu liefern. Die Idee hätte ich gut gefunden. Jedoch war dies gar nicht vom Autor beabsichtigt. Das merkt der Leser beim ersten Blick in das Werk. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass es sich um das erste Werk des Autors handelt und noch einiger Überarbeitung bedarf. Seitenzahlen wurden schlichtweg vergessen. Statt einem Deckblatt oder Angaben zum Verlag, Copyright oder Autor, beginnt das Buch sofort. Dies ist einfach sehr ungewöhnlich, aber nicht wirklich schlimm.

Die Geschichte selbst beginnt mit dem Kennenlernen zwischen Tim und Tony. Wie oben schon erwähnt, finde ich die Handlung und die Grundidee wirklich sehr gelungen. Gerade in Zeiten der Vorurteile ist eine solche Story sehr lehrreich.
Die Umsetzung ist in meinen Augen auch noch etwas ausbaufähig. Es fängt schon mit der Obdachlosigkeit an. Die Geschichte spielt in London. Für Kinder hätte ich es besser gefunden, wenn die Handlung in Deutschland gespielt hätte. Kaum einer kennt sich mit der Arbeitslosigkeit in England aus und die Infos darüber sind fast gleich null. Es wird zwar erwähnt, dass jemand der seine Arbeit verliert, kaum abgesichert ist, aber wo die Unterschiede zu unserem System sind, gehen nicht hervor. Nicht mal ich als Erwachsene konnte sagen, wie die Unterschiede sind. Hier hätte der Autor einfach mehr aufklären müssen oder ein Land nehmen müssen, wo sich die Eltern / Lehrer besser auskennen.
Ein weiterer Aspekt ist der Stil des Autors. Er ist kindgerecht und lässt sich sehr leicht lesen. Durch seine breiten Ränder und zahlreichen Kapitel ist es eh sehr schnell und einfach zu lesen. Ich persönlich bekam beim Lesen das Gefühl, dass es sich teilweise um einen guten Schulaufsatz handelt. Das lag daran, dass der Autor eine Sprache zwischen Eltern und Sohn verwendet, die recht künstlich klingt. Ich bin selbst Mutter eines achtjährigen Stiefsohnes und ich würde nie so mit ihm reden. Dadurch wirkt es stellenweise wie ein guter Aufsatz. Für Kinder ist dies aber nicht so auffällig und erleichtert auch schwächeren Lesern ein gutes Verständnis.
Meine zehnjährige Nichte hat sich bereit erklärt das Buch ebenfalls zu lesen. Sie kam drei Tage später an und war genauso gemischt von ihren Eindrücken her. Die Sprache, die mir aufgefallen war, gefiel ihr sehr gut. Einfach weil es sich dadurch angenehm lesen lässt. Optik und Aufbau fand sie ebenfalls nicht sehr angenehm. Auch sie fragte mich, wie der Unterschied zwischen deutschen und englischen Arbeitslosen ist. Was zeigt, dass auch junge Leser sich diese Frage stellen.
Was sie allerdings schade fand, war die Tatsache, dass vieles wie im Zeitraffer erzählt wurde. Zwar ist die Geschichte in ihren Augen realistisch und gerade der Schluss war in ihren Augen sehr authentisch gestaltet, aber sie fand, dass auf wesentliche Aspekte hätte mehr eingegangen werden können. Nichtsdestotrotz fand sie die Geschichte so gut, dass sie das Buch in der Schule vorgestellt hat, da sie die Aufgabe hatte, in der neuen Schule ein Buch vorzustellen.

Was wir beide aber sicher sagen können, ist die Tatsache, dass das Buch sehr lehrreich ist. Der Autor geht detailliert auf Vorurteile und Schwierigkeiten bezüglich Eingliederung ein.

Der Zielgruppe gefällt das Buch sehr gut, aber es hat halt kleinere Schwächen, die bei einem Erstlingswerk vorkommen können. Nicht mal bekannte Autoren, wie Marion Zimmer Bradley oder Wolfgang Hohlbein haben am Anfang perfekte Werke verfasst. Der Ansatz ist sehr gut und man kann nur hoffen, dass der Autor weitere Jugendbücher schreiben wird, denn auf seinen Ideen und seinem Stil kann er aufbauen.

Trotz einiger Schwächen kann ich das Buch empfehlen. Die Thematik ist sehr wertvoll und eignet sich aus diesem Grund auch für Schulklassen. Es sollte allerdings immer über dieses Buch diskutiert oder geredet werden, um eventuelle Fragen, die aufkommen, zu klären.

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