Udo Fehring Ein Freund sieht für zwei

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Inhaltsangabe zu „Ein Freund sieht für zwei“ von Udo Fehring

Joey ist ein lebensfroher Junge. Er lebt mit seiner Mutter Barbara und dem Collie-Männchen Whealer in einem Dorf nahe Chicago. Eines Tages bemerkt Barbara, dass Joey Probleme mit seinen Augen hat und bringt ihn zum Augenarzt. Der Augenarzt stellt eine ernüchternde Diagnose: Netzhautablösung, was im schlimmsten Fall zu einer Erblindung führen könnte. Barbara besorgt sich Literatur über die Erkrankung, u.a. auch ein Buch über Blindenhunde.
Doch zunächst bewirken die Augentropfen, dass Joey wieder ganz normal sehen kann. Doch nach einem Urlaub, in dem Joey versehentlich zu wenig Tropfen mitgenommen hatte, verschlechtert sich die Situation leider soweit, dass auch der Augenarzt ihn vor einer Erblindung nicht mehr bewahren kann.
In einem Gespräch mit Joey erzählte Barbara ihm u.a. von dem Buch über Blindenhunde. Aber ihr war klar, dass sie sich einen solchen Blindenhund nicht leisten können.
Joey hatte da die Schnapsidee, dass vielleicht Whealer den Job übernehmen könnte. Wirklich nur eine Schnapsidee? Joey wollte es zumindest probieren mit Whealer, auch wenn die Bücher diesem Vorhaben keine Aussicht auf Erfolg gaben.
Konnte Joeys Glaube in diesem Fall Berge versetzen?

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  • Rezension zu "Ein Freund sieht für zwei" von Udo Fehring

    Ein Freund sieht für zwei

    sarahsbuecherwelt

    13. September 2011 um 09:27

    Jugendbücher sind schon eine schöne Sache. Selbst mit meinen 28 Jahren lese ich sie immer noch gerne. Man kann noch etwas lernen, die Geschichten sind meist schön und schnell zu lesen. „Ein Freund sieht für zwei“ setzt mich einer Thematik auseinander, die mir in einem Jugendbuch noch nie untergekommen ist, aber auch schon für junge Leser von großer Bedeutung sein kann. Joey geht in die dritte Klasse und hat seit einiger Zeit Probleme richtig scharf zu sehen. Bei einem Augenarzt-Besuch diagnostiziert der Augenarzt Risse in der Netzhaut, die unbehandelt zur Erblindung führen. Um das zu verhindern muss Joey neben einer Brille täglich Augentropfen nehmen. Anfänglich funktioniert dies ohne Probleme, doch während eines Urlaubs wird das Tropfen aus Medikamentenmangel einfach weggelassen und später schlichtweg vergessen. Erst als seine Augen immer schlechter werden, kommt die Krankheit wieder ins Gedächtnis. Für Joey ist es allerdings zu spät. Er verliert sein Augenlicht nach und nach. Um ihn diese Diagnose und die schleichende Blindheit angenehmer zu gestalten, soll ein Blindenhund her. Doch dieser ist in der Anschaffung unbezahlbar. Kurzer Hand versucht Joey seinem eigenen Hund die Ausbildung als Blindenhund mache zu lassen. Doch so leicht wie sich dies anhört ist es nicht. Auf Joey und seinen Hund kommen jede Menge Probleme zu. Schon der Klappentext machte mich sofort neugierig auf das Buch. Ich selbst gehöre zu den Kandidaten, die eine poröse Netzhaut haben und diese regelmäßig kontrollieren lassen müssen, um Löcher und Risse rechtzeitig behandeln zu können. Mich traf es damals unerwartet und aus diesem Grund hätte ich mich sehr gefreut schon vorab etwas über eine solche Krankheit zu wissen. Von Tropfen hatte ich jedoch noch nie etwas gehört, was mich noch neugieriger werden ließ. Bei einem solch wichtigen Thema drückt man gerne mal ein Auge zu, wenn es um die Buchgestaltung geht. Das schlichte Cover hätte schon etwas ansprechender aussehen können, und das Deckblatt wäre auch nur eine extra Seite gewesen, würde nichtsdestotrotz ansprechender wirken. Zumindest hat sich der Autor verbessert und in seinem zweiten Werk die Seitenzahlen angegeben. Schon nach wenigen Seiten kam ich allerdings ins Grübeln und fragte mich mehrfach, ob ich auf einen veralteten Stand sei oder der Autor sich mit der Materie nicht beschäftigt hat. Während üblicherweise eine solche Diagnose via Laser oder Vereisung behandelt wird, um eine Erblindung zu vermeiden, setzt der Autor auf Tropfen. Selbst die Behandlungsweise beschreibt er komplett falsch. Wie mir der Autor erklärte, war dies ein Versuch Spannung aufzubauen, indem er den Patienten einen Hoffnungsschimmer gab. Die Realität gibt auch Hoffnungsschimmer und genug Spannung. Gerade bei einem Jugendbuch finde ich es persönlich sehr wichtig, dass die jungen Leser korrekt aufgeklärt werden, und nicht ausgedachte Methoden erklärt bekommen, die mit der Realität nichts gemeinsam haben. Es ist ein Thema, dass jeden treffen kann, und von daher sollte es für Jugendliche lehrreich sein. Nach rund der Hälfte des Buches ist das Thema Erblindung für Udo Fehring abgehakt, und er widmet sich einer ausführlichen Beschreibung über den Alltag in der Blindenhundausbildung. Dies schildert er sehr authentisch und interessant. Mir persönlich kam jedoch immer wieder die Frage auf, ob er diesbezüglich recherchiert hat, oder wie mit der Netzhautablösung einfach vieles erfunden hat. Nachdem mir anfänglich der Ausbildungsteil sehr gut gefallen hat, fand ich es zum Ende hin etwas langatmig, da wenig Neues passiert. Auf der anderen Seite ist es interessant zu lesen, wie ein Junge, der vorher sehen konnte, mit einer Erblindung umgeht. Der Verlust der Sehkraft kann jeden Menschen treffen. Unfälle oder Krankheiten sind nicht vorhersehbar. Aus diesem Grund fand ich, dass dieses Buch Mut macht. Neben den beiden wichtigen Themen und dem fragwürdigen Informationsgehalt fällt sofort die inhaltliche Umsetzung auf. Bei einem Buch im BoD-Verlag gibt es bekanntlich keine Lektoren. In diesem Fall gibt es auf fast jeder Seite mindestens einen Fehler. Für ein Jugendbuch ein absolutes „no go“. Junge Leser sollen durch das Lesen die Rechtschreibung lernen und sich neue Worte einprägen. Viele Fehler sind da eher hinderlich und irritieren. Hauptsächlich sind es vergessene, vertauschte oder extra Buchstaben, aber auch ganze Worte werden vergessen. Das liegt an den vielen verschachtelten Sätzen des Autors. Selbst ein Erwachsener muss mehrfach lesen, weil die Verschachtelungen und langen Sätze den Lesefluss stören. Da ist es kein Wunder, dass auch ein Autor gerne mal ein Wort im Gedankenfluss vergisst. Ansonsten ist der Stil sehr einfach gehalten und wirkt stellenweise sogar wie ein guter Schulaufsatz. Man merkt deutlich, dass der Autor Ideen hat, es aber noch an der sprachlichen und inhaltlichen Umsetzung minimal hapert. Da mich persönlich Bücher, die eine so falsche Darstellung vermitteln, eher abschrecken, und ich es als Mutter nie meinen Kindern zu lesen geben würde, kann ich das Buch ausnahmsweise einmal nicht empfehlen, obwohl ich die eigentliche Grundidee mega wichtig finde.

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