Udo Weinbörner

 4.3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Schiller, Dieser Sommer in Triest und weiteren Büchern.
Udo Weinbörner

Lebenslauf von Udo Weinbörner

Udo Weinbörner, 1959 in Plettenberg (Westfalen) geboren, (verheiratet, ein Sohn) lebt in Meckenheim bei Bonn. Von 1984 bis 2006 arbeitete er als Referent im Bundesministerium der Justiz und bis 2014 als Referatsleiter im Bundesamt für Justiz in Bonn. Er gehörte u.a. für acht Jahre zum engeren Mitarbeiterkreis von drei Bundesjustizministern. Seit 2014 freier Schriftsteller. Von 1986 bis 1996 war er Herausgeber der ›Bonner literarischen Zeitung/BLitZ‹. Sein Theaterstück „In Sachen Eva D.“ (nach dem gleichnamigen Roman) wurde im Jugendtheater Berlin-Reinickendorf uraufgeführt (1989). Weinbörner hat zahlreiche Romane und Fachbücher veröffentlicht. „Schiller/Der Roman“ (2005), Verlag Langen Müller, München, und „Der General des Bey/Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs“, 2010, Horlemann Verlag, Berlin/Neuauflage 2017 im Wellhöfer Verlag, Mannheim, waren sein bislang erfolgreichsten Romane, „Der Rechtsratgeber für Frauen“, Goldmann Verlag, München, „So erwerbe und sichere ich Grundeigentum“ und „Zwangs- und Teilungsversteigerung bei Grundbesitz“, beide Haufe Verlag, Freiburg, waren u.a. seine erfolgreichsten Sachbücher. Daneben hat sich Weinbörner vor allem als Verfasser von Kurzhörspielen, Fachartikeln und Feuilletonbeiträgen einen Namen gemacht. Seine zentralen Romanthemen kreisen häufig um den Kampf für Freiheits- und Menschenrechte. Bei historischen Romanen liegt ein Schwerpunkt bei literaturgeschichtlichen Erzählstoffen, Abenteuerromanen und Jusitz-/Kriminalfällen mit realem Hintergrund. Neuerscheinungen: Lieber tot als Sklave/Die letzte Fahrt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen, historischer Roman, 480 Seiten, Wellhöfer Verlag, Mannheim.

Alle Bücher von Udo Weinbörner

Sortieren:
Buchformat:
Udo WeinbörnerSchiller
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Schiller
Schiller
 (2)
Erschienen am 01.01.2005
Udo WeinbörnerDieser Sommer in Triest
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Dieser Sommer in Triest
Dieser Sommer in Triest
 (1)
Erschienen am 04.06.2018
Udo WeinbörnerLieber tot als Sklave
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lieber tot als Sklave
Lieber tot als Sklave
 (1)
Erschienen am 10.05.2017
Udo WeinbörnerZART WILL ICH DICH BERÜHREN.
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.
ZART WILL ICH DICH BERÜHREN.
 (0)
Erschienen am 15.10.2014
Udo WeinbörnerDer General des Bey
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der General des Bey
Der General des Bey
 (0)
Erschienen am 22.06.2010
Udo WeinbörnerDer General des Bey
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Der General des Bey
Der General des Bey
 (0)
Erschienen am 10.05.2017
Udo WeinbörnerDie heilende Kraft des Trauerns
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die heilende Kraft des Trauerns
Udo WeinbörnerGrundbesitz und Grunderwerb in den neuen Bundesländern, m. Diskette
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Grundbesitz und Grunderwerb in den neuen Bundesländern, m. Diskette

Neue Rezensionen zu Udo Weinbörner

Neu
Fleur_de_livress avatar

Rezension zu "Dieser Sommer in Triest" von Udo Weinbörner

Dieser Sommer in Triest
Fleur_de_livresvor 3 Monaten

Meinung:

Das Cover ist sommerlich leicht und passt – wie ich finde sehr gut zu dem Titel des Buches. Ich mag die hellen Farben und die schlichte Aufmachung.

Der Autor schreibt unheimlich detailreich und so entstehen beim Lesen Bilder der Orte in Italien – hier sind besonders Triest und Muggia zu nennen. Man merkt, dass der Autor Italien liebt und das liest man auch! Auch die Einheimischen und ihre herrlichen Eigenarten sind klasse beschrieben. Alleine deswegen lohnt sich das Buch.

Viktoria wird durch die Diagnose Parkinson aus ihrem bisherigen Leben  geworfen und ihre Pläne – beruflich wie privat, verschwimmen für sie erst einmal. Wie soll eine Handchirurgin mit einer solchen einschränkenden Erkrankung leben und arbeiten?

Eine Lebenskrise größere Art kann man fast nicht erleben – so reist sie in die Stadt der Winde, um dort Klarheit und Abstand zu bekommen. Mir gefiel wie ausführlich die Erkrankung beschrieben worden ist. Man merkt, dass der Autor sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. Und das macht dieses Buch zu einem weiteren kleinen Highlight. Und dass kann ich beurteilen, denn mit der Erkrankung Parkinson habe ich in meinem Leben – beruflich wie privat schon eine Menge an Berührungspunkten gehabt und habe diese noch immer.

Weiterhin war die Beschreibung des Kennenlernens und des sich näher kennen lernen zwischen Viktoria und Arnold unheimlich feinfühlig und schön zu lesen. Durch die weitere Handlung – die Gemäldefälschungen, kommt noch mal richtig Schwung in die Handlung. Und das war ein weiterer Pluspunkt für mich und dieses Buch.

Fazit:

Eine sommerliche Romanze in Triest, mit einem ernsten Thema und wirklich respektvoll umgesetzt. Eine totale Leseempfehlung für mich.

Kommentieren0
6
Teilen
Moni2506s avatar

Rezension zu "Lieber tot als Sklave" von Udo Weinbörner

Rezension: „Lieber tot als Sklave“ von Udo Weinbörner
Moni2506vor 7 Monaten

In „Lieber tot als Sklave“ entführt uns der Autor in die Welt des Amrumer Kapitäns Hark Nickelsen und seiner letzten Fahrt auf einem Sklavenschiff. Erschienen ist der Roman im Mai 2017 im Wellhöfer Verlag.

Dänemark, 1746: Dem Amrumer Kapitän Hark Nickelsen wird 1746 das Kommando des Handelsschiffes „Vesuvius“ übertragen. Er soll für die Westindien-Guinea-Kompanie Sklaven von der Goldküste Afrikas nach Westindien bringen. Selber in früheren Zeiten in Algerien versklavt worden, ist dem Kapitän Hark Nickelsen diese Aufgabe zuwider und so beschließt er einen gefährlichen Plan, um sich anschließend zur Ruhe setzen zu können. Mächtige Gegner warten auf den Kapitän und so beginnt eine abenteuerliche Reise.

Dieser historische Roman hat mich interessiert, da hier die Geschichte einer historischen Persönlichkeit von Amrum, das zu jener Zeit zum Königreich Dänemark gehörte, erzählt wird. In Schleswig-Holstein bin ich zu Hause und auch auf der Insel Amrum war ich schon mal zu Gast.
Ich habe mich ein wenig schwer getan ins Buch reinzufinden. Die Einführung in das Buch, in dem der Spruch aus dem Titel erklärt wird sowie das erste Kapitel, dass den ganz jungen Nickelsen zeigt, fand ich sehr gelungen. Doch dann fängt die Geschichte für meinen Geschmack doch sehr stark an zu springen. Mal ist man beim alten Hark Nickelsen, der auf sein Leben zurückblickt und reinen Tisch mit seiner Vergangenheit machen will und im nächsten Augenblick steht man vorm Vorstand der Westindien-Guinea-Kompanie und bekommt das Kommando über die Vesuvius übertragen. Da bin ich so manches Mal nicht ganz mitgekommen und der friesische Dialekt Öömrang hat mich in dem Moment dann doch sehr erschlagen.
Sobald Hark Nickelsen beginnt seine Geschichte zu erzählen und wir zum zweiten Teil des Buches kommen, wird die Geschichte allerdings lebendig und man merkt, dass Hark Nickelsen ein Seemann durch und durch ist. Im weiteren Verlauf hat mich der friesische Dialekt auch nicht mehr gestört, da dieser über ein Fußnote schnell übersetzt werden konnte und auch nicht allzu exzessiv eingesetzt wurde. Die Fußnoten sind in einem ebook sehr komfortabel, da ich diese direkt anklicken kann. Auch andere für das Buch wichtige Begriffe werden hierüber erklärt. Ein Glossar am Ende des Buches gibt es daher nicht. Manchmal geht das Buch in einen gut lesbaren Sachbuchstil über, in dem auch Ausschnitte aus Gesetzen oder Logbüchern in die Geschichte eingebracht werden.
Den inneren Konflikt Hark Nickelsens mit der Sklaverei finde ich gut dargestellt. Dadurch, dass er selber mal Sklave war, ist ihm dieses Geschäft zuwider, man muss allerdings festhalten, dass er sich dennoch als Kapitän auf dieses Geschäft eingelassen hat. Die verschiedenen Standpunkte jener Zeit werden dargestellt und auch das schlimme N-Wort hat Eingang in diesen Roman gefunden. Dennoch wird die Sklaverei in meinen Augen zu keiner Zeit verherrlicht. Man erfährt von allen Aspekten einer Fahrt auf einem Sklavenschiff: Der Einkauf in Afrika, die Überfahrt nach Westindien, der Verkauf der Sklaven sowie kurze Einblicke auf das Leben auf einer Plantage in Westindien. Dies ist durchaus interessant, war mir aber teilweise fast schon ein wenig zu ausführlich, so dass ich mich so manches Mal doch auch ein bisschen beim querlesen erwischt habe.
Man wäre aber natürlich nicht in einem Buch über Seefahrer, wenn es nicht auch viel über das Leben an Bord eines Schiffes zu erfahren gäbe. Man erfährt darüber, wie man als Kapitän ein Schiff leitet und die Fahrt plant, wie man die Disziplin auf dem Schiff aufrecht erhält, was für Probleme (Krankheiten, Flaute, Sturm) auf einem Schiff auftreten können und noch vieles mehr. Alles natürlich gespickt mit den passenden Fachbegriffen.
Bei den Charakteren ist mir besonders der Schiffsjunge Mats und sein Schicksal sehr ans Herz gewachsen, auch die Frau des Kapitäns Hark Nickelsens fand ich sehr sympathisch. Der Kapitän selber war für mich teilweise ein bisschen unnahbar, aber so ist das wohl mit den echten Seebären. Seine Gedankenwelt wurde mir gut nahe gebracht, aber wirklich mit ihm mitfühlen konnte ich nicht.
In einem ausführlichen Nachwort erzählt der Autor, wie er zum Buch recherchiert hat und welche Quellen verwendet wurden. Gerade hier merkt man auch die Leidenschaft, die der Autor für das Thema entwickelt hat und welche Akribie in die Recherche gesteckt wurde.

Fazit: Ein historischer Roman über eine historische Persönlichkeit der Insel Amrum, der zwar einige Schwächen aufweist, aber dennoch auch viel mit Detailwissen und Liebe zur ausführlichen Recherche punkten kann. Empfehlenswert für alle, die gerne etwas über die Geschichte ihrer Heimat lernen wollen oder sich sehr für die Schifffahrt und das Leben an Bord eines Sklavenschiffes interessieren. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

Kommentieren0
3
Teilen
Bernards avatar

Rezension zu "Schiller" von Udo Weinbörner

Rezension zu "Schiller" von Udo Weinbörner
Bernardvor 10 Jahren

Ein historischer Roman über das Leben eines der größten deutschen Dichter und Dramatiker.
Der Stoff = die historische Vorlage ist ausgesprochen dankbar. Kaum zu glauben, mit was für Schwierigkeiten Schiller zu kämpfen hatte. Sein erstes Drama, "die Räuber", musste er im Eigenverlag herausbringen. Er war dann zwar mit einem Schlag als Skandalautor berühmt, aber auch hoch verschuldet. Noch bis ein paar Jahre vor seinem Tod wurde er von Bütteln verfolgt, die die Schulden eintrieben, bis er sie endlich abbezahlt hatte. Sein Genie scheiterte beinahe an der Kleingeistigkeit von Verlegern und Intendanten. Dann noch die desolate Gesundheit, die die Ärzte am Ende wundern lässt, warum er überhaupt so alt wurde (45 Jahre) ...
Weinbörner offeriert in seiner Bearbeitung neue Aspekte, füllt die Lücken, die in der Schiller-Forschung geblieben sind, mit teils recht interessanten Interpretationen. So ist beispielsweise belegt, dass Schiller sich in der Nacht seiner Flucht nach Mannheim kaum von seinen Manuskripten losreißen konnte, die Sachen nicht gepackt hatte, als der Freund ihn abholte. Weinbörner vermutet dahinter nun die Tarnung amouröser Motive, was ganz amüsant zu lesen ist.
Die Beziehung zu Goethe interpretiert er als knallharte Konkurrenz, von Freundschaft keine Spur. Vielleicht wird damit dem Weimarer Dichterfürsten Unrecht getan; für den Roman "Schiller" jedenfalls funktioniert es.
Das Buch hat allerdings auch Schwächen. Das Gewicht liegt doch recht stark auf den Jugendjahren; ich hätte mir eine ausführlichere Schilderung der Zeit in Jena und Weimar gewünscht. Stilistisch machen es die gewählte Interpunktion und die Art, Absätze zu setzen, nicht immer leicht, zuzuordnen, welche Figur gerade spricht.

Fazit: Stilistisch Mittelklasse, erzähltechnisch ebenso, vom Stoff her aber faszinierend.

Kommentieren0
9
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Zusätzliche Informationen

Udo Weinbörner wurde am 09. Februar 1959 in Plettenberg (Westfalen) (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 9 Bibliotheken

auf 2 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks