Udo Weinbörner Schiller

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Inhaltsangabe zu „Schiller“ von Udo Weinbörner

"Der letzte Vorhang fiel. Fremde Menschen fielen sich in die Arme, Frauen wankten einer Ohnmacht nahe zur Tür. Da brandete der nicht enden wollende Applaus auf. Bravorufe! "Schiller, Schiller!" Die ersten Zuschauer entdeckten den jungen Schiller in der Loge. Sofort schwoll der Jubel zum Orkan. Schiller verneigte sich."§§Den Dichter Schiller kennt man, der Mensch Schiller ist es, den es zu entdecken gilt. Spannend und mitreißend schildert der Roman sein bewegtes Leben, seine Liebschaften, Freund- und Feindschaften - der etwas andere Blick auf ein Genie.

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  • Rezension zu "Schiller" von Udo Weinbörner

    Schiller
    Bernard

    Bernard

    13. October 2008 um 15:01

    Ein historischer Roman über das Leben eines der größten deutschen Dichter und Dramatiker. Der Stoff = die historische Vorlage ist ausgesprochen dankbar. Kaum zu glauben, mit was für Schwierigkeiten Schiller zu kämpfen hatte. Sein erstes Drama, "die Räuber", musste er im Eigenverlag herausbringen. Er war dann zwar mit einem Schlag als Skandalautor berühmt, aber auch hoch verschuldet. Noch bis ein paar Jahre vor seinem Tod wurde er von Bütteln verfolgt, die die Schulden eintrieben, bis er sie endlich abbezahlt hatte. Sein Genie scheiterte beinahe an der Kleingeistigkeit von Verlegern und Intendanten. Dann noch die desolate Gesundheit, die die Ärzte am Ende wundern lässt, warum er überhaupt so alt wurde (45 Jahre) ... Weinbörner offeriert in seiner Bearbeitung neue Aspekte, füllt die Lücken, die in der Schiller-Forschung geblieben sind, mit teils recht interessanten Interpretationen. So ist beispielsweise belegt, dass Schiller sich in der Nacht seiner Flucht nach Mannheim kaum von seinen Manuskripten losreißen konnte, die Sachen nicht gepackt hatte, als der Freund ihn abholte. Weinbörner vermutet dahinter nun die Tarnung amouröser Motive, was ganz amüsant zu lesen ist. Die Beziehung zu Goethe interpretiert er als knallharte Konkurrenz, von Freundschaft keine Spur. Vielleicht wird damit dem Weimarer Dichterfürsten Unrecht getan; für den Roman "Schiller" jedenfalls funktioniert es. Das Buch hat allerdings auch Schwächen. Das Gewicht liegt doch recht stark auf den Jugendjahren; ich hätte mir eine ausführlichere Schilderung der Zeit in Jena und Weimar gewünscht. Stilistisch machen es die gewählte Interpunktion und die Art, Absätze zu setzen, nicht immer leicht, zuzuordnen, welche Figur gerade spricht. Fazit: Stilistisch Mittelklasse, erzähltechnisch ebenso, vom Stoff her aber faszinierend.

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