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Chinabooks_Verlag

vor 9 Monaten

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Für diese Leserunde über den ersten Teil der Trilogie Helden der Östlichen Zhou-Zeit des kürzlich verstorbenen taiwanesischen Künstlers Chen Uen verlosen wir 20 Exemplare. Bitte gebt bei Teilnahme an der Verlosung an, warum Euch dieses historische Comic, das im alten China spielt, interessiert.


Eine Leseprobe findet Ihr hier:


http://www.chinabooks.ch/img_ex/9783905816662.pdf


Einen Flyer im PDF-Format mit Bildausschnitten und weiteren Informationen findet Ihr hier:


http://www.chinabooks.ch/img_ex/Helden_Flyer_neu.pdf


Weitere Informationen in Deutsch und Chinesisch zu diesem Titel:


http://www.chinabooks.ch/catalog/product_info.php?products_id=11331




Kurzbeschreibung:

Helden der östlichen Zhou-Zeit
Die östliche Zhou-Dynastie (770 v. Chr. bis 256 v. Chr) war in China, das damals ein Flickenteppich vieler Kleinstaaten war, eine Zeit großer Umbrüche.
Die Epoche war geprägt von Machtkämpfen, kriegerischen territorialen Auseinandersetzungen, dem Aufstieg und Niedergang von Staatswesen. 
Doch diese von großen Unsicherheiten, politischem Niedergang, blutigen Konflikten und Grausamkeiten geprägte Zeit war ebenfalls das goldene Zeitalter der chinesischen Philosophie und des chinesischen Denkens.
Während dieser Epoche hervorgetretene Denker beeinflussen mit ihren Schriften bis heute die chinesische Gesellschaft und das chinesische Denken.
Die Comictrilogie des Taiwanesen Zheng Wen erzählt episodenhaft aus dem Leben historischer Figuren, die ihre Zeit prägten und ebenso von ihrer Zeit geprägt waren. 
Es sind dies mächtige Herrscher und deren Minister, Kriegstrategen und Denker, Attentäter, Meuchelmörder und Krieger, Frauen, um deren Schönheit sich Legenden ranken, selbstlose Märtyrer, aber auch gewöhnliche kleine Leute, die unverhofft und schicksalshaft in das Getriebe der Machtkämpfe der Mächtigen hineingeraten sind und in der chinesischen Geschichtsschreibung ebenfalls ihre Spuren hinterlassen haben. 
Die vielfach preisgekrönte Comictrilogie erschien vor mehr als 20 Jahren zum ersten Mal und gilt heute als Meilenstein des chinesischsprachigen Comics (Manhua).

Klappentext:

Einer der großen Klassiker des taiwanesischen Comics, ausgezeichnet mit dem Sonderpreis der Japanischen Mangaka-Vereinigung. Ein Meilenstein im Werk von Zheng Wen (geb. 1958), der sich damit als einziger taiwanesischer Comic-Autor auf dem japanischen Markt etabliert hat.
In seiner Trilogie Helden der Östlichen Zhou-Zeit erweckt Zheng Wen die dramatischste Zeit der chinesischen Geschichte zu neuem Leben: eine Zeit des politischen Chaos, aber auch der kulturellen Blüte. Vor dem Auge des Lesers nimmt diese Zeit in einer Reihe von packenden Porträts Gestalt an – Porträts von Attentätern und Kriegern, Strategen und Denkern, mächtigen Herrschern und betörenden Schönheiten.

Autor: Uen Chen
Buch: Helden der östlichen Zhou-Zeit - Band 1
1 Foto

angel1843

vor 9 Monaten

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Wow, die Leseprobe ist schon mal vielversprechend. Ich habe bis jetzt noch keinen historischen chinesischen Comic gelesen und bin sehr gespannt wie dieser hier ist. Ich denke doch auch, das er nicht so sehr wie die japanischen Comics angelegt ist, sondern seinen ganz eigenen Stil hat... Das interessiert mich am meisten. Deshalb hüpfe ich mal vorsichtig in den Lostopf und versuche mein Glück für ein Exemplar. :)

Starbucks

vor 9 Monaten

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Ich war nun 4x in China, und das Alte China ist dort einfach überall. Ich habe viel über das Land gelernt und es auch lieben gelernt (aber nicht alles). Wir haben dort sehr viele Kulturgüter angeschaut, alles die Zeugen der alten Zeiten. Das Alte China in einem Comic zu verpacken, finde ich eine tolle Idee. Ein ähnliches Buch habe ich noch nicht gelesen und wäre daher gern dabei.

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karinasophie

vor 5 Monaten

Kapitel 8: Der Griff nach der Weltherrschaft. Qin Shihuangdi

Vielen Dank, dass ich dieses Buch innerhalb dieser Leserunde lesen durfte! :)
Hier nun meine Rezension (3von 5*)

LB:
https://www.lovelybooks.de/autor/Uen-Chen/Helden-der-%C3%B6stlichen-Zhou-Zeit-Band-1-1233109247-w/rezension/1469968118/
Amazon:
https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R3CKXCEXZR0XU4/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3905816660

Starbucks

vor 5 Monaten

Kapitel 8: Der Griff nach der Weltherrschaft. Qin Shihuangdi
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Hier steht nun auch meine Rezension für dieses dicke und massige Buch:

https://www.lovelybooks.de/autor/Uen-Chen/Helden-der-%C3%B6stlichen-Zhou-Zeit-Band-1-1233109247-w/rezension/1474553086/

Vielen Dank, dass ich dabei sein durfte. China ist und bleibt spannend!

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Der Zeichenstil von Chen Uen und die klassische chinesische Tuschemalerei

Wow, jetzt fällt mir das Buch wieder in die Hände, das ich leider vollkommen vergessen habe, und da sehe ich, was mir entgangen ist. Stimmt, die Farbzeichnungen sind vielschichtiger. Bedonders beeindruckend finde ich aber - auch in den reinen Tuschezeichnungen - die starke Dynamik und Bewegung, die darin zum Ausdruck kommen.

Die kapiteleinleitenden Farbzeichnungen erinnern mich außerdem an ein illustriertes Buch zu 1001 Nacht, das ich als Kind besaß. Leider finde ich es nicht, noch kann ich mich erinnern, wie der genaue Titel war.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 1: Der Weg zum Ruhm - Yao Li

Ich weiß nicht, aus mythologischer Sicht gibt es doch viele Helden, die stellenweise rühmliche und andererseits schändliche Taten vollbringen. Ebenso würde ich das Handeln Yao Lis einordnen. In der Ilias oder im Nibelungen Lied gibt es solche Ambivalenzen häufig. Der sterbende Prinz bringt das irgendwie auf den Punkt. Einerseits mag das heutzutage für den Todeszeitpunkt überheblich wirken, dass man den eigenen Mörder ob der vermeintlichen Stärke und Unbesiegbarkeit, die man sich zurechnet, verschont. Im Hinblick auf eine Mythologik, die derartige Unbesiegbarkeiten aber ernst meint, ist das ein schlüssiges Verhalten.

Nun müsste man klarstellen, inwieweit derartige Ambivalenzen mit dem Denken der Zhou-Zeit vereinbar wären.

Tolle Geschichte jedenfalls.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 2: Der Überredungskünstler Zhang Yi

Mir fehlte hier irgendwie die Geschlossenheit des ersten Kapitels. Dass er seinem alten Freund nicht böse war, ist mir unverständlich. Irgendwie kommt auch hier eine Art der übertriebenen Besonnenheit und Dankbarkeit zum Ausdruck, die schon im ersten Kapitel spürbar war. Restlose Unterwerfung, Selbstaufgabe und kontraintuitive Reaktionen. Seltsam.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 3: Ein Edler ohnegleichen. Wei Wuji, Prinz von Xinling

einige Male war ich ziemlich verwirrt ob der Namen der verschiedenen Reiche und Herrscher. Aber das liegt wohl einfach daran, dass ich von der chinesischen Geschichte viel zu wenig weiß. Bei einigen Bildabschnitten fällt es mir sehr schwer, zu erkennen, was da genau abgebildet ist, das gipfelte dann in dem Bild, in dem die Ermordung des Heerführers Jin Bi "komprimiert" ist. Der Zeichner hat also, wie man schon an einigen Stellen merkt, manchmal recht abstrakte Einfälle und verzerrt oder vergrößert Abschnitte der Handlung, vermischt sie usw.. Das ist auf den zweiten Blick ziemlich interessant, weil es den Blick des Zeichners und sein Denken vermittelt.

Ratzifatz

vor 2 Monaten

Kapitel 4: Dreihundert Wilde. Herzog Mu von Qin

Mich würde interessieren, wie diese "Wilden" ethnologisch einzuordnen sind. Sind das einfach verwahrloste, arme Leute oder handelt es sich da um irgendwelche Volksstämme, die von der Mehrheitsgesellschaft abweichen? Die Masken und Prügel, mit denen die Wilden in den Kampf ziehen, erinnerte mich teilweise an afrikanische Masken, was natürlich nur eine Verbindung meinerseits ist, aber es sieht für mch nicht "typisch" chinesisch aus. Das wäre wirklich interessant zu erfahren. Ich werde mir wohl ein Buch über die Geschichte Chinas beschaffen müssen.

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