Ule Hansen Neuntöter

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Inhaltsangabe zu „Neuntöter“ von Ule Hansen

Es wurde Abend. Es wurde Morgen. Und niemand fand sie.
Berlin, Potsdamer Platz. Auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Fallanalystin Emma Carow wird schnell klar, dass dieser Fall entscheidend für ihre Karriere ist. Doch je tiefer sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.
„Fantastisch, wie Sprecherin Friederike Kempter die Emotionen mit ihrer Stimme intensiviert.“ www.audio-kritiken.de über Wake
(2 mp3-CDs, Laufzeit: 12h 47)

Eine schwer gestörte Ermittlerin kaspert sich durch einen unüberschaubaren Fall. Alles in allem eine Enttäuschung für mich!

— parden

Interessanter Thriller, konnte mich aber nicht so hanz überzeugen

— lenisvea

Hintenraus nix Neues, aber solide Charaktere und spannende Story.

— extremehappy

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  • Sehr spannend

    Neuntöter

    mangomops

    03. November 2017 um 13:39

    Sehr spannend. aber dennoch gab es einige Stellen, wo ich mir dachte: wieso und was ist denn das? zB der Typ, der ihr hilft, als ihr die Tasche geklaut wird. Ein paar Stellen hätte man echt weg lassen können. Aber im großen und ganzen war das echt gut, mal was anderes. 
    Jedoch ein blödes Ende... 
    Und die Stimme, sie gefällt mir wahnsinnig gut aber passt zu einem Thriller leider nicht wirklich. 


  • Mumien...

    Neuntöter

    parden

    06. February 2017 um 08:16

    MUMIEN... Es wurde Abend. Es wurde Morgen. Und niemand fand sie. Berlin, Potsdamer Platz. Auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Fallanalystin Emma Carow wird schnell klar, dass dieser Fall entscheidend für ihre Karriere ist. Doch je tiefer sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen. "Carow, Sie sind der unglücklichste Mensch, den ich kenne..." Es gibt die (Hör)-Bücher, die man mit einem Seufzer schließt. Bestenfalls mit einem Seufzer des Bedauerns, weil das Buch einen aus der ihm innewohnenden Welt entlässt, bevor man wirklich bereit dazu ist. Schlimmstenfalls, weil die Erleichterung groß ist, das Buch endlich beendet zu haben. Dieser Thriller gehört für mich leider zur letzten Kategorie - und der Seufzer war groß. Beim Überfliegen der bisherigen Rezensionen hatte ich schon entdeckt, dass das Buch - und allen voran vermutlich die Ermittlerin Emma Carow - polarisiert. Von vollkommener Begeisterung bis zur absoluten Enttäuschung ist da alles dabei. Ich kann die enttäuschten Stimmen leider nur zu gut verstehen. Allein aufgrund des interessanten Tathintergrundes vergebe ich hier zwei Sterne statt einem, so viel schon einmal vorweg... Zunächst einmal zum Fall selbst: mumienartig verpackte Leichen baumeln tagelang unentdeckt an einem Baugerüst - und als sich herausstellt, dass die Opfer davor schon etliche Tage noch lebendig mit dem Klebeband umwickelt waren und dadurch langsam verhungerten und verdursteten, hat der Täter seinen Spitznamen weg: 'Neuntöter'. Im Mittelalter glaubte man nämlich dass der so benannte Vogel, der seine Beutetiere auf Dornen aufspießt, zunächst neun Opfer sammelt, bevor er sie verspeist. "Warum tötet ein Mörder seine Opfer nicht?" Diese Frage beschäftigt das Berliner Team um die Fallanalystin Emma Carow, und noch eine Reihe anderer Fragen dazu. Wie beispielsweise schafft es jemand, unerkannt mehrere Leichen oben auf ein Gerüst zu wuchten und sie dann aufzuhängen? Was könnte das Motiv hinter den Morden sein? Waren das schon alle Opfer? Doch diese durchaus interessanten Fragestellungen und der eigentlich brisante Fall geraten rasch in den Hintergrund, denn hier geht es vor allem um eines: um Emma Carow. Schwer traumatisiert seit einer Vergewaltigung mit 19 Jahren, kann sich Emma zwar in komplizierte Mörderseelen hineinversetzen, vor Menschen im Allgemeinen hat sie jedoch Angst. Und so tappt sie sozial inkompetent von einem menschlichen Fettnäpfchen ins nächste und hat es nur der Fürsprache ihres Chefs zu verdanken, dass sie nicht längst hat umschulen müssen. Im Laufe der Erzählung gerät der Fall tatsächlich immer wieder aus dem Fokus, und Emmas Leben und Entscheidungen stehen im Mittelpunkt. Ihr Umgang mit Männern beispielsweise oder die wiederaufkeimende Angst, nachdem ihr Vergewaltiger nach einigen Jahren in Haft wieder auf freien Fuß gesetzt wurde - noch dazu mit einer Buchveröffentlichung, in der es um genau diese Tat geht, geschildert aus der Sicht des Täters. "Wenn Emma ihre Nichte anschaute, sah sie ein kuscheliges Bündel Vertrauen, das rein zufällig dem sexuellen Ideal der meisten Exhibitionisten, Voyeure, Vergewaltiger und Mörder entsprach." Langatmig, langweilig, viel zu ausschweifend und teilweise wenig glaubwürdig - so empfand ich diese Passagen um die Person Emmas im Wesentlichen. Dazu kommt, dass ich etliche Schlussfolgerungen, die Emma bezüglich des Falls zieht, selbst nach mehrfachem Lesen z.T. nicht nachvollziehen konnte oder schlichtweg nicht verstand. Die Zufälle, die den Fall mit dem Privatleben Emmas verquickten, waren für mich ebenfalls des Guten eindeutlig zu viel. Und die Handlungen Emmas waren für mich darüberhinaus oftmals mehr als fragwürdig. Insgesamt empfand ich die Figur der Fallanalystin als schwer gestört und sehe hier bei aller vermeintlichen Genialität in ihrem Fach eher einen Fall für die Psychiatrie denn eine geeignete Person für den Kampf gegen die Kriminalität. Der langatmige Effekt wurde dann für mich leider von der Lesung durch Friederike Kempter noch verstärkt. Seltsam distanziert selbst an spannenden Stellen empfand ich den Vortrag, so dass selbst heftige Szenen, an denen mal gebrüllt wurde, wenig glaubhaft wirkten. Für mich leider nicht die ideale Besetzung. Ich gehöre jedenfalls zu denjenigen, denen sich der (geschürte) Hype um das (Hör)-Buch in keinster Weise erschließt. Von einem Thriller erwarte ich mehr: mehr Spannung, mehr Glaubwürdigkeit, mehr Authentizität, mehr Ausgewogenheit zwischen Fall einerseits und Ermittlerhintergründen andererseits. Für mich hatte das Ganze etwas von 'Durchquälen'. Sehr schade... © Parden

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    • 8
  • Neuntöter

    Neuntöter

    lenisvea

    28. July 2016 um 19:48

    € 16,99 [D]* € 19,10 [A]* | CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) Hörbuch MP3-CD (gek.) ISBN: 978-3-8371-3341-7 Erschienen: 29.02.2016 Zum Hörbuch: http://www.randomhouse.de/Hoerbuch-MP3/Neuntoeter/Ule-Hansen/Random-House-Audio/e498117.rhd Es wurde Abend. Es wurde Morgen. Und niemand fand sie. Berlin, Potsdamer Platz. Auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Fallanalystin Emma Carow wird schnell klar, dass dieser Fall entscheidend für ihre Karriere ist. Doch je tiefer sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen. Meine Meinung: Ich bin länger um dieses Buch/Hörbuch umher geschlichen. Nun war es soweit, ich habe mich für das Hörbuch entschieden. Die Hörbuchsprecherin Friederike Kempter fand ich sehr passend dafür, sie hat eine angenehme Stimme. Der Einstieg in das Buch ist mir leicht gelungen und war auch direkt in der Geschichte drin. Es fing ja auch direkt spannend an, allerdings bin ich der Meinung, dass die Spannung leider nicht gehalten werden konnte. Nach Hälfte des Buches habe ich es als sehr langatmig empfunden, zum Schluss kam wieder etwas mehr Spannung auf. Mir war die Fallanalystin Emma Carow etwas zu sonderlich, auch wenn sie viel durchgemacht hat. Auch war mir die Auflösung etwas zu konstruiert, zu gewollt. Das kann natürlich auch nur meine Meinung sein. Aber das Ende fand ich schon sehr gelungen. Wenn es einen zweiten Teil geben wird, würde ich diesem auf jeden Fall eine Chance geben. Alles in allem hatte ich mir etwas mehr von diesem Hörbuch versprochen, die Story an sich war sehr gut, aber die Umsetzung hat mir halt nicht so zugesagt. Ich gebe diesem Hörbuch 3,5 Sterne.

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  • Packender Thriller

    Neuntöter

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    30. March 2016 um 17:00

    Von einem kleinen Jungen, der gern klettert, werden am Potsdamer Platz in Berlin in einem als Haus getarntem Raumgerüst 3 Leichen gefunden. Auf perverse Art und Weise wurden diese in Panzertape gewickelt und in großer Höhe am Gerüst befestigt.Die Polizei bildet eine Sondergruppe zur Ermittlung des / der Mörder, denn schnell ist klar, dass das niemals eine Einzelperson bewerkstelligt haben kann.Dieser Sondergruppe gehört auch Emma Carow an, eine Fallanalystin, die die Mörder analysieren soll, damit sie ihnen auf die Spur kommen.Emma ist Einzelgängerin und lebt zurückgezogen. Vor Jahren wurde sie Opfer einer Vergewaltigung, deren Spuren und Erinnerungen sie noch immer prägen und verfolgen. Zudem ist der Täter wieder auf freiem Fuß, hat ein Buch darüber geschrieben und scheint Emma noch immer zu verfolgen.Emma ist traumatisiert und nur durch intensive Arbeit schafft sie es aus ihrem tiefen Loch. Bald tauchen weitere Leichen auf und es ist eindeutig, dass es eine Serie ist. Emma hat eine Theorie, aber dazu gehören noch mehr Tote, aber wo soll man suchen und wie weit ist die Realität zur Theorie? ...Es beginnt eine rasante Jagd und Suche nach Toten und Mördern und das mitten in Berlin.Emma, die Analysistin in diesem Fall, wird nicht von jedem ernst genommen, so dass nicht auf jeden Vorschlag von ihr gleich Taten folgen.Emma ist in ihrem Kollegenkreis nicht unbedingt die beliebteste Kollegin, da sie auch dort als Einzelgänger gilt. Gemeinsam mit dem neuen Kollegen Felix Schreiner hofft sie darauf, die Urlaubsvertretung für ihre schwangere Chefin machen zu können, was die beiden in ihrer Konkurrenz zueinander auch schon mal dazu bringt, dass sie den anderen während des aktuellen Falles unfair behandeln bzw. auflaufen lassen.Das Autorenduo Ule Hansen, bestehend aus Astrid Ule und Eric T. Hansen, hat sich in Berlin gut umgesehen und lässt den Leser an den skurrilsten Orten mit dem Ermittlerteam auf die Suche gehen. Die Schauplätze, egal ob die Leichenfundorte oder andere benannte Orte, wie die Wohngegend von Emma Carow, sind authentisch und detailgetreu im Buch nachempfunden. Interessant fand ich die Verknüpfung von aktuellem Fall zur Vergangenheit von Emma, unter der sie auch nach so vielen Jahren noch immer leidet. Sie lebt Tag- oder Wunschträume, was sie alles gern mit ihrem damaligen Peiniger tun würde, was in meinen Augen völlig nachvollziehbar ist.Der Kriminalfall ist bizarr und ungewöhnlich, genauso ist aber auch die Auflösung desselben. Als Leser machte ich mir wie gewöhnlich so meine Gedanken, wer oder was hinter den Morden stecken könnte. Ich lag gründlich daneben, denn die Auflösung ist so komplex, dass ich nie dahinter gekommen wäre. Man braucht aber auch ein Weilchen, um in etwa zu ahnen, wohin es sich entwickeln wird.Emma Carow ist durch ihre Erlebnisse in der Vergangenheit eine verschlossene Person, die ich nicht unbedingt als sympathisch bezeichnen würde. Sie hat ihre Ecken und Kanten, davon nicht wenig, steht aber zu dem, was sie macht und vertritt ihre Meinung bis ins Letzte. Sie geht ihren Weg, den ich bewundere, als Freundin möchte ich sie jedoch nicht haben.Ich habe dieses Buch als Hörbuch erlebt, welches von Friederike Kempter eingesprochen wurde. Diese hat sehr gut gesprochen und doch fand ich die Besetzung als nicht gelungen. In dem Buch gibt es ein paar sehr heftige Stellen und es wurden auch deftige Worte gesagt oder eher gebrüllt. Diese aus dem Mund einer Frau zu hören, passen meiner Meinung nach nicht. Es kommt nicht so hart rüber, wie es sicher angedacht ist.Das Buch an sich ist schon recht hart und obwohl die Hauptprotagonistin eine Frau ist, hätte ich persönlich mir an dieser Stelle einen Mann gewünscht. Aber das ist meine eigene Meinung.Der Thriller ist rasant, mit immer neuen Erkenntnisse und Verwirrungen kommt man als Leser bzw. Hörer nicht zum ausruhen, man steht förmlich immer unter Hochspannung.Ein gelungener Auftakt der angedachten Trilogie und empfehlenswert.

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  • Emma Carow 1. Fall

    Neuntöter

    mordsbuch

    07. March 2016 um 10:49

    Emma Carow ist Profilerin bei der Berliner Polizei. Im Dezernat 1 des Berliner Kriminalamtes ist sie zuständig für Verhaltensanalysen von Tätern und zur Erstellung ihrer Persönlichkeitsprofilen. Emma, die durch eine brutale Vergewaltigung vor ca. 10 Jahren, immer noch schwer traumatisiert ist, ist nicht traurig darüber, dass die Ermittlungen vor Ort nicht zu ihren Aufgaben zählen. Gerade jetzt wo ihr Vergewaltiger wieder auf freien Fuß ist und ein Buch zu seiner Sicht der Vergewaltigung auf den Markt bringt ist ihr Scheu vor Menschen wieder besonders stark. Zeitgleich gibt es auch einen neuen Fall. Drei Leichen werden hoch oben an einen Gerüst am Potsdamer Platz entdeckt. Alle drei komplett mit Panzertape eingewickelt, nur das Gesicht blieb zu sehen. Emma stürzt auf den Fall, denn sie will sich beweisen. Ihre Abteilungsleiterin ist hochschwanger und Emma hofft darauf, die Vertretung für sie übernehmen zu können. Nicht nur in dem Fall überschreitet sie Grenzen und bringt sich selbst in große Gefahr, nein auch unter ihren Kollegen macht sie sich Feinde. Felix, der Neue, hat auch ein Auge auf die bald frei werdende Stelle geworfen und kämpft mit allen Mitteln. Das Pseudonym Ule Hansen bestehend aus dem Autorenduo Astrid Ule und Eric T. Hansen. Sie stellt uns mit „Neuntöter“ ihren ersten Thriller vor. Die meisten der Charaktere sind sympathisch und könnten unterschiedlicher nicht sein. Jedoch ist Emma für mich in vielen Punkten weniger sympathisch und ein sehr anstrengender Charakter. Durch die Vergewaltigung als Teenager ist sie schwer traumatisiert und hat dadurch oft eine andere Art zu Handeln. Hervorragend gelesen wurde das Hörbuch von Friederike Kempter, Fazit: Bis zum überraschenden Ende ein spannender Thriller. Freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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