Ulf Annel Laß dich ja nicht zum Lachen verleiten

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Inhaltsangabe zu „Laß dich ja nicht zum Lachen verleiten“ von Ulf Annel

Er sei 'ein Schulrüpel ersten Ranges' gewesen – einmal schwänzte er den Unterricht, um einen Zirkus zu besuchen und anschließend dem Lehrer stolz eine Tätowierung vorzuweisen – und zeitlebens habe er zu kindlichen Streichen geneigt. Er fuhr als Leichtmatrose auf allen Weltmeeren, versuchte sich in zahllosen Jobs, wurde als Betrüger ins Gefängnis gesteckt, hungerte sich als Schriftsteller durchs Leben. Der 'große kleine, bis in den letzten Nervenstrich spinnwebfeine, unübersetzbare Mann' polterte als torkelnde Poetengestalt auf den Kabarettbühnen der 20er Jahre und spann als Seemann Kuttel Daddeldu, der alles 'orchinaal' selbst erlebt hat, sein Seemansgarn. Ulf Annel nimmt den Faden auf und knüpft aus biographischen Fakten und Ringelnatzscher Selbststilisierung eine anekdotische Biographie, die eine Verbeugung vor einem großen Poeten ist.
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