Ulf Erdmann Ziegler Nichts Weißes

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Inhaltsangabe zu „Nichts Weißes“ von Ulf Erdmann Ziegler

Der Roman einer Generation, für die das Hereinbrechen des Computerzeitalters identisch ist mit dem eigenen Erwachsenwerden. Randscharf, raffiniert, brillant.
Dies ist die Geschichte von Marleen, die sich, noch ehe sie lesen lernt, in die Welt der Buchstaben verliebt. Hineingeboren in eine erfolgreiche Werber- und Illustratorenfamilie, träumt sie früh von wahrhaft Großem: der perfekten Schrift. An der Kunsthochschule hat sie Rückenwind, kann Marleen sich selbst Kontur verleihen. Ihr Pioniergeist treibt sie voran, bald steckt sie mittendrin in der Jobwelt der Achtziger – und erliegt deren Verheißungen. Die Medien erfahren einen Schub, plötzlich geht alles rasend schnell, schon hat man den Halt verloren. Sie muss erste Rückschläge einstecken, berufliche wie private. Flexibilität ist gefragt, schon in den Anfangszeiten der Globalisierung, und Marleen gibt sich flexibel, koste es, was es wolle – in der Hoffnung, dass ihr Traum weniger flüchtig ist als die Welt, gegen die es gilt, ihn wahrzumachen.

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    Nichts Weißes

    Gruenente

    16. August 2013 um 08:48

    Eine junge Frau fängt in den 80iger Jahren an zu studieren und absolviert ein Praktikum in einer traditionellen Druckerei. Sie leidet zwar n einer Leseschwäche, das kommt Ihr aber beim Blick für den Gesamteindruck zu Gute. Auch die Beschäftigung im Studium mit einem einzelnen Buchstaben kommt ihr entgegen. Diverse Liebschaften und Franz ihre große Liebe? Sie versucht Ihre Kindheit aufzuarbeiten, die bigotte Schwester, der Werbevater der zum Sanjassin wird und die Familie verlässt, die Mutter, Grafik-Designerin, die die Kinder antiautoritär mehr oder weniger sich selbst überlässt. Die anderen Geschwister spielten in ihrem Leben auch eine große Rolle. Da bekommt sie einen Job in Paris für ein Jahr. Sie entwirft dort recht erfolgreich Logos für kleinere Firmen und eine ultrafette Variante einer Schriftart. Dort trifft sie Franz wieder. Bis dahin (immerhin ¾ des Buches) gefiel es mir recht gut. Interessantes Zeitkolorit.  Gute Sprache, ich wusste nur nicht recht was das Buch mir sagen wollte. Und nach dem restlichen Buch erst Recht nicht mehr. Plötzlicher Schwenk in die USA, sie zieht nach Manhattan, alles für mich nicht nachvollziehbar. Habe ich da was nicht mitbekommen (es war immerhin beim lesen über 30 Grad warm)? Das Buch ließ mich ratlos zurück, und jetzt, zwei Tage später kann ich mich kaum noch daran erinnern, es lässt also keinen bleibenden Eindruck bei mir

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