Ulf Fildebrandt Dunkelwärts

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Inhaltsangabe zu „Dunkelwärts“ von Ulf Fildebrandt

Eine Seite der Welt liegt immer in der Sonne. Auf der anderen herrschen Kälte und Finsternis. Diese Welt ist die Heimat von Tuoma Leta. Er lebt in der Lanet Republik, in der ewig währenden Dämmerung zwischen brennender Hitze und eisiger Kälte. Um gegen sein reiches Elternhaus zu rebellieren, lässt er sein bisheriges Leben zurück. Er führt eine Expedition dunkelwärts in die Nacht, um zu erforschen, was sich in der Finsternis des ewigen Eises verbirgt. Bereits die frühesten Legenden berichten von Göttern und Orten, an denen Menschen nicht willkommen sind. Was Tuoma jedoch in der Dunkelheit findet, übersteigt seine kühnsten Phantasien.

Die Idee - okay, der Schreibstil und die Umsetzung haben mir aber leider gar nicht gefallen

— ElizaBeth97
ElizaBeth97

Super Idee, der ein wenig Gefühl und Logik fehlen. Trotzdem lesenswert, weil der Welten-Entwurf wirklich spannend ist.

— buecherblogdani
buecherblogdani

Ein spannendes Science-Ficton-Buch mit cooler Idee!

— Buchgespenst
Buchgespenst

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  • Leserunde zu "Dunkelwärts" von Ulf Fildebrandt

    Dunkelwärts
    UlfFildebrandt

    UlfFildebrandt

    Hallo Science-Fiction-Fans, Ich würde euch gern zu einer Leserunde meines neuen Romans "Dunkelwärts" einladen. Der Roman spielt auf einem fremden Planeten, der die Sonne in gebundener Rotation umkreist. Er wendet ihr also immer dieselbe Seite zu. Hauptperson ist Tuoma Leta, ein Forscher, der zur dunklen Seite seiner Welt aufbricht und dort neue Erkenntnisse über die Vergangenheit seiner Zivilisation erfährt. Mehr dazu unter http://www.ulf-fildebrandt.de/wp/schreiben/dunkelwarts/. Das Buch ist 362 Seiten stark. Für Mitleserinnen und -leser vergebe ich bzw. mein Verlag zehn Taschenbücher. Neben der Homepage gibt es auch einen Trailer: Ich freue mich schon auf eine schöne Leserunde, die ich als Autor natürlich auch begleiten werde.

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    UlfFildebrandt

    UlfFildebrandt

    20. July 2015 um 11:10
    ElizaBeth97 schreibt Danke, ich kann es jetzt ein bisschen besser nachvollziehen:) Gefallen tut es mir zwar leider trotzdem nicht, die Idee war aber gut:)

    Na, dann hab ich ja die Gewissheit, dass es nicht an der Idee liegt, sondern nur an meiner Umsetzung :) Ich versuche mich, beim nächsten Mal zu verbessern! Jedenfalls danke für das Feedback

  • Ausflug in die Dunkelheit - oder Sci Fi mit Göttern

    Dunkelwärts
    buecherblogdani

    buecherblogdani

    15. June 2015 um 17:57

    Eine Warnung vorweg: Das Buch ist nichts zum mal-so-für-zwischendurch-Lesen. Mehrere Handlungsstränge und Zeitebenen sind miteinander verwoben und von einem halben Dutzend Protagonisten bevölkert ... von denen ein paar unsterblich sind und die deswegen überall auftauchen. Wenn ich die Qualität des Buches in einem Wort zusammenfassen müsste, wäre es "solide". Interessant, aber mit ein paar Schwächen. Man verschlingt es nicht am Stück, will es aber auf jeden Fall ganz lesen. Ein großer Pluspunkt ist das Setting. Die Geschichte spielt auf einem Planeten, der immer gleich zur Sonne steht. D. h., die eine Seite ist permanent dunkel, auf der anderen herrscht ewiges Tageslicht. Die pauschale Bezeichnung Science Fiction trifft es dabei nicht ganz, weil eine hoch entwickelte auf eine eher primitive Gesellschaft trifft und sich so ein Abenteuerroman und historisch angehauchtes in die Handlung schleichen. Und dann kommen noch die fiesen moralischen Fragen dazu: Darf man "niedere" Lebensformen für Experimente benutzen, um die Wissenschaft voranzutreiben? Und darf der Experimentierende massiv in die Lebensweise der Beobachteten eingreifen, für die Forschung? Die Sprache bleibt dabei eher klinisch, große Emotionen gibt es in dem Buch nicht. Das ist aber vielleicht auch ganz gut so, weil die Hauptfigur ein Wissenschaftler ist. Und weil eine Gefühlsachterbahn die Handlung noch verworrener machen würde. Bei der muss man nämlich auf Zack sein, um hinterher zu kommen ^^. Am Ende (das ein bisschen zu schnell abgehandelt wird) hatte ich nicht alles verstanden. Das kommt dann, wenn ich das Buch zum zweiten mal lese.

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  • Licht und Schatten

    Dunkelwärts
    Feder_und_Pergament

    Feder_und_Pergament

    03. May 2015 um 14:22

    Tuoma Letas Welt ist eine Welt der Extreme: Er lebt auf einem Planeten ohne Rotation, dessen eine Seite von der Sonne beschienen, die andere aber in ewig währende Finsternis gehüllt ist. Als Anführer einer Expedition zieht Tuoma dunkelwärts, um der Dunkelheit ihrer Geheimnisse zu entlocken. Doch er ahnt nicht, was er dort neben Kälte und Finsternis noch entdecken wird… Im Prolog lernen wir Awate, Fethawi und Elen kennen, drei Unsterbliche, die die Entwicklung der Mensche auf Tuomas Heimatplaneten nicht nur beobachten, sondern auch in sie eingreifen, und die uns den ganzen Roman über mehr oder weniger begleiten werden. Der Prolog ist gut geschrieben, weckt das Interesse der Leser und führt gleichzeitig in einen Handlungsstrang in der Vergangenheit ein, der die Grundlage für die Geschehnisse rund um Tuomas Expedition legt. Wir springen in die Gegenwart und lernen Tuoma kennen. Rasch bricht die Expedition in die Dunkelheit auf – voller Anspannung, aber auch voller Hoffnung und Neugierde. Die ersten Kapitel in der Finsternis sind recht spannend, die Atmosphäre bedrohlich. Dennoch gelingt es Ulf Fildebrandt nicht, mich länger als dreißig Seiten zu fesseln. Das liegt weiniger an der Grundidee der Geschichte oder dem faszinierenden Weltentwurf, der angefangen bei Flora und Faune, über Religion und Mythologie bis hin zur Entwicklung einer eigenen Zeitrechnung bis ins letzte Detail durchdacht ist. Es liegt vielmehr an den Figuren selbst und der schriftstellerischen Umsetzung der Idee durch den Autor. Die Figuren sind überwiegend blass gezeichnet und klischeebehaftet, allen voran Tuoma selbst: Er stammt aus einem reichen Elternhaus, die Expedition dunkelwärts ist seine Vorstellung von einer Rebellion gegen seinen Vater, dem er es nie recht zu machen scheint. Er ist der Anführer der Expedition, hat als solcher das Sagen und die anderen stellen seine Entscheidungen nicht in Frage. Doch Tuoma ist keine starke Führungspersönlichkeit anders als der Autor uns glauben machen will. Er ist blauäugig, unterschätz die Gefahren, die dunkelwärts lauern und gewinnt im Laufe der Handlung kaum an Profil. Die Charaktere der Unsterblichen sind hingegen etwas ausdifferenzierter – auch wenn Fethawi und Awate ähnliche Charakterzüge aufweisen und ihre Motive bis zum Schluss im Unklaren bleiben. Insgesamt ist es schwer, mit den Figuren warm zu werden. Auch sprachlich bietet der Roman Licht und Schatten. Dem Autor gelingt es zweifelsohne, einige schöne Passagen zu Papier zu bringen, doch im Großen und Ganzen ist seine Erzähltechnik noch ausbaufähig. Bereits bekannte Tatsachen werden bis zur Ermüdung wiederholt, die Reaktionen der Figuren werden dem Leser haarklein erklärt – gleichzeitig wird dem Leser aber auch zugetraut zu wissen, was anbarisches Licht ist… Die Dialoge sind belanglos und lassen Witz und Esprit vermissen. Äußerungen können nur in den seltensten Fällen überraschen und auch die Handlung ist oft verwirrend, da Zusammenhänge meist unbeholfen dargestellt werden. Wirkliche Spannung kommt nur selten auf, höchstens in den wenigen Kapiteln, die sich um die Vergangenheit der Unsterblichen auf dem Planten drehen. Zudem wimmelt der Text von offensichtlichen Rechtschreibfehlern (z.B. Sonderzeichen in Wörtern, die da nicht hingehören), die selbst während eines flüchtigen Lektorats hätten auffallen müssen. Dunkelwärts ist ein SciFi Roman, auf den ich mich sehr gefreut habe: ein fesselnder Klappentext und eine viel versprechende Idee, die hohe Erwartungen weckt, doch diese leider nicht erfüllen kann. Auch, wenn Fildebrandt gelungene schriftstellerische Ansätze zeigt, konnte mich der Roman kaum überzeugen.

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  • Expedition ins Unbekannte

    Dunkelwärts
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    18. April 2015 um 11:08

    Tuoma Lela lebt in einer Welt des Lichts – wortwörtlich, denn eine Nacht gibt es hier nicht. Dafür liegt die andere Seite des Planeten in ewiger Dunkelheit – und diese lockt den jungen Mann. Er gibt alles auf und bricht zu einer Expedition in die geheimnisvolle, unbekannte Finsternis auf. Was er findet, übertrifft seine kühnsten Träume. Ein Science Fiction-Roman mit einem spannenden Weltentwurf. Die Zeitsprünge und nichtlineare Erzählweise verwirren den Leser manchmal, aber das wird durch den Inhalt mehr als wettgemacht. Die originelle Idee fesselt und lässt einen das Buch nicht aus der Hand legen. Die wundervollen Schwarzweißzeichnungen bereichern die Geschichte zusätzlich. Ich bin begeistert! Die Idee, die Charaktere, die Bilder – die Mischung hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Ich werde den Autor im Auge behalten – zum einen hat die Geschichte durchaus Potential für eine Fortsetzung (ohne dass in dieser etwas in der Luft hängen bleibt), zum anderen bin ich einfach auf die nächste Idee gespannt. Eine klare Leseempfehlung für jeden Science-Fiction-Fan und Freund neuer Weltentwürfe!

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