Ulf Geyersbach

 2.8 Sterne bei 30 Bewertungen
Autor von Machandels Gabe, Schöner Leiden und weiteren Büchern.
Ulf Geyersbach

Lebenslauf von Ulf Geyersbach

Der 1969 geborene Autor Ulf Geyersbach hat schon jahrelange Verlags- und Literaturbranchenerfahrung. Nach seinem Studium war er zunächst in verschiedenen Verlagen und Literaturagenturen weltweit tätig. Mittlerweile arbeitet er aber als freier Lektor und schreibt, wie man sieht, auch selbst Bücher. Nebenbei ist er ebenfalls in der Zeitungsbranche tätig und veröffentlicht etwa in der FAZ und im Stern.

Alle Bücher von Ulf Geyersbach

Machandels Gabe

Machandels Gabe

 (30)
Erschienen am 30.08.2010
Louis-Ferdinand Céline

Louis-Ferdinand Céline

 (0)
Erschienen am 01.02.2008

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Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach

Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach
Kimuchivor 8 Jahren

Machandels Gabe ist ein Buch, das sich vom ersten Klappentext-Lesen bishin zu den ersten Seiten als eine Art "Parfüm" für Geschmäcker entpuppt.
Das Essen, die geschmacklichen Kulturen, die faszinierende Welt des Kochens nimmt eine große Rolle ein, wird ausladend beschrieben und mit Worten dem Leser näher gebracht.
Die Hauptperson, der leicht missbildete und dennoch fesselnde Machandel, hat eine Gabe, die sich auf Geschmack und dessen Entwicklung bezieht. Er wird zum Meisterkoch, er kennt sich mit Kräutern und Pflanzen aus wie kein anderer, er zaubert Gerichte, die die Gäste alles vergessen lassen.

Wäre der rote Faden - die Kunst und Schönheit des Essens - in einer anderen Art und Weise präsentiert worden, nicht in einer Parfüm-ähnlichen Geschichte, mit einem normaleren Wortgebrauch, der fesselnder und faszinierender ist, dann wäre das Buch sicherlich spannend und interessant zu lesen gewesen.
Jedoch hat die Ähnlichkeit zu "Das Parfüm" mich nicht mehr losgelassen und die farblose Entwicklung der Geschichte mich enttäuscht.

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Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach

Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach
Lyannavor 8 Jahren

Als Machandel 1769 zur Welt kommt, ist er bereits ein sehr merkwürdiges Kind: Er probiert alles, was ihm in die Finger kommt und mag sich auch nicht für kurze Zeit von seinem Holzlöffel trennen. Zudem von etwas kümmerlicher Gestalt gilt er bald als Kuriosität, und da seine Eltern ihn nicht ernähren können, schicken sie ihn in ein Kloster, wo er bald die Küche übernimmt. Sein ist ist aber, etwas ganz anderes, nämlich nach Paris zu reisen und dort den berühmten Koch Baffour kennenzulernen...

Dem oft gemachten Vergleich mit dem “Parfüm” kann ich nicht zustimmen, denn 'Machandel' liest sich doch anders und hebt sich vor allem vom Plot her von dem anderen Buch ab. Wer gerne unsympathische Hauptcharaktere mag, dürfte jedoch an beiden Büchern seine wahre Freude haben. Über Machandel musste ich wirklich die meiste Zeit über den Kopf schütteln - habe selten einen so unsympathischen Hauptcharakter in einem Buch erlebt (außer eben im Parfüm).
Da das außerdem eben nicht im Mittelalter spielt und, wenn man großzügig ist, gerade noch eben in die Zeit der frühen Neuzeit fällt, ist das Buch glücklicherweise überhaupt nicht kitschig, wie viele historische Romane es leider sind. Das Titelbild hat mich in dieser Hinsicht sogar sehr angesprochen.
Während die gut 100 ersten Seiten des Buches sehr interessant und auch spannend sind, verliert sich der Rest des Buches leider in Belanglosigkeiten: Es wird gekoscht und geschmeckt und geschmeckt und gekocht, worüber der Leser die Ahnung einer Handlung verliert und sich Langeweile breit macht. Obwohl das Buch nur sehr dünn ist, zogen sich die letzten ~100 Seiten wirklich quälend langsam dahin, was mich entwas enttäuscht hat, denn der Anfang hat durchaus Potential. Schade.

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D

Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach

Rezension zu "Machandels Gabe" von Ulf Geyersbach
Delphinevor 8 Jahren

Hier meine Rezension auf französisch:
http://www.goethe.de/ins/fr/bor/prj/lit/210/atr/gey/frindex.htm

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