Ulf Küster

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Autor von Kandinsky, Marc un der Blaue Reiter, Louise Bourgeois und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Ulf Küster

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Ulf KüsterKandinsky, Marc un der Blaue Reiter
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Kandinsky, Marc un der Blaue Reiter
Kandinsky, Marc un der Blaue Reiter
 (2)
Erschienen am 31.08.2016
Ulf KüsterLouise Bourgeois
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Louise Bourgeois
Louise Bourgeois
 (2)
Erschienen am 01.01.2012
Ulf KüsterTheatrum Mundi - Die Welt als Bühne
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Theatrum Mundi - Die Welt als Bühne
Ulf KüsterFerdinand Hodler
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Ferdinand Hodler
Ferdinand Hodler
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Erschienen am 01.01.2013
Ulf KüsterClaude Monet
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Claude Monet
Claude Monet
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Erschienen am 31.03.2017
Ulf KüsterMonet
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Monet
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Erschienen am 20.01.2017
Ulf KüsterGustave Courbet
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Gustave Courbet
Gustave Courbet
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Erschienen am 07.10.2014
Ulf KüsterPeter Doig
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Peter Doig
Peter Doig
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Erschienen am 07.12.2014

Neue Rezensionen zu Ulf Küster

Neu
H

Rezension zu "Kandinsky, Marc un der Blaue Reiter" von Ulf Küster

Gelber Hund, blaue Pferde.
hundimbuchvor 2 Jahren


In den wenigen Jahren von 1908 bis zum Ersten Weltkrieg schlossen sich in München Künstlerinnen und Künstler zusammen, um die Kunst zu verändern. Ziel des sogenannten Blauen Reiters war „die Befreiung der Farbe vom Zwang etwas darstellen zu müssen, die Befreiung der Linie von der Kontur und die der Fläche von der Illusion der Gegenständlichkeit“, wie Samuel Keller und Ulf Küster in der Einleitung zum Ausstellungskatalog Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter feststellen, der anlässlich der gleichnamigen Ausstellung in der Fondation Beyeler (Riehen/Basel, 4. September 2016 – 22. Januar 2017) erschienen ist.

Anders als bei der Dresdner Brücke (1905 bis 1913) handelte es sich bei den Münchnern um keine festgefügte Künstlergruppe. Der Blaue Reiter ist der Name des Almanachs, den Wassily Kandinsky und Franz Marc erstmals Mitte Mai 1912 herausgaben, und steht darüber hinaus für die Ausstellungs- und Publikationstätigkeit beider Künstler. Den Namen erfanden sie, so Wassily Kandinsky, am Kaffeetisch der Sindelsdorfer Gartenlaube: „Beide liebten wir Blau, Marc – Pferde, ich – Reiter.“

Im Ausstellungskatalog sind die wesentlichen Werke des Blauen Reiters abgebildet. So ist ein eigenes Kapitel den Murnauer Arbeiten Kandinskys gewidmet, die von Arbeiten Gabriele Münters, Marianne Werefkins und Alexej von Jawlenskys ergänzt werden. Eindrucksvoll werden in dieser Zusammenschau die gemeinsamen Auffassungen von Farbsynthese und Farbigkeit der beiden Künstlerpaare Kandinsky – Münter und Werefkin – Jawlensky nachvollziehbar, die in den Jahren von 1908 bis 1911 im ländlichen Idyll entstanden. Parallel zu den Murnau-Bildern lässt sich anhand Kandinskys Improvisationen sein Weg von der Figuration zur Abstraktion verfolgen.

Die farbstarken Ölgemälde Franz Marcs, die seine Begeisterung für Pferde und Tiere im Allgemeinen dokumentieren, werden von einer Auswahl kleinerer Aquaralle und Druckgrafiken flankiert (darunter mehrere Postkarten).

Die Abbildung der – teilweise doppelseitigen –  Gemälde sind in sehr guter Druckqualität hergestellt. Einführend sind den Gemälden grundlegende Aufsätze vorgestellt. Genannt seien hier Oskar Bätschmanns Zusammenfassung der wesentlichen Aspekte von Kandinskys Kunstwende und Andreas Beyers Beitrag zu den Gemeinsamkeiten des Redaktionsprojekts mit Aby Warburg.

Kernstück des Katalogs ist Ulf Küsters Aufsatz zum Almanach Der Blaue Reiter. 1912 herausgegeben, wurde er in verschiedenen Ausstattungen im Piper-Verlag (München) gedruckt. Im Almanach versammelten die Herausgeber Kandinsky und Marc Texte zeitgenössischer Künstler und stellten sie Werken europäischer und außereuropäischer Kunst und Volkskunst gegenüber, die ihnen als Inspiration und Beispiel dienten. Ausstellungskurator Ulf Küster stellt nun (in der Ausstellung wie auch im Katalog) den schwarz-weißen Abbildungen des Almanachs die originalen Kunstobjekte zur Seite. Es finden sich chinesische Miniaturen und japanische Malerei sowie bayerische Spiegelmalereien, Votivbilder und Hinterglasmalereien in bunten Farben und naivem Stil. Außerdem werden die – teilweise ebenfalls farbig gefassten – Holzfiguren aus Bali und Borneo gezeigt. Für die Blaue Reiter-Herausgeber führen diese außereuropäischen und bayerisch-volkskünstlerischen Arbeiten zu den „Wurzeln einer ursprünglichen und unverfälschten Kunst“ und stellen eine wesentliche Inspirationsquelle dar.

Abgerundet wird der Katalog von einer Zeittafel, die mit zahlreichen privaten Fotografien der Künstler illustriert ist. Insgesamt vermittelt Kandinsky, Marc & Der Blaue Reiter einen gut nachvollziehbaren und anschaulichen Einstieg in das künstlerische Schaffen und die theoretischen Hintergründe des Blauen Reiters.

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W

Rezension zu "Kandinsky, Marc un der Blaue Reiter" von Ulf Küster

Wunderbar gelungene Wiedergabe
WinfriedStanzickvor 2 Jahren



Anfang des 20. Jahrhunderts schlossen sich verschiedene Künstler zu einer Gruppe zusammen, die man später unter dem Titel der Zeitschrift, die sie erstmals im Mai 1912 herausgaben, „Der Blaue Reiter“ nannte. Dazu gehörte federführend Wassily Kandinsky und Franz Marc, aber auch Gabriele Münter und August Macke wurden bis auf den heutigen Tag einem breiten Publikum unter diesem Namen bekannt.  Während ihrer Suche nach neuen Ausdrucksformen organisierte die Gruppe in München 1911 und 1912 zwei Ausstellungen, um ihre kunsttheoretischen Vorstellungen anhand der ausgestellten Kunstwerke zu dokumentieren.

Mit Beginn des Ersten Weltkriegs löste sich die Gruppe auf.

Das vorliegende Buch aus dem Hatje Cantz Verlag dokumentiert mit insgesamt elf informativen kunsthistorischen Essays versehen, eine Ausstellung über den Blauen Reiter, die vom 4.9.2016 bis zum 22.1. 2017 in der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel zu sehen ist.

Wegen der wunderbar gelungenen Wiedergabe der verschiedenen teilweise sehr berühmt gewordenen Werke und der überaus lehrreichen Essays kann dieser Band kunstinteressierten Menschen aller Generationen zu einer hervorragenden Einführung in die Geschichte, die Werke und die kunsthistorische Bedeutung dieser exzeptionellen Künstlergruppe werden.



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Rezension zu "Pierre Bonnard" von Ulf Küster

Rezension zu "Pierre Bonnard" von Ulf Küster
WinfriedStanzickvor 7 Jahren

Pierre Bonnard (1867-1947) gehört mit seinen Gemälden voller faszinierender Farbwelten zu den wichtigsten Post-Impressionisten. Immer wieder hat er Gärten und Boulevards, aber auch interessante und ungewöhnliche Interieurs zum Motiv für seine Bilder genommen, in denen versuchte, die Fülle seiner Sinneseindrücke mit Farbe zu beschreiben.

Das vorliegende Buch ist der Katalog einer Ausstellung der Fondation Beyeler, die vom 29.1.- 22. April 2012 in Basel gezeigt wird. Mit rund 60 Gemälden, aus internationalen Museen und Privatsammlungen, mit den berühmten Szenen von Badenden, Ansichten aus seinem Garten, Alltagsdarstellungen sowie dem bunten Treiben auf den Pariser Strassen, gibt er eine neue Übersicht über Bonnards Werk und künstlerische Entwicklung.

Besonders instruktiv sind die Essays verschiedener Kunstgeschichtler, die aus verschiedenen Perspektiven das Leben, das Werk und die Wirkung Pierre Bonnards umkreisen und dem Leser zusammen mit den in hervorragender Qualität reproduzierten Bildern eine guten und umfassenden Eindruck geben von einem bedeutenden und einflussreichen Künstler der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

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