Ulf Schiewe Die Comtessa

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Inhaltsangabe zu „Die Comtessa“ von Ulf Schiewe

Südfrankreich in der Mitte des 12. Jahrhunderts: Der mächtige Graf von Toulouse will die Erbin Ermengarda zur Ehe zwingen und so das reiche Narbonne in seine Gewalt bringen. Doch die junge Waise ist fest entschlossen, ihre Freiheit und die der Grafschaft zu verteidigen, und flieht am Tag der geplanten Hochzeit. Niemand steht ihr zur Seite – außer den Rittern Arnaut und Felipe, die ihr Treue bis in den Tod geschworen haben. Die Flucht gelingt, doch ihre Verfolger lassen nicht lange auf sich warten. Trotz aller Angst und Not wächst die Liebe zwischen Ermengarda und Arnaut, aber auch erbitterte Rivalität zwischen den beiden jungen Männern …

Eine interessante und spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat, aber hier und da auch seine Schwächen hat.

— Moni2506

Die Geschichte an sich war nicht schlecht, ich wurde unterhalten, jedoch blieb kaum etwas in Gedanken zurück.

— quatspreche

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  • Der spannende Kampf um das Erbe von Narbona

    Die Comtessa

    Moni2506

    18. March 2017 um 13:43

    „Die Comtessa“ ist ein historischer Roman von Ulf Schiewe, der die Eroberung von Narbona durch die Comtessa Ermengarda erzählt. Das Buch ist 2011 im Knaur-Verlag erschienen. Südfrankreich, Mitte des 12. Jahrhunderts: Die Zeiten in der Vizegrafschaft Narbona sind unsicher. Der mächtige Graf von Tolosa ist ein wichtige Größe in der Region und möchte durch die Heirat mit der Erbin von Narbona seinen Herrschaftsbereich erweitern. Ermengarda, entschlossen ihre Freiheit und die Grafschaft zu verteidigen, flieht am Tag der Hochzeit, unterstützt von den Rittern Arnaut de Rocafort und Felipe de Menerba, die ihr Treue bis in den Tod geschworen haben. Eine abenteuerlich Reise beginnt und auch die Verfolger der Truppe lassen nicht lange auf sich warten. Bei diesem Roman handelt es sich um eines der früheren Werke von Ulf Schiewe. Auch diesmal war die Geschichte unterhaltend, dennoch konnte sie mich nicht so erreichen wie die Normannen-Saga. Der Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen, dennoch konnte er mich nicht so packen, dass ich den unbedingten Drang zum Weiterlesen hatte. Dies liegt sicher auch an der Geschichte an sich. Diese ist spannend und interessant, dennoch wirkt sie auf mich teilweise etwas in die Länge gezogen. Ich glaube, da hätte man an einigen Stellen noch die ein oder andere kleine Szene weglassen können und dafür die Geschichte an sich zügiger vorantreiben können. Auch bei diesem Roman hatte ich wieder ein Kopfkino vor Augen, wenn auch nicht durchgehend. Narbona, Rocafort und die anderen Orte der Flucht konnte ich mir gut vorstellen und auch die Beschreibungen der Personen waren gut. Das Buch ist in der 3. Person geschrieben, die Perspektive wechselt aber zwischendurch immer wieder zu einzelnen Personen. Mal erfahren wir mehr von den Gedanken und Gefühlen Arnauts, mal schlüpfen wir in die Rolle der Erbin von Narbona oder auch Ermengarda. Besonders gut hat mir das Einbringen der okzitanischen Sprache gefallen. Im Roman befinden wir uns in Südfrankreich, dennoch hat diese Sprache auch deutliche Einflüsse aus dem Spanischen. Ich musste den Klappentext nochmals lesen, um herauszufinden, in welchem Land wir uns befinden. Toulouse ist in diesem Roman Tolosa, Narbonne ist Narbona. Die Recherche ist wieder sehr gut. Aus den wenigen überlieferten Daten hat der Autor eine durchaus überzeugende Geschichte erschaffen. Auch hier gibt es wieder eine kleinere Abweichung von der Geschichte, die mich aber nicht wirklich gestört hat und auch nicht groß ins Gewicht fällt. Das Ende fand ich nicht so gelungen. Es war melodramatisch und für meinen Geschmack ein bisschen zu weit hergeholt. Außerdem empfand ich es als ein bisschen zu krampfhaft auf Happy End getrimmt. Fazit: Eine interessante und spannende Geschichte, die mir gut gefallen hat, aber hier und da auch seine Schwächen hat.

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  • Rezension

    Die Comtessa

    quatspreche

    21. April 2016 um 17:14

    Die Geschichte spielt in Südfrankreich des 12. Jahrhunderts. Eine Zeit der Änderungen und Umstrukturierung. Große Persönlichkeiten, wie Eleonore von Aquitanien, lebten zu dieser Zeit und ganze Städte konnten ihre Freiheit erlangen. Gleichzeitig kämpft eine junge Frau in Narbona um ihr Schicksal und dafür, dass der Traum ihres Vaters weiter lebt. Ermengarda, die Erbin des Aimeric II. von Narbona, soll zwangsverheiratet werden. Nicht nur, dass das Mädchen einen viel älteren Mann ehelichen soll, sie stellt auch fest, dass mit der Ehe alle Träume von Freiheit und Unabhängigkeit ihres verstorbenen Vaters zunichte gemacht werden. Sie flieht und hat dabei tatkräftige Unterstützung, denn jeder, der ihr begegnet ist sofort von der fröhlichen und tatkräftigen jungen Frau fasziniert und ergriffen. Um dem Spuk ein Ende zu machen, befreit sie mit Hilfe ihrer Freunde und Verwandten nicht nur sich selbst von den Fesseln der Ehe, sondern auch die Stadt Narbona von den Plänen des Grafen von Tolosa. Ulf Schiewe schafft mit “Das Erbe der Comtessa” einen, wie ich erfahren habe, weiteren Roman der Montalban Familien-Saga. Nach weiterer Recherche kam zutage, dass der Titel sich wohl von “Das Erbe der Comtessa” in “Die Comtessa” geändert hat. Unglücklich für das Buch, denn so kommen Verwechslungen auf. Von der Seite des Autors kann der Interessierte sogar eine Leseprobe beziehen. Der Roman ist nicht langweilig, die Figuren sind weitestgehend interessant und tiefgründig gestaltet, jedoch reagieren sie oft unglaubwürdig. Auch war die Geschwindigkeit der Erzählung nicht vorteilhaft. Zu schnell passieren die Geschehnisse hintereinander und getroffene Entscheidungen sind für den Leser nicht nachvollziehbar. Auf der anderen Seite werden Momente künstlich in die Länge gezogen. Auch die abschließende banale und unrealistische Liebesgeschichte kann die Spannung nicht heben, denn alle Entscheidungen des Paares sind total vorhersehbar und zum Teil wirkt es sehr klischeehaft. Was mich persönlich gestört hat, war die Nutzung von vielen alt-französischen/spanischen Anreden und Bezeichnungen. Auch wenn ein Glossar am Ende des Buches eingefügt wurde, ist das Lesen jedoch dadurch sehr holprig geworden. Das lange Inhaltsverzeichnis ist, meiner Meinung nach, auch sinnlos, immerhin ist es ein Roman und kein Fach- oder Sachbuch. Auch die langen Erklärungen welche Personen erfunden oder urkundlich erwähnt sind, macht kaum Sinn, denn die Geschichte bedient sich nur vage den historischen Gegebenheiten. Die Geschichte an sich war nicht schlecht, ich wurde unterhalten, jedoch blieb kaum etwas in Gedanken zurück. Keine guten Gespräche, philosophischen Worte oder moralischen Entscheidungen. Es war ganz nett, ich würde es aber nicht weiter empfehlen. Möglicherweise ergibt der Roman aber im Zusammenhang mit den anderen Teilen mehr Sinn und würde die Geschichte und die Charaktere vertiefen.

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  • Der Kampf um das Erbe von Narbona

    Die Comtessa

    Bellexr

    12. June 2014 um 17:51

    Im Jahr 1142 reist der junge Ritter Arnaut de Montalban in die Vizegrafschaft Narbona, um dort in die Dienste des dort herrschenden Grafen von Toulouse zu treten. Doch aufgrund seines aufbrausenden Temperaments wird Arnaut abgewiesen, lernt aber den Adeligen Felipe de Menerba kennen. Dieser entsinnt gerade einen heiklen wie gefährlichen Plan und bittet Arnaut um Mithilfe. Die 15-jährige Erbin Ermengarda soll zur Ehe mit dem Grafen von Toulouse gezwungen werden, der aufgrund ihrer Minderjährigkeit die Vizegrafschaft besetzt hält und mit der Heirat rechtmäßig das Erbe eben dieser antreten könnte. Allerdings ist die junge Waise fest entschlossen, sich dieser Zwangsheirat zu entziehen und flieht zusammen mit Arnaut und Felipe. Zwar gelingt ihnen die Flucht, doch die Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen.   Ulf Schiewe verbindet geschickt und äußerst unterhaltsam die wenig überlieferten Fakten über das Leben von Ermengarda von Narbona (1127 – 1197), die 50 Jahre eigenständig in Südfrankreich herrschte, mit fiktiven Geschehnissen und hat so einen opulenten wie packenden Roman über die Jugendjahre von Ermengarda von Narbona geschaffen. Hierbei handelt es sich übrigens um den Nachfolger von „Der Bastard von Tolosa“ und Jaufré Montalban wirkt ebenfalls in dem Roman am Rande mit.   Ermengardas Vorbild ist die junge Ehefrau des französischen Königs. Eleanor herrscht eigenmächtig in Aquitanien und Ermengarda als Erbin von Narbona sieht keine Hinderungsgründe, warum sie dies nicht auch so handhaben kann. Ermengarda ist eine dickköpfige, mutige, gebildete und warmherzige Frau, die sich für die Belange und Probleme ihres Volkes interessiert und Neuerungen aufgeschlossen ist. Natürlich entsprechen ihre Vorstellungen so gar nicht denen der Mächtigen der Vizegrafschaft und diese sehen in der jungen Erbin nur eine willenlose Frau, die für ihre Interessen passend verheiratet werden soll. Bester Kandidat hierfür ist Alfons, der Graf von Toulouse, der bereits die Fäden in Narbona zieht und beim Volk äußerst unbeliebt ist.   Ulf Schiewe greift in seinem Roman natürlich auch die politische Lage von Narbona auf, vermittelt diese sehr anschaulich und verständlich wie auch das Leben des einfachen Volkes und dem Bürgertums. Durch diese zusätzlichen Informationen wirkt der Roman atmosphärisch sehr dicht umgesetzt und die Liebesgeschichte zwischen Ermengarda und Arnaut rückt hierdurch auch nie zu sehr in den Vordergrund.   Den Großteil des Romans nimmt die Flucht von Ermengarda und ihren Treuen ein, wodurch man zudem einen bildhaften wie farbenprächtigen Streifzug durch den Süden Frankreichs erhält. Denn das anfängliche Ziel der Flüchtenden ist Barcelona, um sich die Hilfe von Bündnispartnern zu sichern, doch unvorhersehbare Geschehnisse zwingen Ermengarda und ihre Ritter, ihre Pläne bald schon zu ändern.   Fazit: Farbenprächtiger, sprachgewandter wie packend erzählter Roman über eine junge Frau, die den Kampf um ihr Erbe antritt.

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  • Die (Ves)Comtessa

    Die Comtessa

    carpe

    28. February 2014 um 16:39

    Kurzgefasst: Südfrankreich Mitte des 12. Jahrhunderts: Der mächtige Graf von Toulouse will Ermengarda, die junge Erbin von Narbonne, zur Ehe zwingen und so die reiche Stadt in seine Gewalt bringen. Doch das Mädchen widersetzt sich ihm und dem Ehrgeiz ihrer Stiefmutter. Fest entschlossen, ihre Freiheit zu verteidigen, ergreift Ermengarda am Tag der geplanten Hochzeit die Flucht. Niemand steht ihr zur Seite – außer Arnaut und Felipe, die ihr Treue bis in den Tod geschworen haben. Nach Schiewe's Debüt-Roman "Der Bastard von Tolosa" habe ich mich nun auch an den Folgeroman "Die Comtessa" gewagt. Auch dieser Roman ist wieder sehr detailreich und komplex geschrieben. Dadurch ist auch dieses Buch nichts für zwischendurch, sondern man sollte sich wirklich Zeit dafür nehmen. Historische Begebenheiten sind um eine gut durchdachte Geschichte geschrieben. Erleichtert wird das Lesen und Verstehen durch ein Glossar mit einigen Wörtern, die im Roman kursiv gedruckt sind, der Landkarte auf den Buchklappen und den Erklärungen zu den Romanfiguren am Schluss bzw. auf er Rückseite des Schutzumschlages. Fazit: Wieder ein gelungener historischer Roman von Ulf Schiewe. Jedem Historik-Leser durchaus zu empfehlen, allerdings sollte Zeit und Muse vorhanden sein. Wieder gute 9 Punkte.

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  • Leserunde zu "Das Schwert des Normannen" von Ulf Schiewe

    Das Schwert des Normannen

    Ulf Schiewe

    ANMELDEFRIST ABGELAUFEN! Die Gewinner sind mit (*) markiert Wie Männer aus einem kleinen Dorf in der Normandie sich zu Herren über ganz Süditalien erheben Die Normandie im 11. Jahrhundert:  Der berüchtigte Robert Guiscard von Hauteville, genannt das Schlitzohr, ist auf der Flucht nach Süditalien, wo seine Brüder sich als Kriegsherren einen Namen gemacht haben.  Unter Roberts Gefährten befindet sich der 17-jährige Gilbert, dessen Herkunft im Dunkeln liegt und der bei den Hautevilles als Schweinehirt aufgewachsen ist. Durch seine Treue und Waghalsigkeit gewinnt er Roberts Vertrauen, der ihn zu seinem engsten Begleiter macht.  Sie beginnen als Raubritter, für die nichts als Gold zählt, und sind doch dabei, ein Reich zu schaffen, das in Europa seinesgleichen suchen wird.  "Das Schwert des Normannen“ handelt von Kriegern und ihren Frauen, von Fürsten und Prinzessinnen, von Liebe und Eifersucht, Mord und Intrigen, aber vor allem von der spannenden Entstehung des Normannenreichs in Unteritalien und Sizilien. Wer mehr wissen möchte: www.ulfschiewe.de Und hier geht es zur: Leseprobe Um ein Buch zu gewinnen, solltet ihr zu diesen drei Fragen etwas posten: 1. Woher stammen die Normannen ursprünglich, bevor sie nach Frankreich kamen? 2. Wie lange würde man zu Fuß von der Normandie bis nach Süditalien marschieren? 3. Wie würdet ihr euch ohne Geld unterwegs ernähren? -------  Teilnehmer ------- Alle, die mit (*) markiert sind, haben ein Buch gewonnen. Ich bitte diese, wenn nicht schon geschehen, mir heute noch ihre Adresse per PN zu schicken. Alle anderen, die leider kein Buch gewonnen haben, bitte ich aber trotzdem in der Runde mitzumachen. Es ist eine spannende Geschichte und eine lebhafte Diskussion macht einfach Spaß. Ich bin immer dabei und beantworte alle Fragen. :) Floh Flower (*) Tigerbea Gelinde (*) UncleThom (*) Mine_B (*) Rissa (*) Mone80 (*) Grandville Elisabethjulianefrederica (*) Mabuerele nicigirl85 Dreamworx (*) blutbluemchen Büchereule LadySamira09062 Schalkefan (*) Sporchie Lizzy_Curse (*) Solengelen Wusl (*) Passionelibro (*) CarmenM Readandmore (*) Ismaria (*) Huschdegutzel (*) Serpina AddictedToBooks (*) Wildpony (*) LiberteToujours (*) Kerstinl Blaustern Rockmaniac (*) esposa1969 anne_lay (*) Goldammer Hagar2001 Marc94 38 Anmeldungen 20 gewinnen ein Buch (*)

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  • gelungene Fortsetzung

    Die Comtessa

    HeikeM

    22. April 2013 um 09:30

    Bereits Ulf Schiewes Debütroman "Der Bastard von Tolosa" habe ich mit großer Begeisterung gelesen. "Die Comtessa" setzt dessen Handlung etwa zwei Generationen später fort. Es ist nicht zwingend erforderlich, den Vorgängerroman gelesen zu haben, der Autor lässt keine Frage zu früherem Geschehen offen, verliert sich aber auch nicht im endlosen Wiederaufwärmen von bereits Bekanntem. Ich habe mich aber sehr gefreut, "alte Bekannte" wiederzutreffen. Sollte ich diesen Roman kurz charakterisieren fielen mir sofort opulent und bildgewaltig dazu ein. Der Autor lässt seinen Leser das Mittelalter erleben. Er erklärt für jeden verständlich die politische Situation und die Kräfteverteilung der herrschenden Adligen, er beschreibt das Leben der handelnden Personen von den Alltagsaufgaben bis hin zur Verrichtung der Notdurft ohne dabei den Leser zu langweilen oder zu ermüden. Darüber hinaus schildert er die Schönheit der Landschaft und die Härten für den, der in der Natur und von der Natur überleben muss. Auch die zu bestehenden Abenteuer passen sich sehr gut in die Handlung und wirken zu keinem Zeitpunkt übertrieben oder gar unangemessen. An ein, zwei Stellen waren mir Ermengarda und ihre männlichen Beschützer ein wenig zu modern, sprich, Ermengarda war mir zu emanzipiert, was Filipe und Arnaut ohne aufzubegehren auch hinnahmen. Ich konnte dies nur unter dem Gesichtspunkt akzeptieren, wenn ich bedachte, dass die junge Vescomtessa im Rang über den ihr treu ergebenen Rittern stand. In die Romanhandlung ist dezent eine sich anbahnende Liebesgeschichte eingeflochten worden. Mich hat das in diesem Fall nicht gestört. Sie erschien mir glaubhaft und war jenseits von Kitsch und flachem Liebesgestammel. Besonders Ermengarda gefiel mir dabei in ihrer inneren Zerrissenheit. Obwohl man schon rein intuitiv die Protagonisten als sympathisch oder einschätzt, oder sie eher in ihrer Art und Weise ablehnt, nur wenige stehen zwischen den Lagern, ordne ich diesen Roman zu den anspruchsvollen Romanen dieses Genres zu. Das ist nicht zuletzt der der Zeit angepassten Sprache zu verdanken. Dazu gibt es ein umfangreiches Glossar, ein Verzeichnis der urkundlich erwähnten Personen und drei Karten. Diese machte es mir beim Lesen sehr leicht. Die Flüchtenden konnte ich so genau verfolgen und hatte dadurch stets eine geografische Orientierung. "Die Comtessa" braucht sich als Roman nicht hinter "Der Bastard von Tolosa" zu verstecken. Letzterer hat mir nur eine Winzigkeit besser gefallen. Ulf Schiewe hat mit "Die Comtessa" einen Roman geschrieben, der sowohl von den Handelnden, die eine gelungene Mischung aus fiktiven und verbürgten Personen sind, als auch von der Handlung her der Bezeichnung historisch" gerecht wird. Die von Ulf Schiewe inszenierte Reise ins Mittelalter habe sehr gern unternommen und freue mich auf weitere. Ich empfehle den Roman sehr gern weiter.

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    kleeblatt2012

    16. November 2012 um 21:39

    Als Ermengarda mit dem Grafen von Toulouse verheiratet werden soll, sieht sie nur einen Ausweg: Flucht. Zusammen mit ihren getreuen Freunden Arnaut und Felipe flüchtet sie deshalb am Tag ihrer Hochzeit. Ihr Ziel jedoch ist, die Herrschaft von Narbona wieder an sich zu bringen, damit sie das Erbe ihres Vaters weiterführen kann. Doch nicht nur mit der Rückeroberung Narbonas muss Ermengarda kämpfen, auch ihre Gefühle stehen ihr manchmal mehr als nur im Weg. Nach "Der Bastard von Tolosa", für mich ein Geheimtipp in Sachen historischer Romane, hab ich natürlich auf das neue Werk des Autors Ulf Schiewe gewartet. "Die Comtessa" spielt ebenfalls in Südfrankreich und man begegnet manch vertrauten Personen, die auch schon bei "Der Bastard von Tolosa" eine mehr oder weniger große Rolle gespielt haben. Der farbenprächtige Roman steht seinem Vorgänge in fast nichts nach. Bildliche Beschreibungen lassen einem die Stadt Narbona und dessen Einwohner vor Augen sehen. Das Gefühl, mitten dabei zu sein, ist rege. Ich hab mir mehrmals genau vorstellen können, wo ich mich gerade befinde, auch wenn eine Übersichtskarte im Buch vorhanden ist. Der Autor ist seinem Schreibstil treu geblieben und das ist auch gut so. Vielen Dank an Ulf Schiewe, mit welchem ich das Buch in einer Leserunde lesen durfe. Er hat Rede und Antwort gestanden und so hatte ich wieder einen kleinen Einblick in den Hintergrund. Fazit: Trotz kleiner Längen im Buch bin ich wieder begeistert von der Geschichte. Da mir "Der Bastard von Tolosa" einen Tick besser gefallen hat, gibt es allerdings "nur" 9 von 10 Punkte von mir. © sina frambach

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    suroni

    16. June 2012 um 11:49

    Genau wie der erste Roman von Uwe Schiewe hat mich auch dieser vollkommen fasziniert. Schiewe schreibt so anschaulich, versteht es den spannungsbogen in aufregender Form zu spannen und läßt einen nur schwer das Buch aus der Hand legen. Ich selber habe meine Station zum aussteigen verpasst, so war ich in der Geschichte gefangen. So warte ich voller Vorfreude auf den nächsten Roman von Uwe Schiewe. ein wunderbares Leseerlebnis. Während es bei dem Bastard von Tolosa ein Lesezeichen gab, auf dem man immer wieder mal die Figuren nachschauen konnte, ob historiisch oder erfunden,ist diese Info bei dem Hardcover die Contessa im inneren des Umschlag zu finden. Das mit dem lesezeichen fand ich allerdings genial! Beide Bücher sind wirklich außergewöhnlich schillernd, informativ und irre spannend!

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    Tanzmaus

    09. October 2011 um 11:48

    In seinem neuen Buch führt Ulf Schiewe die Geschichte aus dem ersten Band "Der Bastard von Toledo" zwei Generationen später fort. Die Geschichte beginnt mit der 15jährigen Ermengarda, der Erbin von Narbona. Ermengarda soll gegen ihren Willen mit dem Grafen von Tolosa verheiratet werden. Natürlich will Ermengarda dieser Zwangsehe entgehen und flüchtet noch in der Hochzeitsnacht mit einigen Getreuen. Schon bald darauf st Ermendgardas Leben in Gefahr, denn nebst dem Grafen, haben noch ganz andere Personen ein Interesse an Narbona. Der Autor bleibt auch im zweiten Buch seinem spannenden und fesselnden Schreibstil treu. Der Leser wird regelrecht in das 12. Jahrhundert katapultiert. Auch gibt es hier wieder Sichtwechsel. Dieses Mal wechselt sich die Sicht zwischen Ermengarda und Arnaut ab. Dadurch wirkt das Buch lebendiger und der Leser bekommt einen umfassenderen Einblick in die Geschichte. Die Figuren sind sehr lebendig und vielschichtig beschrieben. Auch die einzelnen Szenen glänzen durch eine genaue, detailgetreue Beschreibung. Fazit: Ein spannendes Buch zum Eintauchen ins 12. Jahrhundert. Die über 500 Seiten verfliegen im Nu und am Ende verlässt man alte Bekannte und neue Freunde. Sehr empfehlenswert!

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    silicia

    08. August 2011 um 20:56

    Ulf Schiewe entführt den Leser mit diesem Roman ins Mittelalter. Ein richtig schöner gelungener historischer Roman, der auch wirklich diese Bezeichnung verdient hat Mir hat die Einführung sehr gut gefallen. Ohne die Zeichnungen wäre ich wohl aufgeschmissen gewesen, vor allem die Darstellung der Stadt hat mir sehr geholfen In dem Buch ist man oft mit diversen anderssprachigen Ausdrücken konfrontiert, aber auch die werden zum Glück im hinteren Teil aufgelistet. Zuerst etwas nervig, doch genau diese Ausdrücke tragen richtig zum „Feeling“ und der Stimmung bei. Die Charaktere sind sehr schön und fein herausgearbeitet und bekommen eine richtig „fühlbare“ Persönlichkeit. So sorgfältig wie den Charakteren widmet sich der Autor auch der Landschaft und den bereisten Städten. Es liest sich wirklich total schön und leicht, fast so als wäre man mittendrin „Die Comtessa“ hat mir sehr gut gefallen und ich kann sie jedem Fan der historischen Romane nur ans Herz legen =)

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    MichaelSterzik

    17. July 2011 um 15:54

    Die Comtessa (Ulf Schiewe) Als der Vizegraf von Narbonne stirbt, versucht Alfons von Toulouse mit allen Mitteln diese reiche Handelsstadt unter seiner Gewalt zu bringen. Ermengarda, die Erbin von Narbona, gerade 15 Jahre alt, soll gegen ihren Willen mit dem Grafen verheiratet werden, doch die junge Frau flieht am Tage der Hochzeit. Gemeinsam mit einen Gefährten, lebt Ermengarda in der Wildnis und schmiedet bereits Pläne sich entgegen ihrer intriganten Schwiegermutter durchzusetzen. Sie ist nicht alleine, zwei Ritter die ihr die Treue geschworen haben, kämpfen um die Gunst der ehrgeizigen und freiheitsliebenden Frau. Doch auch die Verfolger lassen nicht auf sich warten und Ermengarda muß wohlüberlegend handeln. So muss ein historischer Roman sein: Authentisch, Spannend und mit Figuren versehen, denen man sich nicht entziehen kann. „Der Bastard von Tolosa“ war gut – „Die Comtessa“ ist eine Steigerung. Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    arno

    14. July 2011 um 21:25

    Das ist wieder mal ein Roman der das Beiwort historisch verdient, Ich habe mich 2 Tage außerordentlich gut unterhalten gefühlt, obwohl ich etwas skeptisch war, weil woanders das Buch für meine Begriffe schwach beurteilt wurde. Das hat das Buch nicht verdient. Wenn ich gewußt hätte wie gut das Buch ist hätte ich meinen Gewinn nicht verschenkt sondern erst selbst gelesen. Aber meine Lesefreundin war so traurig das sie nichts gewonnen hatte, da hab ich gesagt man solles ihr schicken. Das nächste Buch von Ulf Schiewe das ich gewinnen sollte wird aber nicht verschenkt. ;-) Ich bin schon darauf gespannt.

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    Zabou1964

    02. May 2011 um 07:21

    Nachdem ich bereits vom Erstlingswerk des Autors, „Der Bastard von Tolosa“, restlos begeistert war, habe ich „Die Comtessa“ sehnsüchtig erwartet. Und auch mit diesem Buch konnte mich Ulf Schiewe wieder mühelos in seinen Bann ziehen. Auch das neuste Werk spielt wieder in Südfrankreich. Die Geschichte handelt von der jungen Ermengarda, die als Waise bei ihrer Stiefmutter aufwächst. Als sie mit dem Grafen von Toulouse verheiratet werden soll, ergreift sie die Flucht. Sie will das Erbe ihres Vaters retten und selbst Herrscherin von Narbona werden. Bei ihren kühnen Plänen wird sie von den beiden jungen Männern Felipe und Arnaut unterstützt, die der schönen jungen Frau beide in Liebe verfallen sind. Spannend und detailgetreu erzählt Ulf Schiewe die Flucht der jungen Leute. Man merkt, dass der Autor diese Gegend nicht nur selbst bereist hat, sondern auch sehr mag. Die Beschreibungen der Landschaften und Gebäude haben sofort mein Fernweh geweckt. Aber auch die Figuren sind facettenreich dargestellt, sodass ich sie mir gut vorstellen und mit ihnen fühlen konnte. Besonders habe ich mich gefreut, einigen Figuren aus „Der Bastard von Tolosa“ wiederzubegegnen. Obwohl „Die Comtessa“ nicht direkt eine Fortsetzung ist, spielt die Handlung zwei Generationen später in der selben Gegend. Das Buch kann jedoch problemlos ohne Kenntnis des ersten gelesen werden. Die Ausstattung ist wieder besonders liebevoll und informativ gestaltet. Im Innenteil des Schutzumschlages findet sich ein Personenregister, sodass man jederzeit nachschauen kann, von wem gerade erzählt wird. Ich persönlich lege den Schutzumschlag allerdings während des Lesens in ein Regal, damit er nicht beschädigt wird. Des Weiteren enthält das Werk eine Karte der Umgebung, ein Glossar, ein Personenregister sowie ein aufschlussreiches Nachwort des Autors, in dem er die Hintergründe der Geschichte erklärt. Mit viel Gefühl und Spannung hat Ulf Schiewe mich mit diesem Roman hervorragend unterhalten. Auch sprachlich war die Lektüre wieder ein Genuss. Der Autor hat viele okzitanische Ausdrücke einfließen lassen, was das Werk authentisch macht. Die Begriffe werden zumeist im nachfolgenden Satz, immer jedoch im Glossar am Ende des Buches erklärt. Fazit: „Die Comtessa“ hat mir viele spannende und vergnügliche Lesestunden beschert.

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. April 2011 um 19:14

    Ermengarda, die Erbin von Narbona, ist 15, als sie gegen ihren Willen mit dem Grafen von Tolosa verheiratet wird. Ein in dieser Zeit zwar übliches Vorgehen, im Falle von Ermengarda aber mehr als ein Ränkespiel um eine möglichst vorteilhafte Ehe, denn Ermengarda ist die letzte Ihres Familienzweiges und damit die einzige legale Nachfolgerin mit Anspruch auf die Herrschaft über Narbona. Mit der drohenden Zwangsehe fiele zudem das bislang eigenständige Narbona unter die Kontrolle des Grafen von Tolosa. Ermengarda will dieser Ehe mit aller Macht entgehen und greift zu einer List. Noch bevor die Ehe vollzogen werden kann, ergreift sie mit einer Hand voll ihr treu ergebener Edelmänner die Flucht. Bald stellt sich heraus, dass es nicht nur der Graf von Tolosa auf Narbona abgesehen hat, sondern auch noch ganz andere Mächte ein Interesse daran haben. Ermengardas Leben gerät ernsthaft in Gefahr. Ulf Schiewe bleibt dem 12. Jahrhundert auch in seinem Roman treu, der nur wenige Jahre nach dem Bastard von Tolosa ansetzt, mit den ersten Roman aber nur einige wenige Protagonisten teilt. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Geschichte Ermengardas von Narbona, einer historischen Figur, die es nie ins breite Licht der Öffentlichkeit geschafft hat. Nur wenig ist von ihr bekannt, das Wesentliche hat der Autor bei Recherchen in alten Urkunden entdeckt. Um diese historischen Fakten spinnt er geschickt eine Geschichte um Verrat, Machtgier und Intrigen, aber auch um Zusammenhalt, absolute Treue und Liebe. In den wenigen Monaten, die diese Geschichte umfasst, wird aus dem jungen, unerfahrenen Mädchen eine starke Frau mit Charakter, der es gelingt, allen Widrigkeiten zum Trotz eine gute und gerechte Herrscherin zu sein. Ermengarda ist nicht die einzige, die an diesen schwierigen Zeiten wächst. Auch ihre unerfahrenen Begleiter Felipe, Arnaut und Severin müssen lernen, dass das Leben kein Spiel ist und jede Schlacht den Tod bedeuten kann - für sie selbst und für die Menschen, gegen die sie in den Kampf ziehen. Wer Ulf Schiewes ersten Roman kennt, der weiß, dass er hier keinen Heldin in Hosen Roman bekommt, keine bunte Geschichte vor netter historischer Kulisse sondern einen historischen Roman, der Hand und Fuß hat. Dieses Buch ist eine Freude für Leser, die sich für die politischen Ereignisse im Frankreich des 12. Jahrhunderts interessieren, sich gerne vom Autor in diese Zeit und in dieses Land entführen lassen wollen. Besonders angetan hat es mir Erzählperspektive und Stil, denn Ulf Schiewe erzählt sowohl aus der Sicht Ermengardas als auch aus der Sicht Arnauts. Männliche Protagonisten sind rar in der Landschaft des historischen Unterhaltungsromans und so war ich erfreut, dass hier im vorliegenden Buch trotz des Titels eben nicht nur der Schwerpunkt auf der Protagonistin Ermengarda lag, sondern die Figur des Arnaut einen ebenso starken Part hat. Dabei möchte ich besonders hervorheben, dass Ulf Schiewe nie versucht, die Handlungsweisen seiner männlichen Protagonisten so darzustellen, wie wir Frauen uns das vielleicht wünschen werden. Hier dürfen Männer echte Männer sein und die sind eben auch mal genervt und werden ausfallend, wenn die Herzliebste in alles entscheidenden Situationen ihren Kopf ausschaltet und Dummheiten macht. Ulf Schiewes Figuren haben Ecken und Kanten, Stereotype sucht man hier vergebens. Dennoch haben auch echte Männer ein Herz und bleiben auch in diesem Roman nicht von Irrungen und Wirrungen verschont. Liebe ist halt manchmal unberechenbar. Es ist eigentlich eine ernste Geschichte, die der Autor hier erzählt, dennoch ist dies kein tragisches Buch. Immer wieder blitzt der Humor durch, gibt es kleine Skurillitäten oder humorvolle Momente. Man merkt die Freude, die Ulf Schiewe beim Schreiben dieses Buches hatte. Diese Freude verleiht diesem kraftvollen und lebensstrotzendem Buch noch eine zusätzliche Würze, sodass man nach dem Beenden das Gefühl hat, eine wirklich runde Geschichte gelesen zu haben. Ich bin gerne mit Ulf Schiewe ins 12. Jahrhundert gereist, habe alte Bekannte wiedergetroffen, bin neuen Figuren begegnet, habe viel über die damalige Zeit gelernt und mich in der von ihm erzählten Geschichte sehr wohl gefühlt. Wehr mehr möchte als eine nette Geschichte vor bunter Kulisse, dem kann ich Ulf Schiewes Comtessa wärmstens ans Herz legen.

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  • Rezension zu "Die Comtessa" von Ulf Schiewe

    Die Comtessa

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    21. April 2011 um 07:40

    Eine Frau in Männerkleidern, die sich in einem typisch männlichen Metier behaupten will - also alle Zutaten vorhanden für eine typische -in Schmonzette? Ganz und gar nicht! Ermengarda weiß zwar was sie will, meistens, aber sie denkt nach, nimmt männliche Hilfe in Anspruch, reflektiert das Erlebte. Durch ihre Augen sehen wir die Lebenswirklichkeit im Südfrankreich des 12. Jahrhunderts: sei es der der gräfliche Palast oder die Aussätzigenhütte, die Burg oder das Kloster, jeder ihrer Aufenthaltsorte scheint sehr real zu sein und entsteht farbenprächtig und detailreich vor meinem inneren Auge. Die männliche Sichtweise steuern Arnaut und Felipe bei und so ergibt sich ein dicht gewebter Teppich mit ausdrucksstarken Bildern. Auch die Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet, der Bettlerjunge Jori und Arnauts Mutter Adela sind die besten Beispiele dafür. Die Handlung ist spannend erzählt, ich habe mit der kleinen Reisegruppe von Beginn an mitgefiebert. Der historische und politische Kontext wird verständlich dargelegt, so dass die Handlungen der Protagonisten nachvollziehbar bleiben. Sehr empfehlenswert!

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